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Uuuund


Action!


© Peter Jelinek / WWF
Hallo Jugendprotest! Bist du noch da?


von Marcel
28.02.2012
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Wenn man Erwachsene so über Jugendliche reden hört, dann kommt gar nicht mehr dieses vorwurfsvolle: "Ach, die Jugend von heute...", sondern eher ein verständnisvolles: "Die gehen schon ihren Weg, die haben's ja auch schwer." ...oder es kommt nur ein Achselzucken. Denn was die Jugendlichen heute wollen, scheint gar nicht mehr so klar zu sein. Vor noch wenigen Generationen gab es Revolten, Rebellionen, Revolutionen... alles mögliche eben, was das Dagegen-sein in den Vordergrund stellte. Verändern, umstürzen, neu aufbauen! Und heute? Soziologen sagen, Jugendlichen wären heute vor allem pragmatisch, leistungsorientiert und angepasst.

Passt das zu dem, was du über dich denkst? Und wenn es keine Protestkultur mehr gibt, schläft dann zwangsläufig auch die Umweltbewegung ein?

Früher waren Jugendliche Trendsetter und Wertewandler, heute zerfließt die Jugend in unzählige individuelle Lebensentwürfe. Das behaupten zumindest Jugendforscher, die ich neulich in einem Fernsehbeitrag über die sogenannte “Jetzt-Generation“ erzählen hörte. Damit büße die heutige Jugendkultur eine Funktion ein, die frühere so sehr ausgezeichnet hatte: das Selbstverständnis ganzer Generationen zu bestimmen.

Warum ist das so? Soziologen beobachten, dass heute jeder in einer Art “produktivem Chaos” nach seinen eigenen Vorstellungen lebe. Der Grund dafür liege in den unüberschaubar vielen Möglichkeiten, die wir heute haben - da könne man ja nur experimentieren. Jugendliche seien regelrecht gezwungen, immer von Position zu Position zu wechseln. Manche sprechen gar vom "Terror der Möglichkeiten". Folglich stellen Jugendkulturen heute die persönliche Entfaltung in den Mittelpunkt, nicht mehr den großen Zoff mit der Rest-Gesellschaft.

Nachdem mehrere Jahrzehnte vor allem laut waren, ging nun der Antrieb verloren: ein gesamtgesellschaftliches Thema, das große Gruppen vereint. Stattdessen leben Jugendliche in einer “überbefreiten Gesellschaft”, der Überfluss erzeugt einen Mangel an Sinn. Bevor man nichts tut, macht man lieber irgendwas. Überraschenderweise sind “spießige” Werte heute wieder in, weil sie Ordnung versprechen - Ordnung im Feld der innovativen Unordnung.

Es gibt aber auch Anzeichen, die einen Gegentrend aufzeigen. Werden Jugendliche vielleicht doch wieder protestfreudiger? An großgesellschaftlichen Themen mangelt es nicht. Wirtschaftskrise, Klimawandel, digitale Gesellschaft – “Wir sind die 99 %” steht auf Protestplakaten, und schon kommt wieder Hoffnung auf, die Jugend sei vielleicht doch nicht so teilnahmslos und ichbezogen.

Wie sehr engagieren sich den Jugendliche heute für den Umweltschutz? Zwei aktuelle Studien liefern hierzu interessante Antworten. Laut Jugend-Shell Studie 2010 sind im Vergleich zu den Vorjahren immer mehr Jugendliche sozial engagiert: 39 Prozent setzen sich häufig für soziale oder gesellschaftliche Zwecke ein. Dabei ist entscheidend, aus welchem sozialen Milieu jemand stammt. Je gebildeter und privilegierter die Jugendlichen sind, desto häufiger sind sie im Alltag aktiv für den guten Zweck.

