Grönland, die größte Insel der Welt mit der nach der Antarktis zweitgrößten Eisdecke der Welt, kommt mächtig ins Schwitzen. Dabei schmilzt der bis zu 3400m dicke und rund zweieinhalb Millionen Kubikkilometer Eis enthaltene Panzer jährlich um rund 250 Kubikkilometer. Grund für den Rückgang des Eisschildes sind die steigenden Temperaturen. Der weltweit prognostizierte Anstieg der Durchschnittstemperaturen wird vor aller Voraussicht nach besonders Grönland heimsuchen. In den letzten 30 Jahren stieg die Durchschnittstemperatur im Süden der Insel bereits um 0,36°C auf 1,93°C. Während fast überall auf der Welt der Anstieg der Temperatur bange Ungewissheit auslöst, wird er in Grönland geradezu freudig begrüßt. Der Temperaturanstieg bedeutet eine längere Wachstumsperiode allein um 0,36°C machen einen Zeitraum von rund 2 Wochen aus und damit ein neues wirtschaftliches Standbein, die Landwirtschaft. Innerhalb dreier Generationen vollzieht sich so ein Wandel in der gesellschaftlichen Entwicklung wie im Zeitraffer: vom Jäger über den Viehzüchter und kommerziellen Fischer zum Ackerbauer.
(Quelle: Diercke Geographie)
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http://www.wwf.de/themen/klima-energie/
http://www.wwf.de/themen/klima-energie/klimawandel/
http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/pdf_neu/Arktis___Klimawandel.pdf
http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/pdf_neu/Klimawandel_Artenschutz.pdf
http://www.wwf-jugend.de/entdecken/klima/artikel/der-klimawandel-ist-keine-lge---er-ist-eine-gefahr;1249
Wenn es auf der Erde immer wärmer wird - wärmer als zuvor und das in einem relativ kurzen Zeitraum und gleichzeitig zufälligerweise auch unsere Industrie und unser CO2 -Ausstoß boomt, dann ist es doch logisch, daraus Rückschlüsse zu ziehen. Dazu machen die Wissenschaftler doch ihre Versuche und ihre Messungen.
Wenn es nicht das CO2 ist, was dann? Im Grunde genommen ist es doch müßig, wie es heißt. Unser jetztiges Verhalten zerstört unsere Lebensgrundlage und daran müssen wir etwas ändern. Punkt.
Zweitens: Im Endeffekt kannst Du die gesamte Wissenschaft in frage stellen, da selbst die Grundsätze nur auf einer möglichen Theorie beruhen. Warum aber auch darauf herumreiten? Genügt es nicht, sich die gesamte Situation mal anzuschauen, und zwar auf alle zerstörenden Aspekte bezogen? Da bleiben doch keine Zweifel mehr.
Ich verstehe Skeptiker bezüglich des "Klimawandels" nicht. NATÜRLICH hat sich das Klima schon immer gewandelt, aber erstens kann man wisschenaftliche Prognosen durchaus ernst nehmen, bzw. es wäre einfach mal angebracht, sie ernst zu nehmen, denn dann steht man auf der "sicheren" Seite, d.h. man sollte so oder so daran interessiert sein, unsere Erde zu schützen.
Aber mal ganz davon abgesehen, mir kann niemand erzählen, den Klimawandel gäbe es gar nicht. Eigentlich ist Klimawandel ein zu harmloses Wort. Denn den gibt es ja auch auch auf natürlich Art und Weise. Lieber sollte man von "Erdverseuchung" sprechen, denn das bezieht nicht nur auf die Erwärmung der Atmosphäre und auf CO2, damit wird alles umfasst... die Plastikverschmutzung auf Land und auf Erde, Ölkatastrophen, Chemieindustrie, Pestizide, Faulschlamm, Abgase, Gewinnung von Rohstoffen, Elektromüll, Atommüll..
