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© Martin Harvey / WWF-Canon
Massaker für Hörner und Stoßzähne! (Info und Petition)


von Rhino
22.04.2012
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Wer in Afrika auf Safari geht, begibt sich meist auf die Suche nach fünf besonders prägnanten Savannenbewohnern, den „Big Five“, gemeint sind damit Löwen, Leoparden, Büffel, Elefanten und Nashörner. Jeder Tourist will sie heute zu Gesicht bekommen, jeder Fotograf will sie vor der Linse haben und die Tiere erfreuen sich dadurch großer Aufmerksamkeit und Beliebtheit. Das klingt alles äußerst angenehm, doch es war längst nicht immer so, ursprünglich waren die „Big Five“ nämlich die fünf Tierarten, die jeder weiße Trophäenjäger zu Erlegen begehrte. Das Fell des Leoparden, die Stoßzähne des Elefanten, die Hörner des Nashorns, jedes der fünf Tiere wies ein Körperteil auf, das bei den Großwildjägern als Prestigeobjekt galt und das blieb nicht folgenlos! Abgesehen vom Afrikanischen Büffel, gelten heute alle „Big Five“ - Arten als gefährdet und das schlimmste ist: Die Jagd ist nicht Geschichte, die Bestände zahlreicher afrikanischer Säugetiere gehen heute noch jährlich durch massive Wilderei zurück! Die Zeit der illegalen weißen Großwildjäger ist zwar schon lange vorbei, aber zahlreiche wohlhabende Funktionäre und Unternehmer in aller Welt zeigen noch heute großes Interesse für Elfenbein (aus den Stoßzähnen von Elefanten), Nashorn-Hörner und andere gewilderte Produkte und beauftragen somit Wilderertrupps mit der intensiven Jagd auf Tierarten, die häufig jetzt schon auf der Roten Liste stehen! Und sowohl Politikern als auch Aktivisten fällt es extrem schwer, dieses Problem in den Griff zu bekommen …

Krise in Kamerun
Der Bouba-Ndjida-Nationalpark liegt im Nordosten Kameruns und dient dem Schutz von Spitzmaulnashörnern, Antilopen, Geparden und vielen anderen gefährdeten Säugetierarten. Auch Afrikanischen Elefanten sollte hier ein sicherer Lebensraum gewährt werden, doch im Frühjahr 2012 kam es zu einem massenhaften Abschlachten der grauen Savannenriesen. Bestätigt wurden über 500 von Wilderertrupps getötete Elefanten, ein grausames Massaker! Dabei wurden bei allen ausgewachsenen Exemplaren die Stoßzähne entfernt, wobei auch zahlreiche junge Exemplare getötet wurden, die noch gar nicht über Stoßzähne verfügten!

Es ist derzeit unbekannt, wie viele Elefanten genau noch in Kamerun leben, doch Experten sind sich sicher, dass der Bestand durch das massive Abschlachten bereits um die Hälfte geschrumpft ist!
Die Regierung Kameruns zeigte sich nur wenig vom Elefanten-Massaker betroffen und sprach von „lediglich“ 128 getöteten Exemplaren! Für viele Artenschützer, wie z. B. auch für Paul Bour, einen Mitarbeiter des betroffenen Schutzgebietes, ist diese Reaktion ein Skandal! Bour’s Ansicht nach zeigt die Regierung viel zu wenig Interesse für den Schutz gefährdeter Arten! Céline Sissler-Bienvenue, die für Projekte des „International Fund for Animal Welfare“ (IFAW) in Zentral- und Westafrika verantwortlich ist, betont, das eine enge politische Zusammenarbeit zwischen Kamerun und den Nachbarländern, Tschad und Zentralafrika, wichtig ist, um die letzten, noch verbliebenen Elefantenherden auf internationaler Ebene effektiv zu schützen! Sie bezeichnete die Wilderertrupps als derart gerüstet und brutal, das der Kampf gegen sie bereits kriegsähnliche Ausmaße annimmt! Auch der WWF nahm nach dem tragischen Vorfall Stellung und kritisierte das mangelnde Aufgebot an bewaffneten Soldaten im Nationalpark! Der Einsatz der Armee ist mittlerweile in zahlreichen afrikanischen Staaten ein wichtiges Mittel zur Bekämpfung von Wilderei! Die WWF-Regionalvertreterin in Kamerun appellierte nach dem Vorfall an den Präsidenten Paul Biya:

"Herr Präsident, veranlassen Sie alles Nötige, um die verbliebenen Elefanten im Bouba-Ndjida-Park zu schützen. Und bringen Sie die Mörder vor Gericht!"

