Aktuelles zur Fischerei:


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unsere Meere


© naturepl.com / Inaki Relanzon / WWF
Wo sind denn alle Fische hin?


von Peet
12.05.2013
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Ein wenig später als erwartet treffen Anni, Johannes, Meike und ich uns am Samstag, dem 11.05.2013, in Berlin, Kreuzberg, vor einer Werbetafel. Doch diese Werbetafel ist nicht irgendeine, sondern wurde vom WWF für eine Woche lang gemietet und mit der Zeichnung von Marylou versehen.

Das Wetter passt, die Kamera ist aufgestellt und das Ankleben der (Papier-)Fische kann beginnen. Denn die Werbetafel ist der Anlass unserer Aktion, die von Carina ins Leben gerufen wurde. Mit der Aktion wollen wir Frau Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, dazu bringen, für eine nachhaltige Fischereipolitik in Europa zu stimmen und somit zum Schutz der Meere beitragen. Das Plakat, welches den Slogan "Ahoi, Frau Aigner, kommen Sie an Board! - Für lebendige Meere ab 2020" trägt, soll nun mit Fischen bestückt werden, die einen übergroßen Fisch ergeben. Nach und nach werden diese Fische dann von Passanten abgenommen, womit symbolisch auf die Überfischung der Weltmeere aufmerksam gemacht wird. Zudem wird dann der Slogan "Für lebendige Meere ab 2020" sichtbar.

Gesagt, getan. Nach einer halben Stunde kleben alle Fische an der Wand. Der Blick geht nach links und rechts, denn Passanten sind aktuell Fehlanzeige. Erst nach und nach lassen sich ein oder zwei Passanten blicken, auch wenn der Bio-Supermarkt direkt um die Ecke ist. Ganz langsam verschwinden die Fische von der Wand. Erst wird das "Für" sichtbar, dann "Meere" und später "2020", doch der ganze Fisch ist immer noch als solcher zu erkennen. Könnte besser laufen, denken wir uns und die Petitionsliste füllt sich auch nicht wirklich. Die Glücksbringer der Aktion sind wahrlich die Kinder, die sich den vielen bunten Fischen gerne annehmen. Uns kann es da nur recht sein, dass das ein oder andere Kind auch mal drei oder vier Fische mitnehmen will. ;)

Bekleben, bekleben und noch einmal bekleben...;)

Viele, viele Fische...:)

Die Stunden ziehen dahin und der übergroße Fisch löst sich auf. Leider muss an dieser Stelle gesagt werden, dass eine sinnvolle Beschreibung der Aktion nicht hinten auf den Fischen stand. Dort war lediglich ein Gewinnspiel möglich und ein Link zur Aktion. Denn somit konnten viele Passanten gar nichts mit dem Thema anfangen, wenn wir es nicht schafften ihnen den Hintergrund zu erklären bevor sie weitergingen.

Insgesamt wäre es auch schöner gewesen eine belebtere Straße zu wählen. Denn leider konnten wir viele Fische gar nicht nutzen, da einfach nicht genügend Passanten vor Ort waren.

Das Video mit Zeitraffer folgt dann die Tage. 

Bilder: Copyright Peter Jelinek / WWF

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Kommentare (5)
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19.06.2013
Monamona hat geschrieben:
Ich denke auch, dass die Aktion super war. Und als Kämpfer für jegliche Tiere muss man eben damit rechnen, von den Leuten komisch angesehen zu werden... Jeder Schritt zählt!
13.05.2013
anni95 hat geschrieben:
Damit hätten wir für die nächste ähnliche Aktion was gelernt- immerhin. Und ein paar coole Bilder für Frau Aigner sind ja trotzdem zusammen gekommen :)
13.05.2013
AliceimWunderland hat geschrieben:
super das ihr die Aktion gemacht habt!
Auch wenn nicht alle Fische abgenommen wurden, ich denke die Fische die abgenommen wurden haben ihre Message rüber gebracht.
Die kleine Anekdote von micah ist super und ich finde das ist eigentlich einer der schönsten Erfolge, das Kind wird dieses Erlebnis immer in sich tragen...
13.05.2013
Carina hat geschrieben:
Danke für euren Einsatz! ich wäre auch gerne dabei gewesen, aber Berlin ist nun mal so weit weg von Münster...
Ursprünglich hatte ich ja tatsächlich vorgesehen, dass man auf der Rückseite der Fische noch ein paar Fakten und Infos anbringen könnte. Ich hoffe aber, dass sich viele der Passanten durch den Link noch selbst informieren werden.
Bin schon sehr gespannt auf das Video!
12.05.2013
micah hat geschrieben:
Mein Fazit: Plakat und Fische sahen super aus, die Idee war an sich auch nicht schlecht, vor allem weil der Satz "Möchten Sie einen Fisch mitnehmen?" perfekt ist um die Aufmerksamkeit von Passanten zu bekommen. Es war aber ein bisschen schade, dass niemand der die Aktion ursprünglich geplant hatte anwesend war. Eine belebtere Straße wäre auch deutlich besser gewesen, und vor allem hätte auf der Rückseite der Fische nochmal eine Erklärung der Aktion stehen müssen. Dann könnten die Passanten Zuhause nochmal nachlesen, worum es eigentlich ging. So ist an vielen der Sinn der Aktion vorbei gegangen.

Trotzdem hat sich der Tag für mich persönlich gelohnt, und zwar allein wegen des Blicks der Motz-Verkäuferin, als ich ihre Tochter fragte, ob sie auch einen Fisch mitnehmen wollte. Sie konnte es gar nicht glauben und bedankte sich immer wieder. Die Tochter hat den restlichen Tag mit ihrem Papierfisch gespielt. Dieser Fisch hat sicherlich keinen Beitrag zur Rettung der Meere geleistet, aber wie ich finde einen anderen, mindestens genauso wichtigen.
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