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© Peter Jelinek / WWF
Tiefbraune Neonazis auf grünem Feld - Wie sich Rechtsradikale als „Umweltschützer“ inszenieren


von JohannesB
25.10.2011
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"Ausländer raus!", "Sozial geht nur national" "Fremde kosten Milliarden" …
Mal ehrlich, was würdest Du von einer Partei halten, die mit derartigen Slogans für sich wirbt? Vermutlich nichts.

Aber "Für den Schutz unserer Heimat" und "Gegen Gentechnik", wie wäre es damit? Klingt doch nicht schlecht, oder? Irgendwie schick. Grün. Und harmlos.

Weil die allermeisten Wähler für plumpe und ausländerfeindliche Propaganda nicht empfänglich sind, haben sich Neonazis etwas Schlaues überlegt: Wie wäre es mit dem "weichen" und bei vielen positiv besetzten Thema Umweltschutz? Vielleicht lassen sich ja so mehr Wähler dafür gewinnen, ihre Stimme im braunen Sumpf versinken zu lassen.

Uns so setzt sich die NPD im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern dafür ein, dass Alleen erhalten bleiben, ruft zu Müllsammelaktionen auf, macht auf Tierrechte aufmerksam und protestiert gegen Gentechnik und Castor-Transporte. Auch in Sachsen meldet sich die rechtsextreme Partei immer wieder zu Wort, wenn es um Umweltbelange geht. Stolz meldet die NPD bezogen auf eine Landwirtschaftsinitiative "voll auf einer Linie" mit Umwelt- und Bauernverbänden zu liegen.

Fast immer begründen die Neonazis ihre Umweltanliegen mit rechtsextremem Gedankengut. Die NPD lehnt gentechnisch veränderte Pflanzen des Monsanto-Konzerns nicht etwa wegen der bestehenden Umweltrisiken ab, sondern weil das Saatgut von einem US-Konzern stammt, und so Deutschland die "Möglichkeit zur ernährungstechnischen Autarkie" genommen werde.

Dass der NPD der Umwelt- und Klimaschutz in Wahrheit völlig egal ist, zeigt auch folgendes Beispiel. Statt extrem klimaschädlichen Kohlestrom generell abzulehnen, setzt die NPD auf deutsche Braunkohle als heimischen Energieträger. Vor der "Abhängigkeit" von anderen Ländern hat der gemeine Neonazi offenbar mehr Angst als vor dem Klimawandel.

Braune Geschichte

Was viele nicht wissen: Die Verknüpfung von Ökologie und (ultra-)rechtem Gedankengut ist nichts Neues. Der Politologe Oliver Geden sieht schon seit dem späten 19. Jahrhundert eine enge Verzahnung zwischen der aufkommenden Ökologie und rassistischem und sozialdarwinistischem Gedankengut. Auch die Umweltbewegung habe, so Geden, tiefbraune Wurzeln.

"Man kann mit einem geschlossenen, rassistischen und braunen Nazi-Weltbild zu 'ur-grünen' Forderungen kommen" pflichtet ihm der Autor und Journalist Toralf Staud bei.

Nicht ohne Stolz verweisen Neonazis gerne darauf, dass das Reichsnaturschutzgesetz der NS-Diktatur bis 1976 Bestand hatte, also noch Jahrzehnte maßgeblich für den Umweltschutz der Bundesrepublik war.

2002 äußerte sich auch der damalige Umweltminister Trittin zu Überschneidungen von Umweltschutz und der nationalsozialistischen Ideologie: "Es gab eine sehr erhebliche ideologische Schnittmenge, es gab zahlreiche Berührungspunkte - und vor allem gab es eigentlich keinen Punkt, an dem Naturschutz und Nationalsozialismus ideologisch grundsätzlich unvereinbar waren. All das mag für einen Naturschützer unangenehm sein - aber es ist die historische Wahrheit."

