Aktuelles zur Wilderei


Wie steht's


um die Tiere?


Breitmaulnashörner am Nakuru-See, Kenia © Michael Poliza / WWF


von Danielhealthyvegan
24.01.2014
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Tag für Tag sterben Millionen von Lebewesen auf dieser Erde, die wir nicht "unsere" nennen dürfen. Wir teilen sie mit allen Spezies die auf der Erde vorkommen, doch dies ist kaum einem bewusst. Das Bewusstsein wird sich ändern, wir fangen an zu verstehen, doch wird dies reichen?
Werden wir rechtzeitig erkennen, dass wir nicht das Recht haben, auch nur einen Bewohner dieser Erde in irgend einer Form zu verletzen? - in jeder Hinsicht!? Wir sind eine Einheit, ein komplexes System, das so vollkommen und schön ist, jedoch kaum erkannt wird. Wissen wir eigentlich was Leben heißt?

Gleichberechtigung, nicht nur für uns sondern für alle Lebewesen, das ist es, was wir vordern. Tiere müssen von unseren Speisekarten verschwinden, denn genau in diesem Moment schreien sie in den verdreckten, abartig stinkenden Hallen der Verzweiflung, die wir Massentierhaltungsanlagen nennen. Werdet euch das bewusst.

50000000000 Tiere sterben jährlich auf der Welt, das sind 1500 pro Sekunde ohne Meerestiere mit einbezogen.

Ein Stück Fleisch verbraucht 15000 Liter Wasser und 15 Kilo Getreide oder Soja, dass oft aus armen Ländern kommt. Kann ich vor einem verhungernden Kind in Afrika, Südamerika und so weiter dann noch schweigen, kann ich das? Wir schaffen es 50000000000 Tiere zu ernähren um sie dann zu schlachten und Essen dann ihre Leichen, ihre zerstückelten Leichen, aber wir schaffen es nicht 7 Milliarden Menschen zu ernähren, sind wir die einzigen die das verstehen?
Ein Tier fühlt, sieht, lebt, spürt, hungert, empfindet, leidet, versteht genau so wie wir. Wir jedoch mit unserer parteiischen Haltung und unseren Vorurteilen, die wir von der Gesellschaft übernommen haben, können das überhaupt nicht mehr wahrnehmen. Wir denken, wir können sie so behandeln wie wir es wollen, als Ding. Nicht als Lebewesen.Das ist Speziesismus.

Und in der Tat kann man das mit Rassismus und Sexismus vergleichen, denn es besteht eine Parallele.

Diese Schreie, diese hoffnungslosen Schreie, wenn ein Tier leidet unter der Hand der Menschen. Diese Schreie, wenn der Mutter ihr Kalb entrissen wird. Diese Schreie, wenn ein Elefant im Zirkus geschlagen wird. Diese Schreie, wenn ein Tier im Zoo sich nach Freiheit sehnt. Diese Schreie, wenn die Harpune im Kopf eines Wales explodiert und das Kind verzweifelt ruft. Diese Schreie, wenn die Ferkel mit ihrer Mutter spielen wollen. Diese Schreie, wenn Tieren das Fell abgezogen wird. Diese Schreie, wenn ein Haustier ausgesetzt wird. Diese Schreie, wenn die Nutztiere auf dem Weg zum Schlachthof sind. Diese Schreie, wenn die männlichen Küken vergast oder geschreddert werden. Diese Schreie, wenn Ferkeln ihre Hoden abgetrennt werden. Diese Schreie, wenn Affen in Versuchslaboren leiden. Diese Schreie, sind ein klares Zeichen, dass wir falsch Denken und zwar gewaltig. Wir irren gewaltig! Leiden kann ein Hund so wie ein Schwein so wie ein Bär so wie ein Kind.


