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© Martin Harvey / WWF-Canon
Kurzohr-Rüsselspringer


von RabanJ
11.04.2014
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Der Kurzohr-Rüsselspringer ist nicht nur klein und süß nein er ist auch Interessant, als ich ihn im Leipziger Zoo gesehen habe musste ich euch von ihm erzählen also hier mein Bericht.

Der Kurzohrrüsselspringer, manchmal auch als Kurzohr-Elefantenspitzmaus bezeichnet (Macroscelides proboscideus) ist eine Säugetierart aus der Familie der Rüsselspringer (Macroscelididae).

Wie alle Rüsselspringer sind diese Tiere durch die lange, rüsselartige Schnauze charakterisiert. Ihr weiches Fell ist an der Oberseite rötlichbraun bis graubraun gefärbt, die Unterseite ist heller, meist weißlich oder hellgrau. Exemplare aus nördlicher-, westlicher- und östlicher Kapregion sind gelblichbraun-grau an der Oberseite, heller an den Flanken und unterhalb Weiß und an der Haarbasis dunkel-grau gefärbt. Die Unterart M. p. flavicaudatus ist deutlich heller gelblich-beige gefärbt. Die Ohrlänge beträgt etwa 24 mm und ist somit nicht sonderlich kürzer als bei anderen Vertretern. Die englische Trivialbezeichnung "Short-eared elephant shrew" wird kaum noch verwendet und durch "Round-eared elephant shrew" ersetzt. Mit einer Kopfrumpflänge von 10 bis 11 Zentimetern, einer Schwanzlänge von 10 bis 14 Zentimetern und ein Gewicht von 30 bis 50 Gramm repräsentieren sie die kleinste Art ihrer Familie.

Kurzohrrüsselspringer leben in Namibia, dem südlichen Botswana und dem westlichen Südafrika. Ihr Lebensraum sind aride Regionen, meist Wüsten und Halbwüsten, der sogenannten Karoo.

Diese Tiere leben in sandigen und schotterigen, mit Dornbüschen bestandenen Gebieten. Sie graben kurze Baue unter Büschen, die aus Sicherheitsgründen oft mehrere Ausgänge besitzen. Manchmal beziehen sie auch Baue anderer Tiere, vorrangig die von Nagetieren (beispielsweise der Kap-Kurzschwanz-Rennmaus (Gerbillus auricularis)). Sie leben einzelgängerisch, es sind territoriale Tiere, deren Reviere rund 1 km² groß sind. Männchen und Weibchen leben in monogamen Paarbeziehungen, welche bis zum Tod eines Partners anhalten können. Diese Form des Sozialsystems ist bei allen Rüsselspringern bekannt und hängt von ökologischen Einflüssen ab, die die Größe der Territorien (bis zu 100 Hektar in der Namib), die Ressourcen und die Territorialität bestimmen und abhängig von energetischer Effizienz und der effizienten Reproduktion sind. So bewies eine Studie aus der Namib weniger Tendenzen zur Territorialität und größere Variabilität in der Partnerwahl als das vermehrte monogame Vorkommen in der Karoo Südafrikas. Tatsächlich scheint die monogame Paarbildung bei Kurzohrrüsselspringern eher locker zu sein, da Männchen in der Karoo zum Teil zwei Weibchen besuchen. Sie versuchen ihre Weibchen-Reviere gegenüber anderer Männchen zu verteidigen. Sie sind Allesfresser, zum Teil nehmen sie Insekten wie Ameisen und Termiten zu sich, zum Teil auch Wurzeln und Beeren.

Die Hauptpaarungszeit liegt in den feuchten Monaten August und September. Nach rund zweimonatiger Tragzeit (ca. 61 Tage) bringt das Weibchen meist zwei Jungtiere zur Welt. In menschlicher Obhut können sogar bis zu drei Junge geboren werden. Diese sind bei der Geburt gut entwickelt, wiegen 7 bis 9 Gramm und beginnen schon nach wenigen Wochen mit der Nahrungsaufnahme. Junge werden meist in Verstecken abgelegt und nur wenige Male am Tag in sitzender Position gesäugt. Das Weibchen besitzt sechs paarige Mammae. Nach 16 bis 25 Tagen werden sie entwöhnt und sind mit 45 Tagen geschlechtsreif. Die Lebenserwartung in freier Natur liegt bei ein bis zwei Jahren, in menschlicher Obhut bei bis zu acht Jahren.

Danke das ihr meinen Bericht gelesen habt ich würde mich über eure Kommentare freuen.

Quellen: Wikipedia und Zoo Leipzig

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Kommentare (3)
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11.04.2014
Lisa18 hat geschrieben:
Vielen Dank für den schönen Bericht über so ein süßes Tier!! Ich hätte allerdings eine Frage: Was sind Mammae? Sind damit die Zitzen des Weibchens gemeint?
11.04.2014
Helen98 hat geschrieben:
Aww ist der pitzig *-*
Cooler Bericht :)
11.04.2014
Louis0102 hat geschrieben:
Cooler bericht. Hat mir gefallen, aber vlt solltest du noch mehr quellen benutzen. aber sonst TOP ;)
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