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der Redaktion


© Marcel Gluschak / WWF
Tipp der Woche! - Outdoorkleidung, möglichst grün


von JohannesB
14.10.2016
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„Ist es notwendig, mit einer Jacke, mit der man auch den Mount Everest besteigen könnte, zum Bäcker zu gehen?“ fragte gestern Maria Krautzberger, Leiterin des Umweltbundesamtes (UBA). Gerade wir Deutschen sind wahre Weltmeister im Kaufen und Tragen von Outdoor-Kleidung.

Umso wichtiger ist da die Frage: Wenn man schon nicht darauf verzichten will, wie findet man zumindest möglichst nachhaltige Outdoor-Produkte?

Utopia hat dafür einige hilfreiche Tipps parat, die wir hier für Euch zusammenfassen:

1. Zu Beginn sollte eine grundsätzliche Frage stehen: Wie viel Funktion brauchst Du wirklich? Wie wasser- und schmutzabweisend muss die Kleidung tatsächlich sein? Wohl die wenigsten unter uns sind Extrembergsteiger und brauchen High-End-Produkte. Laut DIN-Norm gilt eine Jacke bereits ab 1300 Millimeter als wasserdicht, mehr braucht es für unseren Alltag und die eine oder andere Wanderung eigentlich nicht.

2. Kleidung aus Recycling-Polyester: Achtet auf’s Etikett, wo der Recycling-Anteil ausgewiesen ist
Noch ein bisschen besser als Recycling-Polyester ist recycelbare Outdoor-Bekleidung zum Beispiel von Patagonia oder Pyua.

3. Es gibt mittlerweile Outdoor-Bekleidung nicht mehr nur aus Mikrofaser sondern auch aus Naturfasern, zum Beispiel eine „regen- und winddichte“ Outdoor-Jacke aus Bio-Baumwolle bei Hess natur.

4. Auf PFC-Freiheit achten
Greenpeace hat mit einer viel beachteten Detox-Kampagne auf das große Problem der per- und polyfluorierten Carbone (PFCs), auch Fluorcarbone genannt, hingewiesen. Substanzen dieser Stoffgruppe gelten als besonders gefährlich für Mensch und Umwelt. Mehr und mehr gibt es aber Produkte ohne diese gefährlichen Stoffe, z.B. von Vaude („Eco Finish“) oder Jack Wolfskin („100% Fluorcarbon free“)

5. Auf Nachhaltigkeitssiegel wie Blauer Engel, Bluesign, Euroblume und Fair Wear Foundation achten.



Und klar: Das gekaufte Produkt sollte man natürlich möglichst lange nutzen. Wenn’s nicht mehr passt oder gefällt, findet sich bestimmt jemand in der Familie oder im Freundeskreis der sich darüber freut.

In diesem Sinne: Bevor's in Outdoor-Kleidung raus in die Natur geht, denkt bitte schon beim Kauf an sie!

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Kommentare (1)
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17.10.2016
Taki hat geschrieben:
Nee Wetterfeste Kleidung brache ich unbedingt. Ja mehr Schmutzabweisend eine Jacke und Hose ist. Desto weniger Waschmittel brauche ich da ich die Jacke ja nicht bei jedem Bekleckern gleich in die Waschmaschine waschen muß. Sieht doch einfach schön aus wenn man vom Auto im Regen von einer Pfütze eingesaut wird und der Dreck einfach abperlt. Habe ich mal Pizza Ketchup gekleckert löst es sich im Regen einfach auf. Saubere Sache halt.
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