Durchstarten für unsere Erde!


Uuuund


Action!


© Peter Jelinek / WWF
Von Liebe und dem Sinn des Lebens


von Gluehwuermchen
12.02.2012
49
0
100 P

Betreten wir einen Pfad abseits von Fakten, Studien und Schlagzeilen.

„Klingt schwer nach Off-topic“, werden die ersten jetzt vermutlich denken.“Allein diese Überschrift schon. Kommt da nun eine religiöse Predigerin oder wässriges Eso-Geschwafel?“

Falls du das gedacht hast: Es würde mich nicht wundern. Menschen, die „mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen“ haben eine kategorische Abneigung und Anti-Haltung gegen alles entwickelt, was irgendwie vergeistigt klingt.
Nur, warum eigentlich?

Die meisten von euch sind religiös oder anderweitig spirituell orientiert. Das ist nur natürlich.

Der Mensch ist ein sehr komplexes Wesen. Die Biologie des Menschen füllt dicke Bücher, will man sie erklären und verständlich machen. Der Mensch breitet sich auf dem ganzen Planeten aus, sowohl auf der Erde als auch in der Luft und im Wasser. Wir Menschen haben uns scheinbar unabhängig gemacht von der Natur: Elektrisches Licht, Computer, Supermärkte mit Nahrungsmitteln, Verkehrsmittel und ein Kommunikationsnetz über den ganzen Globus.

Wir hier in der WWF Jugend sind uns in einem Punkt ganz sicher einig: Die Einstellung und Lebensweise des Menschen haben den Planeten beträchtlich beschädigt und zwar bis hin zu einem Maße, dass das Überleben von uns Menschen und vielen anderen Lebensformen langfristig infrage steht.
Nun frage ich dich: Warum hast du dich hier angemeldet? Warum ist dir der Naturschutz wichtig? Die wenigsten werden hier tätig sein, weil sie Angst ums nackte Überleben haben.
Den meisten – und so auch mir - liegt unsere Welt am Herzen. Wir lieben Tiere, Pflanzen und unberührte Wildnis. Wir wollen, dass die Menschheit aufhört, Lebensformen auszurotten und Wasser, Luft und Erde zu vergiften. Wir wünschen uns, dass die Regierungen der Welt Frieden schließen und sich zusammentun um Maßnahmen ins Leben zu rufen, die den Wahnsinn des Zerstörens auflösen und konstruktiv die Lage unserer Welt verbessern.

Ja, der Mensch ist ein komplexes Wesen. Wir sind weit mehr als nur funktionierende Bioroboter. Wir haben Gefühle und wir haben Bewusstsein - etwas, was von der Wissenschaft bisher nicht klar definiert, lokalisiert und analysiert werden konnte.

Wir empfinden Liebe dem Leben und der Natur gegenüber. Die meisten Menschen gehen davon aus, dass sie eine Seele besitzen und dass es mehr gibt, als unsere von uns so wahrgenommene, kurze Lebensspanne. Und das, obwohl es nicht „wissenschaftlich bewiesen“ ist. Manche gehen sogar davon aus, dass auch Tiere, Pflanzen oder vielleicht sogar die Erde als Ganzes eine Seele besitzen.

Doch warum das alles jetzt, fragst du dich?

Es ist lohnenswert, wenigstens ab und zu eine etwas andere Sichtweise auf unsere Welt einzunehmen, als normalerweise im Alltag der Fall ist.

Einerseits ist es philosophisch, andererseits aber wiederum essenziell:
Unser komplexer Menschenverstand erlaubt uns „warum“ zu fragen. Und das tun die Menschen seit langem.

Warum wollen wir die Natur schützen? Warum sehnen wir uns nach ihr? Warum ist es so weit gekommen, dass wir mit Krankheit und Zerstörung kämpfen müssen?
Was ist der Sinn hinter unserem Dasein und den Entwicklungen dieses Planeten?


Selbst den nicht-religiösen unter uns ist sicher einmal die Frage gekommen, warum es eigentlich Leben gibt, woher das Universum kommt und ja...wo genau ist unser Universum und unsere kleine, bedrohte Welt eigentlich?
Wer hat sich das alles ausgedacht? Ist doch irgendwie komisch oder nicht?! Zumindest äußerst faszinierend!

x)

Wir kämpfen auf einem bedrohten Planeten um Frieden und Respekt innerhalb einer Galaxie mit etwa 300 Milliarden Sternen und wiederum unvorstellbar vielen Himmelskörpern. Und diese Galaxie ist nur eine von unendlich vielen. Und wenn das Universum endlich ist, wie viele Universen gibt es und wo sind sie?
Sind wir wirklich alleine in einem so gigantisch riesigen Universum mit unserem, größenmäßig gesehen, winzig kleinen, verschmutzen Planeten?

Wofür kämpfen wir, wenn wir doch „sowieso“ früher oder später sterben?

Fragen über Fragen...die scheinbar zu nichts führen, nicht wahr?

Aber genau das treibt den Menschen um: Seit Jahrhunderten versucht er, das Leben zu verstehen, wie es funktioniert, was seine Gesetzmäßigkeiten sind. Die Wissenschaft forscht und forscht. Philosophen, Theologen, Esoteriker versuchen ebenfalls Antworten zu finden und Parawissenschaftler kümmern sich um „ungeklärte“ Phänomene wie z.B. Telepathie, Kornkreise, Ufos  und so weiter. Die Liste kann beliebig erweitert werden, doch eins wird aus alledem sichtbar:

- der Mensch möchte das Leben verstehen

- der Mensch fühlt ab einem bestimmten Punkt, dass er   mehr sein muss als sein Körper und dass es um mehr geht als nur um Überleben und er fragt sich, was vor seiner Geburt war und was nach seinem Tod kommt und warum es das alles eigentlich gibt...und warum die Welt so ist, wie sie ist

- wir Menschen scheinen uns in einem Teufelskreis zu befinden, wir haben sehr viel unserer Erde zerstört und tun das täglich weiterhin

- immer mehr Menschen verspüren den Wunsch, zu einer friedlichen, gesunden, glücklichen    Welt beizutragen

 

Aber warum? Wer sind wir Menschen und was ist unsere Aufgabe? Ist die Welt so wie wir sie empfinden oder nehmen wir nur einen Bruchteil der Wirklichkeit wahr – weswegen uns der Sinn alldessen verborgen bleibt?
Oder ist es gar „vorgesehen“, dass das alles geschieht? Sollte es so sein, wie es jetzt ist?
Und wenn so viele Menschen Sehnsucht nach Harmonie und Gleichgewicht haben, wieso ist es dann so schwer uns zu vereinen und in kurzer Zeit alles anders und besser zu machen?

Wer denkt es sei sinnlos diese Fragen zu stellen, vergisst, dass eigentlich unsere ganze Existenz ein großes Geheimnis ist.
Die heutige Wissenschaft, ( sowie „Nicht“-Wissenschaft), unser Fortschrittsdenken, unsere Leidenschaft zum „Weltretten“...all das und viel mehr verdanken wir unserem Mensch-Sein, dem „Wachsen-und-verstehen-wollen“.

Und gerade deswegen ist es eigentlich topp aktuell und weder off-topic noch unwichtig noch peinlich.
Deshalb: Nun an euch! Was sind eure Gedanken zum Sinn all dessen? Was treibt euch an? Was bewegt euch? Wofür lebt ihr und was würdet ihr wissen wollen, wenn ihr aus einer höheren Schau auf die Welt blicken könntet? Wozu bist genau du hier ?
Sind wir geplant oder ist alles „zufällig“ so? Was müssen wir Menschen ändern und wohin führt unser Weg? Was müssen wir überhaupt? Was ist unser Potenzial? Wo ist unser Platz, wenn wir nicht ins Ökosystem Erde zu passen scheinen?


Eure Gedanken interessieren! :)

 

Bildquelle:

x): R.Jay GaBany http://commons.wikimedia.org/wiki/File:NGC_3521-_the_Bubble_galaxy.jpg?uselang=de

erstes Bild: ebenfalls aus den Wiki commons

Naturfotos: Maura Beusch

Weiterempfehlen

Kommentare (49)
Um einen Kommentar zu schreiben einfach registrieren oder einloggen.
Sortieren nach Aktualität:
16.02.2012
Himbeere hat geschrieben:
@MJ1499 Sry, wegen dem "F" - Zeigefinger verwechselt..
16.02.2012
Himbeere hat geschrieben:
@MF1499 Dem Kern deiner Antwort stimme ich größtenteils zu, allerdings bin ich nicht der Meinung, dass Naturverbundenheit etw. mit Schulbildung oder überhaupt Bildung zu tun hat... Ich bezweifle, dass man Naturliebe im Lexikon findet... - vielleicht den Aufbau, etc. aber die Liebe?
(Naja, umständlich formuliert, sry... Hoffe du weißt was ich meine...)
15.02.2012
MJ1499 hat geschrieben:
@Peet: ich halte es für ein starkes Stück, zu behaupten, dass man mit 15 noch nicht wirklich erfasst haben kann, um was es im Leben geht, und wie sie zur Natur stehen. Es gibt Leute unter uns, die machen mit 16 ihr Abitur (gar nicht so selten heutzutage), haben umfassende Schulbildug und sind im Normalfall ihrer Entwicklung voraus. Warum soll man mit 15 nicht erfasst haben, worum es im Leben geht? Und warum soll die kindliche Einstellung zur Natur überhaupt falsch sein? Liebe zur Natur ist für mich kein Begriff, der sich irgendwie definieren lässt. Jeder liebt anders, und damit auch zu anderen Zeitpunkten schon voll ausgereift und ist anders dazu gekommen.

