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© Marcel Gluschak / WWF
Tipp der Woche – Recycling-Fahrräder


von Zerschmetterling
07.11.2014
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Was haben Deodosen und Fahrräder gemeinsam? Es ist das Aluminium, welches im Falle der Deos als Verpackung fungiert, oder als Alurahmen zu einem Fahrrad verarbeitet wurde.
Da Aluminium beliebig oft recycelbar ist und zudem viele positive Eigenschaften aufweist, wie leichtes Gewicht und gute Formbarkeit, kamen der Drogeriemarkt DM und Unilever auf die Idee die Initative „R'cycle!“ zu starten.
Unter dem Motto „Wertstoffe wertschätzen“ werden leere Aluminiumdosen gesammelt, um aus ihnen Alurahmen für Kinderfahrräder herzustellen. Diese gehen dann an verschiedene Spendenpartner, die bedürftige Kinder unterstützen.
Fahrradfahren schult die motorischen und koordinativen Fähigkeiten, stärkt die Wahrnehmung, und ist zudem eine umweltfreundliche Fortbewegungsmethode. Somit ist Kindern und Umwelt gleichermaßen geholfen.

400 Dosen für ein Kinderfahrrad
Bisher handelt es sich bei der Initiative „R'cycle!“ um ein Pilotprojekt. Es wird also erst mal ausprobiert, wie die Idee ankommt und wie erfolgreich sie ist. In teilnehmenden DM-Fialen in Hamburg, Diusburg, Alzey und Landshut sind dafür Sammelbehälter aufgestellt, in die man seine leeren Deoflaschen entsorgen kann. Pro 400 Stück kann man bereits ein Kinderfahrrad herstellen.

Von der Deoflasche zum Fahrrad
Sobald ein Sammelbehälter voll ist, wird dieser an die Nordeifelwerkstätten versendet. Von dort aus wird die gesammelte Ware ans Familienunternehmen Entsorgungstechnik GmbH seiba transportiert.
Hier werden die Dosen verarbeitet. Frühere Verschlussklappen werden z.B. für Eimer und Parkbänke verwendet und die zuvor getrennten und gereinigten Feststoffe der ehemaligen Spraydose werden zur Verarbeitung an die Firma Constellium in Decin geschickt.
Dort werden sie dann geschmolzen und zu Rohren geformt, die der Aussgangsstoff für die Fahrräder sind.
Die Rohre werden dann an eine niedersächsische Fahrradmanufaktur geliefert, wo sie zu Fahrradrahmen verarbeitet und anschließend zu Fahrrädern montiert werden.
Das klingt nach viel Energieverbrauch. Aber an dieser Stelle ist es gut zu wissen, dass der Recycelprozess von Aluminium nur 5% von der Energie bedarf, wie die Erstherstellung dieses wandelbaren Stoffes.
Wenn die Fahrräder schließlich fertig sind, sind sie 24 Zoll groß, TÜV geprüft und somit ideal für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren geeignet.

Aluminium oder Weißblech?
Wenn auch ihr die Möglichkeit habt, eure leeren Deodosen bei einem DM-Markt in eurer Nähe abzugeben (nachzuprüfen unter http://www.dm.de/de_homepage/services/414382/recycle.html), aber nicht wisst, ob diese aus Aluminium oder Weißblech bestehen, weil eine Kennzeichnung fehlt, könnt ihr den Magnet-Test machen. Aluminium reagiert nicht.


Auf dem Bild seht ihr die Aluminium-Kennzeichnung, wie sie auf Verpackungen gefunden werden kann.

(https://sp.yimg.com/ib/th?id=HN.607994123372072357&pid=15.1&P=0)

Zum letzten Tipp der Woche über den Wettbewerb „Green Stories“ geht es hier entlang.


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Kommentare (7)
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09.11.2014
_savetheworld_ hat geschrieben:
Interessant! Sehr schöne Idee! Müsste gleich in allen DM-Fialen gemacht werden! ;)
09.11.2014
Ria2000 hat geschrieben:
Das ist ja cool! :)
07.11.2014
Julia99 hat geschrieben:
Coole Sache :)
07.11.2014
Ronja96 hat geschrieben:
Eine wirklich coole Idee! =)
07.11.2014
regentag hat geschrieben:
Sehr coole Sache :) Ich will am liebsten auch so ein Rad :D
07.11.2014
Jayfeather hat geschrieben:
@Anais: war bei mir auch so. es ist ein http:// zu viel. Wenn du das wegmachst funktioniert es :)

eine tolle idee! hoffentlich geht es nach der testphase weiter und man kann auch in anderen Städten seine Dosen abgeben.
07.11.2014
Anais hat geschrieben:
Gute Sache :))
Aber der Link funktioniert bei mir irgendwie nicht..
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