Mit Springerstiefeln auf dem Biofeld

Doch nicht nur in der Politik versuchen sich die Neonazis ein grünes Standbein aufzubauen. Auch in der Biolandwirtschaft treten sie vermehrt in Erscheinung. So kann es sein, dass man guten Gewissens Bio-Lebensmittel kauft, ohne zu wissen, dass das leckere Bioschwein unter einem rechtsextremen Züchter aufwuchs ("Armes Schwein!" kann man da wohl nur sagen). Nicht die allerbeste Werbung für Bioprodukte und irgendwie kein gutes Gefühl für umweltbewusste Bio-Konsumenten. Das weiß auch Gottfried Marth, Vorstand von Biopark, einem großen Zertifizierer für Bio-Produkte in Mecklenburg-Vorpommern, aber "ich kann nicht Einen aus irgendwelchen nicht ganz handfesten Gründen aus dem Verband ausscheiden. Unsere Aufgabe ist das ökologische Ware zu zertifizieren und ökologische Ware wird zertifiziert wenn da ganz konkrete, sachliche, handfeste Argumente und Tatsachen da sind und gesinnungsmässig kann man das nicht so auf die Waage stellen." Die Biobranche tut sich also schwer mit dem unerwünschten Zulauf von ganz rechts.

Auf rechten Biohöfen finden sich auch eigene Ökozeitschriften wie z.B. "Umwelt und Aktiv". Auf den ersten Blick scheinbar harmlose Lektüre. Doch wer genauer hinsieht findet neben Berichten über tauende Permafrostböden und Rezepten für altgermanischen Met auch einen Artikel über Neophyten. Die von Menschen eingeschleppten Pflanzenarten werden unterschwellig gleichgesetzt mit der Einwanderung von Menschen und so als Bedrohung für die Heimat dargestellt. Unter den Autoren der im bayerischen Traunstein erscheinenden Zeitschrift finden sich führende Rechtsextreme wie etwa der stellvertretende Chef der Bayern-NPD.

Hier ist kein Platz für Nazis

"Umweltschutz als Heimatschutz - es gibt bestimmte Landstriche, in denen so etwas konsensfähig ist, auch in Verbindung mit einer ausländerfeindlichen Position, als Schutz der weißen Rasse. Das sollten wir im Blick behalten!" mahnt Gideon Botsch, Politologe an der Universität Potsdam.

Die Umweltbewegung scheint stark genug, sich den mitmischenden Neonazis zu widersetzen und weiterhin für ihre gute Sache einzustehen. Trotzdem sollten wir alle klar machen: Hier ist kein Platz für Ausländerfeindlichkeit und Rassenhass!

Was meint ihr zu dem Thema? Habt ihr auch schon „grüne Braune“ gesehen? Und würdet ihr Bioprodukte vom Neonazi kaufen?
 

 

Quellen:

http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=5812
http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-muenchen-rechtsextreme-ID1312795545852.xml
http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/kontrovers/kontrovers-beitrag-braune-biobewegung-ID1305038905858.xml
http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/69737.html
http://www.bmu.de/redenarchiv/14_legislaturperiode/trittin/doc/703.php

Bilder:
www.spreadshirt.de
http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/kontrovers/kontrovers-beitrag-braune-biobewegung-ID1305038905858.xml

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Kommentare (29)
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22.11.2011
ElDutsche hat geschrieben:
Damit die Leute dem "rechten" Gedankengut folgen, braucht dieses schon immer einer "wirt" der den "Parasiten" unters Volk mischt. Ein dezeit sehr aktuelles thema wie der Umweltschutz, eiweisst sich für jene Zwecke leider als sehr gut, da viele leute denken das es ja nicht schlecht sein kann etwas dafür zu tun.

Deswegen: Augen auf, und zweimal nachschauen WAS man da gerade wirklich Unterstützt !
22.11.2011
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
18.11.2011
Lukas96 hat geschrieben:
Schlimm! Schlimm Schlimm! Abe rich glaube sogar dass da einige drauf reinfallen werden!:(
04.11.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Und mal wieder bleibt uns nur die Hoffnung. Gut, dass ich da noch einiges von hab. Die Hoffnung wird in der letzten Zeit auf eine starke Probe gestellt.
04.11.2011
JohannesB hat geschrieben:
Ich glaube nicht, dass diese Ökomasche der Neonazis zieht. Vielleicht bei ganz wenigen, aber nicht flächendeckend. Aber wachsam sollten wir da trotzdem bleiben.
04.11.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Freut mich :)
Da habe ich also meine Gedanken mal verständlich rübergebracht ;)

