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© Peter Jelinek / WWF
ECOmpany - (m)eine Vision


von MarkusS
28.06.2009
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Mit der folgenden Vision habe ich beim Projekt 10tothe100 von google mitgemacht, bei dem über 250 000 Ideen gesammelt wurden aus verschiedenen Bereichen wie Umwelt, Bildung etc. um die Welt ein bisschen besser zu machen. Leider wurden immer noch keine Sieger ernannt, das Projekt scheint zu stocken.

Hier auf jeden Fall meine Vision oder Beitrag, bei dem ich mein ökonomisches und ökologisches Wissen aus dem Studium habe einfliessen lassen (es ist auch viel Marketing dabei). Es gibt zwar den Blauen Engel, der umweltfreundliche Produkte auszeichnet, nicht aber einen ganzheitlichen, Unternehmensbezogenen Ansatzt zur Bewertung der Umweltverträglichkeit. So, einfach mal lesen und eure Meinung sagen:

 alt

Name:

ECOmpany - the business with future


Ein Satz für Idee:
Meine Vision " ECOmpany" ist eine Mischung aus Unternehmensberatung und Testagentur, die als Nonprofit-Unternehmung Firmen auf der ganzen Welt bezüglich ihrer Umweltverträglichkeit testet, berät und Gütesiegel verleiht.


Idee ausführlich:
ECOmpany prüft Unternehmen weltweit, ob ihre Produktion (natürlich auch Dienstleistungen etc.) umweltverträglich verläuft. Vorreiterrollen in umweltschonenden Technologien, Prozessen und Investitionen in ökologisch sinnvolle Projekte werden prämiert. Als Testagentur vergibt ECOmpany bei Erfüllung STRENGER Kriterien Gütesiegel, die den Unternehmen als Prestigeträger und Marketinginstrument Nutzen stiften und weitere Unternehmen zu ähnlichen Schritten bewegen. Weiterhin fungiert ECOmpany als Consultingunternehmen, in dem es Firmen in Umwelt-, Energie-, Transportfragen etc. berät und dadurch hilft, sowohl Kosten zu sparen als auch Beiträge zum Umweltschutz zu leisten. Festgelegt werden sollten strenge Kriterien (CO2-Ausstoß, Energiequellen, Gewässerschutz etc.) die z.B. die Einhaltung der Normen des Kyoto-Protokolls unterstützen. Wichtig sind daher eine Absprache und ein ständiger Austausch mit politischen und
umweltpolitischen Institutionen.
Spezialisten aus verschiedenen Fachgebieten werden ähnlich wie bei einem herkömmlichen Beratungsunternehmen in Firmen entsandt und prüfen, ob die Kriterien eingehalten werden. Ist dies der Fall, so wird z.B. für ein Jahr ein Gütesiegel verliehen, welches von den Unternehmen als Marketinginstrument genutzt werden darf und soll. Allerdings muss die Verleihung eines solchen Siegels nach Überprüfung sachverständiger Mitarbeiter von einem Gremium, das sich aus ECOmpany UND Externen zusammensetzt, bewilligt werden. Somit soll und muss sichergestellt werden, dass den Unternehmen neben Kosteneinsparpotenzialen und Anreizen zur Technologieführerschaft auch unmittelbare monetäre Erfolge ermöglicht werden.
Denn finanzieren müsste sich diese Nonprofit-Organisation vor allem durch die teilnehmenden Unternehmen, die Prüfungsaufträge an ECOmpany vergeben, dafür zahlen, und im Falle erfüllter Kriterien eine Jahresrate für den Erhalt und die Nutzung des ECOmpany-Umweltsiegels aufwenden. Weiterhin wäre es eventuell nötig, dass sich auch politische Organisationen an der Förderung beteiligen, da ECOmpany auch als ein Instrument zur Unterstützung umweltpolitischer Ziele auf internationaler Ebene angesehen werden kann. Wichtig ist daher, dass die Idee und die Marke ECOmpany kommuniziert werden und als vertrauenswürdige Organisation etabliert wird. Um Korruption und Bestechung vorzubeugen, muss eine enge Zusammenarbeit mit Umweltorganisationen und politischen Institutionen gewährleistet werden.

 

 

Problem, Thema:
Die Wirtschaftsbetriebe und -systeme der Zukunft sollen und müssen alles daran setzen, dass Produktion und Wirtschaftsprozesse umweltverträglich verlaufen. Die Weltwirtschaft ist im Aufschwung, was momentan zu einer immer stärkeren Belastung für das Ökosystem Erde führt. Wohlstand ist aber wichtig, daher muss die Wirtschaft dazu bewegt werden umzudenken und "in die Zukunft zu wirtschaften". Eine Einhaltung wichtiger Normen wie die des Kyoto-Protokolls scheint mir nur möglich, wenn Anreize für Unternehmen geschaffen werden, in Zukunftstechnologien und Umweltschutzprojekte zu investieren und Vorreiterrollen einzunehmen. ECOmpany als unabhängige und weltweites Test- und Beratungsunternehmen soll eben diese Anreize schaffen, in dem es mit der Kraft des Gütesiegels für umweltverträglicheres Wirtschaften wirbt und als Marketinginstrument für die Firmen fungiert. Aus meiner Ansicht ist es nur möglich, schnelle Schritte in Richtung "grüne Wirtschaft" und Klimarettung zu gehen, wenn eine enge Zusammenarbeit und Unterstützung mit den Wirtschaftsakteuren erfolgt und sich auszahlende Anreize geschaffen werden.

