WWF Jugend Wolfsretter


Den Wölfen


auf der Spur!


Die Wölfe kehren zurück nach Deutschland. © WWF
Wir Jugendlichen sind die Zukunft


von Helen
17.09.2011
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Neben der Sächsischen Zeitung war heute Vormittag auch Janosch Arnold vom WWF Deutschland bei uns im Camp zu Besuch. Janosch ist Wildbiologe und WWF-Referent für europäische Großsäuger. Das heißt er arbeitet international an Themen rund um Wolf, Luchs, Bär und Elch. Dabei ist er oftmals viel unterwegs, macht aber auch viel Büroarbeit und ist auch einer der drei Autoren, die den WWF Leitfaden "Lernen, mit dem Wolf zu Leben" geschrieben haben. Darin beantwortet er viele Fragen aus Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Jagd und Tourismus, die man sich beim Thema Wolf immer wieder stellt.

Janosch hat selbst auch schon beim Monitoring der Wölfe in der Lausitz gearbeitet. Monitoring ist die Begutachtung und Auswertung von Sichtungen, Spuren, Losungen usw. Immer wieder besucht er aber auch Schulen, um Jugendlichen und Kindern kreativ und gleichzeitig sachlich den Wolf näher zu bringen.

Hierin besteht auch schon einer der Tipps, die uns Janosch heute neben den spannenden Einblicken in seine Arbeit gegeben hat: Wichtig als Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche. Wir Jugendliche sind die Zukunft, und vorallem wir als WWF Jugend haben auch die Kraft, tolle Aktionen auf die Beine zu stellen und Dinge zu verändern. Bei Kindern ist es sehr wichtig, dass sie nicht gleich mit den Vorurteilen über den Wolf aufwachsen, sondern sofort aufgeklärt werden und so auch ihren Eltern dieses Thema näher bringen. Natürlich ist der Rest der Gesellschaft auf keinen Fall zu vergessen, da auch dort die nötige Auklärung wichtig ist. Vor allem auch die Leute denen der Wolf total egal ist und die keine feste Meinung haben, gilt es zu überzeugen.

Janosch betonte, wie auch schon die anderen Wolfsexperten, dass für eine Kampagne Geduld und auch ein langer Atem wichtig sind. Am Ende fragten wir ihn noch, was er uns und der WWF Jugend an Tipps noch mit auf den Weg geben kann:

* Ehrlichkeit: Immer offen mit den Leuten reden. Es bringt nichts Probleme einfach weg zu lassen, sondern man sollte sie sachlich erklären.

* auf gleicher Augenhöhe mit jemandem reden: Nie von oben herrab anderen etwas beibringen wollen. Es ist sehr wichtig mit Leuten geduldig zu sein und sie ernst zu nehmen.

* auf die spezielle Zielgruppe eingehen: Sich vorher informieren oder sie selbst fragen, wie sie zu dem Thema stehen. Nicht einfach an ihnen vorbeireden und immer dieselben eigenen Argumente vorlegen.

Bald werden wir euch berichten, wie wir unsere Kampagne aufstellen, und dann werdet ihr Aktionsideen einbringen können, die zu diesen Zielen passen. Wir freuen uns jetzt schon total auf eure Ideen - da fällt es uns dann doch schwer, geduldig zu warten... ;)

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Kommentare (4)
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19.09.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Na ja.. die Görlitzer (bin da ja geboren :D:D) sind auch recht offen. Aber leider sind nicht alle so aufgeschlossen und unvoreingenommen :( Aber auch angewohnte Meinungen lassen sich ändern. Und wir schaffen das!
19.09.2011
Marcel hat geschrieben:
@Phoenix: Das ist spannend! Wir hatten in Görlitz nicht so viele Wolfsgegner getroffen, dafür aber jede Menge Leute, die gar keine Ahnung vom Wolf hatten. Da müssen wir auf jeden Fall noch Überzeugungsarbeit leisten, und hierfür werden wir ja bald in der WWF Jugend jede Menge Ideen sammeln.
17.09.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Ja, die Jugend ist die Zukunft von morgen! Es ist so. Auch bei meiner Unterschriftensammlung ist mir das aufgefallen. Kinder übernehmen schnell die Meinung der Eltern - gerne mit fatalen Folgen! Erst heute habe ich viele Gespräche geführt mit Leuten die gegen den Wolf oder für den Wolf waren. Einige hatten Gründe und Argumente, andere nicht und verharrten stur bei ihrer Meinung. Kinder dagegen haben keine festgefahrene Meinung und sie zu erreichen ist sehr wichtig. Ich musste jedoch feststellen, dass derzeit sehr viele gegen den Wolf sind und ihn nicht willkommen heißen. Diejenigen, die sich jedoch für den Wolf aussprachen, haben mir gleich neuen Mut gegeben nicht aufzugeben.
17.09.2011
Wildnislehrer hat geschrieben:
Hallo,
ich wünsche Euch für Eure Kampagne alles Gute und Erfolg.
Ihr werdet auf Eurem Weg viel Unterstützung finden und
dadurch auch viel bewirken.
Auch ich stehe Euch weiterhin gern zur Verfügung wenn Ihr
Fragen habt.

Liebe Grüße
Jörg
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