Durchstarten für unsere Erde!


Uuuund


Action!


© Peter Jelinek / WWF
'Prima Klima?!' - Drei Projekttage rund ums Klima!


von midori
26.04.2015
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"Da wir die nächsten drei Tage miteinander verbringen werden, würde ich natürlich gern mehr über euch erfahren. Vor allem eure Namen! Und damit es mehr Spaß macht und einprägsamer ist, denkt sich jeder dazu noch ein Tier aus, das ebenfalls mit dem Anfangsbuchstaben seines eigenen Namens beginnt! Ich bin also die Uhu Ulrike!"

Derart tierisch beginnt der erste unserer drei Projekttage an meiner ehemaligen Schule, dem Gymnasium Stadtroda. Neben Niklas Nilpferd, Theo Tiger und Jessi Jaguar besuchen weitere 21 Kinder und Jugendliche von der 6. bis zur 12.Klasse unser Projekt 'Prima Klima?!'. Ich bin positiv überrascht - auch andere Projekte versprachen spannend zu werden und dennoch haben sich so viele Kinder dazu entschieden, mehr über das Thema Klima erfahren zu wollen. Pralinen, Schattentheater und Tanzkurse sind eben doch nicht alles! ;)

Wir alle wissen, dass der Klimawandel eine sehr komplexe Problematik ist. Wir könnten also Stift und Zettel rausholen und uns theoretisch anschauen, wie der Treibhauseffekt funktioniert. Oder aber, wir bringen ein bisschen Spaß und Spannung in die Sache und basteln uns eine Sonnenfingerheizung!


Die Anleitung ist kinderleicht. Probiert es doch auch mal aus!


Die Jungs mit ihrer selbstgebastelten Sonnenfingerheizung!


Auch den Mädels wird langsam warm am Finger.

Natürlich müssen wir dieses Experiment noch einmal genauer besprechen. Am Whiteboard zeichnen wir gemeinsam den Treibhauseffekt nach. Klar, alle haben den Begriff schon einmal gehört. Treibhaus - Ist das nicht das gleiche, wie ein Gewächshaus? Wird es da drinnen nicht so richtig schön warm, wenn die Sonne durch das Glas scheint? Wie hängt das wohl mit dem Klimawandel zusammen? Das weiß keiner so richtig. Mit ein bisschen Sonneneinstrahlung und Treibhausgasen ist es aber schnell erklärt.

Nun steht natürlich die Frage im Raum, woher all diese Treibhausgase wie Methan, Kohlendioxid, Fluorkohlenwasserstoffe, Methan usw. kommen. Wir tragen die Ideen zusammen und stellen dabei fest, dass der Großteil durch Energiegewinnung, Industrie und Landwirtschaft bzw. Landnutzung zustande kommt.

Aber welche Auswirkungen hat das eigentlich? Auch hier wirds wieder praktisch! Wir haben zwei große Vasen vorbereitet, in denen sich auch Steine befinden. Die Jungs dürfen die Vasen mit Wasser befüllen. Da eine Vase die Antarktis darstellt, schauen die Steine oben aus dem Wasser heraus - sie bilden die Landfläche. Dann dürfen die Jungs mit einem Stift den Wasserstand markieren und nun Eiswürfel dazugeben. Bei der Antarktis legen wir die Eiswürfel auf den Stein, also die Landfläche. Bei der anderen Vase, der Arktis, werden sie direkt ins Wasser gegeben. Und nun heißt es warten...


Voilá, die Eiswürfel sind geschmolzen.

Das Ergebnis der Experiments ist recht eindeutig. Der Wasserstand im Glas der Antarktis ist eindrucksvoll gestiegen und vom Stein sieht man nur noch einen kleinen Zipfel. Der Wasserspiegel in der Arktis befindet sich nach wie vor auf gleicher Höhe. Aber wieso? Es wird gerätselt. Wisst ihr es?

Dass der Klimawandel eine Auswirkung auf den Meeresspiegel hat, haben wir nun also ganz praktisch erfahren. Aber wie steht es mit anderen Konsequenzen? Dazu schauen wir uns ein kurzes Video an. Es erklärt anschaulich, wie es um die Erde steht und dass wir dringend den bevorstehenden Kipppunkt vermeiden müssen, um unser Klima zu retten.

