Durchstarten für unsere Erde!


Uuuund


Action!


© Peter Jelinek / WWF
Ein Sprung ins kalte Wasser: Das Umweltfestival in Berlin


von anni95
04.06.2013
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Es ist Vormittag am 1. Juni 2013. Juni- das klingt nach Sonne, Sommer und Strand. Doch wie sieht es draußen aus? Wird der Tag tatsächlich nach Urlaub schmecken oder wird es ein nass-kaltes Abenteuer wie letztes Wochenende beim Deutschen Entwicklungstag?

Ziemlich auf den Punkt um 15 Uhr treffen Johannes und ich an unserem Stand auf der Straße des 17. Juni ein, ziemlich nah am Brandenburger Tor. Obwohl die Eröffnung des Umweltfestivals der GRÜNEN LIGA offiziell erst um 16Uhr ist, tummeln sich hier schon die Touristen und Passanten und wir ärgern uns, dass wir erst jetzt kommen. Zum Glück sind Joana und Elisabeth schon da und halten die Stellung, wenn auch nur mit Infomaterial, den das Highlight hab ich in der Tasche.

Unser Stand ist einer von dreien, die der WWF hier aufstellen lassen hat. Am nächsten am Brandenburger Tor ist der Lilu Panda Stand, in der Mitte findet sich der Young Panda Tisch und am Rand stehen wir. Für die Kleinen gibt es Panda- und Tigermasken zum Anmalen, ein Spürhundspiel, Memory und Puzzle, bei uns kann man nun „durch Europa Kreiseln“, wie es auf unserem Schild steht, und die dabei emmitierte CO2-Menge schätzen. Ist man nah genug dran, kann man einen Tigersattelschoner gewinnen.

                                                   Wisst ihr, wie viel Kohlenstoffdioxid euer Urlaub kostet?

Schon bald kommen die ersten Interessierten und spielen mit uns. Das Drehen klappt meisten noch ganz gut, aber das Schätzen.... Zwischen 1kg und 2000kg ist alles dabei. Besonders überrascht sind viele über die Sparsamkeit einer Zugfahrt gegenüber einer Autofahrt. Wir haben unseren Spaß, drehen, wenn grade keiner da ist, selbst den Kreisel und hoffen, dass es nicht regnet. Doch natürlich wird diese Hoffnung nicht erfüllt- plötzlich gießt es aus Eimern, kurz und heftig. Zum Glück bleiben wir größtenteils trocken, nur die Tischkante kriegt ein bisschen was ab.

Die Zeit vergeht schnell. Wir unterhalten uns mit den Leuten (zumindest mit denen, die Deutsch sprechen), lachen viel und zählen die Fußballfans. Als Joana ihre Schicht gegen 17Uhr verfrüht beendet, lassen wir sie selbstverständlich ziehen, schließlich kam sie auch früher und auch zu zweit ist der „Ansturm“ zu schaffen.

Joana, Johannes, Elisabth und ich haben ohne Absprache das gleiche T-Shirt gewählt! :)

Um 18Uhr ist sowohl meine als auch Johannes' Schicht beendet. Wir werden von Pascal und Elisabeth abgelöst, die während unserer Schicht durch die Stadt bummelte. Wir drehen eine Runde über das Festival und als wir zurück an den Stand kommen, ist auch Meike da- wunderbar, läuft wie am Schnürchen!

Als es am Sonntagvormittag zur Sternfahrt gehen soll, regnet es ununterbrochen. Die Lust vergeht, also brechen wir erst gegen 13:30 zur unserer Schicht um 14 Uhr auf. Doch da klingelt mein Handy- der Stand wird abgebaut, das Wetter ist zu schlecht und es kommen zu wenig Passanten. Dennoch danke an Karla, Ricarda und Hanja fürs Kommen und Unterstützen!
Ich will trotzdem zum Festival. Angekommen sieht unser Stand traurig aus: leer und nass. Doch unser Stand ist einer der Wenigen, die wetterbedingt zusammengepackt wurden. Die Festivalmeile ist voll von Fahrradfahrern, die langsam durch den Regen laufen und an Essensbuden stehen bleiben. Schade, vielleicht hätten wir noch ein paar Leute ansprechen können, auch gestern und wohl auch heute recht wenig Jugendliche unterwegs sind. Auch scheinen unsere Mühen zum Teil überflüssig: kaum einer hat unsere liebevoll gestalteten Scrapbook-Reiseberichte angesehen (vielleicht, weil das Wetter an alles andere als Urlaub hat denken lassen) und durch das frühe Abbauen ist auch unser Kreiselspiel deutlich weniger zum Einsatz gekommen als geplant. Peter, der am Vorabend die letzte Stunde Schicht hatte, verriet uns, dass auch dann der Stand früher zusammengeräumt wurde, sodass der Umweltminister Altmeier an einem leeren WWF-Stand vorbeileif- blöd gelaufen.

                                                     Viele nasse Radfahrer- die Sternfahrt war ein Erfolg!

Fazit: Es wäre ein sehr interessantes, spannendes und abwechslungsreiches Event gewesen, wäre das Wetter besser und die Ausdauer ausgeprägter gewesen. Trotzdem war es, wie jede Aktion, eine super Gelegenheit, WWF Jugedn Mitglieder (besser) kennzulernen- Danke, dass ihr da wart!

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Kommentare (5)
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05.06.2013
micah hat geschrieben:
Das war echt total ärgerlich mit dem Regen, denn das hätte sonst wirklich eine richtig gute Aktion werden können. Aber es waren auch so ein paar Leute da, und dem einen oder anderen hat man die Betroffenheit richtig angesehen, als sie gelesen haben, wie viel CO2 jeder Deutsche verbraucht, und wieviel weniger jeder verbrauchen dürfte. Also insofern schon ein guter Erfolg.
04.06.2013
Cookie hat geschrieben:
Wenn man das liest, wird man richtig sauer, dass der fiese Regen schon wieder eine so tolle, sorgfältig geplante und vorbereitete Aktion ins Wasser fallen lässt! Ich finde die Idee mit dem Kreiselspiel richtig genial!
Vielen Dank für den Bericht Anni, denn auch wenn er ein bisschen traurig macht und frustriert, weil nun die dritte Aktion hintereinander wegen dem Wetter nicht wie gewünscht zur Geltung kam, ist er verdammt gut geschrieben!
04.06.2013
Wasserjunge hat geschrieben:
Hat doch trotzdem Spaß gemacht fand ich! War wie immer schön. ;)
Viele interessante Stände waren da. Schade das wir schon eingepackt hatten als der Umweltminister kam.... ;)
04.06.2013
Lukas96 hat geschrieben:
Jeder Person die ihr zum Umdenken gebracht habt, war schon ein kleiner Erfolg ;))))
04.06.2013
killerwal hat geschrieben:
toll. ich finde es immer gut wenn man sagt: nicht aufgeben leute. mal wieder ein toller erfolg für die WWF- jugend. : D
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