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© Timothy Shivers / WWf Intl.
Klimawende! - Klimafreundliche Innovationen der Zukunft


von Wasserjunge
30.09.2015
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In diesem Bericht stelle ich euch drei innovative und teilweise futuristische Ideen von klimafreundlichen und genialen Bauten vor.

Oft ist Kreativität der Anfang von etwas Neuen, manchmal aber braucht es einfach nur eine kleine Idee um das alt bewerte zu verbessern. Zudem haben sich dem Klima- und Umweltschutz haben sich nicht nur Privatleute verschrieben. Immer mehr Start-up’s , aber auch große Konzerne erweitern den Markt stätig. So zum Beispiel vier holländische Unternehmen, die sich zusammen an ein fast unglaubwürdiges Projekt wagen. Zusammen wollen sie die Utopie wahr werden lassen. Etwas Neues, nie vorher dagewesenes schaffen. Eine riesen Windturbine, die zudem in ein Hochhaus integriert ist und das in einer runden Form (siehe Foto unten)!

 Bild: http://cdn.zmescience.com/wp-content/uploads/2015/02/Dutch-Windwheel-Lead-537x364.jpg

 

Stehen soll das Rad in der holländischen Hafenstadt Rotterdam. Es soll als Designobjekt, Touristenattraktion und Wahrzeichen der Stadt sein. Das Ausflugsziel schlecht hin. Das „Dutch-Whell“ soll eine beachtliche Größe von 174 Metern haben und verfügt über einen äußeren Ring, der als Riesenrad für die zu erwartenden Touristenströme gedacht ist und einen einmaligen Blick auf Rotterdam geben wird und soll sogar mit den darin enthaltenden Gondeln unter die Wasseroberfläche eintauchen können. Im inneren Ring, in dem sich ein Restaurant, 72 Appartments, 160 Hotelzimmer und sogar noch einige Geschäften befinden sollen, klingt als würde man eine Kleinstadt in ein Haus packen wollen.

Bild: http://www.windpowerengineering.com/wp-content/uploads/2015/02/dutch-wind-wheel-english.jpg

 

Das Herzstück dieses Bauwerks, besteht in der Mitte des Objekts. Der Wind soll komplett ohne Rotoren Energie erzeugen. Das allein durch Lamellen, die durch den durchströmenden Wind bewegt werden. Und wem das noch nicht genug ist: Auf dem Dach des Gebäudes sollen auch Solaranlagen installiert werden und es wird einen Regenwasseraufbereitung geben, die alle Anwohner mit Wasser versorgt. Die Hausabfälle landen in der hauseigenen Biogasanlagen und liefern Strom und Erde. Klingt super und ist es auch, aber ist dieses Projekt überhaupt zu stemmen?

Über die Kosten schweigen die Entwickler noch, denn noch sind sie der Überzeugung, dass sich ihr Projekt nach etwa 10 Jahren refinanzieren könnte, vorausgesetzt es würden 1,5 Millionen Besucher jedes Jahr kommen, wie prognostiziert. Nicht nur im Hinblick auf ökologische Faktoren, wäre das Projekt „Dutch-Wheel“ ein großer Erfolg. Der oft argumentierte Aspekt des klassischen Windrades als „Landschaftsverstümmler“ wäre somit auch dahin. Bislang wurden nur wesentlich kleinere Prototypen getestet, jedoch glauben die Entwickler, bei Unterstützung von Politik und Behörden an eine Fertigstellung bis 2025. Ob das Projekt Erfolg hat zeigt sich spätestens dann, wir dürfen also gespannt sein!

