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Akut bedroht: Planet Erde

Wir haben nur diese eine Erde. Klingt logisch, haben aber anscheinend die meisten Menschen noch nicht kapiert. Der WWF misst regelmäßig, wie es unserer Natur geht. Die Ergebnisse dieses sogenannten Living Planet Reports sind erschreckend: Wenn wir weiter machen wie bisher, müsste bereits im Jahr 2030 neben unserer Erde ein weiterer Planet schweben - so viele Ressourcen verbrauchen wir! Schon jetzt nutzen wir jährlich die Ressourcen, die uns eigentlich nur 1,5 Planeten bieten könnten.

Wie kann die Menschheit die Kapazität von 1,5 Planeten nutzen, wenn es doch nur eine Erde gibt? Mehr Geld von einem Bankkonto abzuheben, als eigentlich drauf ist, ist einfach. Der dispo macht's möglich. Genauso leicht ist es, die Geschenke dieser Erde schneller zu verbrauchen, als sie erzeugt werden. Jedes Jahr können mehr Bäume gefällt werden, als nachwachsen, und jedes Jahr können mehr Fische gefangen werden, als Fische zur Welt kommen. Aber: Das funktioniert nur eine begrenzte Zeit. Irgendwann spielt der Kredit nicht mehr mit – die Ressourcen eines Tages sind verbraucht.

Wie ermittelt der WWF den Zustand der Natur? Der Living Planet Report verknüpft den Living Planet Index - ein Maß für den Zustand der biologischen Vielfalt unseres Planeten - mit dem Ökologischen Fußabdruck und dem Wasser-Fußabdruck. Der Ökologische Fußabdruck und der Wasser-Fußabdruck zeigen, in welchem Ausmaß sich die Menschheit an den natürlichen Ressourcen der Erde bedient.

Der Living Planet Index berechnet sich aus der durchschnittlichen, jährlichen Veränderung von fast 8.000 wichtigen Tiergruppen (genauer gesagt Wirbeltierpopulationen). Für 1970, das erste Jahr für das der Index ermittelt wurde, wurde der Index auf den Wert 1,0 gesetzt. Seit diesem Jahr zeigt der Index eine andauernde negative Entwicklung.

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All unser Tun und Handeln hinterlässt Spuren auf dieser Welt. Der Ökologische Fußabdruck ist ein Maß dafür, wie viel die menschlichen Aktivitäten der Erde abverlangen. Dazu wird die Fläche, die für verschiedene Bereiche des Fußabdrucks (Kohlenstoff, Weideland, Wald, …) benötigt wird, aufsummiert. Aus dieser Flächenberechnung kommt man zu dem Schluss, dass die Menschheit zurzeit die Ressourcen von 1,5 Planeten verbraucht.

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Bereits 1975 haben wir die Kapazität der Erde überschritten. Seitdem leben wir nicht mehr von dem Ertrag der Erde, sondern beuten die Erde aus, sodass nach und nach die Ressourcen ausgehen werden. Diese steigende Entwicklung unseres Ökologischen Fußabdrucks muss gestoppt und umgekehrt werden, sodass auch kommenden Generationen ein Existenz innerhalb der Kapazität dieser Erde ermöglicht wird.

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Trotz der Erfolge, die durch Aktivitäten im Umweltschutz erreicht werden, zeigen der abfallende Trend des Living Planet Index und der kontinuierlich steigende Ökologische Fußabdruck, dass wir die Erde immer noch weiter herunter wirtschaften. Wir leben buchstäblich auf Kosten unseres Planeten.

Was können die Menschen tun, um den ökologischen Fußabdruck wieder auf die Kapazität unserer einen Erde zu reduzieren?

  • Die Regierungen dieser Welt müssen mehr in Schutzgebiete investieren - mindestens 15 Prozent aller ökologischen Regionen sollten als Schutzgebiete ausgewiesen werden.
  • Da wir die Kapazität der Erde durch unseren Konsum überschreiten, muss diese Kapazität erhöht werden. Das erreichen wir durch die Wiederherstellung verbrauchter Landflächen, verbessertes Flächen- und Anbaumanagement und eine Steigerung des Ertrages.
  • Ziel sollte zudem sein, dass alle Produkte, die der Verbraucher konsumieren kann, auf nachhaltigem Weg produziert werden.
  • Wir müssen bei unserer Energieversorgung auf erneuerbare Energien umschalten.
  • Den mündlichen Bekenntnissen von Staaten und Märkten zum Umweltschutz müssen endlich Taten folgen. Dazu müssen internationale Steuerungsinstrumente geschaffen werden.
  • Staaten, Unternehmen und wir alle als Verbraucher müssen uns von unserem verschwenderischen Konsum verabschieden.
  • Jeder Einzelne steht vor vielen persönlichen Entscheidungen: Kaufe ich mehr "grüne" Produkte? Reise ich weniger? Esse ich weniger Fleisch?
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Hier findest du Videos, interaktive Diagramme und Infographiken über den Living Planet Report! Vergleiche den Wasserverbrauch unterschiedlicher Länder, den Einfluss der Ernährung und den Rückgang der biologischen Vielfalt in den unterschiedlichen Regionen der Welt!

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