Das Problem:


Zu viel Konsum,


zu wenig Ressourcen!


© iStock / Getty Images

Unser Konsum schadet der Welt.

Was ist eigentlich "Abfall"? Laut Definitionsprofi Duden ein "unbrauchbarer Überrest". Sorry, Duden, aber das stimmt nicht ganz...

Die Fußball-EM findet zwar erst in diesem Jahr statt, einen EM-Titel haben wir aber schon 2015 geholt: Deutschland produziert mit Abstand den meisten Verpackungsmüll in der EU. Außerdem wirft jeder Deutsche im Schnitt jährlich ca. 23 kg Elektroschrott und 18 kg Kleidung weg. Wieso sollte ich mein altes Handy behalten, wenn ich laut Vertrag jedes Jahr ein neues haben kann? Was will ich mit den Klamotten vom letzten Jahr, die jetzt schon nicht mehr in Mode sind? Auf der anderen Seite... macht mich der ganze neue Kram wirklich glücklich?

Ganz nach dem Motto "aus den Augen, aus dem Sinn", machen wir uns keine Gedanken, was mit unserem Müll passiert, nachdem die Müllabfuhr ihn abtransportiert hat. Leider löst sich der Müll nicht einfach in Luft auf. Trotz Mülltrennung kann nicht der gesamte Abfall recycelt werden, sondern landet stattdessen in Müllverbrennungsanlagen. Beim Plastikabfall sprechen wir beispielsweise von knapp 60 Prozent, die verbrannt werden und auf diese Weise der Umwelt schaden. In Entwicklungsländern endet Abfall (auch europäischer!) häufig auf Mülldeponien mit geringen Umweltstandards, sodass Schadstoffe Mensch und Natur in der Umgebung gefährden. Und während wir fleißig konsumieren, wegwerfen und die Müllberge wachsen lassen, werden die Ressourcen immer knapper. 2015 war der Welterschöpfungstag - der Tag an dem die natürlichen Ressourcen für das komplette Jahr aufgebraucht sind - schon am 13. August.

Was können wir tun, um den nächsten Menschen nicht nur überdimensionale Müllhalten, sondern auch einen lebendigen Planeten voller wertvoller Ressourcen zu hinterlassen?

Die Antwort lautet: Reduce, Reuse, Recycle! Gebrauchen statt verbrauchen. Weniger ist mehr. Und: Was gestern noch Müll war, kannst du heute wiederverwenden. Kaufe secondhand und gib Dinge, die du nicht mehr brauchst, weiter, um ihnen ein zweites Leben zu schenken. Viele Gegenstände lassen sich wunderbar zweckentfremden und kreativ nutzen. Auch unser Abfall ist entgegen der Dudendefinition oft alles andere als unbrauchbar. Wusstest du zum Beispiel, dass du aus einem leeren Trinkkarton ein Portemonnaie basteln kannst? Auf diese Weise sparst du im Vergleich zum Kauf eines Portemonnaies aus Leder oder Kunstleder jede Menge Wasser und Energie und sorgst dafür, dass weniger gefährliche Chemikalien in die Umwelt gelangen.

Wenn man aus "Müll" neue Produkte herstellt, spricht man von Upcycling - und erfindet eine neue Welt. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern macht auch jede Menge Spaß. Mit unserer Aktion "Upcycling-Bude" wollen wir anderen Menschen zeigen, wie sie auf eine kreative Weise ihre eigene Müllproduktion reduzieren und Ressourcen schonen können.

Das "weg" in "Wegwerfen"

So viel Müll. So viele Sachen, um die es eigentlich schade ist. Wir schmeißen viel zu viel weg - aber das müssen wir gar nicht. Das Problem und unsere Kampagne auf den Punkt gebracht findest du auf unserem Flyer.

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