Der Klimawandel sei weiterhin ein Top-Thema bei Jugendlichen. Viele zögen inzwischen persönliche Konsequenzen, indem sie auf ein umweltbewusstes Verhalten achten. Immerhin jeder zweite spart im Alltag bewusst Energie, 44 Prozent versuchen, häufiger mit dem Fahrrad zu fahren und das Auto stehen zu lassen, und 39 Prozent entscheiden sich für ein kleineres Auto mit geringerem Verbrauch. Ein großer Teil kann sich vorstellen, ehrenamtlich aktiv zu werden.

Jetzt kommt das berühmte "Aber": Dass Jugendliche dabei auch wenig Geduld mitbringen, zeigen die Ergebnisse einer anderen Studie, der Focus-Schule-Studie 2012. “Mehr als ein Drittel engagiert sich in einer Organisation. Doch oft werden die Teenies ungeduldig”, erläutert Claus Tully vom Deutschen Jugendinstitut die Ergebnisse der Umfrage unter 700 Schülern. “Sie erwarten, dass sich schnell etwas verändert - hier und jetzt. Es dauert ihnen zu lange, bis sie Ergebnisse sehen. Deshalb schmeißen viele ihr Ehrenamt schnell wieder hin.”

Missionieren ist anscheinend eher in, als selbst aktiv zu werden: Mehr als jeder vierte Jugendliche versucht, seine Eltern und Freunde zu überzeugen, dass Umweltschutz eine gute Sache ist. Dabei sind ältere Jugendliche (vor allem die Studenten) besonders eifrig, so die Ergebnisse der Focus-Studie. Doch nur die wenigsten (4,7 Prozent, Studenten 12,1 Pozent) haben Lust, selbst in einem Verein etwas für den Umweltschutz zu tun. Interessant: Die Jungs sind dazu noch eher bereit als die Mädchen.

“Nur noch kurz die Welt retten” - der Song von Tim Bendzko bringt das Lebensgefühl umweltbewusster Jugendlicher auf den Punkt, meint Tully: “Unsere Studien haben ergeben, dass vor allem die jüngeren Jugendlichen begeisterte Strom- und Wassersparer sind, den Müll trennen oder viele Wege mit dem Fahrrad zurücklegen. Je älter die Jugendlichen werden, umso stärker achten sie auf nachhaltige Mode oder Lebensmittel. Wichtig ist ihnen aber, dass Umweltschutz nicht zu viel Aufwand bedeutet, sondern auch nebenher passieren kann.”

Wie ist eure Meinung dazu? Spiegeln diese Ergebnisse das wieder, was ihr selbst aus Freundeskreis, Schule, Uni oder Ausbildung kennt? Glaubt ihr, es kommt eine neue Protestwelle auf - und wenn ja, was wird der Auslöser dafür sein müssen? Oder ist das Zeitalter der großen Jugendbewegungen vorbei, und Umweltschutz wird nur eine von vielen "Baustellen" im Leben zukünftiger Jugendlicher sein?

Fotos: © Bündnis 90 / Die Grünen via flickr, cc; © Dima Konsewitch via flickr, cc; © Alex Fecke via flickr, cc

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Kommentare (10)
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18.05.2012
Traeumerli hat geschrieben:
Sehr interessanter Bericht und gute Kommentare!

Leider kann ich auch aus eigener Erfahrung erzählen, dass ich nur sehr wenige Leute aus meinem unmittelbaren Umfeld kenne die sich Gedanken über unsere Umwelt machen oder sich geschweigedenn einsetzen. Das bekam ich zu spüren, als niemand mich auf die Anti - Atomdemo in Gorleben begleiten wollte. Zum Glück traf ich dann dort nette Leute in meinem Alter. Durch meine Austauschorganisation lernte ich auch umweltbewusste Menschen kennen, wodurch ich letztendlich auch zu WWF kam.