Fleisch ist der Abscham unserer Zeit, es bringt viele Menschenum, vor allem unschuldige Kinder in ärmeren Ländern. Über 50% trägt die Massentierhaltung zur Klimaerwährmung bei.
Jedes Jahr sterben 50000000000 Tiere, ohne Meereslebewesen mit einbezogen. Jedes Jahr sterben zehntausende Arten aus. Jedes Jahr werden Ökosysteme zerstört.Jedes Jahr sterben unschuldige Kinder an den Folgen.

Der gefährlichste Virus ist nicht der 1 Marburg-Virus 2 Ebola-Virus 3 Hanta-Virus 4 H5N1-Virus 5 Lassa-Virus 6 Junin-Virus 7 Krim-Kongo-Fieber-Virus 8 Machupo-Virus 9 KFD-Virus oder der 10 Dengue-Virus sondern wir sind es.

Wir müssen kämpfen gegen diese Konzerne, die meinen Profit sei das wichtigste.

Fleisch tötet, die Tiere und uns. Der optimale Fleischanteil in einer gesunden Ernährung liegt bei 0. Wir bräuchten eine zweite Erde, wenn wir Fleisch essen wollten, aber die haben wir nicht und unsere liegt im Sterben. Zusammen können wir etwas bewirken, denn wir haben es in der Hand.

Dieses System ist falsch, von Grund auf! Ihr seit Opfer dieses Systems und der Fernseher, das Radio, das Internet, Zeitschriften sind euere Lehrer. Denkt daran, dem System geht es nicht darum, dass es euch gut geht, dass ihr ein schönes erfülltes Leben habt, ihnen geht es um das Geld.

Wir entscheiden Tag für Tag darüber, ob wir Leid unterstützen oder nicht. Auf der Couch zu sitzen, Computerspiele zu spielen und auf die Revolution zu warten, hat keinen Sinn. Du kannst etwas bewirken, du bist die Revolution.

Wir müssen die Schranken durchbrechen, die heute nur existieren, weil wir es ihnen erlauben.
Wir sind alle besonders, egal was dieses System versucht dir einzureden

 

 

 

 

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Kommentare (16)
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28.01.2014
gelöschter User hat geschrieben:
Ich muss mich Monamona anschließen... Den Inuit zum Beispiel bleibt nichts anderes übrig, als auf Robbenjagt zu gehen, weil sich dort nichts bzw. kaum etwas anbauen lässt. Allerdings rechtfertigt das nicht die Massentierhaltung und das "rosinenrauspicken" beim Fleischkonsum. Ich habe zum Beispiel kein Problem damit, dass sich mein Freund seinen Fisch selbst fängt, solange er ihn auch isst. Von Sportangeln und Wettfischen halte ich natürlich überhaupt nichts. Ich finde es auch nicht weiter bedenklich, Eier, Honig, Milch und Wolle von (nicht überzüchteten) Tieren, von denen ich weiß, dass sie wirklich gut und nicht in Massen gehalten werden, zu konsumieren. Dadurch kann man alte Haustierrassen, wie die Bentheimer, erhalten und somit der Massentierhaltung entgegenwirken.
Zoos bzw. Tierparks finde ich auch nicht schlecht. Klar gibt es solche und solche, aber die meisten Zoos die ich kenne, versuchen es den Tieren so schön wie möglich zu machen und geben zur Not auch Tiere ab, wenn man ihnen einfach nicht gerecht werden kann (Münster hat zum Beispiel seine Delfine abgegeben, weil das Delfinarium viel zu klein war und kein Geld für ein größeres aufzutreiben war). Der Zoo in Rheine baut seitdem ich denken kann nach Möglichkeit immer weiter aus und hat außer Tigern (für die jetzt ein riesen Freigehege gebaut werden konnte) und Bären (das Gehege ist ebenfalls vergrößert worden) keine "Großtiere". In Rheine wird auch sehr viel Wert darauf gelegt bei Kindern (und auch Erwachsenen) ein möglichst großes Interesse für die Umwelt zu wecken und verantwortungsvoller zu handeln. Außerdem sind Tierparks auch oft Wildtierauffangstationen und retten also vielen Tieren den Allerwertesten...
Ansonsten kann ich mich dem restlichen Inhalt nur anschließen :)
27.01.2014
Monamona hat geschrieben:
Starker Text, eindeutig.

