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Camp Lenggries 2009


von anni95
03.09.2009
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Es gibt zwar schon einen Bericht über unser Camp, aber der war ein bisschen knapp, also schreib ich jetzt noch mal eine etwas ausführlichere Version. Viel Spaß!


16. August 2009
Irgendwann waren auch die Letzte, dazu gehörte auch ich, bei der Jugendherberge angekommen und hatten ihre Betten bezogen. Es folgte eine Ausführliche Rede über Hausordnung, Tischdienst usw., der wir alle natürlich gespannt folgten. Danach gab es, pünktlich um 18 Uhr, Abendessen. Leckere Nudeln. WIRKLICH lecker^^ Wir setzten uns einigermaßen nach Zimmer sortiert hin. Wir waren 22 Leute, zwei Zimmer mit jeweils fünf Mädchen und drei Zimmer mit jeweils vier Jungen. Nach dem Essen sollten wir uns fertig machen, um halb acht trafen wir uns um an die Isar zu gehen. Kennenlern- Spiele standen auf dem Programm. Die waren auch recht lustig, und als wir nach einer Weile wieder zurückkehrten, kannte ich schon die meisten Namen. Um zehn war Nachtruhe. Bis Mitternacht schlief aber, glaub ich und in unserem Zimmer jedenfalls, keiner.


17. August 2009
Um sieben klingelte in unserem Zimmer der Weck. Bis wir dann alle aus den Federn und aus dem bad waren, war es schon acht und wir kamen, wie schon zum Abendessen am Vorigen Abend, als Letztes. Zum Frühstück gab es ein Buffet, bestehend aus mehreren Cornflakessorten, Brötchen ("Semmeln!", erinnerte uns Vroni immer), Salat,... Genug, um zu Essen und ein Lunchpaket zu machen. Denn auf dem Programm stand: Rafting.
Bevor es allerdings losging, wurde uns die Ausrüstung erklärt: Neoprenanzüge, Helme und Schwimmwesten. Die Anzüge waren noch feucht, und es fühlte sich alles ein bisschen merkwürdig an. In dieser Montur dann die Straße hinunter an die Isar. Sah bestimm witzig aus.^^
An Der Isar angekommen, wurden wir erst mal dazu gebracht, ins eiskalte Wasser zu springen, um Wildwasserschwimmen zu üben. Es war wirklich kalt! Aber Wenn man erst mal drin ist... ich war nicht die Einzige, die zweimal reingesprungen ist.
Und dann ging es los. Auf drei Boote mit jeweils einem Erwachsenem aufgeteilt paddelten wir los. Es War echt anstrengend, aber super witzig! Sobald das Wasser tief genug war, wurde rausgeschubst. ich landete wirklich IMMER im Wasser. Die Kälte des Wasser kam mir echt gelegen, es war heiß. Sehr heiß.
Das Wasser war natürlich nicht immer ruhig. Es kamen auch mal Stromschnell und Stufen, wo wir aufpassen mussten und niemals aufhören durften zu paddeln. Uns ist keiner verloren gegangen, wir kamen nach unzähligen Wasserschlachten, Ins- Wasser- Schubsen und freiwilligem Hineinspringen gut gelaunt in Bad Tölz an. Dort hatten wir ein bisschen zeit zum herumlaufen, dann ging es mit der BOB wieder nach Lenggries. Natürlich hatten wir alle Hunger, und verschlangen gierig die Burger. Lecker!
So gegen 20 Uhr ging es dann wieder an die frische Luft. Zuerst spielten wir ein paar Spiele auf dem Feld, dann machten wir eine Fackelwanderung durch den Wald. Der Sternenhimmel, den man durch die Baumwipfel ab und zu erspähen kann, ist echt überwältigend. ich als Kind der Hauptstadt sehe das höchst selten, und auch viele Andere, die aus größeren Städten kamen, fanden den Anblick der Sterne wunderschön.
Um 22 Uhr war dann wieder Nachtruhe angesagt, aber viel früher als am Abend davor gingen wir wieder nicht schlafen.