Da viele von uns nur wenige umweltbewusste Menschen im nächsten Umfeld kennen ist es grade gut, dass man sich dann in diesen Communities mit Gleichgesinnten im Internet austauschen kann. Das stärkt mir persönlich den Rücken, wenn ich mit Freunden diskutiere..dann weiss ich, ich bin nicht die einzige die so denkt.
01.03.2012
Anni09 hat geschrieben:
@Urmeli:

Da hast du absolut recht. Wenn man sich das mal länger durch den Kopf gehen lässt ist das meiner Meinung nach ziemlich beängstigend....
01.03.2012
gelöschter User hat geschrieben:
@Anni09:
Viele sind vielleicht auch glücklich, weil sie eben nicht hinterfragen und sich keine Gedanken machen. Wer nicht hinschaut sieht auch keine Probleme. Das wäre zwar ein Leben, dass für mich niemals in Frage käme, aber der Großteil der Bevölkerung scheint damit ja ganz gut zurecht zu kommen.......
29.02.2012
Anni09 hat geschrieben:
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.

Unsere Gesellschaft geht es einfach zu gut. Leider begreifen die Menschen erst die Folgen ihrer Handlungen wenn es bereits zu spät ist. Hagen Rether hat mal gesagt, dass Menschen vernünftige Dinge nicht freiwillig tun. Und genau das ist der Punkt wo wir ansetzen müssen. Im Prinzip können wir nicht warten bis der letzte endlich begriffen hat was auf unserem Planeten los ist, denn bis dahin ist es zu spät. Hier ist die Politik gefragt. Dabei ist das Problem, dass die Politik auch nur kurzfristige Entscheidungen trifft. Langfristiges Planen haben die einfach nicht drauf, was sie uns mit fast allen wichtigen politischen Entscheidungen beweisen. Was also tun? Ich wäre für eine Revolution ;D

@Urmeli: Ich bin auch schockiert, dass viele Freunde oder Bekannte mit unserem jetzigen System vollkommen zufrieden sind und absolut nichts aber auch gar nichts hinterfragen. Wie gehts das? Man wird doch täglich mit irgendwelchen Nachrichten konfrontiert die genügend Stoff zu hinterfragen bieten :)
29.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Der größte Teil meines Freundeskreises "bewundert" meinen Einsatz für Umweltschutz, meine vegetarische Lebensweise, aktive Teilnahme an Demos usw usw usw......aber selbst konnte ich sie max. zu einem Mahnmarsch zum Gedenken der Opfer der Reichskristallnacht animieren........
Wie oft hab ich schon gehört "das finde ich so toll, dass du so konsequent bist und wirklich was machst und dich für die Sache an die du glaubst auch einsetzt"........aber dann kommt auch immer das große aber....."ich könnte das nicht".......

Ich muss leider ganz klar sagen, dass es in meinem Bekanntenkreis so gut wie keinen Jugendprotest gibt.

Ich möchte aber nicht alles auf unsere Generation schieben, dass sie faul oder uninteressiert wäre - was natürlich zu gewissen Teilen stimmen mag. Viele haben nie gelernt auch nur ihre eigene Meinung zu vertreten. Wie sollen sie dann demonstrieren und protestieren können?

Wie Lukas schon angesprochen hat leben wir in einer Leistungsgesellschaft in der man sich erstmal beweisen muss um überhaupt wer zu sein. Oft sehe ich bei Freunden, dass sie unter einem extremen Leistungsdruck stehen, auch von dem eigenen Umweld und der Familie - bewusst oder unbewusst - ausgeübt. Ihr Leben dreht sich immer nur um Leistung, Leistung, Leistung....mal wirklich Freiraum und Ruhe ist eine Seltenheit.
Die Zeit, sich eine eigene Meinung über verschiedene Themen zu bilden ist nicht da.

Ich finde es teilweise sogar erschrecken, wie wenige meiner Freunde Dinge hinterfragen oder auch mal einen Streit riskieren um ihre - dann vll doch mal vorhandene - Meinung zu vertreten. Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, dass sie funktionieren, aber nicht leben.