@Retty: Dann könntest du es auch selber formulieren, das kommt immer besser als nur Links online zu stellen, auch wenn das schneller geht ;)
15.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
@Peet: Es sollte auch jeder mit sich persönlich ausmachen! Darum geht es mir auch. Bloß vielleicht ist es für den einen oder anderen ja was. Und diese "unpersöhnlichen" Links drücken halt genau das aus was ich denke. Und sie wollte schließlich wissen was wir denken.
15.02.2012
Gluehwuermchen hat geschrieben:
@Himbeere: Das freut mich! :-)

@Peet:
"Doch wenn ich mit 20 immer noch so denke wie mit 15 und lediglich ein wenig mehr Wissen über die Funktionen der Welt hinzugekommen sind (Abi, Lehre etc.) und ich dann noch behaupte die Natur zu lieben, tut man dies eigtl. nur indirekt."

Naja, schließt ein junges Alter ein, nicht zu wissen, was Naturliebe bedeutet? Oder andersherum gefragt: Soll man dann mit 20 sagen, "ich liebe die Natur nicht" ? ...weil ich sie nämlich nicht kenne.... Ich denke, hier geht es eher um einen Grundgedanken...was man als Natur versteht. Natur ist ein sehr weitläufiger Begriff...
Ich behaupte jemand kann in ernster Zwiesprache mit seiner Topfpflanze eine eindrücklichere Idee von "Natur" bekommen, als jemand der durchs Unterholz des Urwaldes stapft und dabei nur oberflächig mit der Natur in Beziehung tritt. Meiner Meinung nach ist das alles einfach eine innere Beziehung zum Leben. Und - wie du ja selbst gesagt hast: es ist eine persönliche Sache...ob es nun um spirituelle Ansichten geht oder um Naturliebe...
15.02.2012
Himbeere hat geschrieben:
@Peet Also ich erlebe die Natur am liebsten im Pimparello (Kinder- & Jugendcircus in Gschwend, mitten in einem Naturschutzgebiet), indem ich mich auf eine Wiese vor dem Wald lege und meditiere.

Ps: Mein Profilbild ist auch auf einer dieser Wiesen gemacht... Wer genau hinsieht, erkennt den Wald im Hintergrung...
15.02.2012
Himbeere hat geschrieben:
@Glühwürmchen Danke, dass du meine Gedanken in Worte gefasst hast... XD (16:30 Nachricht &und die direkt danach)
14.02.2012
Peet hat geschrieben:
@Retty: "...aber wer wirklich BEFRIEDIGENDE Antworten in seinem Leben finden will sollte sich wirklich Zeit nehmen und diese Links sich anschauen."

Na ja, ich denke das muss jeder mit sich persönlich ausmachen, oder nicht? Ich finde es sehr unpersönlich zu sagen, schau dir das Video XY an und du wirst absofort gegen irgedwas sein, dich für eine Sache einsetzen und den Sinn des Lebens gefunden haben (um einfach mal Schema XY zu zeigen).

@Urmeli: "Wenn jemand den Tot von jemanden fordert geht das ganz klar zu weit. Aber wenn hier in dieser Community jemand seine Wut rauslässt weil er es ungeheuerlich findet, dass zB ein Wolf absichtlich überfahren wurde und dabei einige Kraftausdrücke fallen ist das in meinen Augen ok."

Aber ist es nicht insgesamt eine ziemlich dämliche Sache? Wenn der Schäfer und seine Anhänger, die auch eine große Anzahl inne haben, dies ebenfalls tun, haben wir 2 Parteien die sich ohne Ende anschreien (um es mal zu überspitzen). Weil wir "zivilisiert" (ich mag dieses Wort echt nicht...) sind, schlagen wir uns nicht die Köpfe ein aber grundlegend logisch ist so ein Verhalten eigentlich nicht, wenn man vom normalen Bildungsbürger ausgeht.

"Natürlich haben wir uns von unserem Ursprung - sowie Peter es gerne nennt :) - weit entfernt und der Weg zurück dürfte sehr hart sein..."

Forder ich gar nicht und wäre auch utopisch. Denn nicht alles hat sich negativ entwickelt. Sprache, Wissen etc. hat ja auch Nutzen gebracht, wenn aber auch sehr viel Leid. Es liegt am Menschen selber, wie er sein Wissen nutzt.

"also zB mitten im Regenwald absetzt so nach dem Motto "da, schau wie schön hier alles ist"."

Fordere ich ebenfalls nicht. Das wäre ja auch lebensbedrohlich und somit schwachsinnig, aber man muss sich nach und nach der Natur annähern. Das kann, wenn man so will, durch die WWF Jugend geschehen und sich dann fortlaufend entwickeln. Doch wenn ich mit 20 immer noch so denke wie mit 15 und lediglich ein wenig mehr Wissen über die Funktionen der Welt hinzugekommen sind (Abi, Lehre etc.) und ich dann noch behaupte die Natur zu lieben, tut man dies eigtl. nur indirekt.
14.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Peter lege meine Argumente, die sich auf die hiesige Debatte beziehen, bitte nicht soooo weit aus, dass sie ihren Sinn verlieren.
Wenn jemand den Tot von jemanden fordert geht das ganz klar zu weit. Aber wenn hier in dieser Community jemand seine Wut rauslässt weil er es ungeheuerlich findet, dass zB ein Wolf absichtlich überfahren wurde und dabei einige Kraftausdrücke fallen ist das in meinen Augen ok.

Zu deinen weiteren Ausführungen komme ich zu einem späteren Zeitpunkt zurück. Da reicht gerade leider nicht mehr die Zeit :)
14.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Der Mensch durfte auch Jahrhunderte lang nicht so denken - Stichwort katholische Kirche usw usw.
Aber du hast recht, es sind schon recht junge Gedanken, sich mit alldem außerhalb unseres Planeten zu beschäftigen.

Das sind wirklich interessante Fragen die du aufwirfst.....

Ich habe mich auch schon oft gefragt, wie diese Menschen sämtliches Mitgefühl und Verständnis für anderes Leben ausblenden können. Eine Erklärung konnte mir noch keiner bieten. Ich weigere mich einfach zu glauben, dass sie nur "böse" sind oder es "einfach nicht können".

Natürlich haben wir uns von unserem Ursprung - sowie Peter es gerne nennt :) - weit entfernt und der Weg zurück dürfte sehr hart sein, aber dennoch brauchen wir all das andere Leben um uns herum um selbst Leben zu können. Das ist - finde ich - eine recht einfache Schlussfolgerung, die leider nicht so sehr beachtet wird, wie sie müsste.

Ich denke nicht, dass diese Menschen die Vielfalt der Natur erkennen werden, wenn man sie "ins kalte Wasser wirft", also zB mitten im Regenwald absetzt so nach dem Motto "da, schau wie schön hier alles ist". Solche Personen denken oftmals nutz- und gewinnorientiert. Vll kann man sie zum Umdenken bringen, wenn man den Nutzen und Gewinnmöglichkeit einer intakten Umgebung hervorhebt - sofern sie dazu noch aufnahmefähig sind.
14.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Diese Links vertreten meine Meinung,
erstmal allgemein wo ich zu gehöre: http://www.watchtower.org/x/jt/index.htm
Mein Sinn des Lebens: http://www.watchtower.org/x/20071115/article_02.htm
Was macht uns glücklich in dieser kaputten Welt? :http://www.watchtower.org/x/200604/article_02.htm
Die Grundfragen des Lebens: http://www.watchtower.org/x/20060701/article_02.htm
der Tod für immer verschlungen: http://www.watchtower.org/x/20050815/article_02.htm
Die Natur verrät uns etwas über ihren Ursprung: http://www.watchtower.org/x/201003/article_01.htm und http://www.watchtower.org/x/20070815/article_01.htm
Was passiert mit der Erde? Wird sie untergehen oder zu einem Paradies werden?: http://www.watchtower.org/x/200805a/article_01.htm

Ich möchte dazu nur sagen: Das ist jetzt sehr viel auf einmal, aber wer wirklich BEFRIEDIGENDE Antworten in seinem Leben finden will sollte sich wirklich Zeit nehmen und diese Links sich anschauen. Ich habe es getan und habe den wahren Lebenssinn für mich gefunden. Denkt wirklich darüber nach und tut es nicht gleich als Religiösen Unfug ab. Ich möchte hier Niemanden bekehren oder etwas ähnliches. Ich möchte euch nur die Chance geben genauso glücklich zu werden wie ich und Millionen andere die.Lg
14.02.2012
Peet hat geschrieben:
@Urmeli: "Wenn die Person grad diese Gefühle hat, kann sie sie in meinem Augen auch rauslassen."

Momentan sehen wir in in der arabischen Welt (Fall Hamsa Kaschgari: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,814869,00.html) wie so etwas im aller härtesten Fall enden kann, wenn 21.000 FB-User den Tot eines Menschen fordern, die wohl größtenteils von ihren Gefühlen geleitet werden. Das gleiche gibt es doch auch beim Thema Wolf (ein wenig kleiner). Tötet der Wolf wieder mal ein Schaf oder sonst was, ist der Aufschrei groß.

"Erst gibst du zu bedenken, dass es immer einen Grund gibt, dann hälst du mir vor, dass ich nach einer ersten emotionalen Reaktion überlege warum etwas getan wurde und versuche, eben jenen Grund zu verstehen. "

Verstehe dein Problem gerade mal nicht. Natürlich hat das Töten eines Tieres oder sonst wen immer einen Grund und eine emotionale Reaktion ist auch logisch, auch wenn man dies mit bedacht machen sollte - siehe Bsp. oben.

"Wenn ich neben einem Wald wohne und es toll finde, jeden Tag dort spazieren zu gehen, reicht das meiner Meinung nach aus, um behaupten zu können, dass ich das und die dortige Natur "liebe"."

