Durchstarten für unsere Erde!


Uuuund


Action!


© Peter Jelinek / WWF
„Energiewende retten!“-Demonstration in Mainz/Wiesbaden


von Celine2Grad
24.03.2014
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Letzten Samstag sind 30.000 Menschen in sieben Landeshauptstädten auf die Straße gegangen, um dafür zu sorgen, dass die Energiewende nicht im Sande verläuft und um Druck auf die MinisterpräsidentInnen auszuüben. Hier in der Community gibt es ja schon Berichte über die Demos in Düsseldorf und München. Und auch in Mainz und Wiesbaden war die WWF-Jugend präsent – zwar nicht sehr zahlreich, aber es hat doch Lust auf mehr gemacht.


Schon am Bahnhof in Mainz trafen wir auf etliche andere Demonstranten – und auch auf ein ziemlich großes Polizeiaufgebot, das allerdings nicht uns friedlichen Demonstranten galt, sondern den Fußballfans, die zum Spiel Mainz – Bayern gekommen waren ;)
Nach einer kurzen Einstimmung auf dem Gutenbergplatz marschierten wir zuerst durch die Mainzer Innenstadt über die Rhein-Brücke (und damit auch über die Ländergrenze Rheinland-Pfalz/Hessen) bis zur S-Bahnstation Mainz Kastel. Von da aus wurden die Demonstranten in einer logistischen Meisterleistung mit Bussen und Bahnen nach Wiesbaden gefahren.
Während wir vor dem Bahnhof darauf warteten, dass es weiterging, wurde die Menge der Demonstranten immer größer – und auch bunter:


Während in Mainz noch das Gelb der Atomkraftgegner dominiert hatte ...

... kam nun das Rosa der Campact-Flaggen mit Slogans wie „Keine Windflaute“, „Energiewende nicht verstrahlen“ oder „Keine Sonnenfinsternis“ hinzu.

Und natürlich gab es auch viele selbstgebastelte Plakate und Figuren:



 

Außerdem hatten wir dort Zeit für ein Foto mit WWF-Jugend-Flagge:

(mit Céline und Benni, Martin hat fotografiert)
(mit Céline und Benni, Fotograf: Martin)

Vom Wiesbadener Hauptbahnhof aus zogen wir dann vor den Landtag, wo die zentrale Kundgebung stattfand. Immer wieder aufgelockert von Musik ging es dort unter anderem um die immer noch ungelöste Problematik des Atommülls und die unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen in unseren Atomkraftwerken, aber auch im internationale Themen: Ein Kolumbianer wies eindrücklich darauf hin, dass in Deutschland – trotz des Versprechens der Energiewende zugunsten der Erneuerbaren Energien – der Anteil von Strom aus Kohle immer weiter steigt. Und da Deutschland einen Teil seiner Kohle aus Kolumbien importiert, wo die Menschen unter den schlechten Arbeitsbedingungen, Hungerlöhnen und der Zerstörung der Landschaft leiden, geht uns das auch persönlich etwas an. Es war sehr inspirierend, die internationale Solidarität zu spüren, die dem kolumbianischen Redner entgegengebracht wurde!


Als Fazit kann ich sagen: Mit 4.000 Menschen durch eine Stadt zu ziehen und zu wissen, dass überall in Deutschland gerade noch 26.000 andere dasselbe tun, gibt unheimlich viel Hoffnung! Ich bereue es nicht, meinen Samstag geopfert zu haben und freue mich auf die nächste Aktion: Die Earth Hour in Frankfurt am 29. März!

Fotos: Martin

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Kommentare (3)
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24.03.2014
Helen1698 hat geschrieben:
Ich war auch da, hab euch aber nicht gesehen...:/ Ich fand's aber ehrlich gesagt etwas enttäuschend und hätte bei so einem populären Thema mit deutlich mehr Menschen gerechnet...
24.03.2014
Monamona hat geschrieben:
Klingt nach einem großen Erfolg! So wird es übrigens auch in diesem Video von Campact beschrieben: https://www.youtube.com/watch?v=xAKDscGb_-E#t=171 (01:06min kann man mein wundervolles Makeup bewundern :D)

Ich wollte ja eigentlich noch einen Bericht über die Demo in Hannover schreiben, aber ich würde wohl nur alles wiederholen. Deshalb schließe ich mich deinem Fazit einfach an! :)
24.03.2014
Carphunter hat geschrieben:
Wunderschöner Bericht, vielen Dank! :)
Auf meiner "Atomkraft? Nein Danke" Flagge ist übrigens das Autogramm von einer der letzten Liquidatoren von Tschernobyl, die ich 2011 bei einer Demo in Biblis bekommen habe :)
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