Jeden Montag drastisch pandastisch...


"Haste mal Bambus?"


Ein Panda in der Redaktion


WWF
"Haste mal Bambus?" (142) - Fishing for Bambus


von Marcel
14.03.2016
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Wieso Krebse unsichtbar und Fische durchsichtig werden können, wo der Panda am liebsten angelt und welche Folgen der Schlafmangel beim großen WWF Jugend Workshop hatte - Die Welt hier drinnen und da draußen mal drastisch pandastisch!

"Da bist du ja endlich."

"Früh aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung."

"Aha. Und, Panda, wie geht's?"

"Vielleicht ist es ja besser, wenn ich wieder zurück nach China düse."

"Was?!? Wieso das? Nein, du bleibst natürlich hier! Wir wollen dich auf keinen Fall hier vermissen - Mensch, du bist der Panda! Du bist unerlässlich für den WWF!"

"Ah, danke für die Blumen, so lässt es sich doch viel besser in den Tag starten."

"Ach... Panda, das war jetzt wieder so ein typisches Beispiel für..."

"Ich weiß schon: Fishing for Compliments."

"Ja! Und Du hast ja sicher auch schon mal vom Problem der Überfischung gehört, oder?"

"Ach, Schnupselmöhrchen, sei doch nicht so geizig. Ab und zu ein Kompliment für euren Panda ist doch was Schönes."

"Naja, aber du könntest halt auch mal ein Kompliment sagen, statt immer nur welche hören zu wollen."

"OK, kein Problem, ich mach dir jetzt mal ein Kompliment. Also, pass auf... reusper... Nun, Marcel, du hast wirklich einen fantastischen... einen fantastischen Bären an deiner Seite!"

"Danke..."

"Apropos Fische: Wusstest du, dass es Krebse gibt, die sich unsichtbar machen können?"

"Nein, aber ich wüsste gerne, ob es Pandas gibt, die sich unsichtbar machen können."

"Die kleinen Sapphirina-Krebse haben Nanoplättchen aus Kristall in ihrem Panzer. Fällt Licht drauf, strahlen sie blau, manchmal auch rot, gelb oder grün. Aber der Bambus ist, dass die Tierchen sogar ganz verschwinden können! Und zwar, indem sie das von ihnen reflektierte Licht in den ultravioletten Bereich verschieben und damit für unsere Augen unsichtbar werden!"

"Ist ja wirklich interessant, Dicker, aber..."

"Immer disst du mich wegen meines Übergewichts!!! Ich leide soooo sehr unter meinen Speckröllchen, und du machst dich noch über mich lustig. Du riskierst dauerhafte Schwankungen im Selbstbewusstsein eures Wappentiers, ist dir das bewusst?!?"

"Es tut mir leid, Panda, jetzt weine doch bitte nicht, so war das wirklich nicht gemeint. Du bist ein sehr schöner Panda, wirklich! Dein Fell glänzt so schön samtig, deine Ohren sind so schön flauschig und überhaupt..."

"Ah, besten Dank für die Blumen, so lässt es sich doch wirklich aushalten im Büro..."

"Panda!!"

"Reg dich nicht gleich wieder auf, Knautschflummi, bewahre einen klaren Kopf. Klar, wie der des Glaskopffisches zum Beispiel."

"Hä?!?"

"Seine Schädeldecke ist durchsichtig, weshalb er einen Rundumblick vom Allerfeinsten hat. Und er kann seine Augen in seinem transparenten Oberstübchen beliebig verdrehen."

"Welche Augen? Ich seh gar keine Augen."

"Na, diese hellgrünen Schalen da. Die kann er zum Beispiel nach oben drehen und durch den Kopf nach oben schauen. Der hat mal echt den Duchblick - anders als du, Schnucki."

"Manchmal, wenn du deine Spinnereien verbreitest, wünschte ich, ich könnte ähnliche Einblicke in deinen Kopf bekommen."

"Oh, da würdest du gar nichts finden. Keine Kreativität. Keine Ideen. Keine Schlauheit. Ich bin ein trauriger Panda ohne Talent."