Durchaus, aber nicht alle wohnen direkt am Wald. Ich selber kann deinem Beispiel zustimmen, da ich selber am Waldrand gelebt habe, doch die wenigsten tun dies. Man muss auch nicht zum "Aussiedler" werden, sondern sich lediglich in seiner Freizeit von den Fesseln der Zivilisation, dem Normalen, befreien und einfach mal losziehen. Sei es im Urlaub, am Wochenende oder mal für einige Stunden Abends oder wann auch immer...

"Genau so gut, könnte ich auch Asien als Beispiel für Not und Elend anführen. Vietnam zB leidet immer noch unter den Kriegsfolgen - wen interessierts?"

Richtig, doch ist Vietnam bzw. generell Asien momentan eine wirtschaftlich boomende Region, die uns westliche in naher Zukunft ablösen wird, was Wirtschaftsmotor für die Weltwirtschaft angeht bzw. eine deutlich größere Rolle spielen wird. Natürlich gibt es noch Folgen des Krieges aber aktuell herrscht dort Frieden (abgesehen von Nord- und Südkorea, die sich offiziell noch im Krieg befinden). Und ja, die Menschen leben trotz wirtschaftlichen Aufschwung immer noch in armseeligen Verhältnissen, doch das ist völlig normal im System Kapitalismus - war hier auch früher nicht anders. Da wo es sich am billigsten produzieren lässt, da schlägt der Kapitalismus zu. Doch wenigstens haben diese Menschen eine Arbeit und können sich davon ernähren. Wer außer Südafrika kann dies auf dem afrikanischen Kontinent groß von sich behaupten? Der Kontinent ist seit Jahren gebeutelt - Bürgerkrieg, Kriege zwischen Staaten, riesige Hungersnöte oder andere Umweltkatastrophen. Du hast hier in meinen Augen ganz klar einen Vergleich zwischen dem Apfel und der Birne gezogen.
14.02.2012
Gluehwuermchen hat geschrieben:
@Urmeli: Ja, es ist extrem vermessen, zumal es deutliche Indizien gibt.
Aber jahrtausende lang hat der Mensch eben genau NICHT so gedacht wie wir hier heute...und so viele Menschen tun das immer noch. Ich frage, mich WIE TIEF bei Menschen, die nur dreckig lachen, wenn Natur, Leben zerstört wird, der Faden zu ihen Wurzeln vergraben ist. Denn ich glaube, jeder Mensch hat die Möglichkeit in sich, mit dem Leben, dem Gefühl für die Schöpfung in Kontakt zu treten ...wie aber erreicht man jemanden, der in dieser Hinsicht noch nicht aufgewacht ist?
Mit Peters Outdoor-Taktik? ...vielleicht, vielleicht auch nicht, Ehrlich gesagt fällt es mir verdammt schwer, solche Menschen zu verstehen. Ich respektiere sie zwar als Menschen, kann mich in ihre Sichtweise abe nicht hineinversetzen. Oder ist es nur Fassade, lenkt es ab von der Wut und der ...ich nenne es "inneren Unordnung"...?
14.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
wow, da schreibe ich einen Kommentar, lese mir Peets Kommentar auch noch ca. 5 x durch, schicke meinen ab und bäm....erscheinen da auf einmal so viele neue :) Wahnsinn :)

@Anni09: Ich habe es auch nicht als Unterstellung aufgenommen, sondern wollte nur nochmal verdeutlichen, dass ich auf die Reihenfolge der Wahrnehmung hinaus wollte.

"Vielleicht ist unsere Naturliebe einfach die Sehnsucht nach Harmonie und Schönheit und dem Wunsch, zu den Wurzeln zurückzukehren" ......... Danke Gluewuermchen :)

Noch mal zu dem Thema ob wir alleine im Universum sind: Ich finde es schon etwas vermessen zu behaupten, dass wir "alleine" in einem Unisversum sind, dessen Grenzen wir noch nicht einmal kennen. Wir sind noch nicht einmal alleine auf diesem Planeten.
14.02.2012
Anni09 hat geschrieben:
Was die Wildnis angeht kann ich nur sagen, dass man das Wort Kanada mit Wildnis gleichsetzten kann. Dort begreift man wirklich wie klein der Mensch doch ist :D
14.02.2012
Anni09 hat geschrieben:
@Peet: Was die Klassifizierung von Tieren betrifft bin ich deiner Meinung. Ob Schwein, Huhn, Vogel, Hund oder Esel. Alle sind gleich viel wert und süß finde ich sowieso alle ;)
14.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Vorsicht Peet :) der Satz: "Eine Aktion, wie z.B. das Töten eines Tigers, hat immer einen Grund, das beachten die wenigstens" stammt von dir.

Erst gibst du zu bedenken, dass es immer einen Grund gibt, dann hälst du mir vor, dass ich nach einer ersten emotionalen Reaktion überlege warum etwas getan wurde und versuche, eben jenen Grund zu verstehen.
Was denn jetzt??!

Längere Strecken wandern ist super :) das habe ich schon oft - vorallem als Kind - mit meinem Eltern gemacht. Den ganzen Tag (hier meine ich wirklich von morgens bis abends) nur im Wald - Handys etc gab es da noch nicht :) Es ist wirklich toll auch mal abgeschnitten vom Rest der Welt zu sein.

Ich denke trotzdem weiterhin, dass man nicht zum Aussiedler werden muss, um etwas schätzen zu können. Wenn ich neben einem Wald wohne und es toll finde, jeden Tag dort spazieren zu gehen, reicht das meiner Meinung nach aus, um behaupten zu können, dass ich das und die dortige Natur "liebe".

Jetzt muss ich dir vollkommen zustimmen. Ein Schweine- oder Fischleben ist genauso viel wert wie ein Hunde- oder sogar Menschenleben. Ich kann von mir behaupten, dass ich das achte. Und diese Unterteilung ist etwas was ich absolut nicht nachvollziehen kann. Der Mensch nimmt sich hier das Recht hinaus, zu entscheiden, welches Leben lebenswerter ist und welches geschlachtet werden darf.
Wie konsequent bist du bei diesem Thema??

Genau so gut, könnte ich auch Asien als Beispiel für Not und Elend anführen. Vietnam zB leidet immer noch unter den Kriegsfolgen - wen interessierts?
Von den Menschenrechtsverletzungen der diversen Regierungen ganz zu schweigen. Ich denke schon, dass meine Sichtweise da zutrifft. Ein sterbender Mensch bedeut mir genauso viel - oder genauso wenig - wie ein sterbendes Tier. Ein Leben endet, welcher Rasse es mal angehörte spielt für mich da keine Rolle.

Es wäre manchmal vll sinnvoller, sich erstmal Gedanken über ein Thema zu machen, sich zu beruhigen und dann erst etwas zu sagen, bzw. zu schreiben. Aber ein Kommentar muss nicht zwingend sachlich sein. Wenn die Person grad diese Gefühle hat, kann sie sie in meinem Augen auch rauslassen. Bei einem Bericht wird es schwieriger, weil dieser informieren soll. Der Kommentar ist die freie Meinung des Einzelnen und die muss nicht konstruktiv sein.
14.02.2012
Peet hat geschrieben:
@Maura: Sry, ich das "n" ist so nah beim "m" ;) War keine Absicht!
14.02.2012
Peet hat geschrieben:
@Naura: Aber Natur in seinem Ursprung hat eigentlich nichts mit der Katze auf zu tun. Hier muss man klar abgrenzen zwischen "menschen gemachter Natur > Zucht von Haustieren/Nutztieren" und dem Ursprung > Evolution. Dann gibt es eben die Elementare wie Wind, Wasser, Sonne etc., was wieder eine andere Ecke der Natur ist.

Outdoor-Erfahrung macht einem dann auch klar, was es bedeutet den Urpsprung zu erfahren und das fehlt oftmals.
14.02.2012
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Okay...mag sein, dass du recht hast. Meine Aussage war übrigens ungeschickt: Natur findet sich auch als Löwenzahn am Bürgersteig. Ich meinte eher eine Wildnis, in der der Mensch ein Leben in der Natur ohne Hilfsmittel leben könnte.
In den Wald zu gehen hilft, der Natur wieder näher zu kommen, ist aber nicht zwingend notwendig, um ein Gespür dafür zu bekommen. Dennoch kann ich es jedem empfehlen ;-) Aber Natur...auch wir sind Natur, die Katze auf dem Sofa oder der Wind da draußen. Alles ein Teil des großen Ganzen und die Essenz "Natur" findet man überall, wo Natur ist. Nur rüttelt eine richtige Outdoor-Erfahrung die meisten Menschen erst auf...
14.02.2012
Anni09 hat geschrieben:
@urmeli: Es war wirklich nicht meine Absicht dir irgendwas zu unterstellen. Im Prinzip wollte ich nur nochmal das Thema der Gleichberechtigung aller Wesen aufgreifen. Meiner Meinung nach wird der Spruch" Der Zweck heiligt die Mittel" sehr oft verwendet, vorallem beim Thema Wilderei.
14.02.2012
Peet hat geschrieben:
@Maura: "denn WIRKLICHE Natur kennenzulernen, ist so gut wie unmöglich...oder man fliegt weit und trägt somit noch mehr zur Umweltverschmutzung bei..." Ne, einfach mal in den Norden Europas gehen...;)
14.02.2012
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Hm, da ist ein Fehler passiert, hier der Rest:

Dem einzelnen die Schuld zu geben, er kenne die Natur gar nicht, ist nur begrenzt richtig ( seht ihr, auch ich neige zum urteilen...das ist uns Menschen einfach anerzogen)...denn WIRKLICHE Natur kennenzulernen, ist so gut wie unmöglich...oder man fliegt weit und trägt somit noch mehr zur Umweltverschmutzung bei...und da kommen wir wieder zu der Frage zurück, ob wir Menschen überhaupt ins Ökosystem gehören, so wie wir sind...würden wir wegfallen...kein Tier und keine Pflanze hätte einen Nachteil...und dennoch sind wir hier. Vielleicht haben wir das Potenzial, in Harmonie mit der Welt zu leben, ohne sie zu verschmutzen und sie eher durch unsere Liebe und Fürsorge zu bereichern?

