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Steven Siegel, NOAA / Marine Photobank
Meine Rede über die Verschmutzung der Ozeane durch Plastik


von sophka_
06.11.2015
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Hallo alle zusammen! 

Wir haben im Deutsch-Unterricht die Aufgabe bekommen, eine Rede zum Thema unserer Wahl zu halten. Ich habe mich dazu entschieden, meine Rede über dieses Thema (siehe Titel) zu halten. Ich bin der Meinung, dass das eine gute Chance ist, meinen Mitschülern etwas darüber zu erzählen. Der Text ist jetzt nicht perfekt, da dies nur meine eigenen Aufschriebe sind, da wir die Rede auswendig können müssen, doch Ich dachte ich lade sie hier hoch:

 

Unser Planet Erde besteht zu 70% aus Wasser. Hier leben unzählige Arten von Fischen. Auch Schildkröten, Quallen und weitere Tiere. Außerdem leben viele Vogelarten über und auf dem Wasser. Leider müssen viele von diesen Tieren sterben wegen der PLASTIKVERSCHMUTZUNG, was das Thema meiner Rede ist.
Rund 140 Millionen Tonnen Plastikmüll schwimmt in und auf den Ozeanen. Das entsricht ungefähr der Größe Mitteleuropas. Eingeteilt ist das in 46.000-580.000 Plastikteilen pro km² AUF dem Wasser. Das sind jedoch nur 15% des gsamten Mülls. Weitere 15% werden an Land gespült. Die Menge des Mülls, der auf den Ozeanen schwimmt, ist so groß, dass man es aus dem Weltraum erkennen kann. Doch weitere 70% liegen unten auf dem Meeresboden. Weshalb es auch vielen Menschen garnicht bewusst ist, welch eine enorme Masse das ist. Jährlich kommen ca. 6,4 Mio. Tonnen hinzu. 20% des Mülls stammt von Schiffen, die restlichen 80% kommen vom Festland.
Schiffe entsorgen oft ihren Müll einfach im Meer obwohl dies verboten ist. Außerdem verlieren viele Fischer ihre Fischernetze und andere Gerätschaften im Meer.
Vom Festland kommt der Müll 1. direkt von uns Zuhause. Das wissen viele Leute gar nicht, doch alles was bei uns ins Waschbecken fällt oder wenn mal wieder jemand seine Haarklammer in der Hose vergisst und diese dann von der Waschmaschine geschkuckt wird, gelangt dies alles irgendwann ins Meer. 2. werfen viele Badegäste am Strand ihren Müll einfach ins Meer, weil sie denken, es würde sich schon auflösen.
Doch der Plastikmüll verschwindet nicht einfach sobald man ihn ins Meer geworfen hat. Allein ein Papkarton braucht 2 Monate bis er sich sozusagen aufgelöst hat. Sperrholz 1-3 Jahre. Plastiktüten 1-20 Jahre. Blechdosen 50-200 Jahre. Six-Pack Ringe 400 Jahre. Plastikflaschen 450-500 Jahre. Fischernetze 600 Jahre.
Seit dem Beginn der Produktion von Plastik in den 1950er Jahren hat sich die Produktionsmenge alle elf Jahre verdoppelt.
In den frühen 1960er Jahren waren noch weniger als fünf Prozent aller Seevogelarten betroffen. In den folgenden 50 Jahren ist die Zahl auf 80 Prozent gestiegen.dass dies zum Rückgang vieler Vogelarten beigetragen haben könnte.
Nach den Prognosen der Forscher werden bis 2050 etwa 99 Prozent aller Seevögel-Arten Kunststoffpartikel über die Nahrung aufgenommen haben.
Doch natürlich sind nicht nur die Vögel betroffen. Die Tiere sterben qualvoll an Vergiftungen oder Verstopfung des Magens, da Schildkröten zum Beispiel Plastiktüten mit Quallen verwechseln oder Fische die kleinen Plastikteile mit Plankton verwechseln und schließlich gelangt Plastik über die Nahrungskette auch in unseren Körper. Wenn wir die Fische essen, essen wir die Plastik-Giftstoffe mit.
Doch nicht nur Tiere und Menschen sind betroffen. Der Müll im Meer hat auch ökonomische Folgen.
Tourismusgebiete sind bedroht, Strände müssen ständig gesäubert werden, der Müll verfängt sich regelmäßig in Schiffsschrauben und Fischernetzen. Auch die Landwirtschaft leidet unter verschmutztem Weideland in Küstennähe. Bei Kraftwerken verursacht der Müll Schäden bei der Kühlwasseraufnahme, bei Entsalzungsanlagen blockiert er den Wasserkreislauf. Die Verschmutzung unserer Meere führt jedes Jahr zu enormen wirtschaftlichen Schäden – ganz abgesehen von Taucherunfällen durch verstreuten Abfall unter Wasser und Verletzungen oder Krankheiten durch medizinischen Abfall an Stränden und in Badegewässern.
Um die Verschmutzung aufzuhalten, muss die Welt den Plastikmüll in den Ozeanen reduzieren, das heißt: Versuchen Plastik zu vermeiden. Man kann damit beginnen, anstatt PlastikTüten, Papiertüten oder Stofftaschen zu benutzen. Beim nächsten Einkauf im H&M oder sonst wo, einfach auf die Plastiktüte verzichten und die Klamotten in die Tasche stecken.

