Jeden Montag drastisch pandastisch...


"Haste mal Bambus?"


Ein Panda in der Redaktion


WWF


von Himbaerchen
29.11.2013
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Der kleine Pandabär (Ailurus fulgens)


Hauptinfo:

Der Kleine Panda, auch Roter Panda, Katzenbär, Bärenkatze, Feuerfuchs oder Goldhund genannt, ist ein Säugetier, das im östlichen Himalaya und im Südwesten Chinas beheimatet ist und sich vorwiegend von Bambus ernährt. Seit 2008 wird der Kleine Panda auf der Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion als „gefährdet“ (englisch vulnerable) geführt. Nach Schätzungen leben weniger als 10.000 erwachsene Exemplare in Freiheit.
Ailurus fulgens wird als einziger Vertreter der Familie der Ailuridae klassifiziert.

 

Verbreitung von Unterarten


Die Verbreitung des Kleinen Panda ist nicht zusammenhängend. Es gibt zwei rezente Unterarten
- Der Westliche Kleine Panda Ailurus fulgens fulgens (Cuvier, 1825) – lebt im Westen des       Verbreitungsgebietes: in Nepal, Assam, Sikkim und Bhutan; 

- Styans Kleiner Panda Ailurus fulgens styani (Thomas, 1902) – lebt im Nordosten des Verbreitungsgebietes: im südlichen China und nördlichen Myanmar.

Ailurus fulgens styani wurde von Oldfield Thomas im Jahr 1902 anhand eines Schädels beschrieben, der aus Sichuan stammte.[7] Pocock unterschied styani von fulgens durch die längeren Haare im Winterfell, das dunklere Fell, den größeren Kopf, die stärker gewölbte Stirn und die kräftigeren Zähne. Seine Beschreibung beruht auf Schädeln und Fellen, die in Szechwan in der Nähe zur Grenze nach Yunnan und im Norden von Burma gesammelt worden waren.

 

Lebensweise

 


Kleine Pandas sind sehr geschickte und akrobatische Kletterer. Während sie abends und nachts auf Nahrungssuche gehen, schlafen sie am Tage meist lang ausgestreckt in Astgabeln der Bäume, in Baumhöhlen rollen sie sich zusammen und legen dabei schützend ihren Schwanz vors Gesicht. Sie sind sehr hitzeempfindlich, Temperaturen über 25 °C können ihnen sehr zu schaffen machen. Das ist auch mit ein Grund, warum sie den ganzen Tag hoch oben in schattigen Baumkronen oder Baumhöhlen verschlafen.
In der Dämmerung beginnen sie ihre Aktivitätsphase mit einem Fellpflegeritual, wie man es von Katzen her kennt. Dabei wird das Fell sehr akribisch mit den immer wieder abgeleckten Vorderpfoten „gewaschen”. Sie schrubben sich auch ihren Rücken und ihren Bauch an Bäumen oder Felsen. Sie schreiten ihr Revier ebenso häufig auf dem Boden wie auch auf den Bäumen ab. Dabei markieren sie es mit einem stark nach Moschus riechenden Sekret aus den Analdrüsen und mit Urin.
Kleine Pandas sind friedliebende Geschöpfe, die sich jedoch bei Bedrohung durchaus wehren können. Sie flüchten, sobald sie sich bedroht fühlen. Wenn sie dem Angreifer jedoch nicht mehr ausweichen können, stellen sie sich auf die Hinterbeine. Dies lässt sie zum einen imposanter erscheinen, eröffnet ihnen jedoch zum anderen die Möglichkeit, mit ihren Vorderpfoten Prankenhiebe auszuteilen. Mit ihren scharfen Krallen können sie ihrem Gegner erhebliche Wunden zufügen. Weil er sich wie eine Katze durch Ablecken des gesamten Körpers reinigt, nennt man ihn auch Katzenbär.

 

Quelle: 

http://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_Panda

 

 

 

 

 

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Kommentare (2)
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Sortieren nach Aktualität:
04.12.2013
Himbaerchen hat geschrieben:
Ja, ich finde diese ganzen verschiedenen Namen auch klasse! Feuerfuchs finde ich auch voll niedlich :)
02.12.2013
Nugua hat geschrieben:
Ich wusste nicht, dass der kleine Panda so viele Namen hat. Feuerfuchs gefällt mir am besten :)
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