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© Martin Harvey / WWF-Canon
Ein neues Leben für verwaiste Elefantenkinder


von MaRyLoU
19.07.2012
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Panische Flucht durch die Landschaft Afrikas. Schüsse ertönen. Die eigene Mutter fällt schwer getroffen zu Boden. Ein kleines Elefantenbaby bleibt alleingelassen und traumatisiert zurück. Der Grund? Wilderei und Elefnbeinjagd.

Eigentlich gibt es für Jungtiere, die ihre Mütter verloren haben, keine Hoffnung mehr. Ohne Milch, Schutz und Familie scheint der Tod unausweichlich. Doch für manche Kleinen gibt es so etwas wie ein neues Leben - der Weg zu einem neuen Leben wird durch ein Elefantenwaisenhaus möglich. Ein spziel eingerichtet Heim für Elefantenkinder, die ihre Mütter an Wilderer verloren haben. Dort werden sie großgezogen und unterstützt, sodass sie ihre traumatischen Ereignisse verarbeiten können. In Nairobi gibt eines der zwei hHimen, gegründet von Daphne Sheldick.

Nach oftmals spektakulären Rettungen (mit Flugzeug und allem drum und dran) werden die Kleinen oftmals davon gerettet, dass sie in Kontakt mit anderen Elefantenbabys kommen. Elefanten brauchen Familie. Sie sind ein stark geprägtes Sozialleben gewöhnt - wer einmal, eine Elefantenfamilie, und sei es auch nur im Fernsehen, gesehen hat, versteht das vollkommen. Es scheint, als würden die anderen Elefantenwaisen, die bereits im Heim leben, sie beruhigen und ihnen sogar ihre eigene Geschichte erzählen. Sobald sie sich beruhigt haben,  werden die Findlinge sofort mit Milch versorgt und fangen an, ein halbwegs "normales" Leben zu leben. Sie leben mit den anderen Elefantenkindern, werden 24 Stunden am Tag betreut, spielen Fußball, nehmen Schlammbäder und werden auf ein Leben in Freiheit vorbereitet - denn das ist das ziel aller hart und engagiert arbeiteten Helfern des Waisenhauses. Nur durch die liebevolle Aufzucht der verwaisten Elefantenkindern, die ohne eine neue Familie gestorben wären, schaffen es viele Elefanten wieder in die Wildnis. 

"Wer einmal erlebt hat, wie liebevoll die verwaisten Elefantenkinder vom Sheldrick-Team betreut und großgezogen werden, weiß, wie wertvoll diese Arbeit ist - gerade auch für das Bewusstsein um den dringend nötigen Artenschutz der Grauen Riesen in Afrika. Dass die grauen Rüsselwaisen eines Tages  ihren Weg zurück ins "richtige" Elefantenleben finden, bleibt allein den Mitarbeitern zu verdanken"...und den zahlreichen Unterstützern, die es inzwischen gibt. Ob durch eine Elefantenpartenschaft oder Spenden und weitere Organisationen.

Auch wenn die Kleinen ihre Eltern erst durch uns Menschen verloren haben, bleibt es bewegend, dass es auch immer einen "Gegenpart" gibt, welcher sich für den Schutz der Dickhäuter einsetzten und versuchen den entstanden Schaden halbwegs wieder zu begleichen...

Am kommenden Montag läuft im Ersten für alle Interessierten eine halbstündige Dokumentation über das Waisenhaus in Nairobi. Die Sendung heißt "Die Natur im Waisenhaus" und gibt einen tieferen Einblick in das heutige Geschen vor Ort. Wer also mehr wissen möchte :) Einfach den fernseher anschalten...

Foto ©Profberger, Quellen: Die große Show der Naturwunder, ARD, NG, Wildlife Trust

 

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Kommentare (13)
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10.01.2013
david.s hat geschrieben:
ich finde es gut das die elefantenkinder ins waisenhaus kommen, aber dies müssen sie ja nur wegen den wilderern und elfenbeinjäger die ihre eltern töten. diese leute sollen anders geld verdienen.
24.10.2012
felis2012 hat geschrieben:
Ich finde es toll, das sich Menschen um die verwaisten Elefantenkinder kümmern. Ich habe es auch schonmal im Fernseher gesehn und ich muss sagen es ist nicht grade eine leichte Sache. Also sag ich Hut ab vor den Menschen, die sowas vollbringen.
15.10.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Die sind in dem Video so klein *-*
find ich aber absolut toll mit diesem Waisenhaus, irgendwie gibt es ja doch immer Hoffnung :)
22.07.2012
LSternus hat geschrieben:
Ich habe schon mal eine Reportage über so ein Elefantenwaisenhaus gesehn (damals noch mit Steve Irwin). Es ging um ein totkrakes Elefantenwaisen. Da sreigen selbst dem härtesrten Hard Rocker Tränen in die Augen. :´(
Es ist einfach ein Segen, dass es Menschen gibt die sich einsetzen um Elefanten und andern Tieren zu helfen.
21.07.2012
LaLoba hat geschrieben:
Elefanten sind so wundervolle Tiere! Über das Waisenhaus hab ich letztens etwas in National Geographic gelesen, da wurde auch die Beziehung der Dickhäuter zu ihren Pflegern näher beschrieben. Ich wusste vorher gar nicht wie sensibel und familienbezogen Elefanten sind. Es ist so schön zu sehen, dass viele Tiere genau wie wir Menschen starke Verbindungen zu ihren Artgenossen brauchen und trauern, wenn sie jemand Geliebten verloren haben.
20.07.2012
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
20.07.2012
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
20.07.2012
killerwal hat geschrieben:
so wie menschenbabys!! sie spielen, sie toben. ich finde elefanten sehr toll und die arbeit die die pfleger machen finde ich sehr beeindruckenswert.
20.07.2012
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
20.07.2012
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
20.07.2012
angie196 hat geschrieben:
Ich hab die doku gesehn und mich hat eig. am meisten verwundert, dass die kleinen beim Fußball scheinbar all ihre sorgen vergessen können, genau wie wir menschen :)
Und ich finde es schön, dass es mittlerweile Möglichkeiten gibt, verwaiste elefantenbabys zu retten:)
20.07.2012
Viveka hat geschrieben:
Ich hab die Ausschnitte auch gestern im Fersehen gesehen und war richtig gerührt wie die sich um die kleinen Elefanten kümmern!
Danke ür den tollen Bericht!
20.07.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Ich hab tatsächlich Tränen in den Augen :(

Danke für den Bericht und den Tipp mit der Doku :) so tolle Leute verdienen es der ganzen Welt ihre Arbeit zu zeigen, damit jeder weiß wie wichtig solche Menschen sind.
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