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© Peter Jelinek / WWF
Greyhounds-der Lauf um ihr Leben


von Lena114
10.01.2010
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Als ich mich mal unter der Überschrift ,,gequälte Tiere´´ im Internet umgeschaut habe, sind mir bei diesen Artikeln die Augen fast aus meinem Kopf gefallen. Es betrift die Tiere die einige von uns als ,,besten Freund´´ zuhause haben. Mit den grausamen Bildern möchte ich euch allerdings nicht konfrontieren.

Es geht um Hunderennen in/um Amerika, Spanien, und vorallem Irland. Die betroffenen Tiere sind die Greyhounds, normalerweise sind es durchaus freundliche, liebevolle, ruhige und anpassungsfähige Hunde. Sie werden heute in einer grausamen Renn-Industrie vermarktet. Ihr leben beginnt meist in einer massenhaltung, die man auf keinen Fall mit artgerecht bezeichnen darf, und endet meist wenn er die Spitzenleistung auf den Rennbahnen nicht mehr bringen kann. Selten erreichen diese ein Alter von 5 Jahren.

Der Hintergrung, warum diese ganzen Tierquälereien statt finden und sogar von den Staaten gefördert werden, ist natührlich Geld.                                                                        

In den Öffentlichkeiten hört und sieht man nicht viel über Rennhunde.  Aber rund 50.000 Greyhounds sollen jedes Jahr allein in Irland gezüchtet, in diesem Fall kann man schon von produzieren sprechen, um jährlich 20 Millionen Pfund umzusetzen. Zwischen 10.000-11.000 Züchter sorgen für ausreichend ,,Ersatz´´. Dublins Rennbahnen (Dublin ist die Hauptstadt von Irland) wurden mit Millionenbeträgen restauriert. Und wenn man jetzt glaubt nur die wirklich großen Rennen lohnen sich liegt man falsch, denn selbst bei den kleinsten Rennen sind mehrere Tausen Euro Verdienst für Züchter und Wetter zu erbeuten. In einem Wettkampf kann nur einer gewinnen, so bei den Hunderennen aber was passiert mit den Verlierern?

Jährlich werden 12.000 Greys durch schnellere, jüngere Artgenossen ersetzt. Die zwei- bis dreijährigen Hunde werden schon ersetzt, sie werden ausrangiert, entsorgt und das auf billigste Art und Weise. Einige von ihnen, welche meist nur noch ein körperliches und seelisches Wrack sind, werden nach Spanien oder Italien exportiert. Dort müssen sie erneut auf Rennbahnen laufen und das im wahrste Sinne des Wortes: ,,Um ihr Leben´´. Hinzu kommt das Greys erst ab einem Stockmaß von 60cm eine Rennlizens bekommen, alle die auch nur mit einem cm darunter liegen werden entsorgt. Viele Hündinnen werden stattdessen als ,,Zuchtmaschinen´´ missbraucht. In der Rennbranche gilt: solange sie Profit abwerfen, solange leben sie.

50.000 Greyhounds sollen jährlich entsorgt werden, da entsprechende Medikamente zu teuer sind geschieht das auf billigste Art und Weise: In Spanien werden sie an Bäumen aufgehängt, ertränkt, erschlagen, eingesperrt ohne Wasser, ohne Futter, bis sie qualvoll sterben. Entsorgt wie Müll!!!

Hinzukommt das die völlig kaputten Hunde an Tierversuchslaboratorien verkauft werden, bestens geeignet für Versuche aufgrund ihres Körperbaus (große Lunge/großes Herz usw.)

Ihre restliches Leben, nachdem sie nach Spanien gebracht worden sind, wobei viele die Fahrt nich überleben, weil die engen Gitterboxen eher an Legebaterien errinnern als an Hunde-Transportboxen, fristen sie in 1mal1m große aufgestapelte Boxen. Sie warten dann auf ihren 30sekunden Langen Lauf.

Ich frag mich ernsthaft das sind europäische Eigenschaften, wäre sowas in Deutschaldn zugelassen? Wir sind gefragt, mit politischem Druck und Boykottmaßnahmen. 

Aber nicht zu guter Letzt sind nicht nur die Greys Opfer, dessen womit Menschen ihr Geld verdienen. Habt ihr euch schonmal gefragt hinter was die Hunde eines solchen Hunderennens herlaufen?  Es betrifft einige Staaten der USA. Jedes Jahr werden rund 100.000 Kleintiere als lebende Köder benutzt, Junghunde sollen lernen diese auf den Rennbahnen zu verfolgen. Darunter fallen vorallem Kaninchen und Meerschweinchen. Es kommt noch schlimmer. Kaninchen werden häufig die Beine gebrochen damit ihre Schmerz- und Angstschreie die Hunde noch mehr anheizen. Die Trainer behaupten, das müsse man tun damit aus den Hunden Champions werden.