...bis hin zu menschlich-sozialen Aspekten wie Gewalt, Hunger, Unterdrückung...
und natürlich der direkten Naturzerstörung: Ausrottung von Tierarten, Ausrottung von Pflanzenarten, Kahlschlag, Wilderei...
UND SO WEITER!!!!
Dann kann mir niemand mehr erzählen, man bräuchte Al Gore und Co. oder meinetwegen jeden Wisschenaftler, jeden Journalisten, der sich um das Thema kümmert nicht wirklich ernst nehmen, weil nichts bewiesen ist. Man könnte sich zurücklehnen und einfach so weitermachen, die Natur würde uns schon überleben.
Natürlich wird sie das. Immer irgendwie. Aber den Aspekt hat Marcel ja schon ausführlich erläutert.
Ich sag nur: Schaut euch doch mal um! Jeder der mit einigermaßen wachem Verstand durch die Welt geht, sieht, dass es nicht so sein sollte, wie es jetzt ist.
Ich möchte hier auch niemanden angreifen, ich will einfach nur mal noch deutlich machen, dass es einfach dumm ist, sich schlafend zu stellen. Und damit will ich auch Marcels Satz :
"Wer allerdings den jetzigen Stand der Klimaforschung noch nicht ausreichend findet, kann sich meinetwegen zurücklehnen. "
entkräften :-) ich sehe das ABSOLUT nicht so. Mann Leute, wacht mal auf!!!!
Es geht nicht darum, ein bisschen CO2 zu reduzieren. Es geht um unseren gesamten Planeten! Um ALLES!!!!
Meinst du jetzt, dass aufgrund der niedrigen Co2 Emissionen der künstliche Treibhauseffekt nicht existiert?
Der CO2-Gehalt steigt aber auch aufgrund der zunehmenden Entwaldung der Erde, da die Bäume fehlen, die durch Photosynthese CO2 in Sauerstoff umwandeln und dadurch eine große Senke für Kohlendioxid bilden. Zusätzlich verstärkt wird der Treibhauseffekt durch künstliche Gase, wie teil- und vollhalogenierte Kohlenwasserstoffe (HFKWs bzw. FCKWs), sowie Schwefelhexafluorid (SF6), die durch industrielle Prozesse entstehen.
Wir sollten langsam zu nem Ergebnis kommen..ob der Treibhauseffekt künstlich ist oder nicht, spielt in meinen Augen keine Rolle. Der Natur tuts gut, wenn wir die Anzahl der Autos reduzieren. Die Folgen spüren wir so oder so, wie im Artikel beschrieben..
Dass der Treibhauseffekt nicht existent sein soll, musst Du mir auch nochmal darlegen. Ich halte ihn nämlich für eine nicht zu bestreitende weil wissenschaftlich erwiesene Tatsache.
Also versteh mich nicht falsch: ich versuche gar nicht, einen leichten Weg zu gehen und Kritiker zu diffamieren. Es bleibt einfach nichts anderes übrig, als immer wieder Überzeugungsarbeit zu leisten, wie ich es gestern versucht habe. Dazu gehört auch, dass Fehler (IPCC-Bericht, von Dir angesprochene "E-Mail-Affäre") die bei den Klimaforschern gemacht wurden offen eingestanden und unverzüglich abgestellt werden.
Dass es bei einer so offenkundigen Sachlage wie dem anthropogenen (menschengemachten) Klimawandel weiterhin, auch unter nachhaltig denkenden Menschen wie Du einer bist, Zweifel gibt sehe ich allerdings als sehr bedauerlich und auch als gefährlich an, weil so kostbare Zeit und Ressourcen vergeudet werden, die wir eigentlich bräuchten um gemeinsam das Klima zu retten!