Hoffentlich sehen diese Argumente auch viele andere so und bleiben bei Grün, anstatt zu Braun zu wechseln.
04.11.2011
JohannesB hat geschrieben:
@Urmeli: Nichts zu danken ;) War eine Zusammenfassung, in der ich mich gut wiederfinde :)
04.11.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Danke :)
04.11.2011
JohannesB hat geschrieben:
@Urmeli: Gute Punkte, die Du da anführst. Ich stimm Dir zu :)
04.11.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Mir stellt sich die Frage, wie konsequent Grün sind diese Neonazis?
Nur so "wischi-waschi" damit es gut aussieht, oder meinen sie es wirklich ernst? Ich denke, dass dort mehr Grüner-Schein als Grün-Sein herrscht. Die Fassade muss halt stimmen.

Wenn sie sich für die Umwelt einsetzen wollen habe ich da nichts gegen. Aber ich kann nicht auf der einen Seite sagen, ich gehe zur Anti-Nazi-Demo oder Mahnwache und kaufe dann bei einem mein Bio-Obst.....
Wenn man mich wirklich ernst nehmen will, muss ich meinen Prinzipien treu bleiben. Ich kann nicht auf der einen Seite gegen Nazis sein und sie auf der anderen Seite finanziell unterstützen.

Also wie schon gesagt, solange man die Möglichkeit hat, diese Entscheidung zu umgehen, indem man Bio von Nicht-Nazis oder Nicht-Rechten bezieht, sollte man meiner Meinung nach dabei bleiben.
03.11.2011
JohannesB hat geschrieben:
@Urmeli: Klar, keiner sollte der Umwelt zuliebe NPD wählen. Aber ob man Neonazis gar nicht an den Umweltschutz ranlässt ist doch eine interessante Frage. Verzichtet man aus politischen Gründen auf ihre wie auch immer motivierte "Unterstützung" oder lässt man sich davon nicht stören und freut sich, dass auch die Rechtsextremen ausnahmsweise mal bei Sinnvollem einbringen?! Ich muss ganz ehrlich gestehen: Ich hab keine klare Meinung dazu. Das ist eine heikle Gratwanderung, bei der man sehr genau hinschauen muss wo "harmloser" Bioanbau aufhört und wo rechtsextremistischer Stimmenfang und Propaganda anfangen.
03.11.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Als ob die den Umweltschutz ernst nehmen......es ist eine Schiene, auf der sie bislang noch nicht versucht haben, Leute, die nicht genau aufpassen zu beschwatzen.
Ich glaube nicht, dass es denen wirklich um die Natur oder den Umweltschutz geht. Es ist einfach nur eine Kampange um neue Mitglieder und Wähler zu bekommen.

Es ist peinlich für jeden Umweltschützer, so mit den Neonazis/der NPD in Zusammenhang gebracht zu werden!

