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© Martin Harvey / WWF-Canon
Bonobos aus der Schusslinie holen!


von midori
13.10.2014
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In den Wäldern außerhalb der Schutzgebiete sind die hohen schrillen Schreie der Bonobos fast nirgends mehr zu hören. Auch Vögel und Elefanten sind verschwunden. Der Regenwald ist leergewildert. Jetzt gerät der einmalige Salonga-Nationalpark unter Druck – der einzige, in dem die Bonobos streng geschützt werden können.

Der Salonga-Nationalpark ist mit 36.000 Quadratkilometern der größte Regenwald-Nationalpark in Afrika. Er ist die wichtigste Zuflucht der Bonobos. Doch auch dort sind die gejagten Menschenaffen nicht mehr sicher! Der Salonga-Nationalpark ist so groß wie Baden-Württemberg und schwer zu überwachen. Da haben es gut organisierte Wilderer-Banden bisher zu leicht. Ohne großes Risiko schlagen sie Profit aus dem Handel mit Bonobo-Fleisch oder Bonobo-Waisenkindern, die als (noch) lebendes "Spielzeug" verkauft werden. So hat die Wilderer-Mafia die friedliebenden Bonobos schon fast ausgerottet.


Geräuchtertes Buschfleisch von Affen © WWF

Der WWF setzt sich auf verschiedene Weise für die Bonobos in Salonga ein. Zum Einen geht es darum, Wissen über die Tiere zu sammeln. Damit nicht noch mehr Bonobos erschossen werden, müssen wir zuerst einmal wissen, wo sie im Park genau leben und wie viele es sind. Wir müssen erfahren, auf welchen Wegen die Wilderer-Mafia in den Park eindringt und wo sie ihre Camps aufschlägt.


Bei einer Abnahme von zwei Bonobos am Tag und nur einem überlebenden Bonobokind alle zehn Jahre, müssten 7.300 Bonoboweibchen im Salonga Nationalpark leben, damit die Bonobos mit einer solchen Wildereirate überleben könnten.   © Grafik / WWF

Aber nicht nur die Bonobos müssen beobachtet werden, sondern auch die Wilderer. Nur wenn wir wissen, wo die Bedrohung wirklich lauert, können wir die Bonobos besser schützen. Wildhüter-Patrouillen müssen ausgerüstet und wirkungsvoll eingesetzt werden – der Park ist zu groß, um immer überall sein zu können. Darum müssen wir die Bonobos und ihre Bedrohung im Park genau erfassen.


© Anup Shah / Arco Images

Die Parkverwaltung des Salonga-Nationalparks braucht dringend Unterstützung. Darum ergreifen wir eine einmalige Chance
: Wir werden den Nationalpark gemeinsam mit der staatlichen Naturschutzbehörde des Kongos leiten und unsere langjährige Erfahrung, unser Wissen und die Unterstützung unseres weltweiten Netzwerkes in die Leitung des Salonga-Nationalparks einbringen – mit dem wichtigsten Ziel: Wir wollen verhindern, dass die Bonobos aussterben!

Auch Du kannst helfen, die Bonobos aus der Schusslinie zu holen und sie vor skrupellosen Wilderern zu schützen. Spende für die Arbeit des WWF in Salonga! Schon 35€ ermöglichen einen Tageseinsatz von Wildhütern, Wissenschaftlern und ortskundigen Dorfbewohnern. Mit 50€ kann der WWF das Management des Salonga-Nationalparks voranbringen. 120€ helfen dabei, einen Wildhüter komplett für seine Patrouillen im Kampf gegen die Wilderer auszurüsten. Jeder Beitrag, egal wie groß oder klein, hilft!


© Matthias Dehling / WWF

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Kommentare (8)
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19.10.2014
Sammy1 hat geschrieben:
das ist so traurig, dass so unschuldige Tiere Geldgierigen Menschen zum Opfer fallen
17.10.2014
OekoTiger hat geschrieben:
Danke für den Schönen Bericht!
15.10.2014
Chillkroete hat geschrieben:
Danke für den Bericht! Das ist echt schrecklich!!!! Dabei sind das so tolle Tiere! Ich finde es toll, dass der WWF vor Ort aktiv ist!
15.10.2014
Anais hat geschrieben:
Bonobos sind ja wirklich putzige Tiere. Aber unabhängig davon finde ich es richtig super, dass der WWF vor Ort aktiv ist. Es ist so wichtig, dass endlich etwas gegen die Wilderei unternommen wird. Danke für den Bericht :))
14.10.2014
RichardParker hat geschrieben:
Widerlich, dass schon wieder ein Tierart an den Rand der Ausrottung getrieben wurde, dass darf unter keinen Umständen passieren! Ich habe 30 € von meinem Taschengeld gespendet :) Die Bonobos dürfen nicht auch noch von der Bildfläche verschwinden!
14.10.2014
Ronja96 hat geschrieben:
Danke für den interessanten Bericht! Es ist immer wieder erschreckend, was Wildererbanden anrichten =(
14.10.2014
Ria2000 hat geschrieben:
Danke für den interressanten Bericht! Das klingt ja wieder echt schrecklich, was da läuft, wir können doch nicht noch mehr Tierarten ausrotten, dagegen muss echt was getan werden!!!
13.10.2014
JuliusS hat geschrieben:
Trotz Stress und Unterbrechung durch den Panda ein Interessanter und guter Artikel. Da guckt man doch gleich mal, wie man die Arbeit da unterstützen kann. Diese armen Tiere dürfen nicht aussterben. Danke für die Informationen und hoffentlich kann der Wwf da helfen.
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