18. August 2009
Nach dem Frühstück machten wir uns für die Wanderung auf dem Brauneck bereit. Erst mit der Gondel hoch. Wir waren immer zu viert in einer Gondel. Meine Mitfahrer/innen und ich unterhielten uns sehr angeregt darüber, was wir tun würden, sollte die Gondel abstürzen. Wir waren echt fantasievoll. Man kann sich den Lachkrampf vorstellen, als die Gondel, als sie am weitesten vom Boden weg war, plötzlich stillstand! Oben angekommen ging es dann rauf zum Gipfel. Eine wunderschöne Aussicht! Wir wanderten eine Weile die Hänge entlang, an Schilder mit der Aufschrift "Vorsicht, Absturzgefahr" vorbei. Bei mir zu Hause würde man diese Wege nicht als Wege bezeichnen, was für mich gleich doppelt spannend war. Es war anstrengend, aber immerhin war es da oben etwas kühler als unten. Ich glaube, der höchste Punkt, an dem wir waren, war der Gipfel des Latschenkopfs, 1.712m. irre! bei uns hier in Berlin gibt es so was nicht. Leider! Ich habe es da oben geliebt!
Danach ging es nur noch Berg ab. Eine Pause an der Almhütte hatten wir uns nach dem Aufstieg aber echt verdient. Wir aßen alle etwas, entdeckten unsere Ab- oder Zuneigung für Buttermilch und lachten eine Menge. Unsere Gruppe war zwar bunt zusammengewürfelt, aber wir verstanden uns echt gut und es war einfach wundervoll, so viele Menschen kennen zulernen, die echt super sind!
Nach einem langen Abstieg kamen wir dann irgendwann wieder bei unserer Herberge an und gingen erst mal duschen, dann gab es wieder Essen, Hühnchen mit Kartoffeln. Das Essen dort war RICHTIG gut! Kompliment!
Um 20 Uhr wurde ein Film gezeigt, "Könige der Wellen", auf dem Beamer, und fast alle sahen ihn sich an. Danach gingen zumindest wir, also unser Zimmer, schlafen. Ich war echt erschöpft!


19. August 2009
An diesem Tag gingen wir Sit- On- Top- Kajak fahren. Die Dinger kentern schnell, und so landete jeder mindestens ein Mal im Wasser, das, natürlich, kalt war. Es war echt witzig! Wir waren auch wieder mit Neoprenanzügen, Helmen und Schwimmwesten ausgerüstet. Wir machten während der Fahrt mehrere Pausen zum Essen, Spielen, Schwimmen oder Von- Den- Klippen- Springen. Es war eine lustige Angelegenheit, einfach von einer Klippe in die reißenden Ströme des Flusses zu springen!
Nach dem Abendessen (Was gab's? Ich kann mich nicht erinnern, aber es war bestimmt lecker!) gingen wir wieder raus, Sinnesspiele spielen. War echt witzig, einen Baum daran zu erkennen, wie er sich anfühlt. Wir haben natürlich noch mehr gespielt, zum Beispiel "Fledermaus und Motte". Drei Leute stehen im Kreis der Anderen, mit verbundenen Augen. Eine ist die Fledermaus, zwei die Motten. Die Fledermaus gibt Signale, die Motten antworten, die Fledermaus muss versuchen, die Motten zu fangen. Es gab ein paar SEHR orientierungslosen Fledermäuse ;)
Am Donnerstag war unser letzter Tag, dessen Ende wir alle schon entgegentrauerten, aber noch war es nicht so weit. Erst mal trugen wir die Kletterausrüstung zu der Felswand, lernten den Achterknoten und wurden dann in zwei Gruppen eingeteilt, der Größe nach. Meine Gruppe ging zuerst an die Felswand klettern. Die Zeit war viel zu kurz, um alle vier Strecken abzuklettern, wir schafften zwei-.- Es war sehr anstrengend, hat aber auch tierisch Spaß gemacht!
Nach einer Brotzeit ging es dann zu einem Bach. Wir sollten eine Seilbrücke darüber bauen, im Wettkampf. Also wurde unsere Gruppe erneut in zwei Gruppen geteilt. meine Gruppe war ein Gemisch aus drei jungen und zwei Mädchen. Wir kamen gut zusammen, un in guter Teamarbeit bauten wir unsere Brücke schneller zu Ende und konnten sie auch benutzen. Mir war etwas mulmig zu Mute, als ich als Erste die Brücke ausprobierte, kam aber heil und vor allem trocken rüber. Nebenan fiel einer ins Wasser. Wir bekamen alle heil und trocken rüber, die Andern keinen Einzigen. Ich weiß nicht, wie das kam^^
Nach dem wir alle wieder zusammengefunden hatten, liefen wir an die Isar. Das Wasser war kalt wie immer, trotzdem waren die Allermeisten drin, in Badesachen, mit Schuhen an den Füßen, weil sonst die Füße mit all den Steinen echt wehtun. Trotzdem Der Kälte wollte ich am liebsten gar nicht wieder raus, auch wenn eine Kombination aus Bikini und Laufschuhen echt witzig aussieht, vielleicht sogar lächerlich, aber das war mir egal, die Anderen sahen auch nicht besser aus ;)
Abends haben wir ein Feuer angemacht und Stockbrot gebraten. meine Mam hatte mir Marshmellows mitgegeben, die dann auch verputzt wurden. um 22.30Uhr gingen wir "schlafen". Traurig, dass wir uns am nächsten Morgen voneinander verabschieden mussten :(