Wenn wir alle etwas dazu beitragen, können wir gemeinsam die Ozeane säubern!

 

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Kommentare (9)
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08.11.2015
Gollom hat geschrieben:
Hey dein Text ist richtig super! Du hast alle wichtigen Fakten und Zahlen aufgeschrieben und alles super gut zuammengefasst. Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Vortrag!!!
08.11.2015
EvaUll hat geschrieben:
Toll, dass du dieses Thema gewählt hast; der text ist super! :)
Wir mussten dieses jahr in französisch auch einen Vortrag über irgendein thema halten und mit einem Bild anfangen; ich habe das gleiche Thema wie du gewählt :D :)
07.11.2015
BlueLikeTheSky hat geschrieben:
Super Vortrag, es ist schön, dass du deiner Klasse den Umweltschutz näherbringen möchtest!! :) Gut finde ich auch, dass du ebenfalls ökonomische Aspekte eingebracht hast, damit vielleicht diejenigen, die sich nicht von den Umweltaspekten beeinflussen lassen, vielleicht trotzdem versuchen ihren Plastikmüll zu reduzieren! :)
07.11.2015
JohannaKaucher hat geschrieben:
Tolle Idee, das Thema deinen Klassenkameraden vorzustellen. Wir sollten letztes Jahr (ziemlich spontan) Kurzvorträge zum Thema Wasser halten. Da habe ich auch das Thema Plastikmüll im Meer genommen und meine Klassenkameraden waren erst einmal ziemlich schockiert. Die Wirkung hat aber leider sehr schnell wieder nachgelassen. Aber immerhin einen hat das Thema danach nicht mehr losgelassen. :)
07.11.2015
Luke24 hat geschrieben:
Ich finde den Text sehr gelungen. Sollst du tatsächlich "nur" reden oder hast du auch Gelegenheit, irgendwelche Medien einzusetzen? Ich habe die Befürchtung, dass die vielen Fakten allein durchs Zuhören kaum aufgenommen werden können.

Wie die Sache dann beim Publikum ankommt, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt. Leider ist es nicht von der Hand zu weisen, was Fenris geschrieben hat.
06.11.2015
sophka_ hat geschrieben:
@Fenris und Cookie: Ja, es ist wirklich so, dass es viele Leute überhaupt nicht interessiert! Sie begreifen gar nicht, was das draußen los ist. Ist auch klar, wenn man den ganzen Tag mur in der Wohnung sitzt und sich mit dem Handy oder Computer beschäftigt. Ich muss zugeben, dass Ich zwar genauso bin und auch den ganzen Tag am Handy sitze. Aber es ist ein Unterschied ob man nur "zockt" oder sich wie Ich auch mal über solche Dinge informiert. Ich hoffe, dass es wenigstens ein Paar Leute nach meiner Rede mehr interessiert und Ich ihnen Dinge erzähle, die sie vorher nicht wussten.

Vielen Dank, dass euch mein Bericht so gut gefällt! :) Ich bin wegen schulischen Gründen zur Zeit sehr unaktiv, doch da jetzt Ferien sind hatte Ich auch etwas Zeit wieder öfters hier zu sein.
06.11.2015
Akatsuki hat geschrieben:
Ja definitiv gutes Thema. Leider habe ich die Erfahrung machen dürfen, dass vielen Umweltschutz leider (Sorry für das) am Arsch vorbei geht.
06.11.2015
Cookie hat geschrieben:
Ich finde es total toll, dass du so ein wichtiges Thema für deine Rede gewählt und so deine Klassenkameraden darüber informiert hast. Bei den schockierenden Fakten denken sie in Zukunft hoffentlich zwei mal darüber nach, bevor sie zur Plastiktüte greifen. Danke für diesen tollen Beitrag!

Plastik beschäftigt uns hier in der Community übrigens schon lange. Wir haben eine Gruppe, in der wir uns zu diesem Thema austauschen und gemeinsam Aktionen planen. Schau doch mal vorbei, wir freuen uns immer über neue Mitstreiter:

http://www.wwf-jugend.de/community/group/299
06.11.2015
LucaMiguel hat geschrieben:
Wow, ein sehr guter Beitrag!
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