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um die Tiere?


Breitmaulnashörner am Nakuru-See, Kenia © Michael Poliza / WWF
BRAUNBÄREN IN ÖSTERREICH


von smita
19.08.2013
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 Braunbären in Europa

Es ist nicht zu leugnen, dass der Bär schon immer die Bewunderung der Menschen genossen hat. Wir haben Sternbildern die namen "großer Bär" und "kleiner Bär" gegeben, Höhlenmalereien wurden gefunden und seid jahrhunderten lassen sich Kinder im Schlaf von ihren treuen Teddybären beschützen.
Der Bär ist ein stolzes Wesen, von ansehlicher Größer (er zählt zu den größten am Land lebenden Raubtieren). Doch genau das trägt auch dazu bei, dass er vom Menschen als Nahrungs- und allgemeiner Konkurrent  und auch als potezieller Gefährder für uns angesehen wird.  Wir nennen ihn zwar König des Waldes, jedoch sind wir zu stolz um uns einem König zu beugen. Vor allem wenn er so beachtlich groß ist und so viel Stolz besitzt muss er beseitigt werden. Er muss erledigt werden, bei dieser Macht ist er einfach nur ein Problem dass aus dem Weggeschafft werden muss. Ist es nicht so?
Der Großteil der Bevölkerung in Österreich und dessen Umgebung hat nie gelernt es zu akzeptieren mit Wildtieren zu leben. Sie spricht von einer "Bestie" einem "wilden gefährlichen Tier" und von "einer Gefärdung der öffentlichen Sicherheit". Und genau durch Derartiges verhalten sich jene Menschen wie die wildeste und grausamste Bestie von allen. 
Bis zur Mitte des 19.Jahrhunderts war der Braunbär ist ganz Europa verbreitet!!
Wenn vereinzelte Exemplare von Slowenien nach Österreich wandern, wäre es besser wenn sie ihr Leben schon abgeschlossen haben, da sie dort von einigen- nein von zu vielen- nicht willkommen sind. 
Der Bär ist Menschenscheu und genau das finden die meisten sehr schade, weil er ja 'so faszinierend ist'. Doch wenn es dann einen Bären gibt, der nicht Menschenscheu ist, ist er gleich gefährlich. Wenn er keine Scheu zeigt, ist die logische Folge davon, dass er sich in die Nähe der Menschen wagt, doch wenn er dann auf einem Bauernhof einige Tiere reisst, ist er sofort ein Problembär. In solchen Situationen, wird nicht in Betracht gezogen, dass das der Verlauf der Natur ist, dass der Bär auch von etwas leben muss oder wads der Mensch alles anrichtet- egal ob in der Natur oder am eigenen Bauernhof. In solchen Situation handelt es sich um einen Problembären, der beseitigt werden muss. 
Beispielsweise das Mariazellerland wurde als "bärenverseucht" bezeichnet und der Tourismus ging angeblich um ganze 10% zurück, was allein dieser Bär verschuldet.
Wegen genau dieses Bären wurde in Oberösterreich sogar gefordert das Bundesheer einzuschalten!!
Nachdem er Zuckerrüben einer Wildfütterung ausraubte hatten sich die Gedanken der allgemeinen Bevölkerung also bestätigt. Er ist ein Raubtier! Dagegen muss natürlich etwas unternommen werden!! Er wurde von einem Mann erschossen, dem es zuverdanken ist, dass die Bevölkerung endlich nicht mehr in Angst leben muss und die Kinder durften endlich wieder aus dem Haus, wobei man ja dazusagen muss, dass dieser besagte Bär namens Nurmi niemals einen Menschen auch nur annähernd verletzt hat.
Proteste sorgten dafür dass die Abschussgenehmigung 2006 zurückgenommen wurde. Doch da niemand fähig war den Bären Bruno damals zu fangen, wurde sie wieder in Kraft gesetzt. Als ein paar Tage später der Bär erschossen wurde, nannte die bayrische Regierung dieses Vorgehen "Notstandsmaßnahme im öffentlichen Interesse."
aha.
Bei den Wiederansiedlungprojekten in Österreich gab es ebenfalls verhaltensauffällige Tiere, doch niemals wurde ein Mensch auch nur angegriffen. In Finnlans kann man seid den letzten hundert Jahren von keinem Vorfall zwischen Mensch und Bär erzählen. In Rumänien gab es lediglich Zwischenfälle, dessen Schuld man aber menschlichem Fehlverhalten zuteilen kann. Dort, wo Bärenjagt möglich ist, wo es ein Privileg ist, ein 6000-10000€ Privileg!
Bären verletzten keine Menschen! Nicht einfach so und daran kann sich der Mensch auch nicht rausreden! Es geht einzig ud allein um die Angst vor einem vermeintlichen Potenzielen Konkurrenten, vor einem König des Waldes dem man sich nicht beugen will, vor der Wildheit einer freien Kreatur mit der man nicht lernen will zu leben. Ein stolzes Lebewesen, dass bei den meisten Menschen einfach nicht  willkommen ist, ohne dass es sich irgendetwas zu Schuld kommen ließ. 
-Smita

Hier noch ein sehr guter Bericht der sich ganz genau mit diesem Thema befasst!
http://www.naturfreunde.at/Berichte/detail/32527/

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Kommentare (3)
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20.08.2013
smita hat geschrieben:
@Urmeli: Sehr richtig & sehr schön gesagt, ja!
@Anastasia98: JA umbedingt! :)
20.08.2013
gelöschter User hat geschrieben:
Wir werden wieder lernen müssen uns vor Königen zu verbeugen. Die Natur wird ihren Weg finden. Ob wir wollen oder nicht.
20.08.2013
Anastasia98 hat geschrieben:
Wie wärs mal mit einer Bären-Aktion? ;)
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