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Action!


© Peter Jelinek / WWF
Meine Übersicht und Erlebnisse zur WWF Road Show


von lolfs
10.10.2013
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75 P

Die Road Show des WWF geht mit großen Schritten dem Ende zu und es freut mich, dass ich an vier Tagen dabei sein konnte. Dabei hatte ich die Chance etwas von den Städten Frankfurt, Freiburg und Stuttgart zu sehen. – Im folgenden Bericht möchte ich meine Erlebnisse, im Zusammenhang der WWF Road Show, schildern.

Zufällig war ich Mitte August in Frankfurt. So hatte ich die Möglichkeit an den Abenden die 1600 Pandas zu besuchen. Eigentlich wollte ich mich an diesen Tagen nur als Besucher rumtreiben. Doch irgendwie wurde daraus nichts. So durfte ich ganz kurz, glücklicherweise, ein WWF Jugend-Mitglied am Infostand vertreten. Ebenso war in Frankfurt der Tütenflashmob geplant und zumind. einmal durchgeführt.

Der Flashmob ist eine Chorografie, welche auf die Problematik „Plastiktüten“ aufmerksam machen soll. Denn, wenn man heute neue Kleidung kauft, werden diese schön in eine neue Plastiktüte verpackt. Wenn die Kunden nun die Kleidung in der neuen Tüte nach Hause tragen, werben die Unternehmen gleichzeitig für sich. Zuhause angekommen schmeißen die meisten Kunden die Plastiktüten wahrscheinlich weg. – Endlich mal wieder Plastik. Und dabei ist die Tüte so sinnlos. Anstatt die Kleidung in einer Einwegtüte zu transportieren, kann doch ein Mehrwegstoffbeutel genutzt werden. Doch es geht noch weiter. In diversen Discountern ist es möglich für einige Cents eine Plastiktüte für den Transport des Einkaufs zu erwerben. Und diese Möglichkeit wird oft genutzt. Da frage ich mich: „Wieso?“ – Ich persönlich bin nicht bereit für jeden Einkauf weitere zehn Cent auszugeben, nur um diesen Transportieren zu können, alle mal da ich Stoffbeutel besitze. Hier wäre evtl. ein Ansatz für eine weitere Aktion: Auf der Straße Passanten aufzufordern ihre Plastiktüten einmalig gegen einen Stoffbeutel zu tauschen. Ich fände es super, wenn die Plastiktüten-Gruppe noch weitere Aktionen auf die Beine stellt.

Am Ende des Tages müssen die Pandas wieder eingepackt werden. Obwohl 1600 Pandas nach viel Arbeit klingt, fand ich es erstaunlich, wie schnell das Verpacken ging. Diese Effizienz hat jedoch mehrere Gründe. Zum einen gibt es viele freiwillige Helfer die einfach mit anpacken, darunter sind auch ganz viele ganz Kleine. Zum anderen ist es recht effektiv, wenn die Helfer eine Schlange zum Regel bilden und die Pandas durchreichen. Die Schlange hat die Vorteile, dass eins bis zwei Personen schnell das Regale ohne Wartezeiten bestücken können und, dass die Schlange recht flexible ist. So kann die Menschenschlange sich schlängeln und dehnen um weiter entfernte Pandas zu erreichen.

Pandas im Regal eingeordnet.

In Freiburg hingegen mussten am Ende des Tages nicht alle Pandas eingesammelt werden. Schlichtweg, weil es am Tag geregnet hatte. So wurden die Pandas in den Regalen belassen und wie in einem Museum ausgestellt. Doch als die Sonne herauskam, wollten und durften die ganz Kleinen die Pandas frei lassen und ins Grüne setzen. Doch auch die freigelassenen Pandas mussten vorzeitig wegen Regen wieder eingesammelt werden. Jedoch gingen mit den Pandas gefühlt auch die Passanten. Frei umherlaufende Pandas ziehen Menschen also doch mehr an als ausgestopfte Museumsstücke.