Ich persönlich denke, dass alles Leben Bewusstsein hat. Tiere und Pflanzen haben nicht "weniger" sondern...anders, vielleicht eine Art von Bewusstsein, die wir Menschen (noch) nicht verstehen können.
Weg von unseren bisherigen, festgefahrenen Meinungen! das ist meine Aufforderung!

Übrigens klingt bei einigen in den ersten Kommentaren an, dass wir wohl nicht alleine im Universum sind. Ich würde sagen, das ist offensichtlich, leider nur noch nicht öffentlich anerkannt.( Ein Beispiel- zu dem Thema gibt es sehr viel, aber das würde jetzt auch zu weit weg führen.
http://www.youtube.com/watch?v=io9C8VnS8X0)

Was ich sagen will: Wir nehmen die Welt durch unsere arg eingeschränkte Denkweise wahr und meinen, sie zu verstehen, aber ich glaube das ist ein Fehler. Wir sollten uns mehr öffnen für das Leben ! :)

so...und nun bremse ich mich...
14.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
14.02.2012
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Ich freue mich über die vielen Kommentare eurerseits. Mein eigenes Weltbild hier darzustellen, sprich "meine Antworten" zu präsentieren, würde hier definitiv den Rahmen sprengen, aber ein paar Dinge möchte ich in die Diskussion einwerfen:

MJ1499:... Du weist auf die Tiere hin, das ist sehr interessant. Ich vermute du befürchtest, mit dieser Diskussion stellen wir den Menschen als etwas Besonderes dar.
Ich denke aber: Es gibt nichts in der Schöpfung was mehr oder weniger wichtig wäre. Allerdings SIND wir anders als Tiere. zwar gibt es viele Homologien und Gemeinsamkeiten, aber wir sind ANDERS. Und ANDERS bedeutet schließlich nicht BESSER. Es geht hier nicht darum, etwas zu bewerten, denn ein anderes Lebewesen zu bewerten steht uns nicht zu. Was aber offensichtlich ist, ist der Unterschied des Menschen zu anderen Lebewesen: Schaut euch die Welt an und ihr wisst was ich meine. Und das ist hier ja die spannende Frage: Wir unterscheiden uns in einigen signifikanten Aspekten von anderen Lebewesen, auch wenn wir in unserer Biologie natürlich sehr ähnlich sind. Diesen Unterschied sollte man nicht negieren, denn er hat aus der Welt das gemacht, was sie nun ist, zum Beispiel.

Mir kommt es merkwürdig vor- zwar sind wir irgendwie auch Tiere, aber wir scheinen nicht ins Ökosystem zu passen. Wäre das so, dann würden wir immer noch sehr erdverbunden leben ...ähnlich den Naturvölkern, die noch übrig sind.
Der Homo sapiens ist sehr plötzlich entstanden...der Evolutionstheorie nach sind wir noch sehr "jung"...und offenbar benötigen wir einen neuen Evolutionsschritt! Oder einen Bewusstseinswandel...man kann es nennen, wie man will.

Auch eure Diskussion bezüglich des Tötens hier zuletzt ( Urmeli, Anni09) ist interessant. Sicherlich resultiert das aus dem Denken von gut und böse...aber das ist ein menschliches Konstrukt. Der Tod wird immer als etwas schlechtes dargestellt, aber vielleicht ist der postmortale Zustand weitaus angenehmer als das Leben auf dieser Welt? Bevor ihr entrüstet aufstöhnt:
Ich denke man darf keinem Lebewesen sinnlos das Leben nehmen, denn man bringt es dadurch um viele Erfahrungen, die es noch hätte machen können. Ich will damit lediglich sagen: Von welchen Maßstäben gehen wir aus? Wir sehen die Welt immer nur durch unsere begrenzte Konditionierungen...und fangen dadurch an zu urteilen und zu kategorisieren.

An Peet und die anderen: Die Konsequenz und der Umgang mit Naturschutz und eigenen Überzeugungen ist eigentlich schon wieder ein eigenständiges, neues Thema wert ;-)

Vielleicht ist unsere Naturliebe einfach die Sehnsucht nach Harmonie und Schönheit und dem Wunsch, zu den Wurzeln zurückzukehren...bei den einen weniger, bei den anderen mehr ausgeprägt. Dem einzelnen die Schuld zu geben, er kenne die Natur gar nicht, ist nur begrenzt richtig (
14.02.2012
Peet hat geschrieben:
@Urmelin: Ich muss da Anni recht geben - das ist ein sehr schwieriger Grad den du da wählst!

Einen Schritt weiter gehen: Wie wäre es mal sich mit der Natur zu beschäftigen und sie einmal richtig zu erleben? Klingt unmöglich? Zuhause auf der Couch sitzen und die Katze streicheln reicht wohl kaum aus. Wie wäre es mal mit einer Woche im Wald campen, oder eine längere Strecke zu wandern, ebenfalls mit campen verbunden? Das wäre für mich einen Schritt weiter gehen. Und das ganze ohne Handy, Laptop und sonst irgendwelchen High-Tech.

Die Natur so zu erleben wie sie ursprünglich war, geht hier kaum und fordere ich auch von keinem. Doch bevor man solche Sachen wie "die Natur lieben" von sich gibt, sollte man doch erst einmal längere Zeit ein wenig ein Teil von ihr sein - auch wenn es immer noch mehr als human ablaufen würde.

Was ähnlich seltsam anmutet ist die Tatsache, das Schweine offenbar weniger wert sind als Hund, Wölfe, Pferde, Katzen und und und...Sterben Katzen oder Hunde in Ungarm wegen einer EM ist der Aufschrei groß. Sterben haufenweise elend gehaltene Schweine auf grausame Art und Weise juckt es niemanden (nur einen kleinen Teil), um es mal krass zu sagen. Warum sind Hund mehr wehrt als Schweine? Weil sie süßer sind? Genau so ist oftmals die Diskussion.

"Die ganzen Problemen, die dort vorherrschen sind mir durchaus bewusst. Aber sterbende Menschen gibt es überall auf der Welt. Soll ich mich deswegen zuhause verkriechen und nicht mehr das Schöne dieser Welt erleben wollen?"

Nein, sollst du nicht, aber gerade Afrika ist das Symbol für Hunger, Armut und Ausbeutung. Die Argumentation "sterbende Menschen gibt es überall..." zählt somit kaum.

"Kannst du von dir behaupten, dass du die gesamte Dimenson aller Verknüpfungen und Verkettungen bereits verstanden und wahrgenommen hast?"

Bestimmt nicht auf Anhieb, doch mach ich mir doch gerne erst einmal in Ruhe Gedanken über eine Sache, bevor ich urteile und Frust oder generell Gefühle von mir lasse. Gerade in Huismann-Zeiten, um das mal nennen zu dürfen, wurde mir diese Problematik immer wieder bewusst. Nicht jeder Mensch kann alles auf einmal wissen aber jeder Mensch kann sich informieren bevor er urteilt und somit konstruktiv an die Sache heran gehen.
14.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Anni09, ich wollte in keinster Weise die Tötung eines Lebewesens entschuldigen! Ich sehe das so ähnlich wie du. Wobei ich auch nicht sagen könnte, was ich tun würde, wenn meine Familie von meinen Handlungen abhängig wäre.

Es ging vielmehr darum, dass im ersten Moment nur die Tötung des Tieres wahrgenommen wird und dementsprechend auch emotional die ersten Reaktionen ausfallen. Das Hinterdenken der Tat, die Frage nach dem Warum etc. kommt in der Regel erst nach dem abebben der Wut. Also die Wahrnehmung des gesamten Vorganges und nicht nur des traurigen Resultats.
14.02.2012
Anni09 hat geschrieben:
@urmeli:" Wenn ich lese, dass das letzte Nashorn wg eines Horns ermordet wurde, denke ich nicht im ersten Schritt an den Menschen, der vll sein Kind ernähren will. Sondern daran, dass ein unschuldiges Leben genommen wurde, weil iein reiches A****loch ein nettes Souvenier haben wollte."

Ich finde solche Vergleiche immer sehr schwierig. Kann die Tötung eines Nashorns durch diesen sehr nachvollziehbaren Grund legitimiert werden? Auf der einen Seite würde fast jeder alles für seine Familie tun, aber wo zieht man da die Grenze? Ist es ok ein Nashorn zu töten um sein Kind zu retten? Was wäre denn wenn ein Elternteil einen anderen Menschen töten würde, weil das eigene Kind dringend eine Organspende braucht?Wäre das legitim? Ich weiß, dass ist ein ziemlich heftiger Vergleich, aber wenn davon ausgegangen wird, dass jedes Lebewesen Würde besitzt und gleich viel wert ist, dürfte man quasi das Nashorn zum Zweck der Kindesrettung nicht töten.
Das ist natürlich leicht gesagt und ich kann mir auch nicht vorstellen, wie ich in so einer Situation handeln würde. Warscheinlich würde ich das Gleiche machen. Was ich damit sagen will ist, dass man so ein Verhalten nachvollziehen kann, es aber dennoch falsch ist.
14.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Dir muss nix leid tun :)

Aber bitte nicht absichtlich falschverstehen Peet.......ich rede hier nur über die Natur/Umwelt und die wird atemberaubend sein :)

Vll sehe ich nach meinem Afrika-Besuch die Dinge anders als jetzt, aber das weiß ich erst, wenn ich dort war.

