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KlimaWende - Dass passiert wenn das Klima sich wandelt


von RichardParker
22.04.2015
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Der Klimawandel ist längst kein Thema von gestern mehr. Dass das Klima sich im Vergleich zu den letzten hundert Jahren deutlich verändert hat ist nicht zu leugnen. Die Winter beispielsweise, die unsere Großeltern erlebt haben, waren wesentlich kälter und schneereicher als die unseren. 15 Grad und mehr um Weihnachten herum ist eher unnatürlich. Die Sommer dagegen werden immer milder.


Nun, es sind alles Beispiele für eine Veränderung. Aber was genau passiert eigentlich beim Klimawandel? Wo fängt der natürliche Wandel an und ab spricht man von einer unnatürlichen Veränderung?


Das Klima ist seit jeher im Wandel, das Klima unseres Planeten wird weitestgehend durch die Sonne bestimmt, die auch Hauptbeteiligter beim Treibhauseffekt ist. Die Anzahl der Strahlen erwärmen die Erde dementsprechend und die Erde strahlt einen Teil ihrer Energie zurück.


Hier noch mal ein ausführliche Definition des Treibhauseffekts:

Von der Sonne ausgehend trifft kurzwellige Strahlung auf die Erde. Dort wird sie auf der Erdoberfläche in langwellige Strahlung verwandelt und wieder zurückgestrahlt. Treffen diese langwelligen Strahlen auf eine Barriere – wie das Glasdach in einem Treibhaus – werden sie zurückreflektiert. Ein ganz natürlicher Vorgang, bei dem ein gewisser Prozentsatz der Strahlung zurück ins All gelangt, während der andere Teil reflektiert und zurück auf die Erde geworfen wird.

Dies geschieht durch eine natürliche Schutzschicht: Die Gasschicht der Atmosphäre, die auch natürliches Kohlendioxid (CO2) enthält, lässt die langwellige Strahlung nicht durch und schickt sie zurück zur Erde. Ohne diesen natürlichen Treibhauseffekt läge die Durchschnittstemperatur auf der Erde bei minus 18 Grad Celsius – Leben wäre unmöglich.

Einfluss durch den Menschen


Verschiedene Gase sind für das Klima und den Treibhauseffekt relevant. Mehr als die Hälfte des von Menschen verursachten Effekts geht auf Kohlendioxid (CO2) und Kohlenmonoxid (CO) zurück, beide entstehen bei der Verbrennung fossiler Energieträger wie Öl, Kohle und Gas. Vor allem in hohen Konzentrationen außerdem relevant für den Treibhauseffekt ist Methan (CH4). Es entsteht in Landwirtschaft und Massentierhaltung, in Klärwerken und auf Mülldeponien.

Auch in Permafrostböden (Dauerfrostböden) ist Methan erhalten. Wenn also die globale Temperatur steigt und die Permafrostböden auftauen, wird die Atmosphäre zusätzlich weiter aufgeheizt.

Ein Großteil der Methankonzentration stammt aus dem Magen von Wiederkäuern, außerdem entsteht es beim Reisanbau. Ähnlich klimawirksam ist Lachgas, das ebenfalls in der Landwirtschaft entsteht, beispielsweise beim Abbau von Stickstoffverbindungen in den Böden. Stickstoff ist in den meisten gängigen Düngemitteln enthalten.

Dass ist das Wesentliche, was beim Klimawandel passiert, der Treibhauseffekt gewinnt an Intensität, was sich wiederum negativ auf unser Erdklima auswirkt. Der Planet heizt sich auf, der Meeresspiegel steigt an. In einigen Teilen unsere Erde hat das bereits schwerwiegende Folgen, Dürreperioden, Unwetterkatastrophen, die immer mehr an Stärke gewinnen. Die Lage ist keineswegs aussichtslos, aber sie ist bedrohlich. Wir sollten endlich Einsicht darüber gewinnen und unsere Finger, wenn sie denn schon im Spiel sind, auch sinnvoll nutzen.

Hier gehts zur letzten Woche: Die schmelzende Warnung von Johannes

http://www.wwf-jugend.de/durchstarten/wir-fahren-nach-paris/klimawende/klimawende-schmelzende-warnung;7568

Textquellen:


http://www.planet-wissen.de/natur_technik/klima/klimawandel/index.jsp

 

Bildquelle:

http://www.klimafit.at/bilder/treibhaus1.jpg

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Kommentare (4)
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30.04.2015
EvaUll hat geschrieben:
Schöner bericht, du hast den Treibhauseffekt ähnlich erklärt wie ich ....ich halt in einer woche ein referat über den antropogen bedingten klimawandel ;)
23.04.2015
Kathi.Sunflower hat geschrieben:
@ midori: vielen dank :-)

@ RichardParker: Ich finde den Bericht richtig gut, jetzt hab ich das alles viel besser verstanden !
23.04.2015
midori hat geschrieben:
@Kathi

Genau. Es gibt einen natürlichen Treibhauseffekt, der dafür sorgt, dass es bei uns auf der Erde angenehm warm ist - nämlich keine -18°C! ;o) Aber durch die Treibhausgase, die der Mensch zusätzlich verursacht, wird dieser natürliche Effekt verstärkt und es wird wärmer, als eigentlich gut ist.
23.04.2015
Kathi.Sunflower hat geschrieben:
Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass es auch ohne Zutun des Menschen schon einen Treibhauseffekt gab, der aber gut war um die Erde zu einem Leben schenkenden Planeten zu machen und wir diese Schicht nur sozusagen zu sehr verdichten, dass also immer mehr Strahlen zurückgeworfen werden?
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