In Stuttgart war die Bambushütte wieder aufgebaut. Dabei hat die Bambushütte verschiedene Teile. Dort gibt es zum einen das Kino, welches Filme zum WWF zeigt, den Infostand, wo sich Passanten informieren können, und eine interaktive Ausstellung in der sich Passanten über Naturschutzprojekte des WWF informieren können. Außerhalb der Bambushütte können Kinder noch Tigermasken (und am Anfang angeblich auch Pandamasken) ausmalen, ausstanzen und schließlich als Masken nutzen. Zudem können dort die kleinen ein Quiz machen indem sie Tieren die richtigen Fußpfoten zuordnen.

Dann gab es auch noch die Fotoaktion. So hatten Passanten die Chance sich mit den Pandas fotografieren zu lassen und dieses Bild ausgedruckt mitnehmen zu können. Diese Aktion hätte meines Erachtens mehr Erfolg haben können, denn es wurden sicherlich hunderte Fotos gemacht. Doch dafür wäre ein Helfer notwendig, der durch die Mengen läuft und den Passanten, die gerade eine Kamera rausgeholt haben, anspricht und die Fotoaktionen anbietet. Dies konnten wir in Freiburg und Stuttgart nicht machen, da dort die Helfer anderwärtig ausgelastet waren.

Die Arbeit am Infostand ist für mich recht ungewohnt. Doch mit der Zeit lernt man auch dies zu meistern. Neben ein paar Spinnern ist die Vielfältigkeit der Passanten ziemlich interessant. So wurde der Stand neben Familien von Schulklassen und Stadtvertretern besucht, aber auch von Passanten die eine Abneigung zum WWF haben. Doch Dank der Dialoger und Mitarbeiter vom WWF werden diese besänftigt, sodass sie keine größeren Wellen schlagen. Beim Zuhören von Gesprächen zwischen Dialogern und Passanten, hat man die Möglichkeit auf der Road Show noch einiges Interessantes zu lernen.

Ich bin der Meinung, dass der WWF mit der Road Show viel Aufmerksamkeit auf sich gelenkt hat. So haben Besucher auch Anreisen von über eine Stunde auf sich genommen um bei der Road Show dabei sein zu können. Auch interessant ist, dass viele Familien vorbei gekommen sind, da ihre Kinder bereits Lilupandas oder Youngpandas sind und großes Interesse an der Arbeit des WWF haben.

Pandas in Form eines Herzes aufgestellt.

Meist kamen sehr positive Rückmeldungen von Passanten zur Aktion. Diesen positiven Rückmeldungen möchte ich mich anschließen, ich find die Road Show super und möchte mich an dieser Stelle dafür beim WWF bedanken: Danke!

 

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Kommentare (3)
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10.10.2013
Zweitagsfliege hat geschrieben:
Ich fand die Road-Show auch gut. :)
Aber der Plastiktüten- Flashmob in Köln war nach ca. 3 min. schon vorbei und die einzige Person die mich vom Plastik befreit hat, war eine Frau, die glaub ich sowieso zum WWF gehörte...
10.10.2013
Cookie hat geschrieben:
Toller Bericht und richtig schöne Bilder, Martin! Ich bin ganz deiner Meinung, natürlich auch, was das Tütenprojekt angeht. Der Flashmob war ja leider nicht so erfolgreich und hat nur in wenigen Städten stattgefunden, aber ich fänd es auch super, wenn wir mit dem Projekt weitermachen würden. So eine Tauschaktion wäre echt ne tolle Idee!
Das einzige, was ich an der Roadshow problematisch fand, war, dass sich so viele Leute eben einfach nur für die putzigen Pandas interessiert haben und gar nicht für das, was dahintersteckt. Da wurden einfach nur die Gewinnspielkarten entgegengenommen und der restliche Flyer als Papierabfall liegen lassen.
10.10.2013
Ronja96 hat geschrieben:
Obwohl ich nur in Hannover dabei war, kann ich dir nur zustimmen. Ich fand die Road Show auch super und habe positive Rückmeldungen von den Passanten bekommen.
Von mir auch ein dickes Danke an den WWF.
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