Über die Verantwortlichen des großen Abschlachtens ist bisher nichts Genaues bekannt, Experten vermuten aber, dass es sich bei den Wilderern um Söldner, aus den benachbarten Staaten Tschad und Sudan handelt, denn es wurden bei einigen Elefanten Stücke aus den Ohren herausgeschnitten und genau in diesen beiden Staaten, gibt es eine Tradition, die Ohrenstücke als Halsketten zu tragen! Es ist jedoch eher unwahrscheinlich, das es den Behörden von Kamerun gelingt, die agierenden Wilderertrupps oder gar deren Auftraggeber ausfindig zu machen!

Ein Ausnahmefall?
Seit dem letzten Jahr nimmt die Anzahl der, durch Wilderer erlegten, Elefanten und Nashörner rapide zu und erreicht sogar neue Höchstwerte! Auch derart extreme Massentötungen, wie in Kamerun, treten immer häufiger in den Schutzgebieten des schwarzen Kontinents auf! So kamen schon 2011 im kenianischen Samburu-Nationalpark mehr Elefanten zu Tode, als im gesamten vergangenen Jahrzehnt! Auch der Selous-Nationalpark in Tansania, der als eines der größten Schutzgebiete des Kontinents gilt, hat zunehmend mit Wilderertrupps zu kämpfen! Der dortige Elefantenbestand ist mittlerweile fast um die Hälfte gesunken, Experten vermuten, dass dort jeden Monat 50 Elefanten der Wilderei zum Opfer fallen!
Auf dem gesamten afrikanischen Kontinent waren es im vergangenen Jahr über 2.500 Afrikanische Elefanten, die durch Wilderertrupps den Tod fanden! Auch bei den Nashörnern kam es zu Negativrekorden. Allein in Südafrika, dem Hauptverbreitungsgebiet beider afrikanischer Nashornarten, wurden 2011 mindestens 443 Tiere erlegt und schon im Frühjahr 2012 kamen 135 weitere getötete Hornträger hinzu!

Eine potentielle Schutzmaßnahme, die schon im letzten Jahr sehr kontrovers diskutiert wurde, ist mittlerweile gescheitert: der legale Verkauf von gewilderter Ware! Ganze 105 Tonnen Elfenbein wurden verfrachtet, ohne jegliche positive Folge! Im Gegenteil, Zollbeamte an afrikanischen Häfen stellen einen massiven Anstieg an geschmuggelten Nashorn-Hörnern und Elefantenstoßzähnen fest! Nun müssen also neue, effektivere Problemlösungen her, und zwar möglichst schnell, denn es könnte jeden Tag zu einem weiteren Massaker kommen!

Wohin geht die Beute?
In keinem Staat der Erde ist die Nachfrage nach gewildertem und geschmuggeltem Gut so groß wie in China! Besonders fatal ist die Gier zahlreicher wohlhabender Asiaten nach edlem Tropenholz, sowie nach kostbarem Elfenbein, das in vielen ostasiatischen Staaten immer noch als Prestigeobjekt betrachtet wird und nach den Hörnern der Nashörner, denen eine medizinische Wirkung nachgesagt wird, was jedoch wissenschaftlich schon vor Jahren widerlegt wurde!
Und dennoch wird gewilderte Ware immer beliebter und die Preise steigen in die Höhe! Das Horn eines einzelnen Nashornes hat bereits einen Wert von ganzen 60.000 US-Dollar!
Eben diese hohen Preise sind für viele verarmte Afrikaner der Ansporn, in das ehrlose und risikoreiche Gewerbe der Wilderei einzusteigen! Sie versprechen sich einen hohen Lohn, der ihnen ein besseres Leben beschert und dabei zerstören sie ohne Hemmungen die Artenvielfalt ihres Kontinentes, eine traurige Entwicklung!
Mittlerweile wurde in dieser Hinsicht jedoch Initiative ergriffen! An afrikanischen Flughäfen wird seit den letzten Jahren bei Flügeln nach Asien besonders gründlich kontrolliert, dabei kommen z. T. riesige Ladungen an Elfenbein und anderer Schmuggelware zum Vorschein!

