Wir wollen hoch hinaus!


Weltretten


zum mitmachen


©  Florian Niethammer / WWF
Bio ist billig und Industriefleisch ist teuer,


von Jakobine
25.06.2011
5
0
4 P

wenn Agrarfabriken keine Subventionen mehr bekommen und nur noch Bio gefördert wird.
Agrarfabriken verschlingen hohe Steuergelder die Öko-Landbau nicht benötigt, ohne Subventionen würden Agrarfabriken sich nicht rechnen und von selbst auflösen.

Daher bitte mitzeichnen:
Petition: Ausstieg aus der Massentierhaltung und die damit verbundenen Subventionen streichen, stattdessen eine sozial-ökologische regionale Landwirtschaft fördern.
https://epetitionen.bundestag.de
-Petitionsnummer: 17726; Ende der Mitzeichnung am 05.07.2011
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=17726

Kostenfaktoren der Tierfabriken: Klimaanlagen, Futtermaschinen, Käfige, Wasser mit Antibiotika Anlagen, Kadaver durch die Haltungsart und den daraus entstehenden Krankheiten: BSE, MKS, Vogelgrippe, Schweinegrippe zig Milliarden Tiere wurden deshalb schon getötet. Die Behandlungen der erkrankten Menschen sind hinzuzurechnen.

Hohe Kosten und Schäden verursacht die Futtermittelindustrie u.a. durch Dioxin und Quecksilber Verunreinigung. Die Gülle aus der Massentierhaltung bewirkt die Überdüngung, außerdem ist sie Sondermüll, weil sie von Keimen und Antibiotika-Resistenzen verunreinigt ist.

Überschussmanagement heißt: Lebensmittel werden von Steuergeldern aufgekauft und gelagert, dadurch kosten sie weiter, obwohl sie niemand braucht: Butterberge, Milchseen, Gammel-Fleischlager.
Der Steuerzahler zahlt auch das Exportmanagement plus Tier- und Sonderprämien, Flugzeuge und Schiffe inkl. Mannschaft, LKWs fahren dieselbe Tierart in und aus denselben Ländern, dabei sterben viele Tiere, doch die Bertreiber verdienen vor dem Verkauf, durch Steuergelder. Durch die Lebensmittelschwemme wird den regionalen Bauern auch im Ausland die Existenzgrundlage genommen, dadurch entsteht Arbeitslosigkeit und verursacht weltweit Hunger, weil sie sich das teure importierte Fleisch nicht leisten können. Die daraus entstehende Landflucht bedeutet, dass das Land verödet, weil es nicht mehr bewirtschaftet wird und weder Tiere noch Pflanzen dort leben. All diese Faktoren und weitere Nebeneffekte bewirken den Klimawandel.
Hunger ist ein gutes Geschäft, wird von Steuern finanziert und zusätzlich als Entwicklungshilfe abgerechnet. Die meisten Entwicklungsländer sind stark agrarisch ausgerichtet. Die hohen Faktorkosten in der industriellen Produktion der Industrieländer werden mit Subventionen / Steuergeldern finanziert. Wäre das nicht so, hätten viele Entwicklungsländer bei Agrarprodukten aufgrund der niedrigeren komparativen Kosten einen enormen Wettbewerbsvorteil.

TIERFABRIK HASSLEBEN


Subventionen und Spenden gehen Hand in Hand. Die Politik ebnet die Gesetze, die Industrien geben spenden:
http://www.bund-sachsen-anhalt.de/index.php?id=586
.. Bestechungsprozess gegen Sachsen-Anhalts früheren Agrarminister Helmut Rehhahn (SPD).(..)Seit dem Ende seiner politischen Karriere ist Rehhahn als Lobbyist tätig. Unter anderem für den niederländischen Tierproduzenten Harrie van Gennip. Van Gennip will unter anderem eine gigantische Schweinemastanlage mit 68 000 Tieren in Haßleben bauen. Er betreibt bereits eine ähnliche Anlage in Sandbeiendorf mit 65 000 Tieren. Die Genehmigung für eine weitere Anlage in Gerbisbach wurde ihm kürzlich erteilt.
http://www.kontraindustrieschwein.de/index1.html
Video ansehen: wie die Tiere in Sandbeiendorf dahin vegetieren.