Wenn dem so wäre, woher kommt dann die durchschnittliche Temperatur unserer Erde? Das musst Du mir jetzt mal erklären ;o)
Ich will Dich keinesfalls ärgern. Es interessiert mich wirklich! ;o)
In den letzten 10 Jahren stiegen die Temperaturen, der CO2-Gehalt blieb konstant. Somit könnte jegliches Bemühen dem Klimawandel entgegen zu treten die Luft sauberer und das Gewissen reiner machen, aber den Wandel kann man damit nicht stoppen. Tiere werden also aussterben, wie es schon immer war. Und das Argument zieht auf alle Fälle mit den Messdaten. Das hat nichts mit Messdichte zu tun, sondern damit, dass Daten, die nicht reinpassen gelöscht werden, damit alle Ja-Sager wieder sehen, wie schlimm doch der Mensch in seinem Handeln ist, obwohl es, wenn man alle Daten sieht, doch gar keinen so großen Einfluss gibt. Ich habe auch nicht gesagt, dass es schlimm ist die Wirtschaft auf ?grün? umzustellen, aber einige wenige wohlbemerkt, nehmen dadurch, dass der Klimaschwindel aufrecht erhalten wird eine Menge Geld ein. Der Gesellschaft schadet das natürlich eher, als das es hilft. Und zur Anschnallpflicht hätte ich bestimmt nichts dagegen gesagt. Du solltest versuchen obejktiv an ein Thema ranzugehen. Und Leute, die das tun, vielleicht nicht gleich als Verschörungstheoritiker abstempeln. Zugegeben, das macht es natürlich leichter für dich, ist aber nicht der richtige Weg. Und das hat eigentlich gar nicht viel mit Verschwörung zu tun ? Das sind Fakten. Vor kurzen hat es nämlich ein Brite geschafft in die NASA-Rechner zu hacken und viele Daten offenzulegen, darunter auch eindeutigen e-Mail Verkehr, der zeigt, dass die Forscher Daten zugunsten(vllt nicht das beste Wort) des Klimawandels auslegen. Versteh mich nicht falsch, ich bin auch für eine, bessere saubere Welt, aber dabei sollte man sich auf Fakten berufen, nicht auf unbelegte Thesen.
"wir sollten es also nicht ganz von der negativen Seite sehen".
Das fällt allerdings schwer und würde der Sache nicht hinreichend gerecht. Klar gibt es vielleicht in manchen Gebieten der Erde durch die Erwärmung höhere Erträge. Aber alle scheinbaren Vorteile des Klimawandels werden von den Risiken bei weitem überwogen. Es wird z.B. in immer mehr Gebieten Tropenkrankheiten geben, Millionen (meist armer) Menschen müssen wg. dem steigenden Meeresspiegel umsiedeln und in Sibirien werden ganze Städte versinken wenn der Permafrostboden auftaut.
Noch eine kleine Anekdote zum Thema: Die damalige Sowjetunion hat in den 80ern ganz offen den sich abzeichnenden Klimawandel begrüßt, schließlich erhoffte man sich mehr Landwirtschaft und weniger Heizkosten. Später hat aber auch Russland eingesehen, dass es in einer global vernetzten Welt keine Vorteile bringt, wenn ein Land vom Klimawandel scheinbar profitiert und das Kyoto-Protokoll unterzeichnet.
Punkt 1: Es gibt tatsächlich erst seit etwa 200-250 Jahren verlässliche und regelmäßige Wetterdaten (z.B. gibt es auf dem Hohen Peißenberg seit 1781 die älteste Bergwetterwarte der Welt). Allerdings lassen sich durch unterschiedlichste Methoden, z.B. durch die Analyse von Pollen, Meeressedimenten und Eisbohrkernen recht zuverlässige Aussagen darüber gewinnen, wie sich in den letzten Jahrhunderttausenden die Temperatur- und CO2-Werte entwickelt haben.
Punkt 2: Du fragst: "Wer gibt uns das Recht zu sagen, welches Tier aussterben darf und welches nicht". NIEMAND gibt uns das. Aber wenn wir den Klimawandel nicht bremsen / stoppen dann nehmen wir uns einfach dieses Recht. Und das ist auch moralisch sehr problematisch.
