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© Staffan Widstrand / WWF
Die Arktis


von isabella
09.05.2010
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Vor mehr als 40-50 Millionen Jahren war die Arktis ein subtropisches Gebiet. Aus Fossilien konnten Wissenschaftler herausfinden, dass hier einst Mammutbäume wuchsen. Selbst im Nordpolarmeer herrschten subtropische Wassertemperaturen. In Bohrkernen wurden Reste von Süßwasserpflanzen entdeckt, welche heut zu tage eher in Reiskulturen zu finden sind. Man geht also davon aus, dass das Nordpolarmeer vor mehr als 40 Millionen Jahren ein Süßwassersee war. Vor 25 Millionen Jahren vereiste die Arktis und vor erst 6 Millionen Jahren Grönland.

Heute besteht die Arktis, welche auch Teile von Kanada, Skandinavien, Sibirien und Grönland einnimmt, immer noch aus Schnee und Eis  in der Hocharktis(ganzjährig) und aus Packeis und Schnee im südlichen Teil der Arktis. Im Sommer blüht der südliche Teil der Arktis auf, lässt das Eis schmelzen und bildet Pingos, das sind Runde Hügel und ein richtiges Landphänomen.

Einige Landbewohner wie Polarfuchs und Eisbär, Robben, Seevögel, viele Fische, Schalentiere und zahllose kleinste Meeresbewohner bilden die Lebensgemeinschaft und Nahrungskette in der Arktis.

Der Eisbär, welcher außer dem Menschen keine natürlichen Feinde besitzt, wird Wort wörtlich der Boden unter den Füßen weg gezogen. Durch den Klimawandel kommet der Saisonwechsel am Nordpol aus dem Gleichgewicht. Das Polarmeer gefriert später und taut eher wieder auf. Der Eisbär benötigt die Seeeisbrücken zum durchstreifen seines Jagdreviers und bekommt daher in den Sommertagen kaum was zu essen. Sein ‘Fastenzeit‘ würde sich demnach dehnen. Zwischen 1981 und 1998 haben die Tiere etwa um 15% an Gewicht verloren und auch 15% weniger Jungen geboren. Auch die Robben sind vom Eis abhängig. Sie benötigen es um sich aus zu ruhen und Junge zu gebären. Da die kleinen Robben noch nicht schwimmen können, liegen sie, während die Mutter unter Wasser auf Beutejagt ist, wehrlos oben auf der Eisschicht, dem Eisbären kommt das zu gute. Doch schmilzt das Eis zu früh werden Mutter und Jungtier getrennt, bevor der Nachwuchs reif für das eigenständige Leben ist. Die Fische, welche sich dort angesiedelt haben sind das immer wärmer werden Wasser nicht gewöhnt und sterben aus oder versuchen sich an zu passen. Robben brauchen die Fische um zu überleben und würden ohne sie weder ihre Jungen, noch sich selber versorgen.

Doch es gibt auch gute Seiten! Zwar würden alte Arten aussterben, aber neue würden ihren Platz einnehmen und auch die Menschen könnten besser durch das Packeis gelangen, um kürzere Seewege zu fahren.

Aber ist das wirklich ein Argument für den Klimawandel?

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Kommentare (1)
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10.05.2010
MaRgIt hat geschrieben:
Hey
der bericht ist echt interessant =)
Hät ich nicht gedacht dass die Arktis mal ein subtropisches Gebiet war...
Ich bin auf keinen Fall der meinung das kürzere Seewege ein Argument für den Klimawandel sind! Es gibt so viele negative Folgen des Klimawandels, das er meiner Meinung nach auf keinen Fall als gut angesehen werden kann.
Ich bin ganz der Meinung von Evegana wir sollten probieren den Klimawandel bremsen!!
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