Durchstarten für unsere Erde!


Uuuund


Action!


© Peter Jelinek / WWF
Zweites WWF-Jugend-Redaktionstreffen - Teil II


von Maide
09.12.2010
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Soo, wir waren bei der Floßfahrt stehen geblieben :) Franzi berichtet:

„Das wird ein Abenteuer! Gespannt und voller Vorfreude sitzen wir nun alle dicht gedrängt in Steffis Auto und hoffen, dass die Polizei nicht sieht, wie viele WWF-Jugend-Redakteure wir in den Kofferraum gequetscht haben. Wir sind auf dem Weg zur Nidda, einem Fluss in der Nähe der Naturschule, um eine Floßfahrt zu machen. Der Clou an der Geschichte: Wir müssen das Floß selbst zusammenbauen. Zugegeben, die Materialien bekommen wir und einige Tipps von Torsten ebenfalls, doch den Rest müssen wir selbst hinbekommen.


Nachdem wir das Baumaterial sowie den Proviant zum Ufer getragen haben und Torsten uns einige Anweisungen gegeben hat, können wir loslegen.
Zunächst müssen die vier großen (selbstgebauten – wenn auch nicht von uns) Holzpaletten aneinandergeschraubt werden. Dafür bekommen wir lange Hölzer, sowie Akkuschrauber und Schrauben. Zunächst etwas unbeholfen schaffen wir es am Ende doch noch, die ersten drei Paletten mehr oder weniger gerade aneinander zu schrauben. Normalerweise würden diese ausreichen, da wir aber neun Leute sind. hat Thorsten eine Palette mehr vorgesehen, die nun mit weiteren – kürzeren - Hölzern an die anderen geschraubt wird. Es hält, wenn auch nicht besonders gut.
Während Peter im Hintergrund eine kurze Reportage über unsere Aktion hält, binden wir nun –in Teamwork- alte LKW-Reifen mit Paketband an die Paletten. Die einen schneiden Bänder ab, die anderen versuchen die Reifen möglichst fest zu zurren.


Mit vereinten Kräften drehen wir das Gebaute um... und fertig ist unser Floß!
Wir sind stolz, doch ob wir wirklich alles richtig gemacht haben und unser Gefährt auch schwimmt, muss sich erst noch herausstellen.


Ganz schön schwer ist es auf jeden Fall, doch zusammen schaffen wir es, das Floß langsam ins Wasser zu schieben....

Tatsächlich, es schwimmt! Alle sind hellauf begeistert und wir brechen in lauten Beifall aus!“


Der Herbst ist die schönste Jahreszeit. Die Natur wird vor dem kalten Winter noch ein letztes Mal belebt. Unsere Floßfahrt ist ein Mix aus wildem Rumgepaddele und ruhigen Momenten, in denen es welke Blätter gar märchenhaft vom Himmel zu regnen scheint. Mal müssen wir mit vereinter Kraft dagegen ankämpfen, nicht an die Flussufer der Nidder zu stoßen, mal hilft uns die Natur, sodass wir die Paddel beiseitelegen, uns zurück lehnen und einfach mal zuhören, was die Welt uns zu berichten hat; Zwischen Vogelgezwitscher, Blätterrauschen und Wasserplätschern rauschen wir mit unserem selbstgebauten Floß die Nidder runter. Nach einer Entspannungsphase kommt nun der Endspurt…

Die letzten Kilometer müssen wir nämlich gegen den Strom paddeln. Für eine kleine Strecke benötigen wir so über eine halbe Stunde.

Das Resultat: Über drei Stunden Flussfahrt und krampfende Arme. Trotzdem hat sich dieses Abenteuer mehr als gelohnt. Über den Rest des Tages berichtet euch wieder Peter:


„Eine wilde, voller Überraschungen gespickte Floßfahrt lag hinter uns! Wir konnten dem reißenden Fluss entkommen und mit den letzten Kräften unser Floß aus der Strömung ziehen. Die Kälte, der Wind und der Hunger nagten an uns. Geschafft, das Floß war draußen
So in etwa würde wohl ein Abenteuerurlaub der extravaganten Sorte klingen. Unsere Fahrt ist wohl eher mit einer gemütlichen Fahrt auf dem Rhein zu vergleichen, wenn auch auf einem Floß. Und genau so angenehm ging es nach der Floßfahrt weiter.