-Mehrere Studien belegen, dass mit Öko-Landbau – selbst für eine weiter wachsende Weltbevölkerung – genug Nahrungsmittel für alle produziert werden können,.. die Schlussfolgerung des Weltagrarberichts: Ob Bio die Welt ernähren kann ist nicht die Frage, denn Bio muss die Welt ernähren, (boelw).


Maststall-Boom dank des Bauprivilegs Zweifelhafte Gesetzesauslegung hebelt die Steuerungsmöglichkeiten der Kommunen aus / „Politik hinkt Realitäten hinterher“

Die industrielle Landwirtschaft wächst weiter. Kritiker dieses Systems fürchten daher, dass die mit Millionen Steuergeld subventionierte Expansion der Massentierhaltung ungebremst weitergeht. Schlachtkonzerne wie Wiesenhof oder Rothkötter bauen ihre Kapazitäten unbeirrt aus, um noch mehr Hähnchen- und Putenfilets vor allem für den Export zu produzieren. Dafür brauchen sie Hunderte Landwirte mit immer größeren Ställen, in denen die Tiere im Turbowachstum gemästet werden. (..)angekündigt, den Tierschutz in den Mastställen zu verbessern
(Quelle: HAZ02.2011)

Der Tierschutz in den Mastställe kann nicht verbessert werden, weil diese nicht artgerecht sein können:

keine Bewegung, kein Grasfutter, kein Weidegang, keine frische Luft, kein Tag-Nacht-Rhythmus, die Zehengänger knicken in den Gülle-Rillen ab, verletzen sich, unter ihnen wimmelt es von Würmern und Maden, die sich von der durchtropfenden Gülle ernähren, es stinkt, Keime und Antibiotika Resistenzen verbreiten sich, sie sind verzweifelt und frustriert.


Weitere Quellen: caritas-europa.org, http://www.gegen-massentierhaltung.de/
Wissenschaftler: Appell gegen Massentierhaltung
provieh.de, zeit.de, ioew.de, bmelv.de, Wikipedia, WWF, spiegel.de, bund.net,

Weiterempfehlen

Kommentare (5)
Um einen Kommentar zu schreiben einfach registrieren oder einloggen.
Sortieren nach Aktualität:
27.06.2011
Rebexy hat geschrieben:
Ich wüsste ja gerne was man gegen diese Probleme unternehmen könnte. Als Bürger kann man natürlich Parteien wählen. Aber ob die die eigenen Vorstellungen verwirklichen können? Das ist auf jeden Fall ein guter Bericht! Allerdings finde ich nicht dass man Probleme durch eigene Rebillion in Form von Vegan- oder vegetarischer Ernährung lösen kann. Was wirklich hilft, sind Taten.
26.06.2011
PaperWing hat geschrieben:
Absolut, das ist was ich auch immer zu Freunden und Familie sage, es gehr vor allem um Subventionen. Ich würde meine Stimme für eine Partei geben, die das ändern möchte! Meiner Ansicht ist das einer der größten Fehler unseres Staates und der EU. Noch mehr als Atomkraft und Studiengebühren
26.06.2011
Sophun hat geschrieben:
Butterberge, Milchseen, Gammel-Fleischlager.
die metapher wurde im spiegel auch schon verwendet;) aber super bericht;) go vegan!;)
25.06.2011
Jutta hat geschrieben:
gut, dass du auf die Petition aufmerksam gemacht hast!
25.06.2011
simo hat geschrieben:
danke für den tollen bericht! sehr gut recherchiert!
ich finde es jedes mal wieder schrecklich zu sehen, das eigentlich alles auf hand liegt, was die erde rettet, aber trotzdem passiert nichts und das nur wegen geld!
go vegan!
Login
E-Mail


Passwort


Kostenlos registrieren
Mitglied werden
Mitglied des Monats
teaser_220.png


Deine Ansprechpartner
Marcel
Marcel Gluschak
WWF Jugend Community Manager
zum Profil
Luise
Luise Neßler
WWF Jugend Community Moderatorin
zum Profil
MarcelB
Marcel Brüssow
WWF Jugend Redaktion
zum Profil
Ronja96
Ronja Post
WWF Jugend Aktionsteamer
zum Profil
HannahFee
Hannah Fesseler
hilft dir bei technischen Fragen
zum Profil
AndreaRentschler
Andrea Rentschler
hilft dir bei Fragen zur WWF Jugend Mitgliedschaft
zum Profil
NicoleB
Nicole Barth
hilft dir bei Fragen rund um die WWF Jugend Camps
zum Profil
Folgen und mit Freunden teilen