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© Martin Harvey / WWF-Canon
Das geheime Massensterben von Dzanga-Sangha


von Marcel
01.02.2010
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Drahtschlingen. Der Wald ist vermient mit Drahtschlingen. Es sind so viele, dass die Wilderer gar keinen Überblick haben, wo sie überall die Fallen gelegt haben. So verendet manche Antilope völlig sinnlos.

Die Wilderei ist eines der größten Probleme in Dzanga-Sangha. Die WWF Jugend war im November vor Ort und hat brandneue und schockierende Aufnahmen mitgebracht. Dieser Film zeigt, welche Verbrechen im grünen Herzen Afrikas tagtäglich begangen werden. Und welche Anstrengungen unternommen werden, das Abschlachten zu verhindern.

 

 

Die Tiere des Waldes können gegen Drahtschlinge und Gewehr nichts tun - aber wir. Die Antiwilderer-Einheiten, die der WWF in Dzanga-Sangha unterhält, können immer wieder erfolgreich Wildererbanden stoppen und entwaffnen. Doch noch sind sie zu wenige. Mit einer besseren Infrastruktur und Ausrüstung könnten sie das Leben von weitaus mehr Elefanten, Gorillas und Antilopen schützen.

Du kannst helfen. Spende jetzt für unser Projekt in Dzanga-Sangha. Jeder Beitrag zählt!

 

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Kommentare (9)
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04.02.2010
Gorilla hat geschrieben:
Ich finde das ziemlich erschräkent wenn ich sehe und höre das so viele tiere pro jahr getötet werden. da gegen müssen wir was tuhen
04.02.2010
Iin hat geschrieben:
einfach grausam!
03.02.2010
Florilla hat geschrieben:
In Dzanga-Sangha gibt es übrigens auch ein Volk, das schon seit Jahrhunderten im Wald jagd und lebt - und das völlig unabhängig. Ihre Medizin, ihre "Häuser", ihre Nahrung stammen aus dem Wald. Sie jagen mit handgewebten Netzen und Speeren. Ihre Fallen sind aus Ressourcen des Waldes gefertigt. Sie jagen, was sie zum Überleben brauchen. Und - das kann der Wald verkraften. Dieses Volk nennt man BaAka-Pygmäen. Man fragt sich, ob diese Lebensweise nicht vorbildlich sein sollte für die anderen dort lebenden Menschen, die mit Gewehren, Drahtschlingen und "modernen" Waffen jagen. Leider werden die BaAka aber als Menschen zweiter Klasse angesehen, irgendwo zwischen Mensch und Tier, und ihre Lebensweise wird alles andere als bewundert. Leider geraten die BaAka mehr und mehr in Abhängigkeit der Zivilisation und verlieren so immer mehr ihre ursprüngliche Lebensweise.

Ich durfte selber für kurze Zeit mit den BaAka zusammen leben und war mit ihnen im Wald unterwegs - ein sehr ursprüngliches Erlebnis! Und mit etwas Abstand betrachtet, ist unsere Lebensweise hier in Deutschland dem Verhalten der Wilderer viel ähnlicher als der Art der BaAka, mit der Natur umzugehen. Doch was kann man tun, um dieses naturverbundenere Leben als Vorbild zu erhalten?

Der WWF unterstützt dort nicht nur Bildungsprogramme, die eine größere Achtung der Natur erzielen, sondern er stärkt auch die Kultur der BaAka und gibt uns die Möglichkeit durch "ökologischen" Tourismus an ihrem Leben teilzunehmen. (man muss noch nicht mal direkt vor Ort sein, im Expeditions-Tagebuch gibt es viele Videos dazu!)

Was kann man selber tun?

Ja, wir können dem WWF spenden. Was noch?
Wir können uns auch die Lebensweise der BaAka zum Vorbild nehmen und versuchen uns bewusst zu werden, wie wir in unserem alltäglichen Leben "wildern"!

Was meint Ihr - wie "wildern" wir?
03.02.2010
blackDiamond hat geschrieben:
Es ist die Gier des Menschen....der Gedanke der überlegenheit...doch ist es einfach nur grausam und meiner Meinung nach haben diese Menschen nicht das Recht diese Tiere auch noch grundlos zu töten....mir kommen dabei echt die Tränen...
02.02.2010
MJ1499 hat geschrieben:
Stimmt Clara, das sehe ich genauso :)
02.02.2010
wichtelhausbauerin hat geschrieben:
geld, geld, geld regier tie welt- ich hasse geld!!! Der artikel hat mir einmal mehr gezeigt menschen bescheuert zu finden! D: :(
02.02.2010
ClaraE hat geschrieben:
Wäre es da nicht eine gute Lösung, wenn man den Wilderern eine Ausbildung als Anti- Wilderer anbietet . So wären zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen; die Menschen die aus Verzweiflung in dem illegalen Holzhandel arbeiten, könnten so gut Geld vedienen und zum Schutz des Regenwaldes beitragen.
01.02.2010
Peet hat geschrieben:
Es ist gemein aber es liegt auch in der Natur des Menschen zu beherrschen...Und gerne auch über Tiere, die gegen die Intelligenz des Mensche nicht an kommen. Wobei Intelligenz sich jetzt auf das rein technische Bezieht - d.h. der Jagt. Es ist verachtend...Wir müssen stets darüber berichten und die Sache somit medial aufrecht erhalten. Es ist unsere einzige Chance.
01.02.2010
marienkaeferlein hat geschrieben:
Welche deppen hängen so viele drahtschlingen auf??
Das ist so gemein die tiere sind wehrlos und sterben einen schrecklichen Tod
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