20. August 2009
Die Stimmung beim Frühstück war gedrückt. An unserem Tisch (oder mehr: Tischen, wir hatten zwei zusammengeschoben) saßen 10 Leute und es war merkwürdig still. Um 11Uhr sollten die Ersten abgeholt werden. Wir gingen fast geschlossen noch ein letztes Mal zur Eisdiele. Als wir zurückkamen waren zwei schon weg, ein Elternpaar war auch schon da. Und bevor wir 10, die mit der BOB nach München und von da in alle Winde mussten, losgingen (das war um Punkt 11), waren schon fast alle Anderen weg. Der Abschied hatte meistens SEHR lange gedauert.
Nun war das Camp offiziell zu Ende, aber wir hatten in der BOB und auf dem Münchener Bahnhof noch eine lustige Zeit. Und ich bin mit vielen noch (zum Glück!) in Kontakt und hoffe, dass es noch lange so bleibt. Ich vermisse die Leute vom Camp sehr. Es war eine wunderbare Zeit!


 

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Kommentare (8)
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27.02.2010
anni95 hat geschrieben:
ach, und übrigens... das bild bei der campauswahl wurde bei diesem camp geschossen ;) cool, oder?! :D
27.02.2010
anni95 hat geschrieben:
ich leider nicht... aber ich sage euch: es ist tierisch gut! echt soo toll!! und wenn ihr dann ncoh sone tolle truppe abbekommt wie ich... :D
12.02.2010
Fredi hat geschrieben:
ich komm dieses jahr. mit svenni93.
23.10.2009
ninahexe hat geschrieben:
das war eine der besten wochen in den sommerferien der bericht ist echt klasse und anni95 das wasser war warm beim raften und beim kajak fahren :)
23.10.2009
Cedric hat geschrieben:
hey der bericht ist ja mall voll gut!!! total ausführlich! ich glaub ich hätte das nicht so gut hinbekommen!!! es war schon eine geile woche!!!!!!
26.09.2009
anni95 hat geschrieben:
es war halb acht und drei^^ aber egal... und das haben wir ja leider nicht alle mitbekommen (oder vllt: zum glück? xD) stimmt, die spaltenritze udn di pferdekühe hätte ich vllt erwähnen sollen... ALSO LEUTE, wir habe Pferdekühe und eine Spaltenritze entdeckt! :D und du und ich im ein- mann- kayak war auch echt geil! :D besser? ^^
05.09.2009
straetsi hat geschrieben:
wow. cooles camp cooler bericht!!!
05.09.2009
GreenpointX hat geschrieben:
ich bin nicht so gut im texte schreiben(also ist mein bericht en bissle kurz geworden)
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