Aber trotzdem... Klimawandel - das passiert doch immer nur ganz weit weg. Uns betrifft das doch nicht! Der Meinung sind zunächst auch die Schüler. Aber dann drücke ich ihnen verschiedene Kärtchen mit Nachrichtenschnippseln in die Hand. Sie lesen Titel und Ereignisse laut vor: 'Dürreperiode - Venezuela schaltet alle zwei Tage den Strom ab', 'Pakistan - diese Flut ist schlimmer als der Tsunami', 'Orkantief Xynthia tobt über Deutschland', ... . Die Kinder befestigen ihre Nachrichten, entsprechend dem jeweiligen Ort des Geschehens, an der Weltkarte. Und was stellen wir dann mit Erstaunen fest? Auf jedem Kontinent wird das Wetter extremer und die Ereignisse unvorhersehbarer. Das Phänomen Klimawandel betrifft uns alle - egal, wo wir auf der Welt leben.


Die Auswirkungen des Klimawandels sind weltweit spürbar.

Aber nicht nur wir Menschen sind betroffen. Auch Tiere und Lebensräume verschwinden durch die Erderwärmung, Wetterlagen werden extremer. Mit diesen Auswirkungen beschäftigen sich die Schüler in einer kreativen Gruppenarbeit. Ihre Ergebnisse sollen sie verbildlichen!


Die Mädels recherchieren, wie der Klimawandel verschiedene Tierarten beeinflusst.


Hier entsteht gerade eine Bilderfolge zum Thema Auswirkungen des Klimawandels auf die Menschheit.

Unser nächstes großes Thema: Klimagerechtigkeit! Und wie könnte man solch ein kompliziertes Problem besser verdeutlichen, als mit einem Spiel? Überall im Raum verteilt, hängen Zettel. Darauf jeweils zu lesen: Ozeanien, Europa, Nordamerika, Südamerika, Afrika und Asien. Die Aufgabe an die Schüler: Ihr stellt die komplette Weltbevölkerung dar. Verteilt euch auf die Kontinente! Es entsteht ein kurzes Gerangel - dann wähnt sich jeder am richtigen Platz. Bei Ozeanien stehen zwei Schüler, aber die muss ich abziehen, denn bei unserer kleinen Anzahl fällt Ozeanien gar nicht ins Gewicht. In Asien müssten derweil 15 Personen stehen, immerhin 9 haben sich eingefunden. Es müssen also doch noch einige von Nordamerika hinüberwandern, denn dort wird einer allein sein. Schon bei diesem ersten Schritt staunen die Schüler nicht schlecht.

Die nächste Aufgabe ist auch nicht weniger kniffelig. Es gibt 24 Stühle, einer für jeden Schüler. Die Stühle stellen den Reichtum unserer Welt dar (BIP). Wie könnte der wohl verteilt sein? Die Stühle werden hin- und her verrutscht, dann bitte ich die Kinder und Jugendlichen, sich ihrem Kontinent entsprechend zu setzen. Halb Asien bekommt natürlich keinen Sitzplatz, während der einzige Nordamerikaner sieben Stühle sein eigen nennt. Die ersten empören sich über diese Ungerechtigkeit!


Ob die Stühle schon richtig stehen? Es wird noch überlegt und verschoben..

Umso mehr verwundert sie das nächste Ergebnis. Es geht um Energieverbrauch. Ganz klar! Derjenige, der am meisten Geld hat, verbraucht auch am meisten Energie. Und der bekommt auch die meisten Äpfel. Zwischen Nordamerika und Asien sind sie ziemlich gleich verteilt, Europa gönnen die Schüler immerhin sechs Äpfel. Und damit liegen sie richtig! Aber zur großen Überraschung liegt der höchste Energieverbrauch bei Asien. Zehn Äpfel! Die drei Schüler von Afrika und die zwei Schüler aus Südamerika müssen sich dagegen jeweils einen Apfel teilen.

Kommen wir jetzt zum spannendsten Punkt - den Treibhausgasemissionen pro Kopf! Die Schüler sind sich sicher - nun haben sie den Dreh raus. Wenn Asien am meisten Energie verbraucht, müssen sie auch die höchsten Emissionen haben. 19 Schüler versammeln sich rund um den Kontinent. Als ich ihre Aufstellung korrigiere, wollen sie es gar nicht glauben! Lediglich einen Luftballon bekommt Asien zugeteilt. Die größten Verursacher von Treibhausgasen sind dagegen Nordamerika und Ozeanien mit jeweils neun Luftballons! Auch Europa hat immerhin vier davon, Afrika ist der einzige Kontinent ohne bunten Ballon.


