WWF Jugend Wolfsretter


Den Wölfen


auf der Spur!


Die Wölfe kehren zurück nach Deutschland. © WWF
Wolfe können überall leben, wo man sie leben lässt!


von Helen
11.09.2011
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Dies war eines unserer Fazits am Vormittsag, nachdem wir einen Vortrag von unserem Wolfexperten Stephan Kaasche gehört hatten. Landschaften gäbe es für den Wolf eigentlich genug, wenn er nur geduldet und die richtigen Vorkehrungen getroffen werden würden.

Eine andere Problematik wurde mir bei dem Vortrag auch zum erstenmal richtig bewusst: "Wie unterscheidet man eigentlich eine Wolfsspur von der eines streunenden Hundes? Hat das Schaf jetzt eigentlich wirklich ein Wolf gerissen? Hat jemand im Wald jetzt wirklich einen Wolf gesehen? Die Ähnlichkeiten mit wolfsartigen Hunden ist teilweise wirklich erstaunlich! Da müssen dann richtige Experten ran.

Weiter lernten wir noch einiges über andere viele Bereiche von Telemetrie (das Besendern von Wolfen), über die Geschichte der Wolfe in Deutschland, bis zu den Teritorien der Familienrudel hier in der Lausitz.

Als wir mit Stephan noch weiter diskutierten und auch Fragen stellen konnten, machte er uns noch etwas weiteren bewusst: "Bist du ein Jäger? Besitzt du hier Schafe? Hast du panische Angst vor Wolfen? Mmh, man selbst ist meist gar nicht richtig betroffen. Umso wichtiger ist es dann wirklich zu versuchen sich in solche Personen hineinzuversetzen und deren Standpunkte zu verstehen und sie zu berücksichtigen.

Würdet ihr einfach in eurer Meinung bleiben, wie ein Mann gestern im Wildpark: "Da ich keine Schafe habe, geht mich das ganze nichts an", und wenn nicht, wie würdet ihr versuchen jemand betroffenen für den Wolf zu begeistern?

Mit dem Thema werden wir uns die Tage auch noch beschäftigen und unteranderem auch mit einem betroffenen Schäfer hier vor Ort reden. Das wird noch spannend werden!

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Kommentare (9)
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22.09.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Die Medien sind nichts als ein Werkzeug. Sie dienen der Manipulation und leider, leider funktionieren sie echt gut. Ich schaue für gewöhnlich kein Fernsehen, schon gar nicht die Nachrichten... alles nur so zurechtgeschustert, wie sie es brauchen. Im Internet findest Du schneller die Wahrheit.. aber wer weiß wie lange noch :-/ Und ich würde nicht behaupten, dass die Medien geldgeil sind.. sie unterliegen halt der staatlichen Kontrolle. Und ich kann deiner Aussage, dass Wölfe Schafe nur im Notfall angreifen, nicht ganz zustimmen. Die Sache ist halt, dass Schafe eine leichte Beute sind. Und wenn die Schafe eingesperrt sind, die Beute also nicht mal weglaufen kann, dann stellen sie das willkommene Mahl dar.. deswegen müssen die Wölfe ja lernen, dass Schafe KEINE leichte Beute sind.. und das geht nur mit den Schutzmaßnahmen..
22.09.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Wenn die geldgeilen Medien nicht wären ginge es vielen besser....und viele wissen ja auch nicht, dass der Wolf nur Schaafe reißt im äußersten Notfall, falls er nichts anderes findet >,< Sonst traut er sich ja kaum in Menschennähe. Würde die Medien sowas schreiben, würde sich keiner nen Kopf drum machen oder denken, der Wolf wäre böse. Die Medien sind sowieso alle verlogene Säcke heutzutage. Sieht man ja auch bei berühmten Persönlichkeiten. Passt denen was nicht oder hat einer was negatives gemacht, wird solange drauf rumgeritten bis die Person meistens total fertig is.
Sowas macht mich echt aggressiv...Die kennen nie die Wahrheit, die dahinter steckt, die filmen nur das was sie sehen und ob das was sie berichten nun richtig oder falsch is juckt eh keinen -.-
22.09.2011
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
22.09.2011
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
21.09.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Es würde schon reichen, wenn die Medien den Wolf nicht immer so böse darstellen würden. gerade bei Zwischenfällen mit Schafen wird halt gerne theatralisiert und der Mensch gegen den Wolf aufgebracht. Und da Menschen auf schlechte Nachrichten (meiner Meinung nach) emotionaler reagieren, schneidet der Wolf halt nicht gut ab.
20.09.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Jemanden zu überzeugen, dass der Wolf nichts böses will, der den Wolf für böse oder schlecht hält ist ne schwierige Sache. Für solche Personen bräuchte man dann handfeste Beweise, wie z.B. Videoaufnahmen etc. um richtig überzeugen zu können. Man müsste erstmal einen Schäfer finden, der eine positive Meinung von Wölfen hat und auch keine Probleme/Angst davor hat bei nem kleinen Test/Projekt mitzumachen. Vorallem müsste dieser dann auch nah bei den Wölfen wohnen. Dort würde ich dann auch Kameras postieren nah an der Weide, die rund um die Uhr überwachen. Dort könnte man dann auch am Zaun solche Flatterbänder anbringen, die den Wolf auch von der Weide weghalten etc...So hätte man dann auf Band gewisse Beweise, dass der Wolf bei gewissen Maßnahmen auch nicht auf die Idee kommt, ein Schaaf zu reißen und im allgemeinen auch ungefährlich ist ;)
Ist zwar viel Arbeit aber es würde sich lohnen.
13.09.2011
WolfGirl hat geschrieben:
Das mit dem Schäfer ist echt gut!
12.09.2011
Helen hat geschrieben:
Ja genau. Morgen gehen wir zu ihm und löchern ihn dann über alles, was er da so erlebt hat. Ich werde ihn da auch mal fragen, wie das mit finanzieller Unterstützung ist.
Liebe Grüße aus der Lausitz
12.09.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Das ihr einen betroffenen Schäfer befragen wollt, finde ich gut. Aber an sich hätten die Schäfer auch gar nichts gegen den Wolf, würde der Staat sie mehr finanziell unterstützen. Denn ein Schutzhund oder eine Einzäunung ist so kostenaufwendig, dass sich die meisten der Schafhalter sowas einfach nicht leisten können.
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