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Steven Siegel, NOAA / Marine Photobank
Die WWF Jugend gegen den Abfallwahnsinn - Der ultimative Leitfaden Teil 2


von FranziL
16.10.2016
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Europas größte Kommunikationskampagne rund um Abfallvermeidung und Wiederverwendung - da müssen wir als WWF Jugend einfach dabei sein! Deshalb haben wir uns für die diesjährige Europäische Woche der Abfallvermeidung vom 19. bis zum 27. November Großes vorgenommen: Ganze 10 Aktionen der WWF Jugend sollen auf der Aktionskarte zu finden sein. Dazu brauchen wir euch! Du hast Lust, eine Aktion zum Thema Abfallvermeidung auf die Beine zu stellen? Dann kannst du sofort loslegen, denn die Aktionen müssen bis zum 4. November hier angemeldet werden. Das ist nicht mehr viel Zeit, aber wir schaffen das mit deiner Hilfe. Damit ihr nicht ganz von vorne mit der Planung beginnen müsst, haben wir schon einige Aktionsideen für euch gesammelt, die wir euch in diesem mehrteiligen Leitfaden vorstellen und euch Schritt für Schritt erklären, wie ihr vorgehen solltet. Letztes mal hat euch Anne Planungstipps für eine Müllsammelaktion, eine Upcycling-Bude und einen Zero-Waste-Workshop gegeben. In der heutigen Folge stellen wir euch vor, wie ihr einen Umsonst-Markt oder eine Filmvorführung auf die Beine stellt. Und im nächsten Bericht wollen wir euch noch Tipps für das Bekanntmachen eurer Aktionen geben. Natürlich müsst ihr nicht bis dahin warten, sondern könnt sofort mit der Planung in eurer Bundeslandgruppe loslegen. Wenn ihr eine ganz andere Aktionsidee habt, könnt ihr diese selbstverständlich ebenfalls in die Tat umsetzen.


Für Fragen rund um die Woche und zu den Aktionen stehen wir (Anne, Franzi, Kathi und Ronja) immer gerne zur Verfügung. Auch mit Anfragen können wir euch gerne helfen, meldet euch einfach bei uns.

 
Euer Umsonstmarkt

 

Planungsaufwand: hoch

Benötigte Personen: 3-6

 

Ihr benötigt:

- einen Ort, wo der Umsonstmarkt stattfinden kann

- Klamotten, CDs und sonstiges, was ihr nicht mehr benötigt

- Tische

- eine Möglichkeit, wo ihr die übriggebliebenen Sachen nachher abgeben könnt


Flohmärkte kennst du sicher, aber warst du schon mal auf einem Flohmarkt, auf dem du nichts bezahlen musst? Genau das ist ein Umsonstmarkt. Dort kann jeder Dinge, die er nicht mehr braucht, hinbringen und sich andere Sachen kostenlos mitnehmen. Einen Erfahrungsbericht zu einem Berliner Umsonstmarkt findest du hier.


- Einen Veranstaltungsort organisieren. Suche einen geeigneten Ort, wo der Umsonstmarkt stattfinden kann. Am optimalsten wäre u.a. eine Schule oder eine Uni da du hier genügend Raum hast, um Sachen schon im Vorfeld zu lagern, und auch schon Tische hast, wo die Sachen angeboten werden können. Frag einfach mal bei deinen Lehrern oder an deiner Uni nach.
- Mitstreiter motivieren. Motiviere deine Freunde, Verwandten, Schulkameraden und alle möglichen anderen Leute bei dem Umsonstmarkt mitzumachen. Sie können Sachen wie Kleidung zusammensuchen, die sie gerne bei dem Umsonstmarkt anbieten wollen. Am besten beschränkst du dich auf ein paar Kategorien wie Kleidung, Schuhe/Accessoires, Kinderspielzeug und Bücher/CDs. Elektrosachen bieten sich nicht allzu gut an, da diese schwer zu entsorgen sind. Dafür kannst du aber zum Beispiel eine Suche-/Biete-Wand anbieten, wo die Leute ihre Sachen anbieten können.
- Abnehmer für Übriggebliebenes suchen. Kümmere dich im Voraus um die Entsorgung, damit am Ende die Sachen nicht liegen bleiben, und diese gleich im Anschluss an die Veranstaltung abgeholt werden können. Dafür kannst du zum Beispiel bei Trödelmärkten und Umsonstläden anrufen.
*Für Rahmenprogramm sorgen. Du kannst neben dem Umsonstmarkt noch etwas organisieren. Zum Beispiel Musikboxen, damit nebenher Musik laufen kann. Oder ihr ladet noch eine andere Organisation ein, die euch unterstützt, wie zum Beispiel Foodsharing oder Völkel.
- Deine Aktion bekannt machen. Mache Werbung für den Umsonstmarkt zum Beispiel mit Plakaten oder durch Zeitungen. Mehr Tipps dazu bekommst du im dritten Teil unseres Leitfadens.
- Bericht erstatten. Zeige der Welt, was ihr geleistet habt! Schreibe einen Bericht für die Community.