"Das stimmt doch gar nicht. Neulich hast du eine total schöne Geschichte... Oh nein, vergiss es, Panda. Diesmal falle ich nicht drauf rein."

"Schade. Ich dachte vielleicht doch. Du siehst nämlich verdammt müde und unkonzentriert aus."

"Danke für das reizende Kompliment."

"Ey, ich versteh das. Ihr hattet schließlich den großen Workshop mit der Redaktionsgruppe und den Aktionsteamern. Klar, dass danach die Ringe unter deinen Augen jedem Olympiastadion Konkurrenz machen."

"Wo wir gerade dabei sind: Wo bist du eigentlich in der Zeit gewesen?!?"

"Was für eine Frage! Ihr habt Upcycling gemacht! Das heißt, ihr habt mit kleinen Scheren und kleinen Klebetuben aus kleinen Korken und kleinen Kartonschnipseln kleine Tischchen und kleine Vasen gebastelt. Wie in Bambus' Namen soll ich da mit meinen Bärenpranken mitmachen können?"

"Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß."

"Wie ich sehe, habt ihr aber auch eure Schallplatten verbastelt! Also ein Treffen ohne Party oder was?"

"Natürlich gab's Musik, aber nicht von Schallplatte. Meine Güte, Panda, du bist aber auch nicht mehr der Jüngste, stimmt's?"

"Paperlabambus, ich bin jetzt genau im richtigen Alter! Ich muss nur noch herausfinden, für was..."

"Wie auch immer, natürlich hat die Gruppe auch gefeiert, aber weil die Wände im Haus so durchlässig waren wie der Schädel eines Glaskopffisches, haben wir sie erstmal lärmtechnisch gedämmt."

"Und Schlafen ging dann im Stehen oder was?"

"Wieso schlafen? Ich glaube, manche waren die drei Tage non-stop wach. Das hat sich dann natürlich irgendwann in den unterschiedlichsten Symptomen geäußert..."

"Hey, das ist aber jetzt draußen! Ich dachte, ihr habt in der Bude gehockt und Kampagnen geplant."

"Haben wir ja auch. Aber am Samstag ging's dann auch noch in den Wald, wo wir 700 Kiefern und 150 Eichen gepflanzt haben! Sehr coole Sache!"

"Ach, da geht mir doch mein Bärenherz auf! Das habt ihr bambusmäßig gemacht! Und was ist bei den Planungen herausgekommen?"

"Jede Menge! Wir wollen wahrscheinlich eine Flashmob-Aktion in Hamburg auf die Beine stellen, wir planen einen Schreibwettbewerb zum Thema europäische Naturschutzgebiete, wir wollen für's Klima und die Tiger aktiv werden und vieles mehr! Die Gruppe plant nun in der Community-Gruppe weiter und wird uns regelmäßig auf den aktuellen Stand bringen."

"Das klingt super - aber auch nach Stress! Egal, ich werde dabei sein!!"

"Das ist jetzt aber weniger Fishing for Compliments, sondern eher Fishing for Arbeit - ich warne dich nur schon mal, mein Lieber."

"Kein Problem, Schnucki. Ich finde es wichtig, dass sich jeder mit seinen Stärken bei der Arbeit voll einbringt. Meine Stärken sind übrigens Feierabend und Urlaub - ich fang schon mal an."

Letzte Folge verpasst? Hier geht's lang: Bei Vollmond über die Regenbogenbrücke ins Zuckerwatteparadies

p.s. Danke an Johannes für die witzigen Fotos!

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Kommentare (4)
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15.03.2016
Anais hat geschrieben:
Krasse Krebse :D
Und sieht aus, als wäre die Aufforstungsaktion auch echt cool geworden :))
15.03.2016
Marielle hat geschrieben:
oh man bei dem Treffen wäre ich zu gerne dabei gewesen :( aber Fische die unsichtbar sind?! Genial!
14.03.2016
lolfs hat geschrieben:
Krebse, die sich unsichtbar machen können? - Was es nicht alles so gibt!
14.03.2016
RichardParker hat geschrieben:
Oh, wie schön! Wirklich toll und interessante Tierchen, die ihr da vorgestellt habt ;)
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