Lange Rede, kurzer Sinn: Viele haben nie gelernt zu demonstrieren oder protestieren. Die Generation vor uns war auch ziemlich Demo-Faul. Wir haben also keine direkten Vorbilder was das angeht und müssen erst mal wieder lernen, was "die Macht geht vom Volk aus" bedeuten kann.

Zum Thema "Sparen", vorallem beim Autofahren/Tanken: Klar lassen viele - vorallem in der letzten Zeit - ihr Auto öfter stehen. Aber wenn man genau hinhört, ist die Argumentationskette meistens "Der Sprit ist so teuer, da lass ich das Auto lieber stehen" und dann erst kommt der Zusatz "die Umwelt freut sich auch". Hier geht es also auch in erster Linie um das eigene Konto.
29.02.2012
MJ1499 hat geschrieben:
@Anne: Stimmt :)

@littlebrandy: "Ich finde das die Jugend schon aktiv ist ;) Bestes Beispiel war doch die Acta Demo ;) TAusende Jugendliche kämpfen für ihre Interessen, oder auch die WWF-Jugend also ich würde nicht sagen das wir nicht aktiv sind oder?"
Die ACTA-Demo war eine persönliche Sache für die Jugendlichen, da dadurch gerade ihre Interessen eingeschränkt werden (siehe auch das von Lukas, sehr gut beschrieben). Die WWF-Jugend sind (ich hoffe das stimmt jetzt) ca.3000-3500 Mitglieder zwischen (nehmen wir mal die Zielgruppe) 14 und 20. Demografisch gesehen ist das nur ein Bruchteil der lebenden Jugendgruppen.

Allgemein habe ich das Gefühl, dass sehr viele deutlich umweltbewusster leben. So werden zum Beispiel Blätter gespart, wenn man kann, fahrgemeinschaften gebildet, es fahren mehr Jugendliche bewusst Zug oder ähnliches. Auch Ökostrom oder Bio sind deutlich mehr in, als schon vorher. Auf der anderen Seite gibt es aber immer weniger Leute, die sich offen zu dem bekennen. Es ist immer seltener der Fall, dass Jugendliche zu Demos gehen, oder dass sie sich langfristig in einem Ehrenamt engagieren. Das Grundinteresse ist zwar vielleicht verstärkt vorhanden, aber in unserer schnelllebigen Welt glauben die Jugendlichen, dass alles schnell geht. Tut es aber in diesen Bereichen nicht, und deswegen sind sie frustriert, und hören auf. Eigentlich schade, denn wirklich zu was bringen es nur die Leute, die durchhalten.
28.02.2012
Peet hat geschrieben:
Zitat von LukasHatesFacism: "Naja, ich persönlich habe eher das Bild von einer ichbezogenen Protestkultur. Relativ gut zu sehen ist das an den Protesten gegen ACTA. Menschen, vor allem junge Leute, die sonst nie etwas tun, sich kaum bzw gar nicht engagieren, gehen auf die Straße. Und das, weil sie selbst bedroht werden und Einschränkung ihrer Freiheit fürchten. Das ist gut auf der einen Seite, aber doch ein Zeichen dafür, dass man sich nur drum kümmert, wenn's einen selbst akut betrifft."

Voll und ganz auf den Punkt gebracht - vielen Dank dafür!! :)

@Anne: Das Gleiche finde ich auch bei mir so. So lange es niemanden selbst betrifft, kümmert sich auch niemand drum. Es gibt ja andere "Sorgen" wie: Typ XY hat ein neuen PC, ich brauch den auch! ;)
28.02.2012
Anne95 hat geschrieben:
Also wenn ich so an meine Umgebung denke kommt eine Protestwelle nicht in Frage... Ich kenne persönlich nicht so viele Leute die sich für den Umweltschutz engagieren. Im sozialen Bereich schon eher, aber die meisten vertreten so das Motto "Wenn ich dafür nichts kriege lohnt sich das nicht". Ich finde das sehr schade, ich würde mir wünschen, dass sich mehr Jugendliche engagieren... Aber vielleicht kommt mir das auch nur so vor oder ich kenne die falschen Leute? ;)
Auf jeden Fall ein super Artikel!!! :)
28.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
erstmal vielen dank für den schönen Bericht ;)