(c) www.pixabay.de

 

Eure Filmvorführung


Planungsaufwand: mittel

Benötigte Personen: 1 bis 3

 

Ihr benötigt:

- Einen Ort, an dem ihr den Film zeigen könnt

- Den Film (am besten auf DVD)

- Beamer und Laptop

- Lizenz zum Zeigen des Films


Bilder sagen mehr als tausend Worte. Und deswegen eignet sich ein Film oft sehr gut, um möglichst vielen Leuten Probleme aufzuzeigen und Lösungen anzubieten. Damit ihr aber nicht erst nach guten Filmen zum Thema recherchieren müsst, haben wir für euch bereits vier Filme herausgesucht, die gut zum Thema Abfallvermeidung passen.

Es handelt sich dabei um folgende Filme:

- In “Plastic Planet” erfahrt ihr alles zum Thema Plastik. Ist Plastik giftig? Und was ist eigentlich das Problem des Plastikmülls? Das sind nur einige der vielen Fragen, die im Film beantwortet werden. Weitere Informationen zum Film bekommt ihr auf der offiziellen Internetseite von Plastic Planet.

- Bei “Taste the Waste” hingegen dreht sich alles um Abfälle, die, bevor sie zu solchen wurden, nicht giftig sondern sogar mehr als gut genießbar waren. Lebensmittelverschwendung ist das Thema dieses Films. Weitere Infos zum Film bekommt ihr hier.

- “Kaufen für die Müllhalde” behandelt ein anderes Problem, das fast alle kennen, aber nur wenige als Problem wahrnehmen: Geplante Obsoleszenz - Geräte, die so gebaut werden, dass sie schneller kaputt gehen, als sie eigentlich müssten. Unter http://programm.ard.de/TV/arte/kaufen-fuer-die-muellhalde/eid_287249744131648 erhaltet ihr weitere Informationen zum Film.

- Explizit nur mit dem Problem des Elektroschrotts beschäftigt sich “Giftige Geschäfte Der Elektromüll-Skandal”. In diesem Film erfahrt ihr, wo unser Elektroschrott landet, wenn wir ihn entsorgen und warum das alles andere als umweltfreundlich ist. Alles weitere zum Film erfahrt ihr hier.

Und so organisiert ihr die Vorführung:
- Film auswählen. Wählt aus, welchen Film ihr zeigen wollt. Weitere Informationen zu den vorgestellten Filmen, unter anderem auch eine genauere Erläuterung des Inhalts, bekommt ihr, wenn ihr auf die entsprechenden Links klickt.
- Mir Bescheid geben. Ich kümmere mich darum, dass ihr die Lizenz für eine öffentliche Filmvorführung erhaltet, denn ohne diese dürft ihr den Film nicht zeigen!
- Einen Raum organisieren. Als Veranstaltungsort bieten sich Räume in Universitäten und Schulen an. Die benötigte Technik ist meist vor Ort und die Saalmiete hält sich in Grenzen. Fragt dort an, ob ihr einen Raum für eure Veranstaltung mieten könnt. Andere mögliche Orte und Personen, bei denen ihr anfragen könnt, sind alternative Künstler, Volkshochschulen, Kirchgemeinden und vegane oder vegetarische Cafés und Restaurants. Der WWF kann euch finanziell unterstützen, die Miete sollte aber nicht zu hoch sein. Deshalb lohnt es sich, an mehrere Orten anzufragen und zu vergleichen. Meldet euch dann bei Marcel oder Luise. Erst wenn die beiden ihr Okay gegeben haben, was die Kosten betrifft, könnt ihr den Raum fest mieten. Die Rechnung kann der Vermieter dann direkt an den WWF schicken, sodass ihr die Kosten nicht auslegen müsst.
- Werbung machen. Um Menschen mit eurer Filmvorführung zum Umdenken zu bewegen braucht ihr natürlich auch Zuschauer, also kündigt eure Filmvorführung frühzeitig in der Presse und den Sozialen Netzwerken an und verteilt Flyer und Plakate. Mehr Tipps dazu findet ihr im dritten Teil des Leitfadens.
*Eine Diskussionsrunde veranstalten. Ihr könnt nach dem Film noch eine Diskussionsrunde veranstalten. Bereitet euch darauf vor, diese zu moderieren. Infos rund um das Thema Plastik findet ihr auf unserer Kampagnenseite.
- Bericht erstatten. Zeigt der Welt, was ihr geleistet habt! Schreibt einen Bericht für die Community.

 

(c) www.pixabay.de

Schon die passende Aktionsidee gefunden oder selbst einen Geistesblitz gehabt? Dann macht euch am besten sofort an die Planung. Wir freuen uns auf eure pandastischen Aktionen! Vergesst nicht, die Aktionen bis zum 4. November hier anzumelden, damit sie in die Aktionskarte aufgenommen werden. Hier könnt ihr euch außerdem austauschen und für Fragen sind wir jederzeit für euch da.

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