Die ganzen Problemen, die dort vorherrschen sind mir durchaus bewusst. Aber sterbende Menschen gibt es überall auf der Welt. Soll ich mich deswegen zuhause verkriechen und nicht mehr das Schöne dieser Welt erleben wollen?
Sorry, wenn das jetzt etwas hart klingt!

Natürlich muss das Informieren der erste Schritt sein und danach auch eine Umstellung des eigenen Denkens und vorallem Handelns sein. Das reine Wissen bringt einem gar nix, wenn man es nicht einsetzt.

Was wäre denn in deinen Augen einen Schritt weiterzugehen?
Damit wir hier nicht aneinander vorbeireden wäre das gut zu wissen :)

Natürlich ist das nur oberflächliche Interesse an einer Sache Heuchelei. Da müssen wir gar nicht drüber diskutieren.
Wer nur auf einen "Gefällt mir"-Button drückt und sich danach wie Superman fühlt soll zuhause bleiben und RTL etc. schauen.

Natürlich sind einige Kommentare oder Beiträge nur aus der momentanen Emotionalität heraus geschrieben - da gibt es auch einige von mir :). Aber das heißt nicht, dass man sich, sobald man sich wieder beruhigt hat, sachlich über das Thema nachdenkt und andere Sichtweisen zulässt.
Wenn ich lese, dass das letzte Nashorn wg eines Horns ermordet wurde, denke ich nicht im ersten Schritt an den Menschen, der vll sein Kind ernähren will. Sondern daran, dass ein unschuldiges Leben genommen wurde, weil iein reiches A****loch ein nettes Souvenier haben wollte.
Der Verstehen und Begreifen kommt erst danach. Und wie gesagt, die Leute hier sind noch recht jung. Sie haben also noch etwas Zeit zum verstehen :)

Kannst du von dir behaupten, dass du die gesamte Dimenson aller Verknüpfungen und Verkettungen bereits verstanden und wahrgenommen hast?
Ich von mir nicht. Ich lerne jeden Tag dazu und betrachte Dinge anders als zuvor. Das Leben ist ein ständiger Denk- und Lernprozess, der - glaub ich zumindest - niemals enden darf.
14.02.2012
Peet hat geschrieben:
PS: Ich liebe es so provokant zu sein...;) Dazu muss noch gesagt werden, dass dies nicht unbedingt voll und ganz meine Meinung ist. Ich würde nur gerne wissen, was ihr drüber denkt bzw. Urmeli (tut mir leid ;D )
14.02.2012
Peet hat geschrieben:
"aber es war schon immer mein Traum dorthin zu fliegen und es zu erleben. Die Tiere, die Wildnis einfach alles. Ich war noch nicht dort, aber iwie weiß ich, dass es wundervoll ist und ich dort hin muss."

Erleben, so wie die Menschen es dort tagtäglich erleben und zu hauf sterben, weil es von allem zu wenig gibt? Oder erleben wie ein westlicher Mensch Afrika eben erlebt - Safari etc.

Ich sage ja nicht, dass es nicht ein guter Ansatz ist, wenn die Leute hier in die WWF Jugend kommen und erstmal gucken wollen, was denn so die Anderen hier denken und fühlen, doch fehlt es mir persönlich früher oder später an Tiefgang. Von ihr "angezogen" zu werden ist super, doch dann bitte noch einen Schritt weiter gehen ;)

Bestes Beispiel sind die Leute auf Facebook. Ich like mal den WWF, Greenpeace, die WWF Jugend usw. und fühle mich dann gut. Ich schreibe unter einen Artikel über Wilderei "Die Schweine" und fühle mich gut. Ich teile ein Artikel, kommentiere ein Bild und fühle mich gut. Ist das nicht Heuchlerei, weil man teilweise gar nicht die Dimension wahrnimmt, die hier vorherrscht? Eine Aktion, wie z.B. das Töten eines Tigers, hat immer einen Grund, das beachten die wenigstens.
14.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
@Himbeere:
Deswegen habe ich auch geschrieben, dass das Begreifen und Verstehen eine andere Sache ist. Aber das Bewundern geht auch ohne dort gewesen zu sein :)

@Peet:
Warum sollte es Schwachsinn sein zu sagen man liebt die Natur - die man kennt - nur weil man noch nicht im Regenwald, in der Savanne oder dem Himalaja war?

Kennst du nicht das Gefühl, wenn du etwas siehst, auch wenn es nur ein Bild ist, oder du von etwas hörst und du weißt in dem Moment, dass das etwas ganz bedeutendes ist, dass du verstehen und erleben willst weil es dich bewegt?

Bei mir ist es das Thema Afrika. Ich habe keine Ahnung warum, aber es war schon immer mein Traum dorthin zu fliegen und es zu erleben. Die Tiere, die Wildnis einfach alles. Ich war noch nicht dort, aber iwie weiß ich, dass es wundervoll ist und ich dort hin muss. Ich muss nur ein Bild sehen und schon fange ich an zu träumen und wünsche mir endlich dort zu sein - na ja, hört sich doch ein bissle irre an ;)

Natürlich werden wir niemals verstehen können, was der Regenwald für einen Menschen bedeutet, der diesen als seine Heimat, sein Leben ansieht, weil wir nicht dieser Mensch sind und unter ganz anderen Bedingungen aufwachsen. Aber willst du uns das wirklich vorwerfen?
Was man natürlich vorwerfen kann, ist dass wir Verzichte von anderen Bevölkerungen fordern ohne bereit zu sein, auf unseren Luxus verzichten zu wollen!

Was bitte nicht vergessen werden darf, ist dass wir hier von der WWF-JUGEND sprechen. Man kann doch ernsthaft Jugendlichen - oder sogar noch jünger :) - vorwerfen, dass sie Dinge noch nicht in einem Kontext sehen, der selbst für viele Erwachsene nicht erkennbar ist, weil sie nie gelernt haben ihr eigenes Handeln und die Konsequenzen des Handels zu hinterfragen oder einfach kein Interesse daran haben.

Wenn wir bereits unsere hier vorhandene Natur "lieben" und uns von ihr angezogen fühlen, heißt das noch lange nicht, dass wir nicht in der Lage wären, diese "Gefühle" auf weitere Gebiete zu erstrecken und unseren Horizont zu erweitern.
Wer sagt denn bitte, dass die Verbundenheit nicht mit jedem weiteren Wissen und Verstehen wächst? Also jetzt quasi ein kleines Gefühl ist, dass mit jeder Erfahrung etc. wächst. Das ist weder Schwachsinn noch Heuchelei.

Wo ich dir recht geben muss, ist dass es zu viele Heuchler gibt. Es gibt einen super Spruch: "Wer sagt er liebt Tiere und isst Fleich ist genauso pervers, wie ein Kinderschäder der sagt er liebt Kinder" (jetzt hier bitte keine Diskussion über Vegetarismus aufmachen!! das sollte nur als Beispiel dienen!!!)
Im Prinzip also, wer sagt er liebt die Natur und will unser Klima retten, lässt sich dann aber überall mit dem Auto hinfahren und zeigt nur mit dem Finger auf andere, anstatt selbst zu handeln, der sollte in der Tat einfach nur die Klappe halten :)

Und das "Streiten" gehört tatsächlich zu einer guten Diskussion :)

@MJ1499:
Es muss nicht unbedingt einen Sinn geben. Aber der Mensch glaubt, dass es einen Sinn gibt. Deswegen wird er ewig danach weitersuchen. Vll gibt es einen, vll nicht. Ich fände es schon interessant zu wissen, ob es einen gibt, oder nicht :)

Der Mensch im allgemeinen sieht sich nicht mehr als Tier und Teil des Ganzen. Also wird er sich niemals damit abfinden, eine Existenz wie ein Tier zu führen. Wir müssen etwas besseres sein, also brauchen wir einen Sinn.
14.02.2012
MJ1499 hat geschrieben:
Warum muss es einen Sinn geben? Warum muss es immer ein Ziel hinter all den Irrungen und Wirrungen geben? Es gibt viele Tiere, die auf dieser Welt leben. Haben die auch alle ein Zielaußer zu überleben? Gibt es in deren Leben auch einen Sinn, der ihr Handeln und Wirken beeinflusst? Ich denke, dass dies erst einmal die wichtigeren Fragen sind. Ich würde nämlich nicht den Fehler begehen und den Menschen von allen anderen Lebewesen groß unterscheiden.

Und jetzt zum SInn des Lebens bezogen auf Tiere: Soweit ich weiß leben Tiere dafür, ihre Art zu erhalten, und zu verhindern, dass ihr Lebensumfeld zerstört wird. Damit sollten das also auch unsere Ziele sein.

Aber was ist mit Liebe, mit Erfolg und anderem werden jetzt viele von euch sagen. Das sind nicht unbedingt Kategorien, die im Leben der Tiere fehlen. Auch Tiere nehmen sich eine Partnerin, die sie im Leben begleiten (zumindest manche) und andere wollen sich an die Spitze eines Rudels setzen. Mehr macht unser Leben auch nicht aus. Sprich: wir haben die gleichen Kategorien wie Tiere und sind weder besser noch schlechter als sie.
13.02.2012
Peet hat geschrieben:
@Urmeli: Was mich an der ganzen Diskussion stört ist die Tatsache, das viele sich naturverbunden fühlen, der WWF Jugend beitreten aber selber kaum wissen, was "naturverbunden" überhaupt bedeutet.

Warum holzt der Einzelne bewohner in Indonesien seinen Wald ab? Weil er Geld dafür bekommt, weil er überleben will und muss, weil er vergessen hat, wie es ohne "Zivilisation" geht. Er will die gleichen Vorzüge haben wie wir, ggf. auch die gleichen Probleme - und wir haben größtenteils nur Wohlstandssorgen.

