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© Martin Harvey / WWF-Canon
Chamäleons - die Tarnkünstler


von Gangsterhunnie
13.01.2016
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Wir alle kennen Chamäleons. Uns was verbinden wir mit ihnen? Die unabhänigen Bewegungen der unterschiedlichen Augen, eine lange Zuge und ein langer Greifschwanz. Und nicht zu vergessen: Der Farbwechsel. Aber wie machen die Tiere das?

Der Farbwechsel dient den Tiren nicht in erster Lienie zur Tranung, wie sicher viele Menschen glauben, sondern zur Komunikation mit Artgenossen. Von hellblau über dunkelrot bis hin zu fast schwarz können Chamäleons nahezu jede Farbe anehemen. Allerdings hängt die Färbund der Tiere auch stark mit der Temperetur zusammen. Ist es etwa besonders heiß, nehmen sie einen hellen Farbton an, um das Sonnenlicht zu reflektieren. Ist es kälter, färben sie sich dunkler, um die Sonnenlicht-Energie aufnehemen zu können.

Die Farben werden mit zunehmendem Alter oder bei Krankheiten schwächer.

Je nach dem, in welcher Situation die Chamäleons sich befinden, ist der Farbwechsel unterschiedlich schnell. In Gefahren- oder Kampfsituationen ist er besonders schnell.

Die Farbe wird von kleinen Farbzellen, die sich unterhalb der Oberhaut befinden, verändert. Je nach dem, ob sich die Zellen in der haut verteilen oder sich ballen, ist die farbe unterschiedlich stark. Die Zellen reflektieren das Licht lokal. Das heißt, dass jede einzelne Zelle das Licht reflektiert. 

Von diesen Farbzellschichten gibt es mehrere. Der aktuelle Farbzustand setzt sich aus dem Zusammenspiel der verschiedenen Schichten zusammen.

Ist das Chamäleon entspannt, verteilen sich die Zellen, und nur die blauen reflektieren das Licht.

Aber es heißt doch immer Chamäleons sind grün, wenn sie entspannt sind!

Das liegt daran, dass sich die Zellen verteilt haben. Also ist ihre Farbe nicht so intensiv. Und da die eigentliche Farbe der Haut gelb ist, vermichen sich beide Farben zu einem Grün.

Chamäleons findet man überall auf dem Afrikanischen Kotinent. Einschließlich Madagaska, der arabischen Halbinsel und dem Mittelmeerraum. Sie lieben warme Regionen und leben bevorzugt in den Baumkronen. Sie haben sich an das Leben hoch oben gut angepasst: mit Greifschwanz und Greiffüßen. 

Verbreitungsgebiet der Chamäleons

Aber wir Menschen zerstören diesen Lebensrauum und nutzen ihn als Ackerfläche für Monokulturen (z. B. Soja für Massentierhaltung), oder Weidefläche für das Vieh.

Deshalb ist das Chamäleon in all seinen Verbreitungsgebieten vom Aussterben bedroht und die Haltung eines solchen Tieres ist Meldepflichtig.

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Kommentare (4)
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Sortieren nach Aktualität:
14.01.2016
Gangsterhunnie hat geschrieben:
hast recht! ;) das änder ich mal
14.01.2016
Johannisbeere1502 hat geschrieben:
Chamäleons sind schon beeindruckend :-) Aber du schreibst man findet sie überall auf dem Amerikanischen Kontinent. Aber der Kontinent auf der Grafik ist doch Afrika! :-)
14.01.2016
Pina_Earthlover hat geschrieben:
Cooler Bericht, ich mag Chamäleons! Ich hab selbst sogar schon mal eins gesehen, aber keins von den besonders bunten, sondern ein Namibisches Wüstenchamäleon (siehe mein Profilbild)
13.01.2016
Jayfeather hat geschrieben:
guter und interessanter Bericht :)
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