"Upcycling-Bude" informiert:


Upcycling kann so bambus sein,


ich krieg mich gar nicht wieder ein!


© iStock / Getty Images
Das war die erste Upcycling-Bude!


von lolfs
16.06.2016
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Seit etwa einem Jahr planen wir die neue Kampagne der WWF Jugend und der erste Höhepunkt der Kampagne, die erste Upcycling-Bude, fand vergangenen Sonntag statt. Erfahrt nun, wie es zu einem einen wunderbaren Tag kam.

Das Thema Müll kommt in der Community immer wieder auf. Deshalb haben wir vor etwa einem Jahr begonnen die neue WWF Jugend-Kampagne zu konzipieren. Eine wichtige Frage, die wir uns stellten, war: Wie kann man das Thema aufbereiten, damit das Interesse der Passanten geweckt wird und diese sich Zeit nehmen und sich dem Thema öffnen. Es entstand die Idee der Upcycling-Bude: Ein Infostand, bei dem Passanten aus Müll neue Sachen basteln können.

Um zu testen, ob das Konzept der Kampagne funktioniert, haben wir beschlossen, dass wir die erste Upcycling-Bude auf der Ökofete in Leipzig aufbauen wollen. Daraus resultierte, dass wir nun eine Deadline hatten, bis wir die Kampagnenseite, die Bastelhefte und die Flyer konzipiert und erstellt haben mussten. Also arbeiteten wir mit viel Elan an dem Informationsmaterial und der Kampagnenseite, damit unser Stand an diesem großen Tag tatsächlich ein Erfolg werden kann.

Sonntag, der 12. Juni 2016 – Tag der Ökofete in Leipzig
Gegen 10 Uhr treffen wir uns an einer Haltestelle, unweit der Ökofete. Nach und nach trudeln die ersten Mitglieder ein: FranziL, Orcara, ViviE7, Cookie und ich.

Da wir schon eine halbe Stunde länger warten als geplant, entschließen wir uns, vorzugehen und den Stand aufzubauen. Das bedeutet, wir holen uns die gemieteten Bänke und Tische ab, bringen diese zu unserem Stand und bauen sie auf. Wir nutzen einen Tisch als Infostand und stellen zwei als Basteltische zur Verfügung. Entsprechen legen wir das Infomaterial auf dem einen Tisch aus und verteilen die Bastelmaterialien auf den anderen Tischen.

Nach und nach treffen die restlichen Mitglieder der Community ein: thogie, UliRike, peacemeinfreund, EddasEinhorn, LuJoLu und Madamsel.

So können die verschiedenen Aufgaben verteilt werden. Ganz klar, es muss der Infotisch betreut werden, damit Passanten sich informieren und nachfragen können. Dann müssen unsere gesammelten Anleitungen geübt werden, damit wir Passanten beim Basteln weiterhelfen können. Für einige Bastelanleitungen müssen Materialien vorbereitet werden, damit das Basteln schneller vorangeht. Denn viele Passanten möchten ungern länger als eine Viertelstunde Zeit investieren. Damit die Basteltische besetzt werden, gibt es auch die Aufgabe, sich ins Getümmel zu werfen und die Passanten anzusprechen und - mit der Möglichkeit vor Ort etwas upzucyceln - anzulocken.


Das Material für die Blumenketten werden vorbereitet.

Die Idee der Upcycling-Bude, vor Ort direkt etwas basteln zu können, um das Thema zu verdeutlichen, kam bei jung und alt super an. Die Kinder haben einfach Spaß daran vor Ort aktiv zu werden und selbst etwas basteln zu können. Und die Eltern freuen sich, dass ihre Kinder interessiert am Basteln sind.


Eine Rassel in der Entstehung

So haben wir einigen Müll wiederverwendet. Die meisten Produkte, die gebastelt wurden sind: Rasseln, Blumenketten und Portemonnaies.


Es wird erklärt, wie man aus einem Tetra-Pack ein Portemonnaie bastelt.


Eine LED-Lichterkette mit Deoroller-Kugeln und Papierresten dekoriert


Unser Tisch mit verschiedenen Eyecatchern: Blumenkette, Rucksack, Mosaik-Teller, Schachteln, Schallplattenschüssel und mehr.

Die Upcycling-Bude war ein Erfolg. Wir konnten viele Passanten erreichen und über das Thema „Upcycling“ informieren. Besonders die Kleinen waren begeistert und wir sind überzeugt, dass diese auch später weiterhin Müll upcyceln werden, denn Zitat eines Kindes: „Das ist ja so eine tolle Idee, das aus Sachen zu machen, die man eigentlich wegwirft.“

Mit der ersten Upcycling-Bude, haben wir auch einiges für die zukünftigen Upcycling-Buden gelernt:

a) Die Passanten basteln mit uns die Produkte. Das heißt, dass wir neben ihnen sitzen und aktiv erklären, was die nächsten Schritte sind. Nur Anleitungen auszulegen, funktioniert nicht.

b) Passanten haben wenig Zeit, deshalb müssen aufwändige Bastelschritte bereits vorbereitet werden (bspw. Korken klein schneiden, Blumen ausschneiden).

c) Ein freier Basteltisch mit Sitzgelegenheit muss dabei sein.

d) Beim Basteln entstehen Abfälle, die entsorgt werden müssen.

e) Es ist effektiver, wenn man sich auf einige wenige Anleitungen zum vor-Ort-Basteln beschränkt, um weniger unterschiedliches Material sammeln zu müssen und um leichter den Überblick zu behalten.

f) Es macht einfach Spaß!

 

Und nun seid ihr dran! Wir würden uns freuen, wenn ihr nun eure eigene Upcycling-Bude organisiert. Wir unterstützen euch auch gern auch bei der Organisation! Weiterhin können wir euch mit Informationsflyer und Anleitungen in Form von Bastelheften, welche ihr gegen eine Spende an die Passanten verteilen dürft, versorgen. Ebenso würden wir euch die Eye-Catcher (Mosaik-Teller, Schallplattenschüssel, Schokoladen-Federmäppchen, Zeitschriften-Körbchen, Lichterkette, Pinnwand, ...) zukommen lassen, damit ihr eure Upcycling-Bude dekorieren könnt. Das schließt natürlich nicht aus, dass ihr selbst noch weitere schöne Produkte upcyclen könnt. Damit Infomaterial und Eye-Catcher pünktlich bei euch eintreffen, meldet euch bitte rechtzeitig bei uns (Madamsel, Cookie oder mich)

Weitere Informationen erhaltet ihr auf unseren Kampagnenseite und in diesem Sinne: Rettet die Welt!

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Kommentare (3)
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20.06.2016
Madamsel hat geschrieben:
@Johannisbeere: Hier war die Rede von einem Treffen in Heidelberg, bei der eine Upcycling-Bude organisiert werden soll: http://www.wwf-jugend.de/community/groups/topic/view/group_id/14/topic_id/3041/page/1/sort/
:-)
19.06.2016
Johannisbeere1502 hat geschrieben:
Ein toller Erfolg! Super, dass die Upcycling Bude bei den Passanten gut ankam :-) Hoffentlich gibt es das in Heidelberg auch bald!
17.06.2016
JohannesB hat geschrieben:
Super Einsatz!
Ich hoffe, es gibt bald überall im Land Upcycling-Buden :)
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