Studiere ich das, oder doch lieber das? Gehe ich dahin oder dahin oder esse ich heute nur Salat oder doch lieber Kartoffelpuffer? Sorgen, die in den betroffenen Gebieten die Menschen nicht haben, sondern deutlich schlimmere. Natürlich zerstören diese Menschen die eigene Grundlage und beeinflussen so mittlerweile auch die Welt (Klima, Artensterben etc.). Aber es kommt mir fast heuchlerisch rüber, wenn jemand schreibt, er liebt die Natur mit all ihren Facetten.

Die Problematik die ich hier sehe ist, um mal deinen Punkt aufzugreifen, dass wir die Abholzung der Regenwälder fordern und somit den Menschen vor Ort die Chance verwehren, so zu werden wie wir. Ob das sinnvoll ist oder nicht, sei dahin gestellt. Ich persönlich finde dies natürlich nicht, aber es ist in meinen Augen immer ein schwieriger Grad zu sagen - ich liebe die Natur, war selber noch nie dort und forder andere Menschen auf, sich nicht verändern zu dürfen.

Respekt vor der Natur zu haben ist gut und wichtig, so können wir sie auch wieder zu uns zurück lassen, aber zu erzählen man liebe die Natur, weil man gerne in einen Wald geht, wo außer einem herabfallenden Ast nichts gefährlich ist, ist fast schon schwachsinn.

Sry an alle, falls ich hier provokant rüber komme - aber das ist absicht und macht auch mal Spaß in so einer tollen Diskussion! ;)
13.02.2012
Himbeere hat geschrieben:
@Urmeli Du hast einerseits sicher recht, aber wenn man etw. mit dem Kopf verstanden hat, ist das anders als wenn man es erlebt hat. Ich bin überzeugt davon, dass wir nur dann wirklich etw. begreifen, wenn wir erfahren wie etw. ist. So kann ich verstehen das Schnee gefrorenes, weiches Wasser ist, aber ich weiß es erst wirklich wenn ich ihn tatsächlich gesehen, geschemeckt und berührt habe.
13.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
@Peet:

Müssen wir in der Wildnis gewesen sein um sie zu schätzen und zu bewundern? Vll wollen wir sie deshalb erhalten, weil wir noch nicht dort waren und noch nicht das spüren konnten, was sie uns vermitteln und zeigen kann.

Ich für meinen Teil denke nicht, dass ich dort gewesen sein muss, um sie retten zu wollen. Zu begreifen ist eine andere Sache.

Es ist natürlich schade, dass wir hier mit der wahren Wildnis nicht mehr wirklich viel anfangen können und ich bin mir sicher, dass ich mich nach 5 Minuten im Regenwald verirrt hätte und nach 10 Minuten den Hals gebrochen :)
Aber warum sollte ich deswegen nicht "wissen", dass dieser Regenwald wichtig für mich und Rest der Welt ist?

Vielleicht ist weniger schlecht manchmal doch richtig gut. Eine gute Absicht oder eine gute Tat beginnt mit deiner Einstellung und deiner Moral.

Und gerade weil ich mir sehr sicher bin, dass die Natur mich innerhalb kürzester Zeit geschafft hätte, habe ich nur noch mehr Respekt vor ihr.
13.02.2012
Himbeere hat geschrieben:
Unter dem Bereicht steht ja inzwischen schon einige "weitere Berichte"... ;-)

Also ich denke das "Sinn" genauso wie "gut" und "böse" vom Menschen erfunden ist. Wieso sollte es einen Sinn geben? Warum wollen wir eigentliche einen haben?

Ich denke, dass alles miteinander in Verbindung steht, alles aus Energie besteht und fließt.
Es gibt Menschen, die eine Nahtoderfahrung hatten und es kommt in deren Erzählungen immer ein helles Licht vor und in dem hellen Licht ist Liebe.
Auch Menschen, die man allgemein als erleuchtet bezeichnet erreichen einen solchen Zustand - eine andere Bewusstseinsebene, in der beschreiben sie auch häufig, dass alles nur eine Illusion ist und nicht wirklich. Sie sagen, nur die Liebe sei wirklich.
In diesem Zustand ist man mit allem in Liebe verbunden.

Wenn alle erleuchtet wären, würde jede Handlung aus Liebe geschehen... - Zeit zum Medietieren! :-D
13.02.2012
Jayfeather hat geschrieben:
Toller bericht :)
Hat mich zum Nachdenken angeregt :)

Z.B. das wir menschen immer alles begründen müssen. Da hab ich mich schon vorher immer gefragt: Wozu? Können wir die sachen nicht einfach hinnehmen wie sie ist? Nur weil eine HUmmel fliegen kann müssen wir sie doch nicht auseinandernehmen und dieser fähigkeit auf den grund gehen. Genauso ist es mit den ganzn atomen und so. Wenn wir einfach hinnehmen würden, das manche stoffe verbiegbar sind und andere nicht, oder dass sie mit bestimmten stoffen reagieren würden wir uns eine menge unterricht paren :D

Ich glaube wir menschen würden eigentlich ins Öosystem passen. Als ein natürlicher Jäger der die überpopulation mancher arten verhindert und anderen wiederum als nahrung dient. Aber wir sind eben aus unserer rolle "hinausgewachsen" und zerstören jetzt desswegen unseren eigenen Lebensraum.

Natürlich gibt es auch so tolle Menschen wie hier, die sich für den Schutz unsers Planeten einsetzen ;)
13.02.2012
Jutta hat geschrieben:
Das Leben auf der Erde ist in ständigem Wandel. Viel ist geschen.. und viel wird noch geschehen. Wir erleben nur einen klitzekleinen Teil dieser Entwicklung, wenn man unser Wissen über die Geschichte hinzuzieht, wissen wir über einen etwas größeren Zeitraum bescheid, aber letztendlich gibts es endlose Zeiten worüber wir nicht Bescheid wissen. Und das ist auch gut so. Der Mensch ist von Natur aus extrem wissbegierg, und würde am liebsten alle Rätsel der Erde ergründen, aber muss man denn immer alles wissen?

Seit Menschen auf der Erde leben, sind sie stets von verschiedenen Problemen, Fragen und Erkennissen getrieben. In den letzten Jahrhunderten hat dabei die Frage des Wohlsatnds einen immer höheren Wert eingenommen. Je nach der gesellschaftlichen Stellung, der wirtschaftlichen Lage, der Religion oder dem Land in dem ein Mensch lebt, hat er eine andere Sicht auf die Erde.. Menschen, die auch heute noch in und von der Natur direkt leben haben einen ganz anderen Bezug zu ihr, als wir. Sie kennen die Natur in der sie leben sehr gut, auch wenn sie nie studiert haben und nie ein Lehrbuch in der Hand hatten. Einfach aus Erfahrung und dem Wissen, dass sie über Genrationen angesammelt haben. Wir hingegen müssen alles lernen, da die meisten von uns sehr entfremdet von der Natur leben. Die wenigsten von uns werden ihre Nahrung selbst anbauen oder in einer selbst gebauten Hütte irgendwo in der Natur leben. Wir sind Kinder der Zivilisation und haben somit einen anderen Blick auf die Natur. Sie erscheint uns als etwas schönes, erhaltenswertes. Das wurde uns von klein an so vermittelt - beim Sonntagsspaziergang mit den Eltern, beim Urlaub am Meeer oder in den Bergen, durch das Kinderbuch mit niedlichen Tieren.
Gerade weil unser Leben so losgekoppelt ist von der Natur, haben einige - und darunter zähle ich auch mich - ein starkes Bedürfnis, dieser Entkopplung entgegenzuwirken. Man möchte sich wieder eins fühlen mit der Natur, schließlich bildet sie nach wie vor unsere Lebensgrundlage. Für mich bedeutet Natur zur Ruhe kommen, Kraft schöpfen, den Augenblick genießen, alles um mich herum ganz bewusst wahrnehmen und mich einfach glücklich und frei zu fühlen. Ich kann sehr gut nachampfinden, was Urmeli diesbezüglich geschrieben hat.
Trotzdem würde ich - wie denke ich die meisten unter uns- nicht auf die Zivilisation verzichten wollen. Manchmal freue ich mich ebenso an dem bunten Treiben einer Großstadt, an schönen Bauwerken oder an den vielen kulturellen Möglichkeiten die eine Stadt so bietet. Vielleicht ist es gerade der Gegensatz, der uns fasziniert... Nur was nicht alltäglich, was selten und schön ist, erscheint den Menschen schützenswert.

Wir Menschen machen uns über vieles Gedanken. Nicht zuletzt über die Frage, wie wir die Erde so erhalten können, dass auch zukünftige Generationen ein menschenwürdiges Leben auf ihr führen können.
Die Natur folgt ihren eigenen Gesetzen... wenn die Menscheit von heute auf morgen verschwinden würde, wäre das Leben auf der Erde noch lange nicht zuende. Im Gegenteil, neues Leben würde sich entfalten, würde sich ausbreiten und den Raum heutiger Städte einnehmen. Die Frage ist nur, wie vielfältig die Erde zum Zeitpunkt des Verschwinden des Menschen sein wird...

Mich motiviert vor allem meine eigene Begeisterung für die Natur. Ich möchte, dass auch meine Kinder- und Enkelkinder die Schöheit der Natur erleben können. Auerßdem denke ich, dass wenn der Mensch in der Lage ist, die Natur zu achten, er auch in der Lage ist, andere Menschen zu achten. Deshalb sollten wir weiter für eine lebenswerte Zukuft auf der Erde kämpfen. Und für ein respektvolles Miteinander unter den Menschen verschiedener Nationen und Religionen.
13.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Also der Bericht hat mich ja richtig überrascht! :) Ganz großes Lob an dich!