Punkt 3: Du sagst: "Tier und Pflanzenarten sterben nunmal aus. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben, das nennt man dann natürlichen Kreislauf." Es stimmt natürlich dass es einen gewissen (Klima-)wandel immer gegeben hat und auch weiter geben wird und dass dieser Wandel natürlich ist. Es gab aber noch nie einen derart rasanten Wandel als den vom Menschen verursachten Klimawandel. So hat die Natur nicht genug Zeit sich an die neuen Verhältnisse von Zeit zu Zeit anzupassen sondern muss in einem erdgeschichtlich gesehen wahnsinnig kurzen Zeitraum reagieren wozu sie aber nicht bzw. kaum in der Lage ist.
Punkt 4: Wie auch beim Anschlag von 09/11 oder der Mondlandung so gibt es auch beim Klimawandel immer wieder wildeste Verschwörungstheorien. Und zugegeben, die Klimaforscher bzw. das IPCC haben ein paar haarsträubende Fehler gemacht, die auf einem so wichtigen Gebiet und auf so hoher und professioneller Ebene nicht vorkommen sollten und die den Klimaskeptikern viel Wasser auf die Mühlen geliefert haben. Trotzdem ist die globale Erwärmung der letzten Jahrzehnte wissenschaftlich nicht mehr zu leugnen. Denn zum einen kannst Du ja auch an indirekten Indikatoren wie z.B. dem Abschmelzen der Arktis und der Alpengletscher oder am Zugvogelverhalten die Klimaveränderung nachvollziehen und zum anderen zieht das Argument nicht dass der Temperatur-Datensatz mit dem die Klimaforschung arbeitet verfälscht und/ oder nicht repräsentativ sei, weil weder die Dichte des Messnetzes noch die Verstädterung nachgewiesenermaßen einen entscheidenden Einfluss auf die Klimadaten haben.
Punkt 5: "Der Klimawandel ist ein großes Geschäft". Nun gut, man kann tatsächlich mit modernen Technologien, die den Klimawandel bekämpfen, etwa den regenerativen Energien gutes Geld verdienen, die Wirtschaft ankurbeln und viele Arbeitsplätze schaffen. Kurzfristig ist es aber leider für viele noch eher ein Geschäft, dem Klima zu schaden. Und mal so generell: Was ist denn daran schlimm, wenn man die Wirtschaft auf "grün" umstellt? Selbst wenn es den Klimawandel nicht gäbe hätte darunter keiner zu leiden, im Gegenteil: mittel- und langfristig zahlt sich Klimaschutz aus. Ein letztes noch: Du hättest vor ein paar Jahrzehnten zur Einführung der Anschnallpflicht genauso behaupten können: "Gurte sind ein riesiges Geschäft"
So viel mal von meiner Seite ...
So um nochmal zurück zu meinem Artikel zu kommen: Selbst die Menschen passen sich auf diese Neuen Umweltfaktoren an, so wird es auch den Tieren u. Pflanzen gehen. Überflutung kann auch vieles Neues entstehen lassen, wir sollten es also nicht ganz von der negativen Seite sehen.
Auch wenn ich damit nicht sagen will, dass mir die Welt am Arsch vorbei geht, aber Tier und Pflanzenarten sterben nunmal aus. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben, das nennt man dann natürlichen Kreislauf. Und wer gibt uns das Recht zu sagen, welches Tier aussterben darf und welches nicht. Wenn Gebiete zB überflutet werden, wird dort eine neue Vegetation entstehen von Tieren und Pflanzen, die an die neuen Bedingungen besser angepasst sind. So ist die Evolution nunmal.
Theoretisch angenommen der Golfstrom würde abkühlen, würde der Äquatorialstrom ihn wieder erwärmen.
Markus Lanz hat ein Buch über Grönland rausgebracht, mit tollen Fotos und Zitaten von echten Inuits.