Erfahre mehr über das Problem:


Die Welt:


zugemüllt mit Plastik!


WWF

Meere voller Müll:

In jedem Quadratkilometer Ozean schwimmen zehntausende Plastikteile

Vögel verenden wegen Plastikmüll © Claire Fackler, NOAA / Marine Photobank

Viele Tiere leiden stark unter der Plastik-Verschmutzung der Meere: Plastiktüten sehen für Schildkröten aus wie Quallen, Fische verwechseln Plastikteilchen mit Plankton und Seevögel verenden qualvoll am müll, den sie versehentlich verschlucken - sogar Handyteile werden in toten Vögeln gefunden!

Es ist kaum vorstellbar, aber im Nordpazifik treibt seit Jahrzehnten ein Müllstrudel, der mittlerweile so groß ist wie Zentraleuropa. An den Stränden unbewohnter Inseln stranden Unmengen an Müll, die keiner entsorgt. Plastikabfälle sind auch in der Nordsee eine Gefahr für Fische, Vögel und Meeressäuger. Das Gleiche aber auch am anderen Ende der Welt: Zum Beispiel beendete eine Plastiktüte das Leben dieses Seelöwen bei Galapagos.

Eine Plastiktüte beendete das Leben dieses Seelöwen bei Galapagos © Martin Harvey / WWF-Canon

Warum ist der Plastikmüll überhaupt so gefährlich? Ganz einfach: Plastik ist ein chemisch hergestellter Stoff, der je nach Zusammensetzung 100 bis 500 Jahre braucht, um sich vollständig zu zersetzen. Bis das Plastik verrottet, zerfällt es in immer kleinere Teilchen - Lebewesen, die sich von Plankton ernähren, nehmen somit das Plastik mit ihrer Nahrung auf. Und schließlich gelangt Plastik über die Nahrungskette dann auch in unseren Organismus: Wenn wir die Fische später verspeisen, essen wir die Plastik-Giftstoffe mit.

Wir kennen noch gar nicht alle Auswirkungen, die Plastik auf unseren Körper hat. Aber eines steht fest: Plastik enthält giftige Weichmacher und Flammschutzmittel. Die Giftstoffe wirken im Körper wie Hormone, können krebserregend sein und sogar die Fruchtbarkeit schädigen - echt gruselig und weder für uns Menschen gesund, noch für Fische, Seevögel oder Meeressäuger! Die Tiere erleiden oftmals einen qualvollen Tod, da sie ersticken, tödliche Verstopfungen bekommen oder trotz vollem Magen verhungern.

© Mellumrat/Horstkotte (www.mellumrat.de)

In unseren Ozeanen schwimmen nicht nur winzige Plastikteilchen, sondern auch ganze Plastiktüten, PET-Flaschen , Feuerzeuge, Zahnbürsten, Einmalrasierer und vieles mehr. Die Menge des treibenden Mülls ist so groß, dass dieser vom Weltraum aus zu erkennen ist – als riesige Müllteppiche, die mit den Meeresströmungen wandern. Dabei sind die Abfälle an der Meeresoberfläche nur die Spitze des Eisberges. Mehr als 70 Prozent des Mülls sinken auf den Grund.

Seevögel mit Flaschendeckeln und Feuerzeugen im Magen, Fische voll mit "Plastikplankton", Schildkröten, die Plastiktüten fressen - alles Opfer der Verschmutzung der Meere! Vor einigen Jahren wurde sogar ein verendeter Zwergwal an einem schottischen Strand gefunden - mit 800 Kilogramm Plastik im Bauch! Eine weitere tödliche Falle für Meereslebewesen sind herrenlose Fischernetze, auch Geisternetze genannt, in denen sich Tiere verfangen oder die sich auf Korallenriffe ablagern und dadurch die Riffstruktur verändern.

© S. Kinnerod / WWF

Infomaterial für dein Schulprojekt

Von Jugendlichen für Jugendliche: Die Aktionsteamer der WWF Jugend haben ein Infoblatt für dich erstellt, das du gerne als Grundlage für dein Schulprojekt verwenden kannst.

Egal, ob du dich einfach nur über das Thema Plastik informieren, es in der Schule durchnehmen oder deinen Klassenkameraden in einer Projektwoche davon berichten möchtest: Auf diesen Seiten findest du hilfreiche Infos.

Das Infomaterial kannst du kostenlos herunterladen: 

"Plastik - Gefährlich für uns?" 

"Plastik im Meer" 

"Herstellung von Plastik" 

"Recycling von Plastik" 

Vielleicht könnt ihr ja sogar eure Lehrer für die Plastik-Doppelstunde begeistern. Dann schicken wir euch weiteres Material entweder an die Schule oder ihr fragt bei den Aktionsteamern an, ob jemand an eure Schule kommen möchte.

Ergänzend gibt es auch tolles Infomaterial vom WWF, in dem der Umfang der Problematik verdeutlicht und die verschiedenen Ansätze, um dagegen vorzugehen, aufgegriffen werden.

Eine gute Möglichkeit, das Thema Plastik in der Schule einzubringen, bieten außerdem Projekttage, wie diese beiden Berichte zeigen: "Voll im Einsatz für die WWF Jugend" und "Weltretten für Kreative"

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