 

Das Windrad steht Kopf – So oder so ähnlich könnte man den Prototypen, in Nordfriesland, wohl am besten beschreiben. Nicht nur die ungewöhnliche Stellung der Rotorblätter fällt sofort ins Auge, auch dass es nur zwei statt drei Blätter gibt fällt auf. Der Turmsockel besteht aus achteckigen Betonteilen, die ähnlich wie Legosteine beliebig hoch gestapelt werden können, höher als konventionelle Windräder. So hat der Prototyp eine Höhe von 150 Metern und ist somit höher als sein Verwandter.

http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Der-letzte-Schrei-in-der-Windenergie-Branche,windmuehle228.html

Durch die neue Bauweise des Sockels lassen sich Windräder noch höher bauen, da sie unabhängig von einem Kran sind, der die Teile sonst hinaufbefördert. Denn anders als die üblichen Teile des Turms, bestehen die Teile eben nicht aus einem einzigem gegossenem Stück Stahl. Im Vordergrund stand denn noch eher eine Kostenfrage, denn zwei Rotorblätter sind günstiger als drei. Zudem können die Gondel und die beiden waagerechten Rotorblätter mithilfe eines Seilzuges zusammen hoch- und runtergefahren werden. Das einzige Problem dabei ist es, dass zweiblättrige Anlagen lauter als herkömmliche sind. Somit ist die Problematik mit der Lärmbelästigung bei der ansässigen Bevölkerung wieder aktuell. Das gilt zwar nicht für diesen Standort, jedoch für weitere Standorte, wenn diese weiter ausgebaut werden sollten. Schon 2012 war das Projekt „Skywind“ im Rahmen der WindEnergy Husum mit einem Preis für das Konzept ausgezeichnet worden, doch ob sich diese neue Technik durchsetzen wird bleibt offen.

 

Klimaschutz für jeder man - Langsam kommen die frostigen Monate auf uns zu, was gibt es dann besseres als eine Tasse Tee, eine Decke und ein Egloo. Bitte was? Ja ein Egloo! Und nein, kein frostiges Iglu wie bei den Inuit. Was ich meine ist ein Mini-Ofen aus Ton. Dieser heizt einen Raum nur mit Teelichten auf und das sogar bis zu 5 Stunden – für ganze 8 Cent! 


© indiegogo./egloo

Mit der Wärme, die die vier(!) Kerzen produzieren, erhitzt sich also die kleinere der beiden Kuppeln, die unter der größeren Außenkuppel des Egloos sitzt. Die innere Kuppel speichert die Wärme, auch wenn die Kerzen schon erloschen sind. Sie gibt die Wärme gleichmäßig an die äußere Kuppel ab, die wiederum die Wärme in den Raum abgibt. Ein kleines Loch in der Spitze der äußeren Kuppel ermöglicht es außerdem, dass die Luft, zirkulieren kann. So wird für eine angenehme Wärme gesorgt. Die Idee hatte ein junger Student namens Marco Zagaria. Er sammelte auf einer Crowdfunding-Seite um seine Idee, zusammen mit seinem Team, auf den Markt zu bringen. Der Preis beträgt 48 Euro und ist bereits auf dem Markt.

Wenn ihr eine Review zum Ofen lesen wollt oder selbst eine günstigere Alternative bauen wollt, dann folgt einfach diesem Link:

http://green.wiwo.de/egloo-co-das-koennen-die-teelichtoefen-tatsaechlich/

Zum letzten KlimaWende Bericht "Die schönsten Zitate zum Klima"! (Klicken)

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Quellen: http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Der-letzte-Schrei-in-der-Windenergie-Branche,windmuehle228.html http://green.wiwo.de/student-entwickelt-terrakotta-ofen-egloo-beheizt-raeume-mit-teelichtern/ http://green.wiwo.de/smarte-windkraft-baut-rotterdam-das-windrad-der-zukunft/ http://green.wiwo.de/egloo-co-das-koennen-die-teelichtoefen-tatsaechlich/

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Kommentare (3)
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04.10.2015
Johannisbeere1502 hat geschrieben:
Ich bin vor allem von dem ersten Projekt fasziniert! Wie genial wäre das denn?! Und auch dieser kleine Ofen ist total interessant! Danke für den Bericht :-)
01.10.2015
simondominik hat geschrieben:
Wow.. Das sieht ziemlich cool aus
30.09.2015
Luke24 hat geschrieben:
Krasse Sachen, ich hatte noch von keinem der drei Dinge bzw. Projekte gehört!

Der Bericht liest sich sehr flüssig und hat in meinen Augen genau die richtige Länge!
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