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© Elma Okic / WWF-Canon
"Natur muss man sich erarbeiten."


von TaniaTukan
25.05.2011
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Kennt ihr das? Man macht eine Wanderung, sitzt irgendwo im Grünen an einem Fluss oder hat sich einfach mal wieder an der frischen Luft ausgepowert. Und plötzlich kann man das alles viel natürlicher und intensiver genießen. Die Luft riecht total lecker, das einfache Butterbrot schmeckt so gut wie nie, es ist einfach toll.

So ging es uns an unserem 9. Tag mal wieder, und diesmal ganz besonders, denn es stand mal wieder eine sportliche Herausforderung auf dem Programm: eine Mountainbike-Tour.

Wenn ich an unsere erste richtige Tour mit dem Rad in den Alpen zurückdenke, spür ich immer noch das Zittern in den Beinen und die absolute Erschöpfung, mit der wir uns diesen "fast-45-Grad-Berg" hochgequält haben.
Mit entsprechender Skepsis habe ich beim Frühstück unseren Bike-Guide gefragt, was das denn diesmal für eine Route wird.

Nachdem wir gestärkt, fertig ausgerüstet und angewiesen waren, begann für 3 von 4 Botschaftern (Petra musste sich noch schonen) in Begleitung von 2 Guides und Kamerateam die Fahrt erst mal relativ entspannt, ohne größeren Anstieg. Durch den Ort Ötz, entlang von Feldern und durch den Wald. Es ging fast immer leicht bergauf, aber längst nicht so steil wie im Karwendel. Nur 3 oder 4 richtig schwere Stücke waren dabei, da sie aber nie länger als 100 Höhenmeter waren, haben wir mit der richtigen Technik, ständiger professionellen Tipps und dem richtigen Ansporn die ganze Strecke durchzufahren geschafft haben.

Die Hitze war drückend und Schatten rar - da hilft nur so schnell fahren, dass der Fahrtwind kühlt.
Unsere erste Zwischenetappe war der Piburger See, der höchstgelegene Badesee Tirols, mit richtig guter Wasserqualität und durch die umstehenden Bäume einladend und idyllisch. Nach einer Foto-, Trink- und Pulssenkungs-Pause ging es zu Fuß weiter. Um den See herum herrscht strenges Bike-Verbot, man kann auch nicht mit dem Auto hinfahren. Dabei hatten wir gelegenheit, den wundervollen Laubwald und das schimmernde Wasser des Sees zu bewundern.

Die letzte Etappe hinauf - der Höhepunkt der Tour, nicht nur, was die Schwierigkeit anbelangte, sondern auch bezogen auf das Ziel: hoch oben über dem See bot sich uns ein spektakulärer Blick, den wir völlig erschöpft genossen.
Beim Mountainbiken kann man ziemlich viel kaputt machen - Bremsspuren, Querfeldeinfahrten und sehr hohe Geschwindigkeiten haben vor allem die Konflikte zwischen Wanderern und Bikern vorprogrammiert.
Mittlerweile hat sich die Situation sehr entspannt, denn Standardregeln beim Radeln durch das Gelände werden heute von fast jedem eingehalten - und schwarze Schafe werden von ihren Sportkollegen sofort zurechtgewiesen, wenn ein Mountainbiker einen anderen über eine Wiese brettern sieht.

Trotzdem ist es wohl nicht die naturschonendste Variante, die Natur zu erleben. Deswegen haben wir uns immer einen ortskundigen Guide für unsere Touren gesucht, um möglichst Schäden durch Unwissenheit zu vermeiden.
Die Abfahrt sorgte dann für ziemlichen Spaß und die beiden Trails durch den Wald haben vor allem Peter und Moritz sichtlich Freude beim Grenzen testen und Adrenalin ausschütten bereitet.

Nach dem Mittag und einer erfrischenden Dusche hieß es Sachen packen, von Markus verabschieden und einsteigen: auf nach Slowenien!

Bevor wir aber von den slowenischen Serpentinen, dichten Wäldern, ruhigen Dörfern und sternenklarem, immer wieder von Blitzen erhelltem Himmel empfangen hat, haben wir einen Zwischenstopp in Berchtesgaden eingelegt: WWF meets Huberbuam.

 

Die beiden bekanntesten deutschen Extremkletterer haben sich für uns 1, 2 Stunden Zeit genommen und unsere Fragen über die Harmonie von Bergsteigen und Natur, ihre Meinung zu Naturschutz und Tourismus sowie ihre Beobachtungen zum Klimawandel beschrieben.
Und nach unserer Radtour konnte ich Thomas Huber nur zustimmen: "Natur muss man sich erarbeiten."
 

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Kommentare (4)
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27.05.2011
KatevomDorf hat geschrieben:
"mir ist da was dazwischen gekommen"^^
26.05.2011
gelöschter User hat geschrieben:
echt klasse ,dass ihr die möglichkeit habt da mit zu machen :)
und die huberbuam sind eh das non-plus-ultra :P
26.05.2011
KatevomDorf hat geschrieben:
sieht echt sau gemütlich und idyllisch aus*freu*
26.05.2011
Meatala hat geschrieben:
Wow, dsa klingt ja absolut traumhaft!
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