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©  Florian Niethammer / WWF
Auf zur Expedition: Oliver


von Marcel
09.07.2009
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Was auf keinen Fall im Rucksack nach Dzanga-Sangha fehlen darf? Für Oliver sind das eindeutig: Zettel und Stift. Er will aufschreiben können, was er entdeckt, was ihn bewegt, welche Ideen er hat. Kein Wunder, ist doch sein Berufswunsch der des Journalisten. „Ich möchte informieren, und dafür sorgen, dass mehr Menschen ein Statement geben können.“ Die Verbindung zum Naturschutz ist für ihn überhaupt nicht weit weg. „So kann ich meine Energie dafür einsetzen, dass unserer Welt noch unberührte Orte erhalten bleiben.“

Mountainbiking, Bergsteigen, Schwimmen… Oliver reicht eine Sportart kaum aus. Wer sich jetzt aber jemanden vorstellt, der ständig hin und her zappelt, hat ein falsches Bild vor Augen. Oliver lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. So war einer seiner Stärken beim Dzanga-Sangha-Camp im Binger Wald, das Lagerfeuer am Laufen zu halten und einfach auch einmal zuzuhören. „Jeder hat eine bestimmte Rolle in einer Gruppe“, sagt Oliver, „und ich habe beim Casting-Camp viel über meine Rolle nachgedacht.“

Klar, dass Oliver folglich auch weiß, zu welcher Gruppe er nicht gehört. „Menschen, die unachtsam mit der Natur umgehen, sind mir ein Dorn im Auge. Die Natur ist die Heimat aller Lebewesen dieser Erde. Damit wir eine Zukunft haben, brauchen wir ein intaktes Refugium.“ Er ist sicher, dass die Expedition nach Dzanga-Sangha viel bewirken kann.

Andere haben’s schließlich vorgemacht. „Ohne die Menschen, die sich bereits für den Umweltschutz eingesetzt haben, würde unsere Erde heute sicherlich anders aussehen. Auch in Zukunft wird es Menschen geben, die sich unserer Verantwortung bewusst sind. Jene Menschen können mit gutem Gewissen schlafen gehen, weil sie wissen, dass sie mit ihrem Engagement etwas bewegen.“

Ein Blick in die Zukunft... Ob er optimistisch ist, was die Zukunft unseres Planeten betrifft? „In 50 Jahren hat die Menschheit die Erde verlassen um auf anderen Planeten zu wohnen. Die Erde bekommt endlich wieder Luft zum Atmen und kann sich regenerieren.“ Das glaubst du doch nicht wirklich, oder? Oli schmunzelt: „Ich bin gespannt was wirklich passiert.“

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