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©  Florian Niethammer / WWF
Auf zur Expedition: Silke


von Marcel
09.07.2009
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Silke braucht einfach Action. „Ich bin eher diejenige, die im Freibad lieber 1000m schwimmt, als am Beckrand zu relaxen.“ Sie passt aber nicht nur deshalb perfekt ins Expeditionsteam, weil sie eine Sportskanone ist. Silke ist auch ein Motivationstalent. „Sollten wir bei 40 Grad im Schatten und drei Stunden langer Wanderung immer noch fünf Kilometer bis zum Ziel vor uns haben, bin ich diejenige, die mit dem Hut-Stock-Regenschirm-Spiel anfängt, um die anderen abzulenken.“

Solche Tricks hat Silke bei etlichen Zeltlagern gelernt. Da muss sie manchmal bis zu 80 Kids bei Laune halten. „Ehrgeiz, Offenheit und andere Leute für eine Sache zu begeistern“ – das sind ihrer Meinung nach ihre größten Stärken. Und die will Silke für den Naturschutz nutzen. „Die Tiere und Pflanzen sind uns Menschen schutzlos ausgesetzt und können nichts für unsere Profitgier. Die Natur ist das Opfer des ‚Höher-Weiter-Schneller-Denkens’ der Menschen“, meint Silke. „Deswegen müssen wir die Natur vor uns schützen.“

Silke hat viel Verständnis – nur nicht für Leute, die mit Umweltschutz nicht viel anfangen können. So viele Erfolge der Öko-Bewegung würden das Gegenteil zeigen. Es gibt immer Alternativen. Dazu fällt Silke die Geschichte ein, die Dieter Schonlau beim Dzanga-Sangha-Camp erzählt hatte: „Da gab es doch diesen Mann, der Leoparden jagte. Diesem Mann zeigte man dann eine nachhaltige Einnahmequelle: die Fischerei. Fische gibt es reichlich in seinem Regenwald und er wird durch seine Fischerei dem Fischbestand nicht schaden. Der Mann kann nun seine Familie ernähren, ohne seine Umwelt zu bedrohen.“

Eine kleine Geschichte, die sich ruhig auch mal Politiker anhören sollten, meint Silke. Ihr geht es tierisch auf die Nerven, dass hinter dem Klimaschutz mehr Wahlkampf steckt als der Wunsch, die Welt zu retten. Nicht nur reden, selber machen ist angesagt. „Wir sind dafür verantwortlich, dass hunderte von faszinierenden Lebewesen bald aussterben“, sagt Silke, „und deshalb liegt es auch an uns, dieses zu verhindern.“

Aber Silke kann auch andere Töne anschlagen – sie spielt Trompete. Ein Instrument, für das man viel Power braucht. Die Trompete wird aber wohl nicht mit in den Dschungel kommen, eher Moskitoschutz, Regenklamotten und unbedingt eine Zahnbürste. „16 Tage ohne Zähne putzen, das möchte ich dem Team und mir nicht antun“, lacht Silke. „Kurz vor der Abreise werde ich bestimmt drei Mal meinen Koffer auf Vollständigkeit überprüfen und mich mindestens zehn Mal fragen: Hab ich noch was vergessen? Und dann werde ich noch einen richtig schönen Abschiedsabend mit Familie und Freunden machen.“

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