Was die Emissionen anbelangt, haben Nordamerika und Ozeanien die Nase bzw. den Luftballon eindeutig vorn!

Wir beenden das Spiel und fassen die Beobachtungen zusammen. Die Schüler erkennen - die Länder mit der kleinsten Bevölkerung und dem meisten Geld stoßen auch die meisten Treibhausgase aus und tragen damit zum Klimawandel bei. Echt ganz schön unfair! Aber auch wir als Europäer zählen zu diesem Teil der Bevölkerung. Ich erzähle den Jungen und Mädchen, dass sie als Deutsche pro Jahr 11 Tonnen Treibhausgase verursachen. Und das, obwohl 2 Tonnen eigentlich gerecht wären. Bestürzte Gesichter. Deshalb wollen wir nun einen Blick darauf werfen, wie wir selbst das Klima am besten schützen können.

Die Schüler bilden wieder Gruppen und bekommen einen Flyer vom WWF, mit 20 Klimaschutztipps für überall und jeden Tag. Nun sollen sie überlegen, wie sie die Tipps in einem Rollenspiel umsetzen. Nach reiflicher Überlegung und Probe spielt jede Gruppe ihre Tipps vor. Von 'Deckel auf den Topf' über 'Standby Modus ausschalten' bishin zu 'Reifendruck beim Auto kontrollieren' ist alles dabei und sorgt für heiteres Gelächter und schöne Erinnerungen, die hoffentlich im Gedächtnis bleiben.


20 Klimatipps für Zuhause und unterwegs!

Nachdem wir die Theorie am ersten Tag recht spielerisch gemeistert haben, beginnen wir den zweiten Tag dafür mit einem köstlichen Frühstück. Aber nicht irgendein Frühstück, nein! Wir machen ein Klimafrühstück! Auf unserem Buffett befinden sich nicht nur verschiedenste Lebensmittel, sondern auch Produktkärtchen, die den Namen des Lebensmittels und seltsame Bildchen zeigen. Aber dazu später, erstmal wird gegessen. Duftende Brötchen, süße Marmelade, klebriger Honig, köstliche Erdbeeren, knackige Äpfel, exotische Ananas, frische Milch - die Schüler wissen gar nicht, wo sie zuerst anfangen sollen zu schlemmen. Hauptsache ist, sie merken sich die Produkte, die sie verspeist haben!


So schnell kanns gehen - der Korb mit den Biobrötchen ist schon fast leer!


Das Produktkärtchen zeigt uns die Bewertung verschiedener Kriterien. Bei der Alnatura Milch etwa das Plus für die ökologische Anbauweise, das Minus jedoch für ein tierisches Produkt.


Ordentlich aufgetischt!

Denn nachdem sie alles verputzt haben, bekommen sie von mir einen Auswertungsbogen in die Hand gedrückt. Dort finden sich für jedes Lebensmittel auf unserem Buffett verschiedene Kriterien, die entweder positiv oder negativ bewertet sind. Die Schüler sollen nun Bilanz ziehen. Beim Großteil überwiegt das positive Ergebnisse, einige schneiden aber sehr schlecht und mit vielen Minuspunkten ab. Wir werfen einen genaueren Blick auf die Kriterien. Verpackung, Anbauart, Transport, Saisonalität, tierisch oder pflanzlich. Kein Wunder, dass da einiges an Minuspunkten zusammenkommen kann. Damit die Schüler besser verstehen, was es damit auf sich hat, bilden wir wieder Arbeitsgruppen zu jedem Thema.

Die erste Gruppe befasst sich mit dem Thema Verpackung und baut aus dem Verpackungsmüll unseres Frühstücks einen Klimazug. Stellt euch vor. Alle Deutschen werfen in einem Jahr etwa 22 Millionen Tonnen Müll weg. Würde man diesen auf Eisenbahnwaggons laden, die jeweils 22 Tonnen fassen können, so hätte der Zug eine Million Waggons. Bei einer Waggonlänge von 10 Meter wäre der Zug 10 Millionen Meter lang, das sind 10.000km. Kurzum: er würde in Berlin anfangen und in Hongkong enden. Diese enorme Strecke stellen die Schüler mit einem Faden an der Weltkarte dar und staunen nicht schlecht...  Außerdem verfolgen sie den Recyclingweg von Glas- und Plastikflaschen und in der großen Runde stellen wir fest, dass Glasflaschen für das Klima eindeutig besser sind!