Ich denke,dass das Leben hier eine Bewährungsprobe ist und das treibt mich an Gutes zu tun und z.B auch hier aktiv zu werden ;)
13.02.2012
regentag hat geschrieben:
Gut, dann gebe ich auch mal meinen Senf dazu :)
Warum gibt es diese schöne Erde, auf der Leben entstehen konnte. Natürlich kann es einfach ein großer Zufall sein, aber ich weiß nicht, irgendwie glaube ich, dass es da einen Sinn gibt und das diese vielfältige Welt irgendwie gewollt ist... und wenn es nur wie bei Schimons Kommentar ein Streben der Teilchen nach Idealen ist. Trotzdem bin ich mir sicher, dass es noch andere Lebewesen irgendwo da draußen im unendlichen Weltall gibt. Aber trotz all des Chaos gibt es doch eine Ordnung in allem. Das ewige Kommen und Gehen zum Beispiel, nicht nur auf Erden sondern auch bei den Planeten und weit entfernten Galaxien.
Wir Menschen sind im Grunde völlig unbedeutend, unser Schicksal könnte uns also in Anbetracht dessen total egal sein. Das ist es aber nicht, und ich denke, dass macht uns aus. Ich glaube nicht an Schicksal oder Vorbestimmung, bin aber sicher, dass wir irgendeinen Zweck hier erfüllen müssen :) Vielleicht klingt das albern, aber der Sinn des Lebens ist, glaube ich, glücklich zu werden und andere glücklich zu machen. Die Welt ein kleines bisschen zu verbessern. Und deshalb sind wir alle hier, oder?
Ich weiß, dass ich privilegiert bin. Wir alle leben in einem reichen Land im Wohlstand, haben ein Dach überm Kopf, Heizungen, sauberes Wasser, Essen im Überfluss und können zur Schule gehen, und ich verstehe nicht, warum ausgerechnet ich hier sitze und nicht irgendwo in Afrika geboren wurde.
Die Menschen sind im Grunde egoistisch. Alles Elend in dieser Welt kommt doch im Grunde nur von Profitgier. Die Ausbeutung der Rohstoffe, die Kriege... alles nur, weil wir lieber an uns selbst als an die Zukunft denken, möglichst viel Geld oder Macht haben wollen. Das muss sich ändern!
13.02.2012
Peet hat geschrieben:
Zitat von dir, Maura: "Den meisten ? und so auch mir - liegt unsere Welt am Herzen. Wir lieben Tiere, Pflanzen und unberührte Wildnis."

Das spannende an diesem Satz ist: Wir lieben die Natur (Pflanzen, Tiere, Wildnis) aber wenn es drauf ankommen würde, könnten wir gar nicht mit ihr umgehen. Viele melden sich hier an, weil sie kleine Wölfe süß finden oder generell Tiere (gerade Hunde, Katzen, die nichts mit der Wildnis zu tun haben) und regen sich über die Abholzung am Regenwald, der Verschmutzung des Wassers, der Meere oder der Luft auf - doch was ich teilweise vermisse, ist eine ehrliche Haltung.

Ich würde wetten die wenigsten waren einmal in ihrem Leben über längere Zeit abseits der so genannten Zivilisation und haben gespürt was es bedeutet, die Wildnis zu verstehen. Wir lesen Artikel über die Zerstörung der Natur, regen uns auf und doch sind wir kaum ein Stück besser.

Wir sind maximal von unseren Absichten besser und achten, wenn überhaupt, auf die Produkte die wir kaufen, doch können wir dann behaupten wir lieben die Natur mit all ihren Facetten? Ich glaube kaum.
Der Kommentar hier soll keineswegs sagen, dass wir alle schlecht sind und kein Stück besser als die Banker oder sonst wer. Doch sollten wir auch mal ehrlich zu uns sein?Wir sind ggf. von der Moral und eben den Absichten besser, spenden im Jahr 36 Euro oder ein wenig mehr, doch das war es auch schon. Wie lange würdest du draußen in der Natur überleben?
13.02.2012
Marcel hat geschrieben:
Wow, das ist eine großartige Initiative! Ein Text, der bewegt, aufrüttelt, genau die richtigen Fragen stellt! Als WWF-Mitarbeiter halte ich mich hier erstmal zurück, denn es geht ja vor allem um die Gedanken, die ihr hier in der Community habt. Aber ich will nur kurz sagen: Danke für diesen großartigen und wirklich starken Text! Ich bin extrem gespannt, was noch für Feedback kommt. Vielen Dank an jeden, der hier seine Gedanken zu diesen Fragen aufschreibt!!!
13.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Ein wirklicher toller Denkanstoß! Danke!!!

Ich denke, dass der Mensch ein Teil des "Großen und Ganzen" ist. Wir müssen verstehen, dass diese Welt nicht für uns oder wegen uns existiert. Wir existieren wegen ihr!

Wir sind ein Bindeglied in einem komplexen Gefüge, dass wir noch nicht vollständig verstanden haben und vll auch niemals verstehen werden. Dass wir es verstehen wollen ist für mich eine logische Schlussfolgerung. Wir sind Teil davon und wollen natürlich wissen, warum und wie es eigentlich funktioniert.
Die Frage nach dem Warum, ist vll die Frage, die die Welt vor noch größeren Unheil bewahrt. Solange wir ewas noch nicht verstanden haben, behandeln wir es mit mehr Respekt, als Dinge, die wir als selbstverständlich betrachten........

In unserem derzeitigen Entwicklungsstand bezweilfe ich allerdings, dass wir den Sinn hinter alledem was wir unsere Welt bezeichnen wirklich verstehen können. Wir sind viel zu sehr mit materiellen Dingen und unserem eigenen kleinen Leben beschäfigt, um wirklich all das vielfältige Leben auf diesem Planeten zu verstehen.

Was mich antreibt ist eigentlich recht simpel: Wenn ich auf einer Wiese, einem Berghang oder sonst wo in der Natur bin, fühle ich mich frei! Auch wenn es sich vll etwas blöd anhört, aber ich habe das Gefühl, dass all meine Sorgen, Probleme usw unbedeutend werden und nur noch das hier und jetzt zählt. Die Farben, die Geräusche, die Tiere, einfach alles was die Natur zu bieten hat. Ich habe dieses Gefühl mal als "pures Glück oder pure Energie" bezeichnet und finde das eigentlich ganz passend :)
Und ich möchte unserem nachfolgenden Generationen ermöglichen auch dieses Gefühl zu erleben.

Und meine Eltern haben mir immer beigebracht, dass man das was einem nicht gehört auch nicht kaputt machen darf.......die Welt gehört uns nicht. Zerstören wir sie, zerstören wir uns.
12.02.2012
Anni09 hat geschrieben:
Wow ein ganz toller Artikel Maura :).

Ich habe mir auch schon sehr oft diese Fragen gestellt.

Was mich antreibt um diesen Planeten ein kleines bisschen besser zu gestalten ist, dass unser Planet in all seiner Vielfalt ein Wunder ist.

Um ehrlich zu sein finde ich dass der Mensch ein seltsames Wesen ist. Es gibt sehr aufrichtige, gute Menschen, aber auch sehr böse und egoistische Menschen. Manchmal verliere ich den Glauben an das Gute im Menschen, doch dann wird man plötzlich positiv überrascht und ändert nun doch wieder seine Meinung. Der Mensch ist einfach sehr unterschiedlich.

Extraterrestrisches Leben fasziniert mich schon seit Ewigkeiten. Meiner Meinung nach wäre es anmaßend zu behaupten, dass wir die einzigen Wesen in der Galaxie sind. Ich frage mich immer, ob wir irgendwann in den Genuss kommen werden fremde, friedliche Wesen hier bei uns begrüßen zu dürfen. Haha das wäre doch der Hammer! :D

Ich bin auch davon überzeugt, dass Tiere Gefühle und ein Bewusstsein haben. Mutterliebe ist etwas, dass der Mensch mit dem Tier gemeinsam hat, da bin ich mir ganz sicher. Auch partnerschaftliche, lebenslange Beziehungen gibt es im Tierreich :D. Einfach wunderschön :)
12.02.2012
Carina hat geschrieben:
Ein schöner Bericht, der viele Fragen aufgreift, über die ich mir auch schon oft Gedanken gemacht habe. Und genau wie du finde ich super wichtig (und interessant!) sich damit auseinander zu setzen, obwohl man auf viele nie eine eindeutige Antwort finden wird.

Wie meine Vorredner schon ganz richtig bemerkt haben, kann man kaum auf alle Fragen eingehen, die du ansprichst, aber ein paar würde ich gerne aufgreifen ;)

Ich weiß nicht, ob Planet Erde der einzige bewohnte Planet in unserem Universum ist, aber ich hoffe nicht! Denn, so albern das klingt, irgendwie finde ich die Vorstellung ein bisschen gruselig, dass wir so völlig allein durch das große, dunkle Weltall trudeln sollen... Und irgendwann wird auch hier kein Leben mehr möglich sein (denn früher oder später wird es sicher dazu kommen) und dann soll überhaupt kein Leben mehr da sein? Da gefällt mir der Gedanke eher, dass es noch viel mehr Leben im All gibt, wenn auch wahrscheinlich völlig verschieden von dem, das wir kennen.

Was ist der Sinn? Manchmal kommt mir unser Dasein ziemlich sinnlos vor, um ehrlich zu sein. Wir Menschen leben und sterben, führen Kriege, entwickeln Atombomben, forschen, fragen, philosophieren ... aber letztendlich wird es irgendwann mit der Menschheit zuende gehen - spätestens wenn unsere Sonne zur Roten Riesin wird - und dann werden wir nicht mehr zurücklassen als ein bisschen Weltraumschrott und einen mehr oder weniger zugrunde gerichteten Planeten. (Es sei denn wir sind dann schon so weit, auf andere Planeten überzusiedeln, aber das ist ein anderes Thema...)
Doch ich bemühe mich eigentlich, nicht so pessimistisch zu denken ;). Denn natürlich sucht sich jeder Mensch seinen eigenen Sinn im Leben und das ist gut und richtig so. Ich selbst stelle mir z.B. gerne vor, dass mein Sinn im Leben sein sollte, dazu beizutragen, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Und dabei denke ich vor allem an den Natur- und Umweltschutz, der mir besonders am Herzen liegt...

