WWF Jugend Wolfsretter


Den Wölfen


auf der Spur!


Die Wölfe kehren zurück nach Deutschland. © WWF
Die große Pfote: Wie weit ist die Planung bis jetzt?


von Carina
22.12.2011
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Es gibt wieder mehr Wölfe in Deutschland! Dass das kein Horrorszenario, sondern – ganz im Gegenteil – ein Grund zur Freude ist, ist vielen Menschen leider immer noch nicht klar. Und das muss dringend geändert werden! Bereits im September waren aus diesem Grunde fünf aus der Community gewählte Jugendliche als „Wolfsbotschafter“ in der Lausitz unterwegs. Sie fanden Spuren, sprachen mit Experten und Wolfsgegnern, und sie begegneten tatsächlich einem wilden Wolf! Kaum waren sie zurück, begann der Ideensturm für die konkrete Wolfsretter-Aktion. Das Ziel: 5.000 junge Menschen sollen sich zu Wolfsfreunden erklären.

Aus 33 Ideen wurden schließlich zwei ausgewählt und kombiniert: In drei deutschen Städten sollen große, nach Westen zeigende Wolfspfoten aufgestellt werden, auf denen man sich mit einer Unterschrift oder einem kurzen Statement verewigen kann. Dadurch zeigt man seine Zustimmung zur Rückkehr des Wolfes. Außerdem werden Wolfsspuren mit Kreide oder Sprühkreide auf Gehwegen aufgemalt, die sich von Osten nach Westen in Deutschland „ausbreiten“ sollten, um so die Wanderbewegungen der Wölfe zu symbolisieren.

Während die Aktion im Blog nun langsam Formen annimmt, kann man auch schon mal den Überblick verlieren: Was wurde jetzt schon beschlossen? Und was muss noch geplant werden? Damit niemand verwirrt das Handtuch wirft, habe ich hier noch einmal die wichtigsten Infos zusammengefasst:

Darauf haben wir uns bereits geeinigt:
• Die Wolfsspuren sollen in drei verschiedenen Aktionswellen gesprüht werden. Die erste startet am 1. Februar in den auf der Karte gelb gefärbten Bundesländern. Die zweite beginnt am 1. April (gelb und orange) und die dritte am 1. Juni (alles).
• Die große Pfote wird am 24. März in Dresden aufgestellt, am 26. Mai in Hannover und am 21. Juli in Stuttgart.
• Die Pfote wird eine zwei bis drei Meter große Holzwand sein, die mittig etwas dicker ist, um sie etwas plastischer zu machen. Sie wird ein Fundament besitzen und aus mehreren Teilen bestehen, die man leicht zusammen und auseinander stecken kann.
• Die Statements werden auf Stoffstreifen geschrieben und dann an die Pfote geheftet. Dadurch wird sie mit der Zeit immer „haariger“.
• Die Pfote steht immer einen Samstag lang in den jeweiligen Städten und wird von den Wolfsbotschaftern und Ideenstürmern der WWF Jugend betreut. Diese werden Passanten zum Unterschreiben animieren, Infos am Infostand verteilen und die Statements an die Pfote anbringen.

 

Im Moment müssen wir noch klären:
• Was für Stoffstreifen sollen benutzt werden? (Stoffreste beispielsweise?)
• Dürfen alle Passanten unterschreiben oder nur Jugendliche?
• Wie lenken wir am besten die Aufmerksamkeit der Passanten auf die Aktion?
• Was für Material brauchen wir noch vor Ort?
• Was wird nach dem Ende der Aktion mit den Pfoten und den Stoffstreifen passieren?