Nur dürfen wir eines nicht vergessen: Auch Tiere töten einander, um sich zu essen. Das ist nicht nur menschlich. Was der Fehler ist, ist die Verschwendung, die der Mensch begeht. Das Herabsetzen dieser Gabe, die uns jedes tote Tier macht. Das Verachten und Stilisieren jeden Geschenkes eines gegebenen Lebens.
Deshalb bin ich Vegetarierin.
Aber es ist nichts Falsches daran, ein Tier zu essen! Falsch ist unser Umgang.
26.01.2014
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Sehr starker Text, der durch seine eindringlichen Worte auffällt. Es ist total wichtig, dass immer mehr Menschen wie du, anfangen so zu denken. Mach weiter so, denn du drückst damit aus, wie wichtig dir das Leben und alle Lebewesen sind und wenn junge Menschen wie du sich für das Leben aussprechen, werden immer mehr mitkommen und aufwachen !
26.01.2014
RichardParker hat geschrieben:
Wow, ein toller Bericht! Und so ausdrucksstark, dass ich echt Respekt habe!
26.01.2014
soraya hat geschrieben:
wie recht du hast ... respekt
26.01.2014
Carinaa hat geschrieben:
Oha, Dieser Bericht.... Du hast ja so Recht.
26.01.2014
Christina1107 hat geschrieben:
Wow, Respekt für diesen Bericht. Du hast in allem Recht was du schreibst!
26.01.2014
Dina96 hat geschrieben:
Echt berührender Bericht und leider so wahr !
26.01.2014
Chamaeleonmuetze hat geschrieben:
Respekt....toller Bericht!
25.01.2014
FranziL hat geschrieben:
Wow, mehr fällt mir zu diesem tollen Bericht echt nicht ein. Du hast echt so viel Gefühl in diese Worte gelegt, das ist einfach unglaublich. Ein super Bericht, mehr kann ich dazu wirklich nicht sagen.
25.01.2014
somebodywholovesourearth hat geschrieben:
Danke. Der text ist echt gut geschrieben. Diese schreie....dass hat mich beseondes berührt. Das ist alles echt zum heulen. Aber wir dürfen nicht einfach nur zu sehen, wir müssen aufstehen, so wie KiNG27 es sagt.
25.01.2014
KiNG27 hat geschrieben:
Florian Cieslik sagte: "Aus Ruinen auf zustehen ist schwer, aus dem Federbett umso mehr." Wir haben dazu noch einen Computer am Bett, uns geht es gut in dieser Welt. Uns geht es gut genug als das wir etwas verändern wollten. Wir leben lieber in solch einer Welt als etwas zu verändern. Wir müssen aufstehen, doch das Federbett ist zu weich für die meisten...
25.01.2014
SarahU hat geschrieben:
Super Text, danke!!! ;)
Das denk ich auch!
Go Veggi :)
25.01.2014
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
25.01.2014
patricemiquel hat geschrieben:
Guter text !
Vorallem am ende sprichst du etwas ganz wichtiges an was leider die wenigstens menschen wissen ..wir leben in einem system wo es nur um profit geht, immer mehr immer mehr.
Wir muessen aufhoeren den massenmedien zu glauben, wir muessen wieder lernen dinge zu hinterfragen. Der erste schritt dahin waere es kein fernseh mehr zu schauen, der fernseh ist die groeste manipulationsmaschine. Leute informiert euch ! Chemtrails,monsanto,nestle usw ... WACH AUF !! Wissen ist macht !
Peace leute
24.01.2014
FranziV hat geschrieben:
Alles was ich je sagen wollte.
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