Hallo an die liebe WWF Jugend Community! :)
Sicherlich fragt ihr euch gerade, was das Bild aus dem Zeitschriftenladen mit der WWF Jugend zu tun hat. Nun Hintergrund ist folgender:
Vor einigen Tagen habe ich es mir auf meinem Sofa gemütlich gemacht und mal durch ein paar Zeitschriften geblättert, die sich in meinem Zimmer stapeln. Als ich am Ende angekommen war, habe ich mal ins Impressum geschaut und versucht zu finden, ob das vielleicht steht ob meine Zeitschriften auf FSC-Papier oder Altpapier gedruckt sind.
Pustekuchen.
Stand leider nichts drüber. Da habe ich dann mal in anderen Zeitschriften nachgeblättert und gesucht ob hier irgendetwas drin steht auf was für einem Papier das gedrückt ist. Stand leider auch nichts von umweltfreundlichen Papier drin.
Deswegen habe ich mich dann gefragt, ob man nicht vielleicht mal die Redaktionen der Zeitschrift anschreiben und fragen sollte ob diese auf umweltfreundlichen Papier gedruckt werden oder nicht.
Ich muss zu geben, ich hab es leider noch nicht geschafft, irgendeine Zeitschrift anzuschreiben, aber werde mich in den nächsten Tage mal ran machen und fragen.
Denn folgende Idee: falls heraus kommen sollte, das einige Zeitschriften nicht auf umweltfreundlichen Papier drucken, können wir diese gemeinsam anschreiben und dadurch Druck machen um FSC-Papier oder Altpapier zu benutzen.
Was haltet ihr davon?
Bildquelle:
http://topmagazines.files.wordpress.com/2011/07/top-magazines.jpg
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Was für einen Text hast du denen denn genau geschrieben?
Möchte eventuell die Zeitschrift die ich lese (Spektrum) auch anschreiben.
Sehr geehrte Frau Struwe,
vielen Dank für Ihre E-Mail. Über Ihr Interesse an National Geographic freuen wir uns sehr!
Gruner + Jahr legt großen Wert darauf, dass das Papier, auf dem die Zeitschriften und Zeitungen gedruckt werden, unter bestmöglichen Umweltbedingungen hergestellt wird. Seit 1993 setzt sich G+J gegen den Raubbau an Urwäldern ein. Zusammen mit den anderen deutschen Verlagen und Papierherstellern wurden Zertifizierungskriterien für eine ökologische Waldbewirtschaftung erstellt. Die grundlegenden Prinzipien für die eingesetzten Papiere: Sie sollen aus chlorfrei gebleichtem Zellstoff und mit hohem Anteil an Altpapier versehen sein, außerdem aus ökologisch verträglicher Waldbewirtschaftung und aus ressourcen- und energieeffizienter Herstellung stammen.
Als einer der ersten großen Verlage erhielt Gruner + Jahr im August 2008 die Zertifikate FSC (Forest Stewardship Council) und PEFC (Program of Endorsement of Forest Certification Schemes). Um eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und Papierherstellung sicherzustellen, setzt Gruner + Jahr unternehmensweit bereits heute zu 98,5% Papiere ein, die mindestens durch eines dieser Systeme zertifiziert sind. Wir hoffen, im nächsten Jahr auch die letzten 1,5% umstellen zu können. Selbstverständlich wird, wo es geht, Papier eingespart.
Was für die Zeitungen und Zeitschriften von G+J gilt, gilt ebenso für das Papier im Büroalltag. Bereits 1994 wurden die G+J Büro- und Korrespondenzpapiere auf 100% Recyclingpapier umgestellt. Der Einsatz von Recyclingpapier gehört jetzt neu zum Corporate Design.
Gruner + Jahr produziert als Lizenznehmer die deutsche Ausgabe von National Geographic. Dieses Magazin stellt mit seinen traditionellen hochqualitativen Fotos besondere Anforderungen an das Druckpapier. Außerdem soll die Zeitschrift National
möglichst lange ihre optische Brillanz behalten. Deshalb wurde in Absprache mit
dem amerikanischen Mutter-Verlag für den Druck des deutschen National Geographic Magazins ein doppelt gestrichenes Feinpapier ausgewählt, dessen Zellstoffanteile chlorfrei gebleicht sind. Das Magazin wird im gängigen Rollenoffset-Verfahren gedruckt.
Bei der Auswahl der Farblieferanten wird strikt darauf geachtet, dass diese nachweislich eine vorgegebene Ausschlussliste der Rohstoffe einhalten. Dieser zur Folge dürfen unter anderem keine toxischen, krebserregenden sowie erbgutverändernde Stoffe in der Druckfarbe enthalten sein. Um dem Titel eine längere Haltbarkeit zu verleihen, wurde eine UV-Lackierung des Umschlages gewählt. Diese Lackierung ist recyclingfähig.
Mit den beschriebenen Kompromissen bei der Auswahl und Behandlung des Papiers konnten die besonderen qualitativen Anforderungen des National Geographic Magazins auch hinsichtlich Umweltverträglichkeit erreicht werden.
Mit freundlichen Grüßen
Carola Flohr
Sekretariat Chefredaktion
NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND
Am Baumwall 11
D - 20459 Hamburg
Telefon: +49 40 37 03 55 11
Telefax: +49 40 37 03 55 98
Flohr.Carola@Nationalgeographic.de
http://www.nationalgeographic.de
G+J/RBA GmbH & Co. KG
Amtsgericht Hamburg, HRA 92832
Komplementärin: G+J/RBA Beteiligungsges. mbH (Hamburg, HRB 70477)
Geschäftsführer: Julia Jäkel, Alexander Schwerin
und hier mal ne gruppe wo wir dann vielleicht besser drüber schreiben diskutieren und so darüber können :
http://www.wwf-jugend.de/community/group.php?group_id=283
Ich würde vorschlagen, es andersherum anzugehen, also zuerst zu versuchen, die Zeitschriften zu überzeugen, dass Recyclingpapier oder FSC zertifiziertes besser ist und sie damit sogar werben können. Gerade bei den Zeitschriften, die ihr schon genannt habt National Geographic, Geo oder die Zeit Wissen. Ich denke, die Leser von denen interessieren sich vielleicht auch dafür wo das Papier herkommt.
Wenn das nichts hilft, kann man immernoch versuchen Druck auszuüben. Und hey, wir sind nicht irgendwer, wir sind DIE Jugendorganisation von DER Umweltschutzorganisation schlechthin. Wenn wir als Gruppe Druck ausüben, indem wir die Umweltsünden der Zeitschriften fett anprangern hat das bestimmt Wirkung.
So. viel geredet. Aber ich find die Idee einfach richtig gut!!
- günstiger und
- kann auf Hochglanz bedruckt werden (und ist immer noch umweltschonender als das von vorher, Quelle GeoLino)
LG Seestern
national geographic lese ich zum bespiel gerne, habe aber leider noch nichts gefunden was auf umweltfreundliches papier hinweist und nun ja öfters berichten die ja auch von wegen so klimaschutz sei ja schon nicht schlecht und wie viele arten durch den einfluss des menschen gefährdet sind... vielleicht sollte man erstmal bei den zeitschriften ins gewissen reden..
Aber die HAPPINEZ schreibt auf FSC-Papier. (Steht drinne)
Die Idee finde ich wirklich super! Bin schon total gespannt, was dabei herauskommt! :o)