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© Peter Jelinek / WWF
Petition: Stoppt die Subventionen an die Agrarindustrie.


von Jakobine
02.05.2013
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Würden keine Steuergelder an die Agrarindustrie gezahlt, sondern ausschließlich die ökologische Landwirtschaft gefördert, gäbe es keine Massentierhaltung, keine Pestizide auf den Feldern und im Wasser, keine Monokulturen. Keine Tierexporte, denn jedes Land benötigt für die eigene Landwirtschaft die eigenen Tiere, sogar die Wüste kann mit Hilfe von Tierdung, Brunnen und Bewässerungssystemen fruchtbar werden, dies bewies Ibrahim Abouleish, Träger des alternativen Nobelpreises.

Die Petition fordert eine Änderung der bisherigen Subventionspolitik, um die sozial-ökologische Landwirtschaft weltweit zu unterstützen, bitte mitzeichnen und verbreiten:

http://www.avaaz.org/de/petition/Stoppt_die_Subventionen_an_die_Agrarindustrie/?fvDrlbb&pv=0

Streichung der Export- und Überschuss-Subventionen, der lebend Tier Ausfuhrprämien, der Tierkörperbeseitigungssubventionen, der Schlachtprämien, Flächen- und Betriebsprämien.

Stattdessen: Subventionen und Gesetze für eine sozial-ökologische, regionale, transparente Landwirtschaft, Subventionen für die Kleinbauern, die keine Pestizide und keine chem. Düngemittel

Eine regionale und transparente Landwirtschaft kann es nur geben, wenn sich die Subventionspolitik ändert und keine Steuergelder an die Agrarindustrie zahlt.

Exportförderung und Lebend-Tier-Ausfuhrprämien führen zu weltweiten Transporten, die dem Zweck dienen, Steuergelder in das Privateigentum von Multinationalen Konzernen zu schleusen und die Produkte der Kleinbauern weltweit abzuwerten.

Importierte Nahrung mit weiten Transportwegen werden durch hohe Subventionen unterhalb der Produktionskosten verkauft, dies zerstört weltweit die Lebensgrundlagen der Kleinbauern. Durch den Zusammenbruch der Selbstversorgung, sind die meisten Hungernden die Kleinbauern in den Entwicklungsländern.

Gäbe es keine finanzielle Unterstützung mit Steuergeldern an die Agrarindustrie, würden sich die Lebensverhältnisse weltweit verbessern.

"Die hohen Kosten der industriellen Produktion werden durch staatliche Maßnahmen gefördert. Wäre das nicht so, hätten viele Entwicklungsländer bei Agrarprodukten aufgrund der niedrigeren komparativen Kosten einen enormen Wettbewerbsvorteil." (Dr. Thaler, bauernbund.at)
"Die Welternährung gewährleisten zwei Milliarden Kleinbauern - ihr Know-how und ihre Selbstbestimmung sind der Schlüssel zur Überwindung des Hungers und zur Nachhaltigkeit." (Benedikt Härlin, Agrarexperte zum Weltagrarbericht)

"Es gibt keinen Mangel an Nahrung. Jeder Mensch, der heute an Hunger stirbt, wird ermordet." (Jean Ziegler, ehem. UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung)

"Mehr als sieben Mal könnte man alle Hungernden der Erde sättigen, würde man die Nahrungsmittel, die in Europa und in den USA weggeworfen werden, verteilen (...) zwischen 40 und 60 Prozent aller gefangenen Fische werden ins Meer zurückgeworfen. Alle davon sind bereits tot." (Buch "Waste: Uncovering the Food Scandal")

„Heute müssen sie nicht mehr so tun, als wollten sie mit Gentechnologie das Hungerproblem der Welt lösen, heutzutage wollen sie die Weltmarktherrschaft.“ (Dr. Vandana Shiva 1993 Right Livelihood Award)

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Kommentare (2)
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03.05.2013
Luma02 hat geschrieben:
Massentierhaltung finde ich schrecklich.
Die Tiere haben überhaupt kein schönes Leben immer nur rumstehen vom Dreck anderer Tiere beschmutzt werden.
02.05.2013
IsabelB hat geschrieben:
Es ist unfassbar wie furchtbar die Massenindustrie ist und wie egal es dem Großteil der Menschen in den Industrieländern ist!
Weltweit verhungern Menschen und hier schlagen sich alle die Bäuche voll! Warum schämt sich denn keiner für diesen übertriebenen Überfluss!?
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