Mit Hunden, Gift und Helikoptern!
Die Bekämpfung von Wilderei vor Ort ist deutlich schwieriger als man vermuten könnte, denn die Jagdtrupps verfügen heute über ungewöhnlich hohe finanzielle Mittel und sind professionell mit Waffen und Hilfsmitteln ausgerüstet!
Doch es gibt bereits eine Reihe von Lösungsmaßnahmen, die sich als erfolgreich erwiesen haben!
Da wäre als erstes der Einsatz von Bluthunden! Getestet wurde diese Maßnahme im Virunga-Nationalpark! Das Reservat im Osten der Demokratischen Republik Kongo dient in erster Linie dem Schutz der kritisch gefährdeten Berggorillas. Die dort eingesetzten Hunde haben bereits erfolgreich Wilderertrupps aufgespürt und vertrieben und sich somit als wirksame Helfer für den Artenschutz bewiesen!
Deshalb gehören mittlerweile auch in Kenia ausgebildete Hunde zum Schutz eines größeren Nationalparks dazu! Zudem werden dort immer mehr Reservate durch Helikopter überwacht! Der „Kenya Wildlife Service“, die staatliche Wildschutzbehörde Kenias bemüht sich außerdem, den Schutz und die Überwachung von kleineren Privatreservaten zu verstärken. Diese haben, seit dem letzten Jahr, in ganz Afrika, besonders schwer mit Wilderern zu kämpfen, da sie häufig nicht genug Geld haben, um aufwendige Schutzmaßnahmen zu finanzieren! Vor allem in Südafrika wurden im letzten Jahr extrem viele Nashörner in privaten Schutzgebieten getötet! (siehe hierzu auch: Wie retten wir die Nashörner Südafrikas?)
Eine neuartige Methode zur Abschreckung von Wilderern, die seit dem letzten Jahr, in Südafrika praktiziert wird ist das Bestreichen von Nashorn-Hörnern mit giftigen Substanzen, für die Tiere ist das ungefährlich, doch als „Medizin“ taugen die Rhino-Hörner damit noch weniger. Mittlerweile geht man sogar dazu über, winzige Sender in die Hörner einzupflanzen. So ist es möglich, sowohl das Tier, als auch, im Falle einer Tötung, den Wilderertrupp zu orten!

Es wird also immer noch viel Ungewöhnliches ausprobiert, um den Schutz der riesigen Säugetiere stetig erneuern und verbessern zu können! Ob all diese Schutzmaßnahmen der Dickhäuter-Misere, die seit dem letzten Jahr herrscht, ein Ende bereiten können? Das werden wir in Zukunft sehen …

Jetzt seid ihr gefragt! Eure Stimme für Nashörner!
Die massive Wilderei, die derzeit in Afrika herrscht, ist absolut niederschmetternd für die einzigartige Natur des Kontinents! Auch wir sollten definitiv ein Zeichen gegen das illegale Massentöten setzen, deshalb würde ich euch allen dringlich empfehlen, diese Petition zu unterzeichnen, die konsequentere Überwachungsarbeit vom Washingtoner Artenschutzübereinkommen verlangt!
- zur Petition!

