Unsere gro??e Aktion im Sommer:


WWF Jugend


Fahrradstaffel


© M. Gluschak / WWF

Auf geht's! Einmal quer durch Deutschland

"Deutschland einmal anders erleben!" - im Sommer reiste die WWF Jugend in 26 Tagen durch sieben Bundesländer, von Flensburg im Norden bis nach Freiburg im Süden. Unsere Vorbereitungen, Erlebnisse und Eindrücke könnt ihr hier nachlesen:

Fahrradstaffel Etappe 3 - Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung


von Fredda
22.07.2012
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 Nun also wie versprochen ein detaillierter Bericht zu Etappe 3 von Preetz nach Lübeck.

Um 7:00 klingelte mein Wecker und ich war wirklich überrascht, trotz schlechter Wetterprognosen kein Regengeprassel zu hören. Guter Dinge machte ich mich also daran, die altbekannten Morgenrituale zu absolvieren, nochmal alle Sachen abzuchecken und mich von meiner Familie zu verabschieden. Da ich dem Wetter-Frieden doch nicht so ganz traute, zog ich gleich meine Regenjacke an und hielt die Regenhose griffbereit. Das war auch gut so, denn kaum hatte ich mich auf´s Rad geschwungen, setzte ein leichter Nieselregen ein. In Raisdorf, wo ich Olika24 eingesammelt habe, kletterte ich in meine Regenhose, um nicht komplett durchzuweichen. Nieselregen geht ja immer überall durch. Und auf ging es Richtung Preetz. Kaum hatten wir den Ort erreicht, wuden im Himmel alle Schleusen geöffnet und es goss wie aus Kübeln. Wir waren beide froh über unsere Regensachen und flüchteten unter das Dach vom Bahnhof.

 

Und es regnet....

 

Es war jetzt 9:30 und wir holten den Teddy bei der Kundeninfo der Deutschen Bahn ab.

 

Der Teddy erwartet uns schon im Bahnhof ;)

 

Dann warteten wir noch eine halbe Stunde, ob nicht doch noch jemand mitfahren wollte. Da niemand kam, machten wir uns um 10 auf den Weg. Es regnete jetzt nicht mehr ganz so doll und nach einer Weile hörte der Regen ganz auf. Wir folgten dem Routenplan, verließen Preetz, mussten meinem Fahrrad auf die Sprüngr helfen, weil natürlich mal wieder die Kette runtergeflogen ist und erreichten Plön. Dort mussten wir uns erst umschauen, weil wir den Bahnhof auf den ersten Blick nicht erkannt haben. Wir hatten ihn uns größer vorgestellt... Kurz darauf standen wir vor dem nächsten Problem: die Strecke führte eine Treppe hinauf. Mit meinem schwer bepackten Fahrrad wollten wir da nicht hoch und sind dann erstmal geradeaus weitergefahren und bei nächster Gelegenheit links abgebogen und siehe da, die Straße endete in der Klanderstraße, zu der auch die Treppe geführt hätte. So konnten wir weiter der Route folgen und verließen auch Plön. Fanden dann allerdings die Straße Vierhusen nicht, in die wir einbiegen solltem. Aber da es auf dem Routenplan hieß, wir müssten kurz darauf in einen Wald einbiegen, sind wir auf gut Glück in einen Waldweg eingebogen. Wir folgten einem Radwanderweg und legten um halb zwölf an einer idyllisch an einem See gelegenen Bank eine Pause ein. 

 

Eine schöne Picknickstelle...

 

Danach sind wie weiter durch den Wald gefahren, zur Abwechslung schaute jetzt auch mal die Sonne vorbei, ganz vorsichtig nur, aber immerhin. Wir waren dann aber doch sehr erleichtert, als wir die Landstraße nach Pfingstberg erreichten, die in der Wegbeschreibung aufgeführt wurde. Jetzt mussten wir aber erstmal unsere Regensachen verstaune, denn uns wurde doch ziemlich warm. Eine Weile hielt das schöne Wetter dann auch, aber in Ahrensbök hieß es dann schnell sein, denn es gab einen Wolkenbruch. So schnell, wie der Regen kam, verschwand aber auch schon wieder, und jetzt schien die Sonne richtig. Also wieder anhalten, Regensachen ausziehen und weiter ging die Fahrt. Ohne weiteren Regen legten wir einige Kilometer zurück und mussten dann doch nochmal unsere Regenjacken anziehen, bevor wir endlich den Schinkengroßhandel Schinken-Nissen erreichten, an dem wir auf die Straße abbiegen mussten, die uns nach Lübeck führen würde.

 

Puh, endlich, bald haben wir es geschafft!

 

Als der Regen dann wieder vorbei war, legten wir noch eine kurze Pause ein und erreichten etwa um 15 Uhr das Holstentor. Dort habe ich noch ein Foto gemacht und dann Olika24 zum Bahnhof gebracht, da sie um 15:28 mit dem Zug fahren wollte.

 

Holstentor! Wir sind da!

 

Nachdem ich nochmal meine Regensachen weggepackt habe, bin ich weiter zum Campingplatz gefahren und natürlich nochmal in einen heftigen Regenguss geraten, sodass ich schleunigst wieder in meine Jacke und Hose schlüpfte. Leider sind dann noch meine Schuhe durchgeweicht, die bis dahin noch einigermaßen trocken waren, oder schon wieder getrocknet sind. Das ist ein Nachteil von Regenhosen, sie leiten das ganze Wasser immer schön in die Schuhe... Als ich den Campingplatz erreichte, hörte es dann wieder auf zu regnen und ich konnte einigermaßen im Trockenen das Zelt aufbauen. Es gab dann noch einige Schauer aber ich hatte ja jetzt ein Dach überm Kopf. Ziemlich k.o. bin ich dann auch um 10 schlafen gegangen.

 

Der Teddy hat auch mitgegessen ;)

 

Ich würde jedem empfehlen, den Wetterbericht zu verfolgen und bei Bedarf eine vernünftige Regenjacke mit auf Tour zu nehmen und sie nicht allzuweit wegzupacken. 

 Hier noch ein paar Bilder, die nicht zum Text gepasst haben:

In Hassendorf hat der Teddy einen neuen Freund gefunden :)

 

Wie war das mit den Ortsschildbildern?!

 

Sollte die Strecke nicht auch durch Berlin führen? Ist doch garnicht weit ;)

 

Sorry, dass das mit den Bildern nicht funktioniert, ich arbeite dran.

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Kommentare (5)
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Sortieren nach Aktualität:
31.07.2012
Puma hat geschrieben:
Schöne Bilder.Garantiert auch eine schöne Strecke. :))
23.07.2012
Marcel hat geschrieben:
Der Panda, ganz relaxed vor dem Holstentor! Was für ein geniales Foto! :)
23.07.2012
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
23.07.2012
graamis hat geschrieben:
Toller Bericht :) Ich finde das voll klasse wie alle mit dem Teddy umgehen :D:D
23.07.2012
lolfs hat geschrieben:
Ui, wie viel Kilo Gepäck sind das denn?
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