Unser Verpackungszug - sogar mit Licht und Rädern! Im zweiten Waggon befinden sich Demonstranten, die gegen den ganzen Müll protestieren!

Die zweite Gruppe beschäftigt sich mit dem Thema Transport und verfolgt den Weg aller Bestandteile eines 150g Erdbeerjogurts. Von den polnischen Erdbeeren mal abgesehen, kommt da einiges an Kilometern zusammen. Etiketten müssen gedruckt, Becher hergestellt, Milch rangefahren und Zucker beschafft werden. All diese Bestandteile legen zusammen eine Strecke von über 9.000km zurück! Unglaublich, oder?


Letztendlich treffen alle Teile des Jogurts in Stuttgart zusammen - mit 9.000km im Gepäck!

Die dritte Gruppe beschäftigt sich mit dem ökologischen Anbau, vergleicht verschiedene Siegel und wirft einen Blick auf unser Buffett, um herauszufinden, welche unserer Lebensmittel aus biologischem Anbau stammen. Außerdem lauschen sie einem Radiobeitrag und berichten uns dann von den verschiedenen Schwerpunkten Ökologischer Anbauverbände, wie Demeter oder Naturland. Auch über die Vorteile des Ökolandbaus für das Klima sprechen wir.

Die vierte Gruppe erstellt derweil einen Obst- und Gemüsekorb zum Thema Saisonalität. Lediglich die Äpfel auf unserem Buffett haben zur Zeit Saison. Die Bananen, Ananas und Erdbeeren natürlich nicht. Aus den Obst- und Gemüsesorten, die derzeit Saison haben, überlegt sich die Gruppe außerdem Rezepte für ein Drei-Gänge-Menü.


Was kann im April mit gutem Gewissen verspeist werden? Der Saisonkalender hilft!

Die fünfte Gruppe beschäftigt sich derweil mit dem Thema Lebensmittelverschwendung und tierische Produkte. Sie recherchieren wichtige Fakten und stellen dann den Weg eines Schnitzels vom Futtermittelanbau bis zum Teller dar. Wo werden überall Treibhausgase produziert? Und könnte man die nicht vermeiden, indem man das Getreide gleich selbst isst, statt es an Tiere zu verfüttern?

Im Stuhlkreis stellen wir uns unsere Ergebnisse und Erkenntnisse vor und diskutieren die einzelnen Themen. Positiv - der Großteil der Familien kauft Glas- bzw. Mehrwegpfandflaschen. Negativ - viel zu viele nehmen das Mindesthaltbarkeitsdatum von Lebensmitteln allzu genau. Aber nun wissen die Schüler es und wollen ab jetzt verstärkt darauf achten, keine Lebensmittel mehr wegzuwerfen. Und auch mit ihren Eltern wollen sie ein ernstes Wörtchen reden. Und auch nur noch Bio kaufen... ;)

Nachdem wir das Thema Klima und Ernährung abgeschlossen haben, wollen wir uns einem weiteren Schwerpunkt widmen - der Klimapolitik. Auch hier vereinfachen wir die Sache mit einem Spiel: wir werden eine Klimakonferenz nachstellen. Die Schüler bekommen verschiedenste Rollen zugeteilt. Neben den klassischen Staatenvertretern aus Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern, gibt es natürlich auch die Inselstaaten, sowie Wirtschaftslobbyisten, Wissenschaftler, Journalisten und und und. Jeder möchte seinen Willen und seine Interessen durchsetzen - zum Schluss soll über einen Vertragsentwurf abgestimmt werden, einstimmig natürlich!


Die Jugendverbände halten zu Beginn der Konferenz eine Rede und rütteln die Politiker wach!

Beinahe eine Stunde diskutieren die Staatenvertreter, bilden Allianzen, besprechen sich mit der Wirtschaft, lassen sich von der Jugend einladen und von den Wissenschaftlern beraten. Kurz vor Schluss macht die Öffentlichkeit nochmal ordentlich Druck und demonstriert gemeinsam mit den Umweltschützern und den indigenen Völkern. Und voilá - tatsächlich kommt es zum Vertragsabschluss. Zwar sind es keine 1,5°C geworden, aber immerhin haben die Industriestaaten 30% Treibhausgasminderung zugesichert und den Entwicklungsländern im Austausch für Landfläche viel Geld für Klimaschutzmaßnahmen versprochen. Etwas unkonventionell, aber eine Einigung!


Die Journalisten dokumentieren die Fortschritte der Konferenz und berichten dann der Öffentlichkeit.


