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© Martin Harvey / WWF-Canon
Gorillas in Not - Angelique kämpft


von Marcel
09.06.2009
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Angelique Todd kommt nach Deutschland. Denn heute beginnt in Frankfurt die internationale Gorillakonferenz, und da darf die bekannte Gorillaforscherin des WWF natürlich nicht fehlen. Die Experten und Regierungsvertreter, die sich hier treffen, haben ein Ziel: Lösungsansätze für den Schutz der Menschenaffen und ihrer Lebensräume aufzuzeigen. In einer "Frankfurter Deklaration" sollen die Ergebnisse zusammengefasst werden. Und nicht zuletzt auch deswegen, weil die UN 2009 zum Jahr des Gorillas erklärt hat, schaut die Welt gespannt auf die Ergebnisse.

altAngelique lebt und forscht seit Jahren in Dzanga-Sangha. Sie leitet das Gorilla-Habituierungsprojekt des WWF im Regenwald der Zentralafrikanischen Republik. "Wir müssen alles tun, um diese wundervollen Tiere vor dem Aussterben zu retten, vor allem dadurch, dass wir ihre Lebensräume schützen", sagt Angelique. "Wenn wir jetzt nicht handeln, werden bis 2030 über 90 Prozent der heutigen Gorillapopulation weltweit verschwunden sein."

Ihr könnt Angelique jetzt eure Fragen stellen! Mailt mir, was ihr über das Gorillaprojekt wissen wollt - wir geben die Fragen an Angelique weiter. Denn über das Ziel der diesjährigen WWF Jugend Expedition gibt es viel Wichtiges zu erfahren: Mittlerweile sind drei von vier Gorilla-Unterarten auf der Roten Liste als "vom Aussterben bedroht" eingestuft. Hauptbedrohungsfaktoren sind Lebensraumzerstörung und Wilderei. Zudem gefährden Krankheiten, kriegerische Konflikte und der Bergbau das Überleben der Gorillas in einigen Regionen.

Lange galt das Kongobecken, das zweitgrößte zusammenhängende Regenwaldgebiet der Erde, als sicherer Lebensraum für Gorillas. Doch in den letzten 20 Jahren haben Waldzerstörung und Wilderei die Bestände der Gorillapopulationen stark dezimiert. Als "Bushmeat" landen Gorillas im Kochtopf oder werden für die traditionelle Medizin verwertet. Schätzungen des WWF zufolge landen alljährlich zwischen 3.000 bis 6.000 Menschenaffen im Buschfleisch-Handel.

"Es gibt zahlreiche Gesetze zum Schutz der Gorillas", weiß Angelique, "aber sie müssen auch konsequent umgesetzt werden. Wir müssen die Staaten Zentralafrikas bei der Entwicklung besserer Vorwarnsysteme im Artenschutz unterstützen. Im Justiz- und Vollzugssektor sind zusätzliche Kapazitäten notwendig, um notorische Gesetzesbrecher und korrupte staatliche Kader konsequent zu verfolgen und zu belangen."

Angelique wartet gespannt auf eure Fragen. Auch wenn's stressig wird, will sie zwischen diversen Tagungen und Fernseh-Interviews einige der Fragen beantworten - das hat sie fest versprochen.

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Kommentare (4)
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30.08.2009
isabella hat geschrieben:
Was kann man machen??...mir kommt ja schon die gänsehaut...unsere armen verwanten:-(...wie kann man denn da helfen??
14.06.2009
Gorilla hat geschrieben:
wie kann man von hier helfen das die gorillas nicht aussterben und wie werde ich so ein wissenschaftler in afrika das will ich nämlich auch werden
09.06.2009
Marcel hat geschrieben:
Hey Motzi, danke, werde deine Frage weitergeben. In ein paar Tagen gibt's die Antwort per Video-Clip...
09.06.2009
motzi1986 hat geschrieben:
wie kann man genau von hier aus helfen ? was kann man tun ?
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