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der Redaktion


© Marcel Gluschak / WWF
WWF Jugend Adventskalender (1)


von RichardParker
01.12.2015
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Hallo liebe Community,

ein weihnachtliches Herzlich Willkommen zu unserem WWF Jugend Adventskalender! Euch wird allerlei erwarten - also seid gespannt! :)

Paul schaute aus dem Fenster. Draußen war es kalt, der Himmel war mit dunklen Wolken verdeckt. Es regnete in Strömen. Paul hörte wie tausende Regentropfen gegen die Fensterscheibe prasselten, wie als würde ein Bach an dem Zug herabfließen und alles mit sich nehmen, was die Aussicht nahm. Irgendwie stimmte das Wetter in traurig. Er musste an die vielen Menschen denken, die den Regen so viel dringender benötigten als er. Unsere Erde ist doch fruchtbar genug, anderswo verhungern Kinder wie ich, weil einfach kein Regen fallen mag, das ist doch ungerecht! Das Weltklima ist aus den Fugen geraten…

Das Rattern der Räder und die sanften Bewegungen des Zuges ließen Paul schläfrig werden und mit dem Gedanken an eine bessere Welt schlief er ein. Der Regen war noch stärker geworden, ein kräftiger Wind rüttelte an dem Schnellzug, der mit 200 km/h durch die Lande sauste. Paul bekam von alledem nichts mit, er hatte sich auf der Sitzbank hingelegt und träumte von einer besseren Welt:

Lachende Kindern, strahlende Gesichter… Eisbären im tiefsten Schnee, gigantische Polkappen…für alle gibt es sauberes Trinkwasser…Man hilft einander wieder auf die Beine, nach schlechten Zeit ziehen alle an einem Strang, die Welt ist friedlich geworden… Keiner muss mehr Angst vor Naturkatastrophen haben, man Sicherheitsvorkehrungen getroffen in allen gefährdeten Teilen der Welt. Die Menschen hören einander wieder zu und haben jegliche Anfeindungen hinter sich gelassen… besinnen sich drauf, dass wir alle in einem Boot sitzen, wir alle haben etwas gemeinsam, wir sind Menschen und wir haben für die Erhaltung der Erde gekämpft, jetzt ist alles gut..

Hey Paaaaul, ich bin mir ziemlich sicher, dass du uns hören kannst!! Was? Wer seid ihr? Oh mein Gott, stehen, oder sitzen drei gespensterähnliche Gestalten vor mir… Das erste, das mich auch angesprochen hat ist orange-rot, das zweit blau und das dritte grau. Sie stand vor mir, wie Leibwächter. Hrmmm! Wir sind die Wettergespenster wie kann man dir helfen, junger Freund?

Ihre Stimmen klangen mit einmal so echt, dass Paul aus dem Schlaf schreckte und sich hastig aufsetzte. Er blickte sich erschrocken um und hätte am liebsten laut aufgeschrien, als er drei Gestalten vor sich entdeckte. „Sehr gut Jungs, er ist wach. Operation „bessere Welt“ kann beginnen“. Paul rieb sich ungläubig Augen und starrte die 3 unverhohlen an. Aber, aber ich habe doch nur geträumt.., murmelte er. Junger Freund, hob das rot-orangene Gespenst an, wir müssen dich leider eines Besseren belehren. Du lieber Junge, wünscht dir sehnlichst eine bessere Welt, nicht nur für dich, sondern für alle, das ist wunderbar und wir sind gekommen, um diesen Wunsch zu erfüllen, es verneigte sich vor Paul, die anderen zogen nach.

„Was ehrlich? fragte Paul aufgeregt, das wäre ja fantastisch!“ Er hatte Angst jeden Moment aufwachen zu müssen, um festzustellen, dass das alles hier nur doch nur ein wunderschöner Traum war. Nein nein, das hier war echt. Paul sah wie die Gespenster Laptops hervor holten. Er fragte nicht woher sie kamen, die Farbwesen waren ja auch schon einfach so aufgetaucht. Diesmal meldete sich das blaue Gespenst zu Wort. „Die Laptops, sagte es freundlich, sind dazu da, dass du unsere Arbeit mit verfolgen kannst. Es lächelte verschüchtert, die Welt liegt in deinen Händen, du kannst senden, wo auch immer du uns haben möchtest.“

Paul überlegte kurz:

Also, liebe Wettergespenster, sorgt dafür, dass es wieder mehr Eis am Nordpol gibt und die Eisbären und alle anderen Tiere dort im tiefsten Winter leben können…. Spendet Regen wo es zu trocken ist, wärmte die denen kalt ist…Bringt die Welt zum Lachen…

Und die Liste zog sich noch viel weiter, am Ende entsandte er die Wettergespenster in die Welt.

Er hatte noch gut 6 Stunden bis der Zug in Hamburg ankam und seine Oma ihn in ihre Arme schließen würde. Auf den Laptops sah man, wie es am Nordpol zu schneien begann, wie Wasser zu kleinen Eisschollen gefror. In Namibia begann es zu regnen, in China ließen die Mensch ihre Autos stehen, in England verschwand der Weihnachtsmann in einem Schornstein, in Australien packten die Kinder ihre Geschenke bei herrlichstem Wetter am Strand aus….

Doch Paul war noch von etwas ganz anderem völlig überwältigt, alles was er auf diesen Laptops sehen konnte…, die Menschen hielten sich in den Armen weinten und lachten vor Freude. Alle kamen sie zusammen, um die wundersamen Geschehnisse in ihrer Heimat zu würdigen und zu bestaunen. Wie war es möglich, dass die sich die Wunden des Planeten wieder schlossen? Welches Glück war ihnen zu teil geworden? Oder war es doch nur für den Moment, dieser eine Augenblick der Sorglosigkeit?

Draußen war es dunkel geworden und es hatte begonnen zu schneien, als Paul in Hamburg seiner Oma um den Hals fiel. „Oma? Gerade habe ein bisschen die Welt gerettet und ich weiß was wir tun müssen. Die Wettergespenster haben mir einen Denkanstoß gegeben, aber wir können nicht warten bis uns jemand rettet, wir müssen es selber in die Hand nehmen, jetzt. Wenn ich groß bin, rette ich die Welt – nur diesmal in echt.

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Kommentare (5)
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06.12.2015
Puma hat geschrieben:
Eine wunderbare Geschichte :D Erinnert mich ein bisschen An die Weihnachtsgeschichte mit Ebenezer Scrooge xD Aber deine gefällt mir wesentlich besser :D
03.12.2015
Hummelelfe hat geschrieben:
Sehr schöne Geschichte!
Danke
01.12.2015
Sunlight hat geschrieben:
Schön geschrieben, liebe Lara :)
01.12.2015
JohannaKaucher hat geschrieben:
Finde ich auch. Wenn es für uns doch nur so einfach wäre wie für die Farbgespenster...
01.12.2015
Jayfeather hat geschrieben:
Tolle Geschichte! :)
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