Im nächsten Jahr geht die Planung dann weiter: Wer informiert wann welche Medien? Kann jemand Teile des geforderten Materials mitbringen bzw. zur Verfügung stellen? Wie transportieren wir die Materialien zum Aktionsort? Und so weiter und so fort…

Ihr seht, es gibt noch viel zu tun. Und das Beste daran: Ihr könnt die Aktion immer noch mitgestalten! Also, nichts wie los: Wir brauchen Eure Ideen! :)
 

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Kommentare (9)
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07.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Wenn viele stoffreste sammeln und dann zu einer Sammeladresse schicken würde einiges zusammenkommen (aber das würde natürlich wieder durch die Lieferung Energie verbrauchen)
17.01.2012
Anne95 hat geschrieben:
Das hört sich ja schon mal toll an, ich hoffe, ich schaffe es dabei zu sein!!! :)
02.01.2012
.Nessi. hat geschrieben:
Danke für die super Zusammenfassung ;-)
So hat man erst mal einen richtigen Überblick über die ganze Aktion bekommen.
Das hat man echt gebraucht wenn man die Aktion nicht von Anfang an verfolgt hat.
Sieht so aus als heißt es jetzt planen, planen, planen und in die Tat umsetzen.....
30.12.2011
Sinopa hat geschrieben:
Uhi, hört sich klasse an, danke für die Zusammenfassung.
Jetzt heißt es nur noch alles gut planen und organisieren .. ^^
28.12.2011
Oekojule hat geschrieben:
Danke dir, Carina! Genauso habe ich mir das vorgestellt. Supi! :)
Im folgenden ein paar Vorschläge von mir:

? Was für Stoffstreifen sollen benutzt werden? (Stoffreste beispielsweise?)
Nette Idee, die Statements auf Stoff zu schreiben. Der Stoffe müsste dann aber wirklich die Farbe des Wolffelss haben. Stoffreste wären gut, aber woher bekommt man die?

? Dürfen alle Passanten unterschreiben oder nur Jugendliche?
Auf alle Fälle müssen alle Passanten unterschreiben dürfen. Ich seh die Aktionen der WWF-Jugend eher als Aktion von der Jugend und nicht für die Jugend. Wir wollen doch auch "Ältere" ansprechen.

? Was wird nach dem Ende der Aktion mit den Pfoten und den Stoffstreifen passieren?
Was hat der WWF denn bisher mit den Überbleibseln der Aktionen gemacht? Wird das gelagert für eventuelle Wiederverwendungen? Oder gibt es ein WWF-Aktions-Museum, wo man die Ausstattung ausstellen kann? Wäre doch mal eine Idee, oder?

? Wie lenken wir am besten die Aufmerksamkeit der Passanten auf die Aktion?
Wolfgeheul, was regelmäßig (vielleicht aller 15 min) richtig laut ertönt. Ich stell mir elektische Musik mit Bass und Co. vor und am Ende heult der Wolf. Versteht jmd., was ich meine?
Auf alle Fälle würde ich es nicht dauerhaft machen. Wenn das Geräusch immer mal wieder kommt, werden die Leute neugieriger und folgen der Wolfmusik, die nicht zwischen 10 und 30 Sekunden dauert.
27.12.2011
LaLoba hat geschrieben:
Danke für die super Zusammenfassung, Carina! Ich hoffe damit wurden ein paar Ungereimtheiten beseitigt, sodass alle wieder mit vollem Elan weiterplanen können ;-)
23.12.2011
Marcel hat geschrieben:
Super - vielen Dank für die Zusammenfassung, Carina!
23.12.2011
FabianN hat geschrieben:
Gut zusammengefasst!
Die Idee von midori finde ich auch gut. Vllt könnte man ja zusätzlich noch mit den Medien arbeiten, Flyer aufhängen... Oder würde das die Überraschung durch das Wolfsgeheul dämpfen?
22.12.2011
midori hat geschrieben:
Danke für die tolle Zusammenfassung Carina! Ich habe leider nicht so viel Zeit, den Blog so detailiert zu verfolgen, aber nun fühle ich mich wieder voll auf dem Laufenden! ;o)

Meine Idee, um die Aufmerksamkeit der Passanten zu erregen, wäre die gleiche, wie damals bei der Tiger Deadline. Nur statt Gebrüll des Tigers eben Wolfsgeheul. Das kann man laut über den Platz schallen lassen. Eventuell auch mit einer Botschaft!
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