Das alles mus Verboten werden, strengere Kontrollen müssen gemacht werden! Was haltet ihr davon, von diesen Hunderennen?

Bei Fragen zu Bildern (wenn ihr das nich glaubt) könnt ihr mich gerne anschreiben. Ich kann euch dan eine Internetseite geben. Aber Vorsicht die Bilder sind nicht, wirklich nicht für Jeden.

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Kommentare (12)
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27.01.2010
spliting hat geschrieben:
Ja aber ansowas sieht man auch das interesse im Ausland an Tierschutz-.-
wenn ich sowas lese/sehe würd ich die mal gerne mit ner peitsch tasuende von kilometer rumjagen!!!
In spanien passiert leider viel zu viel mit Hundequälerei
19.01.2010
captainamerica hat geschrieben:
Wer sich an so einem ,,Sport´´ ergötzt ist einfach nur perwers
18.01.2010
Maxi1001 hat geschrieben:
das ist unglaublich aber so sind wir menschen eben und man kann nur hoffen das wir uns bald ändern werden
17.01.2010
stini hat geschrieben:
..wow...was menschen doch für bestien sind...man sollte das echt verbieten...hat schon irgendjemand ne idee wie??? wenn jemand eine hat ich mach auf jeden fall mit...sowas ist echt das letzte und menschen erfreuen sich dann noch dran...
17.01.2010
Makah hat geschrieben:
Normalerweise würde ich jetzt sagen, dass eine derartige Behandlung von Tieren "unmenschlich" ist, aber langsam habe ich das Gefühl, dass man genau diese Verhaltensweisen, als "menschlich" bezeichnen sollte!
12.01.2010
Chiquita hat geschrieben:
Mal wieder das perfekte Beispiel dafür, dass wir Menschen ganz und gar nicht zivilisiert sind, sondern die gewissenlosesten Wesen auf der Erde. Dauernd brüsten wir uns mit unserer "Intelligenz", doch sind wir die einzigen Tiere auf der Erde, die zu solcher Grausamkeit fähig sind.
Trotzdem toller Artikel!!
10.01.2010
nera8 hat geschrieben:
Wow, das hätte ich echt nicht gedacht. Über Hunderennen habe ich mir noch nicht so wirklich Gedanken gemacht, aber ich dachte das wär mehr sowas für "Liehaber" und vor allem das mit den Ködern ist heftig. Heutzutage kann man ja auch echt was anderes nehmen. Ich glaube eine Atrappe würde auch reichen, mein Hund rennt jedenfalls allem hinterher. Es ist eh total krank die zu solchen unnatürlichen Höchstgeschwindigkeiten zu treiben. Es muss echt immer mehr sein. Das ist einfach nur krank!
10.01.2010
Maide hat geschrieben:
Da sieht man mal wieder den berühmten "Europastandart". Menschen (obwohl ich hier den Ausdruck 'Mensch' als unpassend empfinde), die Tieren so etwas antun, sind einfach hobbylose, ungebildete Looser, die versuchen, auf die einfachste und billigste Art viel Geld zu machen. Sollen die sich doch prostituieren gehen, dann erreichen sie wenigstens ein höheres Niveau. (Tut mir leid für die Sprechweise, aber wenn ich so was hören muss, da könnt ich einfach nur kotzen)...
10.01.2010
Lena114 hat geschrieben:
Hallo DancinqWolf
erstaml Dankeschön, und klar das mit den Stierkämpfen ist natührlich auch sehr umstritten. Wenn man mal nachdenkt das man einmal sogut wie wehrlosen Tier gegenübersteht und wenn man ihn umgebracht hat wie ein Held behandelt wird, ist das schon extrem. Aber Die Hunderennen und die Stierkämpfe zweigen das die Spaniern nich einiges an Mitgefühl nachzuholen haben bzw. die Tiere zumindest Tollerieren sollte.
10.01.2010
DancinqWolf hat geschrieben:
ja, ich weiß, das ist der horror... fast so schlimm sind auch pferde- und kamelrennen, wenn auch nicht gans so schrecklich... stierkämpfe sind noch schlimmer, da gehts ja nur um das abschlachten von stieren... sehr guter bericht
10.01.2010
CrazyGreen hat geschrieben:
Oh mein Gott...!!
Also ich habe schonmal was davon gehört aber dass das alles sos chlimm ist hätte ich nicht gedacht.......... Vorallem ich habe selber Meerschweinchen und... naja dazu kann ich jetz nixmehr sagen außer: Das ist brutal wie diese Menschen mit Tieren umgehen!!!
10.01.2010
NinaWe hat geschrieben:
Wow, echt interessant, hätte ich nicht gedacht.
Ich glaub's dir auf's wort...
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