Wer profitiert?:
Umwelt- und Klimaschutz sind für uns alle existenziell und Vorraussetzung für eine lebenswerte Zukunft. Einen großen Einfluss auf diese Aufgaben haben Staat und Wirtschaft. Mit der Realisierung von ECOmpany werden Unternehmen dazu bewegt, die Weltbevölkerung vor gravierenden Klima- und Umweltveränderungen zu schützen. Die möglichen Szenarien betreffen uns alle, egal ob man in den reicheren Industrieländern oder Entwicklungsländern lebt. Daher profitieren ALLE von ökologisch sinnvollen Projekten und Investitionen seitens der Unternehmen. Außerdem entsteht Nutzen für technologisch fortschrittliche, investitionsfreudige und gewissenhafte Unternehmen, die sich das bereits erwähnte Gütesiegel erarbeitet haben. Ihre Anstrengungen werden sich auch monetär auszahlen und weitere Unternehmen zum "Nachahmen" bewegen. Dies kommt letztendlich wieder jedem zu Gute.

Erste Schritte:
Um eine Organisation wie ECOmpany aufzubauen benötigt es natürlich zunächst Spezialisten aus verschiedensten Bereichen, zum Beispiel des Rechts, der Wirtschaft, des Ingenieurwesens und der Natur- und Umweltwissenschaften. Diese müssen sowohl Prüf- als auch Beratungstätigkeiten in den Unternehmen leisten. Um sinnvolle, strenge, aber auch erreichbare Kriterien für den Erhalt eines ECOmpany-Gütesiegels zu erlangen, müssen intensive Diskussionen mit internationalen Umwelt-, Wirtschafts- und Politikinstitutionen erfolgen. Eine enge Zusammenarbeit mit anderen Organisationen ist unabdingbar, um Fachwissen zu akquirieren und eventuelle Prüfungsergebnisse auf Annehmbarkeit zu prüfen. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Frage der Finanzierung. Es muss geprüft werden, ob und wie viel Geld Unternehmen bereit sind für Prüfungs- und Beratungsleistungen zu zahlen und, im Erfolgsfall, für die Verwendung des Gütesiegels. Eventuell ist es nötig weitere finanzielle Mittel von internationalen Institutionen zu werben. Des Weiteren müsste ein intelligentes Vergütungssystem und Finanzierungssystem entwickelt werden, was der Bestechung von Mitarbeitern und Korruption vorbeugt. Wichtig ist, die Marke ECOmpany weltweit bekannt zu machen und als vertrauenswürdig und unabhängig zu etablieren.

Optimales Ergebnis, Messbarkeit:
ECOmpany sorgt durch das Anreizsystem, dass durch die Symbolkraft des Gütesiegels entsteht, dafür, dass die Unternehmen Schritte in Richtung eines umweltverträglicheren Wirtschaftens gehen. Klima- und Umweltschutz können so vorangetrieben werden. Im Vordergrund allen Handels für und in der Zukunft sollte immer der Mensch stehen. Das optimale Ergebnis wäre dementsprechend eine Wirtschaftsweise, dass heißt vor allem Produktion und Energieversorgung, die das Klima und die Umwelt nicht überstrapazieren und somit Katastrophen nicht entstehen lassen. Nur so kann eine lebenswerte Zukunft für die Menschen gewährleistet werden.
Messen ließen sich die Fortschritte anhand der Anzahl neu entwickelter Patente für Technologien, anderer umweltpolitischer Anstrengungen in Firmen und zum Beispiel der Entwicklung des CO2-Ausstoßes.

 

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Kommentare (2)
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01.07.2009
MarkusS hat geschrieben:
hey jutta,

tja, das wäre wohl das größte Problem. Denn auch den Blauen Engel kennt nicht jeder, und selbst wenn ist er nicht wirklich "präsent" in unseren Köpfen wenn wir einkaufen, behaupte ich mal. Ich denke man könnte das Siegel auf jeden Fall nur über eine (Umwelt-) politische Institution bekannt machen, am besten eine internationale. Aber die Siegesideen darf man sowieso nicht selber umsetzen, man kann nur Vorschläge machen, wenn die Idee realisieren sollte.
01.07.2009
Jutta hat geschrieben:
Gutes Konzept!! Ist bestimmt schwierig, das Siegel so bekannt zu machen, dass eine breite Zahl an Unternehmen es gerne haben möchte...aber wenn das klappt, wäre es natürlich super!
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