Da es genügend nicht-braune Möglichkeiten gibt, etwas für den Umweltschutz zu tun, sollte man die braune Variante defintiv meiden.
03.11.2011
JohannesB hat geschrieben:
Die Frage ist doch, ob die Neonazis das mit dem Umweltengagement wirklich ernst nehmen oder sich dadurch nur profilieren wollen. Und am Ernstnehmen hab ich schon ziemliche Zweifel. Dann stellt sich noch die Frage, ob man sich an diesen braunen Hintergedanken stört oder sich denkt, Hauptsache ein bisschen Umweltschutz, egal von wem und warum.
01.11.2011
seastar hat geschrieben:
Danke für den Bericht.Ich hatte noch nie was von grünen Braunen gehört.Also: Ich bim total gegen Diskriminierung und finde dieses Gedankengut total bescheuert. Aber... ich finde es gut dass die Braunen was für den Umweltschutz tun. Dann tun die wenigstens ETWAS sinnvolles. Dass mit dem armen Schwein finde ich also nicht so ganz richtig. Ich meine: Besser auf einem Biohof von einem Nazi leben, als eingesperrt in der Massentierhaltung ein nicht lebenswertes Dasein (Leben kann man nicht sagen) zu haben. Ich finde also Oekojule hat recht. Aber natürlich hat auch BackToNature recht damit, dass wir alle zusammen die GANZE Welt retten müssen und das mit der Kohle find ich auch nicht gut. Irgendwie ist das aber auch wirklich widersprüchlich: Wenn die Welt untergeht wegen dem Klimawandel, geht Deutschland doch auch unter. Das liegt ja schließlich auf der Welt. Übrigens würde ich Bioprodukte, von denen ich weiß, dass sie von Nazis stammen eher nicht kaufen (obwohl die natürlich auch irgendwo von leben müssen). Deswegen finde ich die Idee von JohannesB auch richtig gut.
P.S. @ Cassia: Wenn du keine Braunen in deiner Stadt haben willst, diskriminierst du dann nicht die Nazis? Bist du nicht auch nicht besser ?
28.10.2011
BackToNature hat geschrieben:
@erbeersahnetoertchen: Kommt immer darauf an was alles als Mensch zählt. Ich wurde auch schon von Neonazis angepöbelt. (eine dunkelhäutige Freundin war dabei) und ich kann nur sagen in diesem Momenten waren das keine Menschen... Und eine vertretbare Meinung hatte die auch nicht!
Und ob sich effektiver Umweltschutz auf deutsch Braunkohle stützen sollte ist echt fragwürdig ( s. Oben im Text. ) Ich möchte wirklich keine Produkte von Rechten kaufen, aber ich denke das kommt nicht nur im Bereich "Bio" vor sondern auch in allen anderen Branchen.
27.10.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Ich hab irgendwie hierzu eine geteilte Meinung, denn einerseits kann ich gut dem Text nachvollziehen doch auf der anderen Seite, es gibt auch unter den rechten, Leute die sich für den Umweltschutz einsetzen, es sind keine anderen Menschen als wir, sie haben eine andere Meinung aber das soll sie nicht daran hindern auch etwas für die Umwelt zutun!
27.10.2011
Vegan21 hat geschrieben:
Wenn ich aus zuverlässigen Quellen gesteckt bekommen würde das die Kartoffeln etc. von einem Nazi stammen würde ich lieber nichts essen als diese leute mit meinem geld zu unterstützen .....und außerdem versteh ich nicht was das bringen soll wenn die auf öko machen...ich mein die NPD versucht so vieles und scheitert ..zum Glück!! ... ein beispeil dafür war ja das mit dem mindestlohn ..klar das befürworten... viele aber 8,80 im sinne der 88 ist schon irgendwie etwas arm nicht wahr??
27.10.2011
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Ja, natürlich will das keiner haben - aber ich gebe auch Oekojule recht. Und wer weiß, ob alle Bioproduzenten wirklich gute Menschen sind - da sind sicher auch einige bei, die widersprüchliche Lebensweisen haben...was an der Sache an sich erstmal nichts ändert.
Genauso würde ich nicht hasserfüllt über Nazis herziehen. Ihre Weltanschauung ist zwar ziemlich verkehrt, was aber nicht zwangsläufig bedeutet personifizierte Dämonen herumlaufen zu haben. Würde da nicht so kategorisch denken, vor allem da man grenzwertige Leute nicht mit ihren eignen Waffen schlagen kann: Ausgrenzung....ist was knifflig das Thema, wird aber sicherlich auch niemals wirklich eklatant werden. Ein paar "schwarze Schafe" muss man da wohl leider in Kauf nehmen. Trotzdem interessant, das zu wissen. Danke Johannes!
26.10.2011
JohannesB hat geschrieben:
@Oekojule: Du hast natürlich Recht, das Wohlergehen der Tiere ist sehr wichtig und sollte bei der Bioviehhaltung an erster Stelle stehen.
Aber viele Käufer von Bioprodukten möchten mit ihrem Einkauf bestimmt keine Neonazis unterstützen. Bio ist Bio, das mag sein. Aber beim Neonazi möchte ich trotzdem nicht kaufen. Jemand mit einer derart verblödeten und stumpfen Ideologie hat mein Geld nicht verdient.
26.10.2011
Oekojule hat geschrieben:
Ich glaube nicht, dass jemand die NPD wählt, nur weil sie jetzt diese Slogans an den Tag legen. Da müssten sie schon ihren Namen ändern. Jeder weiß was sich hinter der NPD verbirgt. Nagut, es laufen viele Geistlose rum... Dass auch rechtsratikale Biolandbau betreiben können, würde ich hier aber nicht so an die große Glocke hängen. Es ist doch wichtig, dass es den Tieren gut geht und die Richtlinien der EG-Ökoverordnung muss schließlich jeder einhalten. Etwas widersprüchlich ist das Ganze schon, da habt ihr natürlich Recht.
26.10.2011
gelöschter User hat geschrieben:
@JohannesB: Das "Nazi-Frei"-Siegel ist eine super Idee :) Sollte man mal den Behörden vorschlagen :D
25.10.2011
Meatala hat geschrieben:
*dir die Hand schüttel* Danke, Danke für diesen Artikel!
Verdammt, das hat not getan!