Wohin führt unser Weg?, fragst du noch. Ich glaube wir leben in einer spannenden Zeit, denn die Menschen beginnen immer mehr zu verstehen, wie viel sie kaputt gemacht haben und wie wichtig es ist, diesen Planeten und seine Natur zu erhalten. Wir stehen gewissermaßen an einer Weggabelung und ich hoffe sehr, dass sich die Menschheit für den richtigen Weg entscheiden wird! Leider bin ich nicht so optimistisch, dass ich voller Zuversicht sagen kann: "Ab jetzt wird alles besser!" Doch noch besteht auf jeden Fall Hoffnung und die ist es, die mich dazu antreibt weiter für die Erhaltung unseres Planeten zu kämpfen =)
12.02.2012
Zerschmetterling hat geschrieben:
Also erstmal: toll geschrieben. Oft ist es mir eher mühsam lange Artikel zu lesen, bei diesem Artikel fiehl es mir leicht!

Wenn Menschen meinen, der einzige mit Lebewesen bewohnte Planet in diesem Universum wäre Planet Erde, dann ist das einfältig!

Wir sehen die Welt nicht wie sie ist - sondern wie WIR sind.

Was treibt mich an? - Wünsche, die Liebe, eine gewisse Neugier.

Menschen haben keinen Einheitsplatz.
Anja liegt gerne in der Sonne, Tom bleibt lieber im Schatten. Andreas fährt immer in die Berge und liebt das Klettern, Luise liegt gerne faul am Strand oder tingelt durch Städte. Juan tanzt und fühlt sich im Tanz wirklich lebendig, Laura sitzt an der Bar und trinkt ein Cocktail.

Die meißten Labradore blühen auf, wenn sie ins geliebte Nass dürfen, meine Motte kann Wasser nicht leiden.
Katzen lieben es zu spielen, der Kater meiner Oma hat das NIE gemacht.
Tiere akzeptieren andere Rassen als eigene Babies und das Neuaufgenommene fühlt sich sichtlich wohl und hat eventuell später auch immer noch am meißten Kontakt zu der Tierart, von der er als Baby aufgenommen wurde.
Tier Mensch und andere Tiere gehören in den Lebenskreis der Natur, haben aber von Mutter Natur weitestgehend freie Platzwahl erhalten.
Ich glaube aber, dass viele Menschen leider ziemlich undankbare Kinder und unangenehme Töchter und Söhne sind.

Jeder hat ein anderes Potential. Jeder sieht einen anderen Sinn und jeder hat die Chance auf ein ganz individuelles Leben.
Aber ich glaube eines ist in allen von uns. Manche leben es, manche haben es bewusst oder unbewusst zugegraben, andere irgendwo verloren.

Die Liebe.
Und die gibt es ja in den unterschiedlichsten Farben/Formen/Größen/Arten.
12.02.2012
Schimon hat geschrieben:
Philosophie... köstlich :) Alle Fragen beantworte ich lieber nicht, zu komplex und zu viel. Ich finde ja momentan die Theorie interessant, die das Leben und alle Organismen sowie Gebilde aus jeglichen kleinsten Teilchen als das Streben dieser (Quarks, Elektronen, Atome, Moleküle etc.) nach optimalen Bedingungen beschreibt. Wer Molekülbindungen bei Proteinen beispielsweise kennt, bemerkt, wie effizient es schon im Mikrokosmos vor sich geht. Die ganzen menschlichen Bestreben, die vielen Fragen, die die Menschen stellen, die Neugierde; alles Konstrukte der spezialisierten, gegliederten und komplex aufgebauten Zellen, die letztendlich wieder ein Produkt der vielen Atome etc. sind.
Leben an sich dürfte somit keine Aufgabe haben. Wie auch? Die milliarden Sterne, die du ansprichst, bestehen aus unglaublich vielen, aber größtenteils denselben Teilchen. Sie haben daher keinen organischen Aufbau, kein Empfinden oder Bewusstsein. Die Erde ist mit ihrer Einzigartigkeit ein sechser im Lotto, wäre unser Universum ein großer Lottoschein.
Irgendwann, durch diverse Prozesse auf der Erde und das ausgewogene Umfeld bestehend aus Mond, Sonne und Atmosphäre schlossen sich die kleinsten Teilchen zu etwas effektiverem zusammen, da es nunmal endlich möglich war. Nach scheinbar ewiger Evolution ergab sich das momentan verrückteste Produkt der Teilchen, perfekt aufeinander abgestimmt, effizient ohne Ende, mit dem Willen, nach vorne zu blicken und immer mehr zu wollen, praktisch das Ziel dieser Teilchen, die alle optimal in Verbindungen befindlich sind, in einem Organismus, der eine für sie sehr gute Existenzgrundlage bietet. So ergeben sich die vielen Fragen nach Sinn, Schicksal, Meinungsverschiedenheiten... dem großen Warum.
Wir haben keinen Sinn und auch die Erde nicht. Warum haben wir hier das gleiche Ziel? Weil unser Umfeld es uns erlaubt. Säße auch nur einer von uns ohne Heim auf der Straße, jahrelang ohne den heutigen Luxus, ohne Motivation und Hoffnung, und davon gibt es mehr als genug auf der Welt, so käme niemand von uns auch nur auf die Idee die Umwelt zu optimieren, die Welt zu verbessern und Tiere zu retten. Klar sind wir zukunftsweisend, aber auch nur wegen des Zufalls, dass unser Gehirn gerade den Fokus darauf legt, durch denselben Zufall wie sich unsere gesamte Grundlage, die wir versuchen zu verbessern, gebildet hat und natürlich aufgrund des Glückes, dass wir haben, in so guten Umfeldern aufgewachsen zu sein.
12.02.2012
Babbuina hat geschrieben:
Erstmal vorab ein wirklich toller Bericht, Gluewuermchen!
Ich denke immer, dass wir eine Aufgabe auf dieser Welt haben und dass es unsere Pflicht ist, die Welt zu erhalten, da sie uns nicht gehört und wir sie schützen sollten, da sie uns das Leben schenkt, sie schenkt uns unseren Lebensraum, unser Dach über dem Kopf, unser Essen auf dem Teller und so vieles mehr und wie dankbar sind wir ?! Wir zerstören einzigartige Lebensräume, die sich in Millionen von jahren entwickelt haben. Die Menschheit ist einfach viel zu egoistisch, weil sie nur an das hier und jetzt denken und nicht an das jetzt, was noch kommen wird. Wir stecken unsere Kinder in eine kaputte,zerstörte Welt, woran wir Schuld sind.
Warum eigentlich denn überhaupt die Welt ausnutzen, wenn man doch in Harmonie mit ihr Leben könnten ?! Warum andere Lebewesen versklaven und quälen ?! Nur weil es leichter ist. Die Liste ist noch so lang und in meinem Kopf geht zu diesem Thema ein reinster Ideensturm los, dass ich gar nicht so schnell alles schreiben kann, da dieses Thema wirklich so umfassend ist. Was treibt uns an ?!
Für meinen teil, möchte ich einfach nur in harmonie mit der Natur leben, sie nicht zerstören und ihre Schönheit erhalten, damit auch die nächste und die übernächste Generation sie noch bewundern kann und nicht den mist ausbaden muss, den unsere und unsere Vorgänger verzapft haben. Die Welt auszubeuten bringt überhaupt nichts, außer wertloses Geld in die Geldbeutel einiger Menschen, die sich, ihre Gattung und ihre Vorfahren in meinen Augen verraten haben.
Login
E-Mail


Passwort


Kostenlos registrieren
Mitglied werden
Könnte dir auch gefallen
420 Kilometer auf dem Longboard für den guten Zweck!
420 Kilometer auf dem Longb...
Wir, das sind Marcel, Jennifer und ich (Pascal), haben es tatsächlich geschafft. Aus e... weiter lesen
Wir sind fast am Ziel unserer Longboardtour!
Wir sind fast am Ziel unser...
Tag 7 der Longboardtour - Zeit für ein Zwischenfazit. So langsam merken wir echte Erm&uum... weiter lesen
TTIP-Demo in sieben Städten! Seid dabei!
TTIP-Demo in sieben Städte...
CETA und TTIP, die Abkommen der EU mit Kanada und den USA, drohen Demokratie und Rechtsstaatlic... weiter lesen
Unsere Longboardtour ist gestartet!
Unsere Longboardtour ist ge...
3...2...1 und los geht’s mit der #OstseeTour! Pascal, Jennifer und ich fahren von Berlin... weiter lesen
Unsere Stimmen für Europas Naturschutz wurden gehört!
Unsere Stimmen für Europas...
Es gibt Grund zu jubeln! Unsere Stimmen für Europas Naturschutz wurden gehört! Dank ... weiter lesen
Deine Ansprechpartner
Marcel
Marcel Gluschak
WWF Jugend Community Manager
zum Profil
Luise
Luise Neßler
WWF Jugend Community Moderatorin
zum Profil
MarcelB
Marcel Brüssow
WWF Jugend Redaktion
zum Profil
Ronja96
Ronja Post
WWF Jugend Aktionsteamer
zum Profil
HannahFee
Hannah Fesseler
hilft dir bei technischen Fragen
zum Profil
AndreaRentschler
Andrea Rentschler
hilft dir bei Fragen zur WWF Jugend Mitgliedschaft
zum Profil
NicoleB
Nicole Barth
hilft dir bei Fragen rund um die WWF Jugend Camps
zum Profil