Hoffentlich werden sich die extremen Schutzbemühungen der afrikanischen Reservate in Zukunft wirklich erfolgreich zeigen, denn ohne Elefanten und Nashörner werden zahlreiche Ökosysteme überhaupt nicht mehr funktionieren können, und auch die Touristen werden ohne „Big Five“ sicher nicht mehr allzu häufig vorbeischauen, was in Ländern wie Kenia und Südafrika den Verlust einer wichtigen Einnahmequelle bedeuten würde, deshalb sollte den Staatschefs von Afrika definitiv klar sein, das ein Verlust von Elefanten und Nashörnern nicht nur aus ökologischer Sicht eine Tragödie ist, sondern auch auf wirtschaftlicher Ebene, Elefanten und Nashörner gehören zu Afrika, und jeder sollte sich mit dem, was er kann, dafür einsetzen, das sie dort auch erhalten bleiben!

von Rhino (Maxim Podobed) 2012
 

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Kommentare (17)
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03.07.2012
Silenzz hat geschrieben:
Ich glaube das die meisten Menschen die so etwas grauenvolles tun, nicht mal im Ansatz ein schlechtes Gefühl dabei haben, was das schlimmste an der Sache ist. Geld wird für solche Menschen immer im Vordergrund stehen, egal wer dafür geopfert werden muss.

Und ich denke schon das solche Bilder notwendig sind. Man hört immer nur und die Interpretation ist durch aussagefähige Bilder viel intensiver und vor allem realistischer. Das öffnet dem ein oder anderen vielleicht mal die Augen.
01.07.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Ich frage mich nur, was in den Köpfen dieser Leute vor sich geht!
Die müssen doch verstehn langsam, dass Geld nicht das wichtigste auf der Welt ist.
Das schreckliche ist ja, dass sie gar nicht nachdenken, wie es dem armen Tier dabei geht und wie ungerecht das Handeln von ihnen ist.
Solche Menschen haben einfach kein Herz, im Mittelpunkt steht nur die Gewinnmaximierung in unserer kapitalistischen Welt und das ist traurig.
25.04.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Einfach schrecklich, was da geschieht.
Dass manche Touristen auch noch Geld ausgeben, um an solchen Fahrten teilzunehmen, ist für mich unbegreiflich! Da geben sie doch tatsächlich mehrere Tausend Euro aus, um ein Bild zu machen, das sie neben einem erlegten Elefanten o.ä. zeigt.
Was hat man davon?
Man hat nur ein unschuldiges Tier auf dem Gewissen.
25.04.2012
Anna-K. hat geschrieben:
Waren die Bilder unbedingt notwendig? Die Sache ist so schon schlimm genug, aber bei den Bildern bleibt einem ja das Herz stehn.
23.04.2012
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
23.04.2012
Wannaknow hat geschrieben:
Unterschrieben..

Werden Menschen jemals darüber nachdenken, bevor sie so etwas grausames tun, und zu dem Schluss kommen, dass weder Macht noch Geld alles ist? Ich möchte ungern abwarten, aber so was fürchterliches muss umgehend gestoppt werden.
23.04.2012
Rhino hat geschrieben:
@ eagle: Danke für den tollen Link! Habe gleich einen Elefanten losgeschickt!
23.04.2012
FabianN hat geschrieben:
Unterschrieben!

Und ich rate jedem, der diesen Bericht gelesen hat, dies auch zu tun!

@Rhino: Vielen Dank , dass du uns darauf aufmerksam gemacht hast. Obwohl ich eig, immer Benachrichtigungen von avaaz erhalte, muss diese mail wahrscheinlich irgendwie nicht angekommen sein... Auf jeden Fall: Danke! Durch deinen Bericht haben sicher ein paar mehr für die Nashörner unterschrieben.

Hier noch ein Link, durch den wir uns dank der Organisation IFAW für die ebenfalls bedrohten Elefanten einsetzen können:
http://www.ifaw.org/de/unsere-arbeit/elefanten/am-marsch-der-elefanten-teilnehmen
23.04.2012
Oekojule hat geschrieben:
Ich glaube das einfach nicht... :´( Wie kann man nur???

BITTE UNTERSCHREIBT DIE PEDITION!!!
23.04.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Unterschrieben!

