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© Martin Harvey / WWF-Canon
Schutzmaßnahmen für Elefanten


von Janine
10.11.2009
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Der Abend bricht herein und im Dzanga Research Camp hören wir das Gebrüll der Elefanten. Um uns herum zirpen und fliegen Insekten. Eine kleine Ameisenstraße beschreitet den Trampelpfad, der zu unserer Schlafstätte führt.

Wir sitzen gemeinsam am Abendbrottisch und nutzen die Gelegenheit mit Andrea zu sprechen. Wir wollen wissen welche Schutzmaßnahmen ergriffen werden, um das Fortbestehen der Elefanten zu sichern. Andrea selbst erforscht zur Zeit die Kommunikation der Rüsseltiere. Hierzu geht sie jeden Tag für circa vier Stunden zur Bai.

Andrea erklärt uns, dass menschliche Anwesenheit Wilderer von ihren Machenschaften abhalten. Mit ihrer täglichen Präsenz bewahrt sie die Elefanten davor, auf der offenen Lichtung erschossen zu werden. Dies wäre ohne ihr Dasein eine einfache Prozedur.

Auch Tourismus würde dazu beitragen, die Elefanten zu schützen. Einerseits käme auf diese Weise Geld in die Gegend, andererseits befänden sich neugierige Menschen im Wald, die die Pläne der Wilderer leicht durchkreuzen könnten.

Eine weitere Möglichkeit Menschen in den Dschungel zu bringen, ist das Aufstocken von Wildhütern. Mit Waffen und Wissen ausgestattet könnten sie die Touristen führen und die Elefanten schützen.

Die Waldsoldaten müssen ordentlich ausgestattet werden. Je mehr Hüter es gibt, desto größer ist der Erfolg. Zur Zeit laufen gut dreißig Ranger durch den Wald. Sie schützen eine Fläche von 3150 Quadratkilometern. Viel zu wenig wenn man bedenkt, dass auf einen Wildhüter stolze 100 Quadratkilometer Dschungel fallen. Wie kann ein Mann allein ein so großes Gebiet überwachen? Und selbst wenn mehr Menschen eingestellt würden, wäre die Ausrüstung knapp. Zum Equipment gehören Uniform, Gewähre, Wissen über Wald und Tiere, GPS Geräte, Zelte und Regenmäntel. Um dies alles zu finanzieren fehlt das Geld.

Um den Elefanten eine Zukunft zu ermöglichen, ist es auch unabdingbar ihre Heimat zu erhalten. Illegaler Holzeinschlag muss gestoppt werden. Wenn die grauen Säuger ihre Territorien verlieren, entsteht ein Konkurrenzkampf unter den Individuen. Nur der Stärkere wird überleben und beim nächsten Kampf wieder nur der Stärkere, bis alle Tiere verschwunden sind.

Wenn ich an die Dzanga Bai denke kann ich mir nicht vorstellen, dass man durch Habgier einen solchen Platz zerstören könnte. Er ist viel zu wertvoll, viel zu speziell. Es gibt keinen anderen Ort auf der Welt, an dem man die Möglichkeit hat, freilebende Elefanten in so großer Anzahl aus solch guter Sicht zu beobachten.

Um dieses System erhalten zu können, müssen Spenden gesammelt werden. Das ist eine notwendige Maßnahme, denn Wildhüter, Forscher und Tourguides brauchen eine vernünftige Ausrüstung.

Wir alle können helfen, diesem Ort eine Zukunft zu geben. Die Möglichkeit ist nur ein paar Mausklicks entfernt. Über den „JETZT SPENDEN“ Button kannst du deinen Beitrag leisten! Mit jedem noch so kleinen Betrag wird die Zukunft des Dzanga-Sangha Nationalparks sicherer. Bitte helft uns dieses Ökosystem zu bewahren und spendet jetzt!

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