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WWF Camp Frankfurt - Groß und Klein im Einsatz für Störche und Kröten


von GreenpointX
04.03.2013
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Mit großer Begeisterung und viel Spaß haben wir 8 von der WWF Jugend, 19 Young Pandas und das Camp-Team übers Wochenende eine Wiese für die Störche abgesperrt und die Menschen darüber informiert, was hier los ist, einen Amphibienschutzzaun gebaut, ein Gebiet für Frösche abgesperrt und viel organisatorisches und soziales Engagement und Talent gezeigt - es war Naturschutz zum Anfassen! Die meisten wollen nächstes Jahr wieder kommen.

Als wir alle am Freitag um 16 Uhr am alten Flughafen von Bonames nördlich von Frankfurt ankamen, wunderten sich viele von uns, warum hier auch so viele Young Pandas herumliefen. Es stellte sich schnell heraus, dass es ein Gemeinschaftscamp der Großen und Kleinen war (was so direkt nicht im Programm stand und deswegen zunächst bei einigen für Verwunderung sorgte). Nach der Vorstellung vom Team und der Erklärungen von Teamleiter Torsten zu den Abläufen der nächsten Tage ging es nachdem alle Eltern weg waren auch schon richtig los mit einer Übersichtsrunde über das Gelände, dass wir alle innerhalb der 3 Tage auswendig kannten. Wir schauten uns die Storchenwiese an, den Wald hinter der alten Startbahn und das Schollenfeld, vielen aufgebrochenen alten Betonplatten des Flughafens, nun zugewachsen und überflutet, also ein idealer Ort für z.B. Kröten und andere Amphibien, wie man ihn in der Nähe einer Großstadt selten findet.

Nach diesem Rundgang ging es schon zur Planung des Abendessen über, was ein paar von der WWF Jugend übernahmen, und beim Einkauf mit Torsten wurden fast alle Wünsche fürs Essen erfüllt. Als letzte Aktion an diesem Abend liefen wir entlang des Flusses (der Nidda) und schauten uns Biberspuren an den Ufer-Bäumen an. Dann war der erste Abend auch schon zu Ende und nach etwas hin und her auch ein Schlafplatz für alle gefunden. Es war zwar nicht bequem mit den Schlafsäcken auf dem harten Boden, aber für die zwei Nächte in Ordnung.

Am Samstag ging es dann nach dem gemeinsamen Frühstück auch schon richtig los. Alle zusammen sperrten die Wiese mit Stangen und Flatterband ab, dann wurden die einzelnen Stationen für diesen Tag vorgestellt: "Landschafts Lotsen" überwachten die Wiese und fingen, mal mehr, mal weniger erfolgreich, die Leute ab, die trotz der Absperrung die Wiese betraten. Andere bauten den Amphibienschutzzaun, schnitten von einer Weide am Flussufer Äste für ein Storchennest ab, versuchten kleine Fische im Schollenfeld zu fangen oder sperrten dort das Gebiet für Frösche ab. Kurz gesagt: wir hatten immer etwas zu tun und alle zeigten volle Einsatzkraft, sodass wir gut voran kamen. Zum Mittagessen kochten wir uns draußen über dem Feuer eine Suppe, das Wetter war, trotz anfänglicher Kälte, an diesem Tag auch einfach super - blauer Himmel und Sonnenschein. Nach dem Essen arbeiteten wir weiter in unseren Gruppen und es klappte richtig gut, das Zusammenspiel von uns Großen und den Young Pandas, alles verstanden sich und es gab kein Streit.

Und da es sowohl das erste Camp dieses Jahres, als auch das erste Camp mit Jugend und Young Pandas zusammen war, kam Nicole vom WWF den ganzen Samstag über mit in die Gruppen und schaute sich alles an. Später gab es auch noch eine 50-Jahre-Geburtstagsfeier für den WWF mit Kerzen, einem Nachtisch und unseren Wünschen für die Erde. Am Abend wurde noch einen kleine Tour durchs Schollenfeld unternommen, mit herrlichem Blick auf den Sternenhimmel, und wer wollte konnte noch mit zum Weiden-Labyrinth. Es gab einfach fast immer etwas zu unternehmen, uns wurde nie langweilig.

> Unser Flughafen Bonames von oben (Quelle: Google Earth)

Am Sonntag, schon unserem letzten Tag, beendeten wir die noch ausstehenden Arbeiten, wie weitere Absperrungen, dem Bau des Storchennests und Aufstellen von Schildern. Wir schafften alles und Torsten lobte alle für unsere Pünktlichkeit. Es gab dann noch Pizza für alle, eine Fähnchen-Steck-Aktion auf der Hundewieses und dann waren auch schon die ersten Eltern wieder zum Abholen da. Bei einer abschließenden Gesprächsrunde wurde klar, dass es allen gefallen hatte und die meisten gerne wieder kommen würden. Die Arbeit zusammen mit den Young Pandas war immer aufregend und machte Spaß - es war ein gelungenes Camp! Der Storch kam zwar nicht mehr, während wir da waren, aber nicht weit entfernt wurde er schon gesehen.

-

Text: planet3arth (Dennis)
Bilder: Google Earth (Luftbild), Naturschule Hessen

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Kommentare (7)
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09.03.2013
laura56 hat geschrieben:
ob wir wohl wenigstens eine rasse richtig geraten hatten? ;-P
Aber das war bei weitem nicht das einzige lustige an dem camp.
Ob der Storch wohl schon da ist?
Ich will nächstes Jahr auf jeden Fall wieder mitfahren.
06.03.2013
Lukas96 hat geschrieben:
Die Fähnschensteck aktion war übrigens folgende: wir steckten selbstgebastelte Fähnchen auf dem "Scheißegal?" stand in Hundehaufen :D :D :D :D das war sehr lustig zu erraten welceh hunderasse den haufen hinterlassen hat :D :D :D
05.03.2013
anni95 hat geschrieben:
Klingt nach einer schönen und produktiven Zeit! :D
04.03.2013
SmileForNature hat geschrieben:
Herzlichen Glückwunsch! Echt klasse was ihr in der Zeit alles umgesetzt habt! :) Schön, dass es so gut zwischen WWF Jugend und Young Panda geklappt hat :). Großes Lob, ihr könnt stolz auf euch sein :)!!
04.03.2013
Lukas96 hat geschrieben:
Es waaar sooooo super mega toll das camp. Nicht nur die leute und das tolle programm, nein auch die zusammenarbeit mit den young Pandas!!!!!!!!!!!! es hat riesen spass gemacht
04.03.2013
Marcel hat geschrieben:
WWF Jugend + Young Panda + Steffi und Torsten + Störche + Frühlingsanfang = maximal geniales Camp! Ganz einfache Rechnung. ;)
04.03.2013
midori hat geschrieben:
WOW! Einfach nur klasse. Es ist super mega riesig toll, dass ihr euch für die Störche einsetzt. Und mit Torsten und Steffi kann das nur eine lustige und lehrreiche Erfahrung werden! Die Nidda ist übrigens auch super schön für eine Floßfahrt! ;o)
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