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© Marcel Gluschak / WWF
Tipp der Woche: Ökoklamotten von Greenality


von Carina
20.12.2013
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79 P

Horror im Einkaufszentrum – diesen Spot hat das Label Greenality passend zu Weihnachten gedreht, um die Menschen daran zu erinnern, woher viele der Dinge kommen, die wir einkaufen. Vor allem Anziehsachen werden leider noch oft in Entwicklungsländern unter menschenunwürdigen Bedingungen und für einen Hungerlohn hergestellt. Auch Kinderarbeit ist nicht selten.

Was den Konsumenten oft nicht klar ist: Wenn wir diese Sachen kaufen, unterstützen wir die Ausbeutung. Auch wenn wir im Grunde strikt dagegen sind. Die Nachfrage bestimmt nun mal das Angebot.

Doch zum Glück gibt es Alternativen! Alternativen wie Greenality. Dieses Klamottenlabel wurde 2008 in Deutschland gegründet, von Leuten, die laut eigener Aussage „keinen Bock mehr“ auf Kinderarbeit, Unterdrückung und Umweltzerstörung haben. Der Name setzt sich zusammen aus der Farbe „Green“, welche für Hoffnung, Fruchtbarkeit, Lebendigkeit und Zuversicht steht, sowie aus dem Wort „Mentality“. Die „Mentality“ hat für Greenality einen sehr hohen Stellenwert: Jeder kann mit seiner Einstellung seine Mitmenschen positiv beeinflussen und Sie dazu bewegen, gegen den Strom zu schwimmen.

Passend zu dieser Attitüde ist die Kleidung von Greenality 100 Prozent Fairtrade und 100 Prozent ökologisch. Die indischen Arbeiter und Bauern, die die Kleidung herstellen, bekommen angemessene Löhne, feste Arbeitsverträge und haben geregelte Arbeitszeiten. Außerdem besteht das Material aus Bio-Baumwolle, welche ohne den Einsatz von Agrarchemikalien angebaut wird.

„Ökoklamotten“, werden jetzt sicher viele von euch denken, „das ist echt `ne super Sache. Aber nix für mich.“ Ich weiß, dass viele bei dem Wort Ökoklamotten direkt an dicke Kamelhaarpullover und selbstgestrickte Unterhosen denken – und das ist nun mal nicht jedermanns Sache. Vor allem Jugendliche kleiden sich schließlich gerne hip und modisch. Aber aufgepasst: Greenality ist das beste Beispiel dafür, dass sich modisch und ökologisch nicht gleich ausschließt! Egal ob Sweatshirts, T-Shirts, Hosen, Blusen oder Strickjacken: Alles zeichnet sich durch lässige Schnitte, jugendliche Farben und oft richtig coole Sprüche und Motive aus. Auch bei mir liegen zwei T-Shirts im Schrank, die ich immer wieder gerne anziehe. :)

Wer neugierig geworden ist, stöbert am besten gleich mal durch den Online-Shop. Viel Spaß dabei!
 

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Kommentare (12)
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22.12.2013
gelöschter User hat geschrieben:
@dieOlli: "normale" Hosen kosten doch auch locker um die 35-50€ (außer vllt. in Billigläden, in denen Schuhe und Klamotten ab 5€ zu haben sind)...
Und man muss ja nicht gleich alles außem Schrank verbannen, was nicht öko ist.
Gut 100€ oder mehr für eine Hose tun schon ganz schön weh im Portmonnaie, aber wenn man statt 2 Hosen nur eine kauft, kommts aufs gleiche raus...

Ich sehs immer so: Ich geb für meine Klamotten genau so viel aus wie meine markenverrückte Freundin und bekomm dafür immer noch ein höheres Maß an giftfreier Qualität und auch kein schlechtes Gewissen :)

Und bevor es heißt "Ja du kannst es dir dann ja wohl auch leisten!": Ich verdien in meiner Ausbildung zum KFZetti grad mal 570€ netto, wovon ich Sprit (jeden Tag insgesamt 80 km Arbeitswegstrecke) und die Wohn- und Lebenskosten zusammen mit meinem Freund sowie Futter und Co. für mein Pony bezahlen muss... Mir bleiben davon grad mal 90€ im Monat für mich selbst...

Es kommt halt drauf an, wie motiviert man ist, wirklich auf Öko-Fashion umzusteigen und inwieweit das ganze umsetzbar ist... Wenn man auf jedes zweite "normale" Kleidungsstück ein faires kauft, sollte das doch kein Problem darstellen :)
21.12.2013
Monamona hat geschrieben:
Das Video ist cool! Danke...
21.12.2013
AfriKaro hat geschrieben:
Super, danke! Das Video ist echt klasse!
20.12.2013
Ronja96 hat geschrieben:
Das ist ein toller Tipp!
Die Seite schaue ich mir auf jeden Fall mal an =)
20.12.2013
RichardParker hat geschrieben:
Echt ein tolles Video!! Das sagt so viel aus!!! Kinderarbeit ist einfach nur menschenverachtend!! Nur damit wir schöne und modische Kleidung haben müssen sich andere abplagen und kriegen doch nur einen Hungerlohn!!! :O Danke für den tollen Bericht! ;)
20.12.2013
gelöschter User hat geschrieben:
Super, noch ne Adresse für Klamotten :)
Aber ich finds schade, dass es Öko-Fashion fast nur in Online-Shops gibt...
Mit GrueneWiese in Münster hab ichs ja noch ganz gut, aber sonst gibts hier in der Nähe kaum Geschäfte, in denen man guten Gewissens shoppen gehen kann, da bleibt nur online bestellen und hoffen, dass es passt...
Zu teuer find ich das allerdings überhaupt nicht! Es handelt sich ja um Qualitätsware und Markenklamotten kosten größtenteils sogar noch mehr - nur weil der Name draufsteht...
Allerdings gehöre ich zu den Leuten, die ihre Sachen dann auch meist mindestens 3 Jahre tragen...
Wer jede Saison den Inhalt seines Kleiderschranks erneuern muss, muss dann tatsächlich etwas tief in die Tasche greifen...
20.12.2013
FabianN hat geschrieben:
Danke für den Tipp. ;)

Die Botschaft des Videos ist echt stark - sehr gut gemacht!!
20.12.2013
screamingeagle hat geschrieben:
Das ist ein guter Tipp, ich finde es nämlich echt schwierig, faire Mode zu finden, die auch gut aussieht...
20.12.2013
Julianne hat geschrieben:
Auch von mir danke für den Tipp!
Ich werde mich auch mal umschauen! ;)
20.12.2013
vince hat geschrieben:
die sehen echt nicht schlecht aus, und da ich es hasse zu shoppen, wäre das für mich eine super Sache. das einzige Problem ist, das ist ja auch logisch, dass die Artikel teilweise extrem teuer sind. also 70€ für ein T-Shirt bspw ist definitiv zu viel. Das ein oder andere kann man da aber sicherlich kaufen.
20.12.2013
Westernpferdle hat geschrieben:
Ich schaue mich gleich mal um!
Vielen Dank für den Tipp!
20.12.2013
LSternus hat geschrieben:
Ich habe mich mal umgesehen. Da sind ein paar ganz interessante Sachen dabei.
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