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© Staffan Widstrand / WWF
Eisbären bedrohter als gedacht


von Marcel
27.07.2009
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"Das ist absolut beunruhigend", meint WWF-Artenschutzexperte Stefan Ziegler. Die Eisbär-Experten der Weltnaturschutzunion IUCN sowie der Umweltstiftung WWF warnen: Immer mehr Eisbären verlieren ihre Zukunft. Schuld ist die globale Erwärmung. Nach WWF-Angaben waren im Jahr 2005 die Bestandszahlen von fünf Eisbär-Populationen rückläufig - innerhalb von nicht einmal vier Jahren hat sich diese Zahl auf acht erhöht.

Zwei Drittel der zwölf wissenschaftlich untersuchten Eisbärbestände schrumpfen. Wenn das so weitergeht, könnte die Zahl der Eisbären im Jahr 2050 um mindestens 30 Prozent niedriger liegen als heute“, rechnet Stefan vor. Große Gebiete wären dann „Eisbär-freie Zonen“. Die Experten wissen: Verantwortlich dafür ist der menschenverursachte Klimawandel - kein Wunder, denn der verändert das Ökosystem der Arktis, und das sehr schnell.

„Da kommt der Eisbär nicht mehr mit", erklärt Stefan. "Sein Lebensraum verändert sich zu schnell, er kann sich kaum anpassen." Den Tieren droht der Hungertod. Eisbären sind nämlich bei der Jagd auf Robben, ihre Hauptnahrungsquelle, auf Packeis angewiesen. Durch die globale Erwärmung zieht sich aber das Meer-Eis immer mehr und immer langfristiger zurück. Manche Bären ertrinken in ihrer Verzweiflung oder stellen aufgrund von Stress die Fortpflanzung ein. Es wird bei der Klimakonferenz in Kopenhagen also auch um die Zukunft der Eisbären gehen.

Denn wir können den Negativ-Trend noch umkehren - vorausgesetzt die internationale Staatengemeinschaft senkt ihre Treibhausgasemissionen schnell und in großem Umfang. Wir müssen verhindern, dass das Sommer-Eis komplett verschwindet. Das ist aber nur wahrscheinlich, wenn sich das Erdklima um durchschnittlich weniger als zwei Grad erwärmt. "Ansonsten wird das vernichtende und unumkehrbare Auswirkungen auf den Lebensraum der Eisbären haben“, sagt Stefan.

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Kommentare (8)
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26.01.2010
spliting hat geschrieben:
Ja aber was will man den machen man kann nicht einfach allse was CO2 erzeugt abstellen denn dann würden sehr viele Menschen sterben aber es gibt mitlerweile neuere technologien aber die kosten und die meisten Firmen sind für sowas nicht offen aber wenn man mal überlegt, dass Eisbären in Zoo's oderr Tierpärken überleben und ich für sowas bin solange diese nicht versiffft oder zu klein sind. Jedoch ist es sehr schade, dass ews nur noch wenig freilebende eisbbären gibt
30.08.2009
Gorilla hat geschrieben:
das iist echt kake an liebsten würd ich die verantworlichen ihr wist schon
25.08.2009
Marcel hat geschrieben:
Zu spät für den Klimaschutz ist es nie - nur dass wir die Erderwärmung sofort stoppen könnten, daraus wird wohl leider nichts. Das Klima ist ein besonders träges und sich langfristig veränderndes System. Selbst wenn wir jetzt alle Treibhausgasemissionen sofort stoppen würden (was ja utopisch ist), würde sich das Klima über Jahrzehnte weiter verändern, weil die Emissionen aus den vorigen Jahrzewhnten immer noch wirken. Deshalb geht es nicht mehr darum, den Klimawandel ganz aufzuhalten, aber immerhin noch darum, seine Auswirkungen so weit wie möglich zu mindern. Klimaforscher haben ermittelt, dass die globale Erwärmung auf unter 2 Grad Celsius gegenüber vorindustriellen Werten gehalten werden muss, um schlimmere Katastrophen noch zu verhindern. Um das zu schaffen, müssen die Industriestaaten ihre Emissionen bis 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 reduzieren. Die bisherigen Zusagen der Industrieländer summieren sich nach Schätzungen des WWF jedoch gerade einmal auf eine Reduzierung um 10 Prozent bis 2020! Und auch die großen Schwellenländer wie Indien, China oder Brasilien müssten einen Beitrag leisten. Doch welche Forderungen sind angesichts der historischen Verantwortung der Industrieländer für den Klimawandel gerecht? Dies alles wird im Winter bei den Klimaverhandlungen in Kopenhagen ausgehandelt. Dort wird der WWF natürlich so viel Druck wie möglich machen, um die Politiker zu einem entschlosseneren Klimaschutz zu bewegen. Denn eines ist klar: Zukünftige Generationen werden uns daran messen, was wir getan und was wir nicht getan haben... Und auch die Eisbären haben nur eine Chance, wenn wir das Klima endlich konsequent schützen.
25.08.2009
Fredi hat geschrieben:
viele menschen dennken so wie so, dass sie den klimawandel nicht mehr stoppen können und versuchen es erst gar nicht. das finde ich sehr schade, denn so haben z.b. die eisbären, die auf unsere hilfe angewiesen sind, kaum noch ein chance.
24.08.2009
Tendai hat geschrieben:
das ist beängstigend. aber ich höre auch so oft im fernsehn, dass der klimawandel eh nicht mehr zu stoppen sei und, dass man die Treibhausgasemissionen so schnell gar nicht reduzieren könne... also das irgendwie sowieso schon alles zu spät sei.
aber das stimmt doch nicht oder?
wenn die den leuten soetwas einreden, ist es doch klar, dass die meisten menschen denken, sie bräuchten nichts mehr tun.
ich finde den bericht sehr gut (:
22.08.2009
Maxx16 hat geschrieben:
eine frage bei der klimakonferenz müsste doch auch sein,wie viel denn sofort nötig ist um z.b. den eisbären zu helfen.denn der stein ist ja leider schon ziehmlich schnell ins rollen gekommen.bis jetzt geht es ja nur darum ob man überhaupt etwas tut.
08.08.2009
UnsereGeneration hat geschrieben:
Es ist ja immerhin schon bechlossen worden ich glaube auf dem Treffen der EU oder sogar der UNO, dass die Temperatur sich nicht mehr insgesamt um mehr als 2 Grad steigt.
Aber ich weiß nciht, ib das auch klappt, denn dann müssen di ePolitiker so schnelll wie möglich mir Maßnahmen anfangen.
Hoffen wir mal!!

Unsere Generation
27.07.2009
Loba hat geschrieben:
Das ist echt traurig.
Hoffen wir mal, dass die Regierungen endlich mal begreifen, wie wichtig es ist, dass wir unseren CO2-Ausstoß senken. Aber sie waren ja bis jetzt was den Klimawandel und schnelles Handeln angeht nicht so erfolgreich..
Ich hoffe jedenfalls das beste für alle durch den Klimawandel betroffenen Arten!
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