Sind die Rechten jetzt völlig auf den Kopf gefallen?
Ich will die nicht in meinem Fernsehprogramm, ich will solche Leute nicht in meiner Stadt, nicht in meiner Regierung und noch viel weniger will ich sie in meinem Essen! Oder in einem solchen Thema!

Die haben doch alle nen Schuss und den Leuten, die sich davon täuschen lassen, denen sollte man so lange ohrfeigen dürfen, bis sich Besserung einstellt!
25.10.2011
Juliaaa hat geschrieben:
Wie hinterhältig :D Von solchen Menschen möchte ich überhaupt rein gar nichts kaufen. Die Denkwesie, die diese Leute vertreten kann und möchte ich einfach überhaupt nicht verstehen.
25.10.2011
regentag hat geschrieben:
Ein total interessanter Bericht. Davon hab ich noch nie was gehört und es ist irgendwie beängstigend... Nationalsozialismus ist falsch, egal ob die sich auch noch für Umweltschutz einsetzen (egal aus welchem Grund) oder nicht.
25.10.2011
JohannesB hat geschrieben:
Vielleicht gibt's ja bald ein Siegel, das den Bioprodukten "Nazi-Freiheit" bescheinigt ;)
25.10.2011
Lars0220 hat geschrieben:
Ich tät keine bioprodukte von neonazis kaufen und guter und interessanter bericht
25.10.2011
BackToNature hat geschrieben:
Habe ich auch schon von gehört. Einfach entsetzlich wo Neonazis überall mitmischen. Ich hoffe einfach, dass ich noch keine Bioprodukte eines rechten Bauern gegessen habe. Aber wer weiß das schon. Ich jedenfalls bin gegen braun und für grün!
Schließlich ist es nicht grün, in Deutschland angeblich was für die Umwelt zu tun und gleichzeit Das Ausland verachten. Nur gemeinsam gibt es eine Rettung für diesen Planeten.
25.10.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Braun hat nichts mit Grün zu tun.
Ein Umweltschützer hat weiterhin die Menschenrechte zu achten und weiß, dass man die Gefahren des Klimawandels nur gemeinsam lösen kann. Wer die Umwelt oder Tiere schützen will, will auch die Menschen schützen - manchmal auch vor sich selbst.

Da bleibt nur zu hoffen, dass niemand auf diese Propaganda reinfällt!

Bio von einem Nazihof?? Niemals! Eher bau ich mein eigenes Gemüse an.
25.10.2011
Peet hat geschrieben:
War mir soweit bekannt und ich hoffe einfach, doch ich habe irgendwie das Gefühl, innerhalb der Politik oder der Öffentlichkeit wird dieses Thema verschwiegen oder eben nicht beachtet. Danke für den Bericht, ich finde das Thema unheimlich wichtig und hoffe einfach, dass sich jeder hier mal seine Gedanken darüber macht! PS: Ob ich Bioprodukte von Neonazis kaufen würde? Wenn ich ganz genau wüsste, dass es von einem Neonazi ist, nein.
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