Die letzten Bretter und Reifen sind verstaut und der Tag neigt sich dem Ende zu. Erschöpft, aber dennoch glücklich über den schönen Tag auf der Nidda, ging es auch schon in Richtung Naturschule. Ein gemütlich, nach süßlichem Tee duftender Raum wartete auch schon auf uns. Das Essen war auch schon bestellt. Pizza und Pasta mussten jeden Moment eintrudeln. Schnell noch die teilweise nassen Klamotten gewechselt und das Essen konnte kommen. In einer gemütlichen Runde am Tisch fingen die ersten auch schon wieder fleißig an zu basteln. Die Tiger mussten schließlich gerettet werden!


Rund ein Dutzend Tiger zogen schon ihre Runden auf dem Tisch. Und dann kam das Essen auch schon. Zwischen der Paprika- und Spinatpizzen tummelten sich nun Tiger jeglicher Art und Weise. Die Planung für den restlichen Abend stand nun an.


Wir einigten uns auf einen ruhigen, ausklingenden Abend. Ein netter Spieleabend wäre da wohl die beste Wahl.
Lea hatte auch schon das passende Spiel parat. Nach einer gefühlten Stunde voller Erklärungen, wie das Spiel denn jetzt geht, konnten wir auch schon los legen. Bei warmen Tee und kleinen Leckereien genossen wir den Abend. Die Müdigkeit übermannte die meisten und so ging ein Tag voller kleiner Abenteuer zu Ende.“


Unser Wochenende hatte sich leider dem Ende genaht…Nach unserem letzten Frühstück für dieses Treffen (zudem ich wieder zu spät kam) hatte man noch was mit uns vor: Spiele! Natürlich nicht so was wie ‚Fangen‘, sondern Spiele, die die Gruppe in sich stärken soll und für Kommunikation sorgen soll. Das erste Spiel…ist ein wenig schwer zu erklären…Hier ein Bild!

Wir haben vier Stück aufeinander bekommen! Immerhin! Torsten war begeistert von uns, weil nicht jeder beim ersten Mal gleich so viele Klötze übereinander stapeln konnte. Aber wir als ‚Supertruppe‘ sind da natürlich eine Ausnahme...ähem… :)


 

 

Unsere letzte Aktivität an diesem wundervollen Wochenende: Mit Legoklötzen bauen! Nachdem wir uns in Zweier-Teams aufgeteilt haben, war es unsere Aufgabe, aus Legoklötzen eine Bahn zu bauen und dann eine Murmel die Bahn passieren zu lassen. Hört sich einfach an. Die Schwierigkeit dabei: Das Ganze soll exakt 16 Sekunden dauern, nicht mehr, nicht weniger…Öhm…Uli und ich haben es leider nicht hinbekommen, aber Peter und Franzi haben es als einzige geschafft! Gratulation -.-


 

 

 

 

Das war’s dann aber leider auch schon. Wir machen uns fertig auf die, für die meisten von uns, lange Heimreise, stibitzen uns ein paar Äpfel und Bananen aus der Naturschule und machen uns mit gefühlten 100 Kilo Gepäck auf den Weg zur Haltestelle „Kalbach“, wo vor zwei Tagen unser Abenteuer begonnen hat.

 


Das nächste Treffen kommt bestimmt. Und bis dahin sind wir, eure WWF-Jugend-Redaktion, fleißig am Berichte-Schreiben für unsere tolle, aktive Community ;)

 

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Kommentare (2)
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Sortieren nach Aktualität:
11.12.2010
KatevomDorf hat geschrieben:
und gaaaanz viele schöne erlebnisse. vor allem die sache mit dem floß hört sich echt mega toll an. und spielen macht sowieso immer spaß. egla in welcher variation...
10.12.2010
midori hat geschrieben:
Ganz viele schöner Bilder! :D :D :D
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