Ich werde niemals verstehen können, dass wir uns Menschen uns schon gegenseitig bekämpfen müssen um wehrlose und unschuldige Tiere zu schützen........die Geschichte der Menscheit ist voller Blut und Mord :(
22.04.2012
AndreDerWalretter hat geschrieben:
JEDER SOLLTE DIESE PETITION UNTERSCHREIBEN!!!
22.04.2012
Puma hat geschrieben:
Das sind ja erschreckende Zahlen!!!Ich wusste gar nicht,dass es so schlimm ist!!!Und diese Fotos sind ja schrecklich!!!! Oh mein Gott!!!*sprachlos*
22.04.2012
JoBlubb hat geschrieben:
Die armen Viecher :( Da muss man eigentlich garnicht mehr überlegen, ob man unterschreibt! Schon erledigt... Wobei ich befürchte, dass auch das nicht soo viel weiterhelfen wird.
Meiner Meinung nach muss man auch überlegen, was die Wilderer zum Wildern bringt. Ist es Armut? Oder einfach Gier? Wenn der Grund nämlich die Armut ist, könnte man den Tieren vielleicht auch helfen, indem man den dort einheimischen Menschen hilft, die Armut zu überwinden... Nur so ne Idee :)

Und dann muss ich mich noch gleich anschließen, der Bericht ist echt sehr gut gelungen, logisch und verständlich aufgebaut und die Bilder zeigen sehr eindeutig, welche enorme Gefahr den Tieren droht bzw. welcher sie ausgsetzt sind.
22.04.2012
Rhino hat geschrieben:
@ LaLoba: Danke! :)

Zu dem legalen Verkauf:
Man dachte, man würde somit den Bedarf decken und die Wilderei nicht mehr nötig machen, aber es gab keinen Bedarf, es gab nur Gier, und Gier kann man bekanntlich nicht decken ...

Zu den Horn-Lösungen:
Ja, es ist nicht unaufwendig ein Nashorn sicher zu betäuben, ich bezweifle jedoch, das man es einfangen muss, derartige Eingriffe lassen sich sicher auch auf offenem Feld durchführen, wobei es für die Eingriffe sicher von Vorteil von ist, wenn eine Forschungsbasis sich in der Nähe befindet. Und bei den einzelgängerischen Spitzmaulnashörnern sieht es bestandstechnisch wirklich schlimm aus, sie gelten als kritisch gefährdet und deshalb zählt bei ihnen wirklich jedes Individuum! :(
22.04.2012
LaLoba hat geschrieben:
Ein sehr wichtiges Thema! Massentötungen, wie es in Kamerun passiert ist, sind absolut grausam. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es für Wilderer möglich ist, so viele Elefanten auf einmal zu töten, ohne erwischt zu werden.

Inwiefern sollte der Verkauf von gewilderter Ware eigentlich positive Folgen haben? Das ist mir ein echtes Rätsel. Dadurch werden Wilderer doch erst recht angespornt, Elfenbein zu besorgen. Sie müssen sich danach ja überhaupt nicht mehr vor einer Strafe fürchten.

Das Bestreichen von Nashorn-Hörnern mit giftigen Substanzen stell ich mir ziemlich problematisch vor. Müssen die dafür nicht alle einzelnd erst gefangen und betäubt werden? Das selbe auch bei den Peilsendern in Elefantenstoßzähnen. Ist natürlich eine gute Idee aber für die Masse vermutlich nicht umsetzbar. Trotzdem find ich es gut, dass weiterhin nach neuen Lösungen gesucht wir. Der Schutz der Wildtiere ist sehr wichtig. Das verstehen hoffentlich auch die Politiker.

Danke jedenfalls für den informativen Bericht! Schön geschrieben und schön aufgebaut!
22.04.2012
Rhino hat geschrieben:
@ tierherzchen: Nun, die PLZ musst du angeben, deine Adresse mit Hausnammer etc. aber nicht, und avaaz macht sicher keinen Scheiß mit den Daten, sondern braucht ihn für Statistiken ;)
22.04.2012
LSternus hat geschrieben:
Ich unterschreib! Dr Kampf gegen Wilderei darf nicht aufgegeben werden.
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