Ich finde das die Jugend schon aktiv ist ;) Bestes Beispiel war doch die Acta Demo ;) TAusende Jugendliche kämpfen für ihre Interessen, oder auch die WWF-Jugend also ich würde nicht sagen das wir nicht aktiv sind oder?
28.02.2012
Peet hat geschrieben:
Im Endeffekt haben die Ergebnisse genau das wieder gespiegelt, was ich immer geahnt hatte:

Die Jugend hat unglaublich viele Möglichkeiten, da die Welt von heute einfach kleiner geworden ist. Es gibt ohne Probleme Nachrichten aus Übersee und das alles live, auch wenn es tausende Kilometer weit entfernt ist. Aber nicht nur Nachrichten gibt es, sondern eben auch Produkte, die jedem von uns eine gewisse Individualität geben. Produkte erschaffen weltweit Trends und diese Trends werden von Jugendlichen wahr genommen und konsumiert.

Zudem geht heute alles schnell - so schnell, das sich Politik, ehrenamtliche Arbeit oder sonstige Aktivitäten sich ggf. zu langsam oder zeitaufwändig anfühlen. Bei Facebook klickt man kurz gefällt mir und man hat etwas vollbracht das weltweit gesehen werden kann. Nicht umsonst boomen Online-Petitionen, da so etwas schnell geht. Sich hingegen in der Realität zu engagieren oder organisieren benötigt Zeit und Geduld.

In meinen Augen befinden sich viele in einer Sinnkrise und nehmen einfach das, was der Mainstream so macht. Nach der Schule? Studieren! Nach dem Studium? Arbeiten und so irgendwas verändern, wobei die Veränderung verschieden ausfallen können (Umweltschutz ist ja nicht zwanghaft ;)). Das ist Mainstream und muss auch nicht zwangsläufig schlecht sein, doch ist es eben die einfache Variante, mit der man sich in einer Gesellschaft wie der unseren nicht rechtfertigen muss, sondern man automatisch akzeptiert ist.

Wer hingegen nicht den einfachen Weg wählt und lieber viel ausprobieren möchte, was eigentlich völlig normal ist, da das Angebot wie schon erwähnt gigantisch ist, hat es umso schwerer.

Interessant finde ich einen Punkt, den ich persönlich immer wieder im Freundeskreis oder auch in der breiten Öffentlichkeit entdecke. Um dem Mainstream nicht aufzufallen oder von mir aus auch in der Familie, wählen viele nach der Schule eine Ausbildung oder Studium, um irgendwas zu machen. Hauptsache man macht was um nicht aufzufallen. Wobei das "hauptsache was machen" eine Sache beschreibt, die ebenfalls gesellschaftlich anerkannt ist. Jemand der ein Praktikum oder einer Arbeit nachgeht, die kein Studium oder keine Ausbildung vorhergegangen ist, muss sich gegenüber allen rechtfertigen.

Ich spreche selber aus dieser Erfahrung heraus und denke, das gerade dieser Rechtfertigungsgrund ein großes Problem in unserer Gesellschaft ist. Denn so werden junge Menschen zu etwas gebracht, dass sie im tiefsten Innern gar nicht wollen, es aber einfach verdrängen.

Mein bester Freund hat genau dieses Problem und wir diskutiere oft darüber. Er empfindet dieses Problem ebenfalls als das größte momentan herrschende Problem in unserer Gesellschaft, auch wenn öffentlich kaum darüber debattiert wird. Denn das Totschlagargument Nummer eins ist bei einer solchen Debatte immer: Du hast doch alle Möglichkeiten der Welt! Eben nicht!

Danke Marcel, für die Eröffnung einer so tollen Diskussion! :)
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