Die Konferenzleitung führt souverän durch die Agenda.


Die Zivilgesellschaft demonstriert!


Natürlich müssen während einer Konferenz auch Regeln eingehalten werden!


Alle im Kompromiss vereint! ;)

Den dritten Projekttag nutzen wir dann, um die Ergebnisse unserer Arbeiten zusammenzufassen. Am Abend wird es eine Veranstaltung an der Schule geben, bei der die Eltern der Kinder anwesend sein werden, um sich anzuschauen, was ihre Söhne und Töchter in den vergangenen drei Tagen gelernt und gestaltet haben.

Unser Ziel: wir wollen Podcasts erstellen! Zusätzlich dazu schmücken wir unseren Stand mit der Deutschlandkarte, die den Weg des Jogurtbechers abbildet. Außerdem ist unser Verpackungszug und das Experiment mit dem Meeresspiegel zu sehen. Auch die Sonnenfingerheizungen stellen wir aus und die Mädchen haben ein tolles Plakat gestaltet, auf dem zu sehen ist, welches Obst und Gemüse derzeit Saison hat.

Ab 18 Uhr werden die Präsentationen sämtlicher Projektgruppen vorgeführt. Vom Schattentheater über Kopfrechnen bishin zum Klimawandel ist alles dabei. Und natürlich wollen wir euch unser Ergebnis nicht vorenthalten. Im folgenden Podcast erklären euch die Jungs und Mädels unserer Projektgruppe, wie sich der Klimawandel auf Mensch, Tiere und Wetter auswirkt.

Und, wie findet ihr das Video? Ich bin nach wie vor begeistert, wie toll die Schüler unser Projekt umgesetzt haben! Natürlich bin ich auch neugierig und frage, ob sie vorher schon viel zu der Problematik gearbeitet haben. Die ernüchternde Erkenntnis - das Thema Klimawandel existiert im Lehrplan beinahe gar nicht. Allenfalls eine oder zwei Geographiestunden müssen ausreichen, um ein solch komplexes Problem zu behandeln. Für die Frage, was wir selbst gegen den Klimawandel tun können, bleibt da natürlich keine Zeit. Das stimmt mich traurig.

Umso glücklicher bin ich, als mir die Schüler erzählen, dass sie die Projekttage wirklich super fanden und alles so wunderbar praktisch war! Der beste Programmpunkt? Gar keine Frage - das Klimafrühstück natürlich! ;o)

Ihr wollt das Thema Klimawandel auch an eure Schule holen, weil ihr der Meinung seid, dass es viel zu kurz kommt? Wie wäre es dann mit dem Bildungsmodul 'Fleisch frisst Land'? Die WWF Jugend Aktionsteamer kommen dazu in Deine Klasse und behandeln mit euch die Auswirkungen unserer Ernährung auf Land und Klima! Also, schnell anmelden! ;o)

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Bilder © Ulrike Leupold / WWF

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Kommentare (6)
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01.05.2015
Sunlight hat geschrieben:
Endlich bin ich dazu gekommen, deinen tollen Artikel zu lesen! Ich finde es einfach absolut genial, was Du da auf die Beine gestellt und wie Du den Kindern sicher den ein oder anderen Aha-Effekt beschert hast!
Solche Projekttage sollten an jeder Schule durchgeführt werden :) Wenn bei mir an der alten Schule mal wieder welche geplant sind, werde ich mal schauen, was sich machen lässt ;)
29.04.2015
peacemeinfreund hat geschrieben:
Echt ein super Projekt. Ich hoffe, dass mehr Schulen noch ein paar Projekttage haben bei denen das moeglich waere und es viele zum nach ahmen stimmt.
26.04.2015
Ronja96 hat geschrieben:
Danke für deinen sehr ausführlichen Bericht! Das Projekt scheint wirklich gut gewesen zu sein. Super, dass wir wieder mehr Klimaretter ins Boot geholt haben. =)
26.04.2015
midori hat geschrieben:
@Felix Nur zu! Sehr gern! ;o)
26.04.2015
lolfs hat geschrieben:
Wow! - Die Projekttage scheinen wirklich Spaß gemacht zu haben und waren zudem informativ und nützlich.
26.04.2015
Felix_der_Blaue hat geschrieben:
Hey Midori, um zu sagen, wie unfassbar gut ich das finde, ist hier leider kein Platz; ich werde dich aber privat mit Kommentaren und Fragen überhäufen, wenn djch das nicht stört :D
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